Galerien Haverkampf Leistenschneider, Noah Klink und Office Impart für Shortlist des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN 2023 nominiert

20.07.2023

Die Shortlist für den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN 2023 steht fest. Nominiert sind die Berliner Galerien Haverkampf Leistenschneider aus Charlottenburg, Noah Klink aus Schöneberg und Office Impart aus Moabit.



Eine Experten-Jury hat diese drei Berliner Galerien aus den zahlreichen Bewerbungen für den vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) in diesem Jahr zum siebten Mal ausgelobten VBKI-Preis BERLINER GALERIEN ausgewählt. Großzügig unterstützt wird das Vorhaben von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und erhält eine Förderung von der Fachspedition AGS FROESCH.

Die Preisträger-Galerie wird am 15. September bei einer feierlichen Preisverleihung auf dem VBKI-Sommerfest auf dem EUREF-Campus bekanntgegeben. Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN ist offizieller Programmpunkt der BERLIN ART WEEK (13.-17. September 2023).

Der Preis richtet sich an professionell arbeitende Galerien mit Sitz in Berlin von mindestens drei und höchstens fünfzehn Jahren Geschäftstätigkeit. Die Galerien konnten sich mit einem Ausstellungsvorhaben bewerben, das zur BERLIN ART WEEK 2023 realisiert wird. Anfang September wird die Jury nach Besichtigung der Ausstellungen den mit 10.000 Euro dotierten VBKI-Preis BERLINER GALERIEN an eine der drei nominierten Galerien vergeben. Die beiden anderen Galerien der Shortlist erhalten eine Anerkennung in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Bewertet wird nicht nur das eingereichte Ausstellungskonzept, sondern der Gesamtauftritt der Galerie. Die Auslober und Förderer des Preises BERLINER GALERIEN sowie die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe verstehen ihre Initiative als wichtige Unterstützung des international bedeutenden und wichtigen Kunstmarktstandorts Berlin.

Die nominierten Galerien:



Die Galerie Haverkampf Leistenschneider, 2016 von Philipp Haverkampf gegründet und seit 2017 gemeinsam mit Carolin Leistenschneider geführt, zeigt in der Ausstellung „Song of Summer” eine neue Werkgruppe mit Gemälden und Arbeiten auf Papier der US-amerikanischen Künstlerin EJ Hauser. Die quasi-abstrakten Gemälde setzen sich aus Schichten von Pixeln, Textfragmenten und schimärenhaften Figuren zusammen, die auf Netzwerke sowohl in der Natur und Pflanzenwelt hinweisen wie auch auf digitale Systeme und Verflechtungen in unserer menschlichen Kommunikationswelt.



Die Galerie Noah Klink, gegründet 2016 und im Jahr 2020 schon einmal für die Shortlist des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN nominiert, präsentiert mit „Built for living” die erste Einzelausstellung des US-amerikanischen Künstlers David L. Johnson außerhalb der USA. Johnson beschäftigt sich mitdem Stadtraum von New York City. Mit dem Aufkommen neuer privat finanzierter Bauprojekte werden sowohl Menschen als auch Tiere aufgrund der Auswirkungen der Gentrifizierung an den Rand der Stadt gedrängt. Die Ausstellung zeigt eine Gruppe neuer großformatiger Fotografien mit improvisierten Unterkünften und die Videoinstallation CAT zu diesem Thema. Zur Verdrängung dienende Köderstationen ergänzen die Ausstellung auf einer skulpturalen Ebene.



Office Impart, von Johanna Neuschäffer und Anne Schwanz 2019 gegründet und bereits 2022 für die Shortlist des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN nominiert, möchte mit der Ausstellung „You, Me and The Machine“ mit Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler Mitchell F. Chan, Stine Deja, Dun, Andreas Gysin, Sara Ludi und Cezar Mocan den Diskurs über digitale Kunst und deren Präsentations-formen intensivieren und die Bedeutung der Kunstform im Kontext der sich entwickelnden digitalen Technologien erforschen. Die Ausstellung wird von den beiden Galeristinnen gemeinsam mit den Kuratorinnen Maria Paula Fernandez und Stina Gustafsson erarbeitet.



Der Experten-Jury 2023 gehören an:



Thomas Fischer, Inhaber der Galerie Thomas Fischer und VBKI-Preisträger BERLINER GALERIEN 2022; Dr. Dorothea Schöne, Kunsthistorikerin, Kuratorin und künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dahlem; Klaus Siegers, Vorsitzender des Vorstandes der Weberbank Actiengesellschaft, Mitglied im VBKI-Präsidium und VBKI-Kulturausschuss; Beate Scheder, Autorin, Kunstkritikerin und Redakteurin im taz-Kulturressort.



Weitere Informationen finden Sie unter: www.vbki-preis-berliner-galerien.de



Presseanfragen richten Sie bitte an: Sebastian Thomas, Tel.: 030 - 72 61 08 17, sebastian.thomas@vbki.de



Für Pressematerial zu den Galerien und Ausstellungsvorhaben wenden Sie sich bitte direkt an die nominierten Galerien.

 

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10777 Berlin
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