GROSSGÖRSCHEN 35 - Aufbruch zur Kunststadt Berlin 1964

28.05.2014
Renovierung der Ausstellungsräume, Mai 1964. Foto: Franz Rudolf Knubel

Vor 50 Jahren begann die Ausstellungsgemeinschaft „Großgörschen 35“ in der gleichnamigen Strasse des Berliner Bezirks Schöneberg ihre fast vier Jahre dauernde Ausstellungstätigkeit. Sie gilt als erste Künstlergalerie nach 1945 in Deutschland, viele heute bekannte Künstler gehörten zu ihren Mitgliedern. 

„Großgörschen 35“ war drei Jahre nach dem Mauerbau das Laboratorium einer neuen figurativen Kunst, welche das Informel ablösen und von hier aus die westdeutsche Kunst bis weit in die 1980er Jahre hinein maßgeblich prägen sollte. Hier wurde die Idee der Produzentengalerie geboren. Wenn Berlin heute international als wichtiger Ort zeitgenössischer Kunst angesehen wird, der Künstler aus aller Welt anzieht, dann begann diese Entwicklung mit der Arbeit der Ausstellungsgemeinschaft „Großgörschen 35“. 

Ab dem 6. Juni 2014 zeigt das HAUS am KLEISTPARK in Kooperation mit der Kunststiftung Poll die Ausstellung „Großgörschen 35“, kuratiert von Dr. Eckhart J. Gillen. 

Eröffnung Do, 5.6., 18 – 21 Uhr, Reden gegen 19 Uhr, Einführung: Markus Lüpertz 

Ausstellungsdauer: 6.6. – 10.8.2014, Dienstag bis Sonntag 10 – 19h, Eintritt frei 

Haus am KLEISTPARK, Grunewaldstr. 6 –7, 10823 Berlin

 

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