Feb

Galerien

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Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

bis 13.02. Torsten Holzapfel Malerei. Abb. Rosenthaler Platz, Torsten Holzapfel, O.D., Photo: Thikwa Werkstatt

Wir präsentieren eine neue Einzelausstellung mit dem langjährigen Künstler unserer Galerie, Torsten Holzapfel. Im Mittelpunkt stehen seine detailreichen, realistischen Darstellungen Berliner U-Bahnhöfe, die er mit großer Präzision und einem besonderen Gespür für die spannende Atmosphäre zwischen Schutz- und  Transitraum, erschafft. Passend dazu verwandeln sich die Galerieräume in eine begehbare Hommage an die Berliner U-Bahn: Wände, Licht und Soundperformance lassen ein immersives Ausstellungserlebnis entstehen.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 14.02. Riverside. Benjamin Badock, Sarah Deibele, Antje Guske, Ingar Krauss, Denise Richardt, Ingar Krauss, Ulrich Wüst Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Fotografie. Abb. Elbbrücke, Denise Richardt, 2018, Eitempera auf Leinwand, 50 x 40 cm

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa 11–19h, So 11–16h

bis 14.02. David Eager Maher Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Breite Strasse 32

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

bis 18.02. Drei Künstler*innen zur Eröffnung . Rainer Kurka, Anna Maria Karpf, Johannes Hauser. Abb. Spieglein Spieglein, Rainer Kurka , 2014 , Terrakotta farbig gefasst, 92

3 Künstler*innen stellen zur Eröffnung aus:

Rainer Kurka Skulpturen und Bronzen  (https://rainer-kurka.de/)

Anna Maria Karpf Aquarelle

Johannes Hauser Fotoart (https://youpic.com/JoHa/)

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

bis 20.02. Mapping the Concrete. Ivan Liovik Ebel Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges. Abb. Pink Palimpsest, Ivan Liovik Ebel, 2025, Acryl auf Leinwand, 185 x 135 cm, Photo: Ivan Lovik Ebel

Die Ausstellung Mapping the Concrete präsentiert einen Werkkomplex, der zwischen 2021 und 2025 entstanden ist und in dem Ebel das Verhältnis zwischen künstlerischer Praxis und philosophischer Operation auslotet. Die Arbeiten markieren Zonen, in denen „Konkretheit“ nicht als greifbare Materialität verstanden wird, sondern als eine Form der Beziehung: ein Modus, der es erlaubt, visuelle, gedankliche und räumliche Elemente ohne Hierarchie nebeneinander bestehen zu lassen. 


 

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

bis 21.02. Vertical Horizons. Den Horizont senkrecht stellen. Künstler:innen der Galerie u. Gäste Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Performance, Fotografie. Abb. Amarillo, Sabine Beyerle, 2025, Öl u. Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm, Photo: Sabine Beyerle

VERTICAL HORIZONS lädt ein, den Horizont neu zu denken. 23 Künstler:innen zeigen Werke über Fragilität, Erinnerung und stille Kraft. Malerei, Fotografie, Skulptur und Papierarbeiten eröffnen Räume, in denen Identität und Sichtbarkeit aufscheinen. Die Themencluster Ver-Letzt, Un-Orte und Trotz entfalten Kraft und schöpferisches Potential, leise, eindrücklich, unübersehbar.

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

bis 21.02. Pixel Desires. Solo Exhibition. Chris Kondek Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Red Shoe, Chris Kondek, 2023, Digitally created artwork. Fine art print. , 40 x 60 cm

Mit Pixel Desires präsentiert die BBA Gallery die erste Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers und Regisseurs Chris Kondek.

Kondek verwandelt digitale Systeme in fesselnde, generative Bildwelten: Ausgehend von einer Fotografie verschiebt ein eigens entwickelter Algorithmus jeden Pixel in über 2.000 Schritten, gesteuert von einer simulierten Logik aus Fluss und Turbulenz.

Die Werke eröffnen einen Raum zwischen organisch und prozedural und machen sichtbar, wie unsichtbarer Code unsere Wahrnehmung in einer algorithmisch geprägten Welt neu formt.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 28.02. Asana Fujikawa · Yesul Lee · Sarah Pschorn · Wanda Stolle. Die Winterschau . Asana Fujikawa, Yesul Lee, Sarah Pschorn, Wanda Stolle Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Freundinnen, Asana Fujikawa, 2025, Keramik, ca 25 x 21 x 10 cm

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

bis 28.02. aftermath. Papierkunst. Oksana Bergen Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Trumped, Okasana Bergen, 2018, Scherenschnitt, 30 cm, Photo: Oksana Bergen

Oksana Bergen arbeitet mit Steinpapier, das sie als außergewöhnliches und widerständiges Material bewusst einsetzt und als aktiven Dialogpartner versteht. Durch Schneiden, Prägen und Wickeln entstehen fragile wie robuste Formen, deren Risse und Knicke Metaphern für die sich wandelnde menschliche Psyche sind. „aftermath“ beschreibt den Übergang zwischen Ereignis und Konsequenz. In Serien wie ALIVE, Herzknochen, Gänsehauteffekt und Wahrnehmungen untersucht Bergen Prozesse von Selbstwerdung, Verletzlichkeit, körperlichen Reaktionen und subjektiver Realität.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 28.02. Schnee. Neue Bilder. Dieter Mammel Malerei. Abb. Über Land, Dieter Mammel, 2024, Tusche und Grundierweiß auf Leinen, 140 x 250 cm, Photo: Dieter Mammel / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Mit „SCHNEE“, ihrer ersten Einzelausstellung von Dieter Mammel, präsentiert die Galerie Poll neue Bilder des Malers. Mit diesen seit 2024 entstandenen Arbeiten schlägt Mammel ein neues Kapitel seines Schaffens auf. Ausgangspunkt der neuen Werkserie ist die Wahl eines anderen Malgrundes: Anstelle der bis dahin verwendeten ungrundierten weißen Leinwand wechselt Mammel zu naturfarbenem Leinen. Das Grundierweiß wird zum charakteristischen Ausdrucksmittel seiner neuen Bilder. Wie Schnee liegt es flächig auf dem Leinen. Anfangs mit cyanfarbiger, dann mit schwarzer Tusche malt Mammel nun seine Motive mit dem Grundierweiß: Hütten, Zäune, Berge, Flussläufe oder Strommasten. Allen Motiven gemeinsam ist die weite, meist menschenleere Winterlandschaft in einer Gegend, an die sich der Künstler aus Kindheitstagen auf der Schwäbischen Alb erinnert.

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Sa All day openh

bis 28.02. Vessels of Time. Luigi Di Crasto Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Portrait with flower, Luigi Di Crasto, 2023, Öl auf Leinwand, 40x30 cm, Photo: Luigi Di Crasto

Wielandstr. 30

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 11–18h, Mi 11–15h, Do–Fr 11–18h, Sa 11–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa 11–21h, So 11–18h

bis 28.02. Claudia Tippenhauer.

Markgrafenstrasse 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 28.02. Blickwechsel. Alex Feuerstein, Eglė Otto Malerei. Abb. Mutter, Eglė Otto, 2025, Öl auf Leinwand, 130 x 107 cm

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 11–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

bis 06.03. Lackskins. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ohne Titel, André Thomkins, 1962-62, Lackskin auf Papier, 165 x 193 cm, Photo: Lea Gryze

André Thomkins verbindet surrealistische Impulse, dadaistische Sprachspiele und eine experimentelle Offenheit zu einer künstlerischen Sprache, die ihresgleichen sucht. Vor allem für seine Zeichnungen bekannt, wurde erst in den letzten fünfzehn Jahren seine Werkgruppe der Lackskins wiederentdeckt; eine ungewöhnliche Technik, die der zweifache documenta-Teilnehmer durch Zufall bereits in den 1950er Jahren entwickelte.

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 11–18h

bis 07.03. Quadrat . ZHAO MENGJUN Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Silhouette of Heart MHM076, Zhao Mengjun, 2025, Acryl und Tusche auf Papier, 68x68, Photo: Zhao Tianming

Über 20 quadratische Gemälde des chinesischen Künstlers Zhao Mengjun in Acryl und Tusche auf Papier.  Sie bringen auf expressiv-abstrakte Weise zum Ausdruck, was der Künstler seit seiner Ankunft vor acht Jahren in Deutschland aufgenommen und erfahren hat. Für Zhao ist der philosophische und forschende Geist das Herzstück der Künste. Zhao's Kunst "ist nichts anderes als die einzigartige Verbindung von Seele und Körper! Sie ist nicht nur eine Darstellung seines Lebens, sondern das Leben selbst", wie Taotao Xing (Peking University, Philosophische Fakultät) sagt. Und er führt weiter aus: Mengjun ist schwer. Mengjun ist leicht. Seine Leichtigkeit entspringt seiner Schwere. Er singt ein Liebeslied über das Leben und komponiert dieses Lied mit schwerer Leichtigkeit, chaotischer Harmonie und schmerzlicher Freude".

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

bis 07.03. "looks perfect to me". Lars Fischer, Kevin Lüdicke, Elisa Breyer, Anna Zachariades, Jan Koslowski Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Sonstiges. Abb. "IRGENDWO DAHINTEN", Lars Fischer, 2025, oil, print, PVC, steel frame, 70,5 x 84,5 cm , Photo: Jannis Uffrecht

"LOOKS PERFECT ME"

23.01 - 07.03.2026

Galerie Gegen & Lücke

 

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

bis 07.03. Ein Zusammenspiel von Farbe, Licht und Raum. Malerei.

Die visuelle Erfahrung eines farbigen, lichtdurchfluteten und scheinbar schwerelosen Lichtraumes erleben wir manchmal beim Blick in den Himmel. 

Mit dieser scheinbar schwerelosen, immateriellen Farbigkeit setzt sich die Malerei von Sybille Pattscheck auseinander. Sie nimmt uns mit, Licht, Raum und Farbe als sinnliches Erlebnis wahrzunehmen.

Kantstr. 149

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 14.03. Cindy Crawford. co-curated by Cindy Crawford. Michel Comte, Patrick Demarchelier, Victor Demarchelier, Arthur Elgort, Hans Feurer, Russell James, Peter Lindbergh, Vincent Peters, Herb Ritts, Ellen von Unwerth, Albert Watson, David Yarrow Fotografie. Abb. Cindy Crawford, Herve Leger 2, Herb Ritts, 1993, Photo: Herb Ritts Foundation / Courtesy of CAMERA WORK Gallery

Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 31. Januar 2026 bis zum 14. März 2026 eine von Supermodel Cindy Crawford co-kuratierte Gruppenausstellung mit über 30 Werken von zwölf namhaften Künstlern. Deutlich wird dabei die Vielfältigkeit und Qualität der fotografischen Positionen sowie das Facettenreichtum des Models, das seit den späten 1980er Jahren die Modewelt geprägt hat und am 20. Februar 2026 seinen 60. Geburtstag feiert.
 

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

15.02. – 15.03. 2,3 Sekunden – im hier und jetzt. Martin Heinig Malerei. Abb. Mag dich, Martin Heinig, 2022, Öl auf Leinwand , 100x80

Seit Jahrzehnten widmet sich Martin Heinig dem menschlichen Antlitz als Spiegel innerer Welten. Seine großformatigen, neoexpressionistischen Köpfe entwickeln eine intensive Bildsprache zwischen emotionaler Kraft, Verletzlichkeit und zeitloser Existenz. 

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 21.03. Tres Viajes. Jörg Brüggemann Fotografie.

Die dreiteilige Serie „Tres Viajes“ des deutschen Fotografen Jörg Brüggemann ist eine Erkundung Chiles, seiner Natur und seiner Menschen sowie eine Untersuchung der komplexen Beziehungen, die sich zwischen Individuen entwickeln.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

bis 21.03. in Planung. .

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

bis 21.03. Ode aus Japan. Japan in Berlin. Takayuki Daikoku, Renate Hampke, Mayako Kubo, Taiyoh Mori, Teppei Miyaki, Cornelia Nagel, Kazuki Nakahari, Ursula Sax, Ken'ichiro Taniguchi, Hitomi Uchikura, Tomoyuki Ueno Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Urban Art, Sonstiges. Abb. Ode aus Japan, Renate Hampke, 2015, Zeichenbrett, Zeichenkohle, Fahrradschlauch, Lakritz, Kabelbinder, Fundstücke (u.a. Autoschaltknauf aus Tokyo), 52 x 53 x 5 cm, Photo: Jürgen Baumann

Die Geburt der europäischen Moderne im 20. Jahrundert ist nicht ohne den japanischen Holzschnitt (und der afrikanischen Stammeskunst) zu denken. So gründet auch die japanische Künstler-Community in Berlin u.a. auf diese Tatsache.
Die Ausstellung zeichnet ein kleines subjektives Bild der japanischen Community in Berlin. Sie ist eine der größten, hier in Berlin nach dem Mauerfall etablierten, und hilft damit, eine lebendige und diverse Stadt der Künstler aus aller Welt zu schaffen.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

bis 21.03. ____lauschen___. Objekte und Zeichnungen. Ev Pommer Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. fermata (1), Ev Pommer, 2025, Palmrispen, Papier, 35 x 38 x 4 cm, Photo: Nikolaus Fürcho

"Ich betrachte Langsamkeit nicht als Trägheit, sondern als einen Akt der Großzügigkeit. Es ist die Entscheidung, der Arbeit, dem Körper und den Geistern, die noch immer gehört werden wollen, Zeit zurückzugeben. Sich dem Vorwärtsdrängen zu widersetzen bedeutet, Raum fürs Zuhören, für Ausdauer und für Begegnungen zu schaffen." Socrates Stamatatos, Kurator und Künstler

 

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

13.02. – 21.03. Shimmer. Sue Hayward, Bettina Sellmann Malerei. Abb. Enmeshed, Sue Hayward, 2023, Öl, Wachs, Dammar, Acryl auf Leinwand, Gaze und Holz, 90 x 90 cm, Photo: Lea Gryze

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Sa 14–19h, So 14–18h

20.02. – 21.03. Voyage Collage II. Samira Freitag, ARATORA , Jürgen Tenz, Maud Tutsche, Christiane Kowalewsky Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Radierung, Sonstiges. Abb. Café Slavia Prag, Egon Erwin Kisch war hier, ARATORA, 2025, Holztypendruck mit Collage und Zusatzelementen, 30 x 30cm, Photo: F.W. Weber

Das avantgardistische Genre Collage steht für das Spiel mit artfremden Materialien und dem Bruch mit Konventionen. Die Persönlichkeiten ihrer Schöpfer widerspiegelnd lässt sie hybride Sprachen entstehen. Aus Liebe zu Dingen und ihren Geschichten kreieren sie Bilder zwischen Poesie, Provokation und Ironie. Samira Freitag, Maud Tutsche und Jürgen Tenz (1942-2021) thematisieren den weiblichen Körper und Erotik. ARATORA und Christiane Kowalewsky setzen sich mit Lust und Genuss auseinander.

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

bis 28.03. Rückblick. Malerei. Abb. Lektüre (Triptychon), Annette Schröter, 1996, Öl auf Leinwand, je 150 x 120 cm, Photo: Stephan Nicolai/Lüneburg

Breite Strasse 32

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

21.02. – 28.03. Trost. Georg Weise. Abb. First Follower, Georg Weise

"Kunst sollte Geheimnisse mehren. Es gab eine Zeit, in der ich die Erscheinung der Welt als verzaubert wahrnahm. Das waren wohl die Momente, in denen ich etwas zum ersten Mal empfand. Mit Kunst kann ich etwas zum ersten Mal empfinden lassen und andere mit meinen Augen sehen machen. Um diesen Zauber geht es."

Georg Weise 

 

Der Berliner Künstler Georg Weise hat über mehr als drei Jahrzehnte ein einzigartiges Oeuvre von Bildern, Zeichnungen und Skulpturen geschaffen und weltweit ausgestellt.  

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

bis 31.03. Aspekte' 26. Ausgewählte Werke aus den Beständen / Selected Works / Gruppenausstellung / Group Show. Malerei. Abb. Black Butterfly, Simona Galeckaite, Öl auf Leinwand, verso signiert , 200 x 150 cm

 Figurative Malerei aus dem Blickwinkel zeitgenössischer Künstler/innen

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Dispatches from A—and the Museum of Half-remembered Histories . Kara Walker Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Cypher for the New Republick, Kara Walker, 2025, Watercolor and sumi-e ink on cut paper on paper, 199.4 x 192.1 cm | 78 1/2 x 75 5/8 inches, Photo: Jason Wyche

Kara Walker is acclaimed for her sophisticated yet provocative imagery, deeply rooted in established pictorial traditions. Across various mediums, such as painting, sculpture, filmmaking and her renowned cut-paper silhouettes, Walker’s body of work scrutinizes themes of race, gender, sexuality, and violence, showcasing a profound exploration of societal complexities and positioning her as a preeminent figure among contemporary American artists. At Sprüth Magers, Berlin, Walker will debut new cutout collages in vibrant ink and watercolor. Presented on a grand scale akin to history paintings, these works build upon her iconic monochromatic silhouettes by harnessing the power of formal composition, texture and color.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Political Entertainment. Gretchen Bender Installation, Medienkunst. Abb. Top Ten Grossing Films of 1988: Good Morning Vietnam (detail), Gretchen Bender, 1989, Heat-set vinyl, paint, neon, 66 × 101.6 × 17.8 cm | 26 × 40 × 7 inches, Photo: Genevieve Hanson

Sprüth Magers is pleased to present Gretchen Bender’s series Top Ten Grossing Films of 1988 at the Berlin gallery, shown for the first time since their 1989 debut. The ten sculptures, made of black crumpled heat-set vinyl and backlit by neon, illuminate the titles of 1988’s highest-grossing films, compiled by Bender during her constant scrutinising of the daily Hollywood magazine, Variety. Driven by her desire to never be a step behind the popular culture her art was critiquing, Bender began her research into Variety for industry production notes about upcoming films before they were completed, or often before they even went into production. She discovered that what was portrayed as an “entertainment” industry was quickly revealed to be an industry of corporate and financial politics. The ten titles of this series emerge as the most successful products of those influences, and our passive consumption of them.

Over thirty-five years since its inception, the series continues to resonate in a moment when programming and personalities are being cut by political influence over corporate interests.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 04.04. Erika Stürmer-Alex Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Wege, Erika Stürmer-Alex, 2025, Acryl auf Leinwand, 150 x 120 cm


Midissage zum Charlottenwalk 

Freitag, 13. März, 18 - 20 Uhr

Kabinett: Erika Stürmer-Alex, Caro Stark, Oskar Manigk

 

 

 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

14.02. – 10.04. Dit is ja eigentlich och janz schön. Annelotte Spieß.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

bis 11.04. Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag. Emil Nolde. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell. Abb. Zwei Damen mit Hüten, Berlin, Emil Nolde, 1910, Gouache und Feder, 17 x 17,3 cm, Photo: Jürgen Nogai, Berlin

Hommage: Wir feiern den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker am 8. Februar und zeigen wichtige Bilder und Papierarbeiten dieser einmaligen Wegbereiterin der Moderne (1876–1907). Mit ausgewählten Werken stellen wir der Malerin mit Emil Nolde (1867–1956) einen ebenso wichtigen Pionier der Avantgarde des 20. Jahrhunderts gegenüber.

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

14.02. – 11.04. Untitled . Möglichkeiten einer Technik. Pierre Alechinsky, Peter Brüning, Michael Buthe, Eduardo Chillida, Christo & Jeanne-Claude, K.F. Dahmen, Damien Daufresne, Galli, K.O. Götz, Thomas Hartmann, Delia Jürgens, Markus Lüpertz, Robert Motherwell, Max Neumann, A.R. Penck, Robert Rauschenberg, Emil Schumacher, Carolin Seeliger, Richard Serra, Kazuo Shiraga, K.R.H Sonderborg, Walter Stöhrer, Antoni Tàpies, Fred Thieler, Wolfgang Troschke, Emilio Vedova, Jan Voss Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier

Die Galerie Nothelfer präsentiert in ihrer neuen Schau Untitled (Möglichkeiten einer Technik) eine Vielfalt an Druckgrafiken von 28 Künstler:innen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Die gezeigten Werke verdeutlichen Druckgrafik als eigenständiges Medium und thematisieren ihre Rolle in Bezug auf künstlerische Spielräume und Demokratisierung der Kunst. Die Ausstellung ermöglicht einen historischen und technischen Zugang zu den gezeigten Arbeiten und eröffnet einen Überblick der zentralen Drucktechniken und ihrer Entwicklung der letzten 70 Jahre.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

20.02. – 11.04. Zeiterleben. Zum 90. Geburtstag. Wolfgang Leber Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Restauranteingang, Wolfgang Leber, 1975, Öl auf Leinwand, 100 x 110 cm

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

21.02. – 11.04. Arena. Sebastian Wells Fotografie. Abb. 2018 Arena , # 56, Sebastian Wells, 2018, Archival Pigment Print, 92 x 120 cm , Photo: Sebastian Wells

Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit dem jungen Fotografen Sebastian Wells ankündigen zu können. Seit 2016 reist er als akkreditierter Fotograf zu allen Olympischen Spielen. In den Serien ARENA I und ARENA II untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.
 

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 14.04. Nackt. 30 Jahre Galerie Deschler. Luciano Castelli, Rainer Fetting, Salomé Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. The Wall, Rainer Fetting, 1987, Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 18.04. Masters of colour Woodblock printing. Eline Brontsema, Brian Curling, Christine Ebersbach, Susanne Werdin Druckgrafik.

Die Ausstellung verbindet vier Künstler/Innen, welche die traditionelle Technik des Farbholzschnitts in sehr unterschiedlichen Formen weiterführen und zu großer Meisterschaft gebracht haben. Bis in die Gegenwart steht der Farbholzschnitt in Deutschland und Europa für die bewusste Auseinandersetzung mit handwerklicher Tradition, Geschichte und den Möglichkeiten zeitgemäßer künstlerischer Ausdrucksformen.

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

13.02. – 18.04. ∆ s = k λ. Sandra Schlipkoeter Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Sandra Schlipkoeter, Photo: Sandra Schliepkoeter

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

14.02. – 18.04. Above and Below the three Worlds. Matt Mullican. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse) Malerei. Abb. Untitled (double-sided 1835), Matt Mullican, 2025, oilstick on canvas, rubbing, 2 parts, 200 x 400 cm

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

28.02. – 18.04. Phase. Marieta Chirulescu, Fred Sandback Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Marieta Chirulescu 2025

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

14.02. – 25.04. Frühe Fotografien. Evelyn Richter Fotografie. Abb. An der Museumsinsel (Traumland), Evelyn Richter, 1972, Fotografie, 20 x 30 cm, Photo: Anja Götz

Die frühen, in der DDR entstandenen Fotografien von Evelyn Richter legen ein authentisches Zeugnis ab vom Leben im Osten Deutschlands. Einfühlsam und wahrhaftig, fern jeder ideologischen Vereinnahmung zeigt die Fotografin die Menschen in ihrem sozialen, stadträumlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Mit ihrer Kleinbildkamera und einem untrüglichen Sinn für den Augenblick hielt sie alltägliche Situationen fest, die in ihrer atmosphärischen Intensität zu allgemeingültigen Aussagen gelangen. 

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

20.02. – 03.05. Vorbei mit der Übeltäterei / Done with evil-doing. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst. Abb. İz Öztat 2026

Zilberman | Berlin is pleased to announce Done with evil-doing, the new solo exhibition by İz Öztat, opening on 19 February 2026 from 6 pm.

Taking its title from the final sentence of Wilhelm Busch’s Max and Moritz (1865), the exhibition revisits familiar German narrative traditions, from Kasperle puppet theatre to the Faust legend, and probes their moral ambiguity, violence, and repression. Öztat brings these historical motifs into the present, asking who is cast as evil-doer and who as victim, how punishment is legitimized, and how obedience, complicity, and resistance are shaped within collective memory. 

Through sculpture, tile work, silkscreen, painting, video, and installation, the exhibition unfolds as a dense scenography within the bourgeois architecture of the gallery. Cracks, seams, devilish details, voyeuristic peep-holes, and missing figures point to what is concealed, suppressed, or returns as haunting. One video installation addresses the drawing of borders and lines of control, evoking processes of nation building, the enforcement of authority, and the regulation of movement, while also gesturing toward resistance and demands for justice. 

Satire, erotic power play and theatrical devices become tools to question authority, agency, and accountability. Done with evil-doing runs from 20 February to 3 May 2026 and invites us to look closely at the stories we inherit, the norms they enforce, and the political spaces in which justice, refusal, and resistance can still be negotiated.

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

13.02. – 06.05. Abstrakt - North America - Germany - The Atlantic Bridge II - Now?! Christian Achenbach, Fiona Ackerman, Jonni Cheatwood, Virginia Glasmacher, Gregor Hiltner, Juan Logan, Natascha Mann, Claudia Chaseling, Robert Szot, Howard Sherman, Robert Rauschenberg, Ernst Weil, Heinz Adochi, Malerei. Abb. Desert Tales, Gregor Hiltner, 2025, Mischtechnik auf Leinwand, 210 x 185 cm

Dies ist die Fortsetzung der Ausstellung „The New Abstract - An Atlantic Bridge - USA - BERLIN" aus dem Jahre 2019 mit bekannten und neuen Positionen von beiden Seiten des Atlantiks. Angesichts sich verschlechternder Beziehungen auf politischer Ebene mag man vielleicht eher einen Abbruch als einen erneuten Brückenbau erwarten, nicht aber auf dem Feld der Kunst. Wir zeigen alte und neue Positionen von beiden Seiten des Atlantik in einem spannenden Dialog. 

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 07.05. Trio des Wahnsinns. Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.

Eine Gruppenausstellung mit Gemälden, Papierarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen vereint Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir und Jonathan Meese. Sie offenbart sowohl ihre gemeinsamen künstlerischen Empfindungen als auch markante Gegensätze und entführt die Betrachter in eine einzigartige und fantastische Welt der Vorstellungskraft.

 

Featuring painting, works on/with paper, drawing, and sculpture, this group exhibition brings together Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir and Jonathan Meese. It reveals both their shared sensibilities and striking contrasts, inviting viewers into a unique and fantastical realm of imagination.

Institutionen

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Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.02. Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.02. Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.02. Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 15.02. „Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden“. Karl Schmidt-Rottluff Malerei, Aquarell, Sonstiges. Abb. Beschneite Zweige, Karl Schmidt-Rottluff, 1951, Öl auf Leinwand, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Das Brücke-Museum widmet seinem Initiator, dem Künstler Karl Schmidt-Rottluff, eine umfangreiche Werkschau. Gezeigt werden rund 70 Gemälde aus den Schenkungen 1964 bis 1974 und dem künstlerischen Nachlass des Brücke-Gründungsmitglieds. So verwahrt das Museum die weltweit größte Sammlung zur Kunst Schmidt-Rottluffs.

Die Ausstellung schöpft aus diesem reichen Fundus und bietet einen Überblick über das gesamte Schaffen des Künstlers – von seinen expressionistischen Anfängen ab 1905 bis hin zum monumentalen, farb- und formstarken Spätwerk der 1960er-Jahre. Dabei zeigt sich nicht nur eine beeindruckende stilistische Entwicklung, sondern auch eine enge Verbindung zwischen Kunst und Biografie. Die Sammlungsschau wird zu einer Reise durch die Lebensstationen Karl Schmidt-Rottluffs: Geprägt vom revolutionären Geist der Brücke-Künstlergruppe, den Kriegsjahren und der Verbundenheit zu den Landschaften, die ihn umgaben, entdeckte er die Welt „immer wieder neu“. Im Zusammenspiel von pulsierenden Farben und bewusster Formvereinfachung verleiht er seinen Motiven eine emotionale Kraft, die bis heute spürbar ist.

Mit dieser facettenreichen Ausstellung ehrt das Brücke-Museum nicht nur das expressionistische Werk Schmidt-Rottluffs sowie seine großzügige Schenkung im Jahr 1964 an das Land Berlin – die Gründungsstunde des Brücke-Museums –, sondern stellt zugleich die Forschung zum Gemälde-Werkverzeichnis des Künstlers vor.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 15.02. UdK Berlin Art Award. Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll, Daria Syvakos Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Jérôme, Louisa Boeszoermeny, 2023-2024, analoger C-Print, Photo: Louisa Boeszoermeny

Der UdK Berlin Art Award wird seit 2023 jährlich im Studiengang Bildende Kunst sowie im Studiengang Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin ausgeschrieben. Unter dem Vorsitz des Präsidenten vergibt die mit namhaften Personen des Berliner Kunst- und Kulturlebens besetzte Jury den Preis an vier Meisterschüler*innen eines Jahrgangs. Die vier Preisträger*innen 2025 sind: Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll und Daria Syvakos. Die gemeinsame Ausstellung wird am 21.11.2025 eröffnet und ist vom 22.11.25 bis zum 15.02.26 in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 22.02. Marianne Werefkin Preis. Preisverleihung des Verein der Berliner Künstlerinnen. . Abb. Selbstbildnis, Marianne Werefkin, um 1910

In seiner Gründung 1990 war der Marianne-Werefkin-Preis, der erste deutschlandweit, ausschließlich Künstlerinnen gewidmete Kunstpreis. Er wurde vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 ins Leben gerufen und ist in der Satzung des VdBK1867 festgeschrieben. Damit folgte der Verein seiner Tradition: das herausragende Schaffen von Künstlerinnen für andere Künstlerinnen zu honorieren. Die Preisträgerin wird zur Eröffnung der Ausstellung mit weiteren 5 nominierten Positionen am 25. November benannt. 

Schöneberger Ufer 57

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–So 15–18h

bis 22.02. Der Teufel – ewiger Feind und Freund. Steffan Blunk, Andrea Cataudella, Conrad Artworx, Monika Funke Stern, Saskia Glückauf, Zam Johnson, Laura Kärki, Larissa Nod, Astrid Roeken, Katrin Salentin, Peter Schlangenbader, Helga Wagner, Ila Wingen, Kuratorenteam: Andrea Cataudella, Peter Schlangenbader Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Medienkunst, Fotografie. Abb. Flyer, Andrea Cataudell, 2026, Grafik, Photo: Andrea Cataudella

Mit der Ausstellung „Der Teufel – ewiger Feind und Freund“ widmet sich der Verein Berliner Künstler einem der ältesten und zugleich ambivalentesten Motive der Kunst- und Kulturgeschichte. Der Teufel – Satan – ist seit Jahrhunderten Projektionsfläche für Angst, Verführung, moralische Grenzüberschreitung und existenzielle Fragen. Doch lässt sich dieses Wesen jenseits seiner Rolle als metaphysischer Gegenspieler Gottes vielleicht auch als Spiegel, Begleiter oder gar als „Freund“ des Menschen denken? Die Ausstellung eröffnet einen vielschichtigen Diskurs über das Böse als kulturelle, gesellschaftliche und persönliche Realität unserer Zeit. In Malerei, Skulptur, Objekt, Fotografie und Video nähern sich die beteiligten Künstlerinnen und Künstler dem Thema in vielfältigen zeitgenössischen Positionen. Der Teufel erscheint dabei weniger als konkrete Gestalt denn als unsichtbare, aber wirkmächtige Präsenz unserer Gegenwart.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 23.02. Make a travel deep of your inside, and don’t forget me to take. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025. Charmaine Poh Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. The Moon is Wet, Charmaine Poh, 2025, video, Photo: Charmaine Poh

Die 1990 geborene singapurisch-chinesische Künstlerin und Dokumentarfilmerin pendelt zwischen Singapur und Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Ermächtigung aber auch Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Queerness und Weiblichkeit im asiatischen Raum. Zugleich ist ihr Werk von östlicher Philosophie, Medienkritik und der Idee des Cyberfeminismus inspiriert.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 27.02. Die Oder als Lebewesen und der Puls der Flüsse. Cecylia Malik, Tom Kretschmer. Abb. The Books of the Vistula and Totems of Awe, Cecylia Malik, 2024, Photo: Cecylia Malik

In den Konzepten beider Künstler*innen werden Flüsse – wie die Oder – zu Schnittstellen, die über ihre Geschichte und ihren Status als Grenzflüsse hinaus betrachtet werden. Vielmehr werden sie als nicht-menschliche Akteure behandelt, die hier und jetzt unserer gemeinsamen Fürsorge bedürfen. Maliks und Kretschmers Kunst und Aktivismus sensibilisieren uns dafür, dass Flüsse lebendige Organismen sind und ihr Wohlergehen Voraussetzung für unser Fortbestehen auf diesem Planeten ist.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 01.03. Netzwerke des Surrealismus. Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch Abb. Dorothea Tanning, Spannung, 1942, Öl auf Leinwand, 29 x 30,9 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie. Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin 2010, Foto: Jochen Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ (1924) eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in die weitverzweigten Netzwerke von Künstler*innen, Händler*innen und Sammler*innen dieser internationalen Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhundert. Ausgangspunkt der Präsentation ist ein zweijähriges Forschungsprojekt des Landes Berlin und der SPK, das die Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch untersucht, einer Sammlung die heute zum Bestand der Neuen Nationalgalerie gehört. Die Ausstellung zeichnet die ereignisreichen Wege der Gemälde und Skulpturen nach, die von Paris, dem Ursprungsort der surrealistischen Bewegung, über Brüssel und andere europäische Städte, über die Jahre des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bis nach Südamerika und ins amerikanische Exil reichten. Die Biografien der einzelnen Objekte erzählen von Freundschaften, Sammelleidenschaften und Handelsverbindungen ebenso wie von Verlust, Verfolgung und Neubeginn. Über die Geschichte des einzelnen Werkes hinaus, geben sie einen Einblick in die facettenreichen Netzwerke der surrealistischen Bewegung sowie die politischen Herausforderungen der Zeit.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 01.03. Schere–Stil–Papier . Lettegrafik x Johanna Beckmann Abb. Key Visual „Schere-Stil-Papier“ , Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Wie viel Designpotential steckt in der Technik des Scherenschnitts? Wo kann Grafik entstehen, wenn Schere und Papier zusammentreffen? Die Ausstellung „Schere–Stil–Papier“ zeigt, wie Studierende am Lette Verein Berlin heute gestalterisch auf historische Scherenschnitte von Johanna Beckmann (1868–1941) aus der Museumssammlung der Kunstbibliothek reagieren. Die Werke machen die große Bandbreite grafischer Medien und Techniken sichtbar: von Plakaten im Siebdruck, Cyanotypien, Typografie-, Illustrations- und Digitalarbeiten bis zu Buch- und Bewegtbild-Projekten – alle im Ausbildungsgang Grafikdesign entstanden.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 08.03. Post-Millennium Tension. Radenko Milak. Abb. Notre-Dame Burning, Radenko Milak, 2025, watercolor on paper, 80 x 120 cm, Photo: Courtesy and copyright the artist

Post-Millennium Tension ist Radenko Milaks erste Ausstellung in Berlin und seine erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland seit seiner  Schau 365 in der Kunsthalle Darmstadt im Jahr 2014. Der Titel der Ausstellung kann mit „Spannungen seit dem Milleniumwechsel“ übersetzt werden, da der Unterstrom der Ausstellung eine aus den Fugen geratene Welt im noch jungen 21. Jahrhundert abbildet. Er bezieht sich auf das zweite Album des britischen Musikers Tricky, der 1996 Pre-Millennium Tension veröffentlichte.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Kunst in Berlin 1880-1980. Entdeckungen und Wiederentdeckungen. Gülden Artun, Hannah Höch, Max Beckmann, Lovis Corinth, Otto Dix, Naum Gabo, Galli, George Grosz, Jacoba van Heemskerck, Ludmilla Herzenstein, Hannah Höch, Dorothy Iannone, Helga Paris, Gertrude Sandmann, Cornelia Schleime, Fred Thieler Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Die Braut (Pandora), Hannah Höch, 1924/1927, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums stellt sich die Dauerausstellung der Berlinischen Galerie in neuer Vielfalt vor: Ausgewählte Geschichten erzählen, wie und warum Werke in die Sammlung gelangt sind, einige Kapitel sind gänzlich neu gestaltet. Unter den rund 250 ausgestellten Arbeiten sind selten oder noch nie gezeigte Werke aus Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Architektur und den Archiven von 1880-1980 zu entdecken.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Vision. Provokation. Dada. Raoul Hausmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie, Sonstiges. Abb. Dada Raoul, Raoul Hausmann, 1951, Photo: © Musée d'art contemporain de la Haute-Vienne, Château de Rochechouart / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Raoul Hausmann gehört zu den innovativsten Avantgardisten der Klassischen Moderne. Sein Ziel, Bekanntes zu überwinden und stets „das Morgen“ zu verwirklichen, machte ihn zu einem multimedialen Künstler der ersten Stunde. Als Dadaist gehörte er zu den Erfinder*innen der Collage, er entwickelte synästhetische Apparaturen, verfasste experimentelle Schriften, ergründete das Verhältnis von Körper, Klang und Raum in performativen Darbietungen und verband als Fotograf das Sehen mit dem Haptischen.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 22.03. Kulturforum JETZT! Abb. Das Kulturforum als Landschaft, Carl Wolff, Photo: © Carl Wolff

Die Ausstellung präsentiert zehn Positionen von Architekturstudierenden der Universität der Künste Berlin mit Neuinterpretationen von bislang nicht gestalteten Zwischenräumen des Kulturforums. Die Projekte zeigen, wie architektonische und landschaftliche Interventionen das Areal zu einem zusammenhängenden, lebendigen Stadtraum verbinden können.

Die Ausstellung wird von den Studierenden der UdK kuratiert: Finn Brunsch, Sophie Daum, Lara Grefer, Anna Jung, Yeeun Kang, Woohee Kim, Lea Krüger, Joss Pablo Pionschek, Nathan Reichenthal, Paula Riebel, Lukas Paul Ruhe, Jakob Stadtmüller, Marwin Seeber, Augusta Verbiesen, Elisabeth Weinbacher, Carl Wolff

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

bis 29.03. Sonntag. Matthias Dornfeld Malerei. Abb. ohne Titel (Vase & Blumen), Matthias Dornfeld, 2025, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, Photo: Roman März

Das Achim Freyer Kunsthaus freut sich, die Einzelausstellung »Sonntag« von Matthias Dornfeld zu präsentieren. Das Werk des 1960 in Esslingen geborenen und in Berlin lebenden Künstlers offenbart ein komplexes Zusammenspiel von Reflexion und Empfindung, das gerade aus jenen Gegensätzen seinen Reiz und seine Wirkung entfaltet.

Ein spielerisch-emotionaler Prozess ist dabei die Quelle seines Schaffens. Gegenüber theoretischen oder ideologischen Zwängen findet er so intuitiv einen unmittelbaren und vor allem freien Ausdruck. Fern von Erwartungen, Gewohnheit und Klischees ›entrümpeln‹ seine Bilder unser erwachsenes Sehen, bis der Blick wieder frisch und ›unverstellt‹ scheint.

Beinahe zumindest… Denn mit fortschreitender Erfahrung ist eine solche Sichtweise der Welt nur noch schwerlich aufrechtzuhalten. Sehnen wir uns nicht alle mit Paul Klee nach ursprünglicher Einfachheit und wissen doch mit Francis Picabia um die skrupellose Künstlichkeit der Welt? Ein Lebenskonflikt den Dornfeld in seinen Bildern inszeniert und wie auf dunklen Bühnen zur Aufführung bringt.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangit, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: © Christa Mayer, VG Bild-Kunst Bonn, 2025

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie. Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum. Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangir, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: Christa Mayer

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie.
Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum.

Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.04. Unendliche Welten. Ilona Marsiske, Marina Schreiber, Stefan Tiersch. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Ausschnitt: Schöpfolution - Im Wildgarten der Waldschrate, Stefan Tiersch, 2021, Acryl auf Leinwandstoff, 155 x 155 cm

Die Arbeiten von Ilona Marsiske, Marina Schreiber und Stefan Tiersch brechen mit Gewohntem und öffnen visuelle Erfahrungsräume zwischen Makro- und Mikrokosmos. Marsiskes (*1961) Werke kreisen um Anderswelten, Multiversen und das Kosmische – als poetische Gegenentwürfe zum gelebten Realismus. Tierschs (*1982) florale Verflechtungen breiten sich über Papier, Leinwand und ungewöhnliche Bildträger wie Schallplatten aus und laden zum Erkunden hybrider Pflanzen- und Fabelwesen ein. Schreibers (*1958) feingliedrige Plastiken aus verwobenen, elektronischen Widerständen, Perlen und Polymeren, die sie „Biomorphe Abstraktionen“ nennt, erinnern in ihrer Formenvielfalt an Mikroorganismen. Durch ihre künstlerische Transformation lösen sie sich von biologischen Vorbildern und veranschaulichen den schöpferischen Variationsreichtum des Lebendigen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 12.04. Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Titelblatt EntwerterOder, Ausgabe 1, Uwe Warnke

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der von Uwe Warnke herausgegebenen Künstlerzeitschrift  "Entwerter/Oder “ aus der DDR. Gezeigt werden Grafiken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte der Beteiligten, die mit ihren Werken einen künstlerischen Freiraum in der ostdeutschen Gesellschaft geschaffen haben.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 12.04. Die Auf­zeichnungen. Claude Lanzmann. Abb. Das Jüdische Museum Berlin (JMB) arbeitet daran, Claude Lanzmanns Audio-Kassetten zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen., Jüdisches Museum Berlin, Photo: Roman März

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich. Die einzig­artigen Ton­dokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Jasmund | Der Sonne Mond. Arno Schidlowski. Arno Schidlowski Fotografie. Abb. Jasmund #29, Arno Schidlowski, 2005-2011, C-Print (Handabzug vom Künstler), 30,5 x 24 cm, Photo: © Arno Schidlowski | courtesy JO VAN DE LOO

Der Fotograf Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit Jasmund und Der Sonne Mond zwei Werkserien, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Seine ausschließlich analog und von Hand gefertigten Fotografien entstehen in langen Arbeitsprozessen und aus einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Natur und Licht.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Leaving was the only option left . Cihan Çakmak. (Projektraum) Fotografie. Abb. not me not you, Cihan Çakmak, 2024, Photo: Cihan Çakmak

Die Künstlerin und Fotografin Cihan Çakmak (*1993) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den verschiedenen Aspekten von Herkunft und Identität, insbesondere im Kontext ihrer eigenen deutsch-kurdischen Biografie, ­ die sich in einer kritischen Auseinandersetzung zwischen Tradition und Selbstfindung bewegt. Mit performativen fotografischen Selbstporträts, gestischen Darstellungen weiblicher Protagonistinnen, einer Videoinstallation, Zeichnungen und Texten erkundet Çakmak Momente von Distanz und Nähe, Emanzipation und Fremdbestimmung. Ihre Werke verweisen auf individuelle Handlungsräume und spiegeln die emotionalen Spuren familiärer Traumata sowie kollektiver Erinnerungen wider – stets im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung.


 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

19.02. – 13.04. OnView – Power. Filmserie. Medienkunst

OnView ist eine kuratierte Filmreihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst präsentiert das Haus über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Themenbereich. Unter dem Titel Power vereint die dritte Ausgabe Arbeiten von Karimah Ashadu, Dara Birnbaum, Jen DeNike, Korpys/Löffler, Erkan Özgen, Rosemarie Trockel, Shirin Sabahi und Ulay/Marina Abramović.

Wie in den vorhergehenden Präsentationen wurden für OnView – Power Werke ausgewählt, welche die unterschiedlichen Bedeutungen und Deutungen des Begriffs reflektieren. Verortet in sozialen oder politischen Kontexten, beschäftigen sich die Filme mit Macht, Kraft, Stärke, Kontrolle oder deren Gegensätzen.

Kuratiert von Sara Bernshausen, Stellvertretende Direktorin PalaisPopulaire

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 19.04. Miss Universe. Sabrina Labis. (Galerie im Tempelhof Museum) Medienkunst. Abb. O B A F G K M (Videostill), Sabrina Labis, 2025

Die Künstlerin und Filmemacherin Sabrina Labis (geb. 1990 in Zürich, Schweiz) setzt sich mit Konzepten und Prozessen digitaler Bilder und den dahinterliegenden Machtstrukturen auseinander. In dieser Ausstellung beschäftigt sie sich mit dem historisch bedingten Sexismus in Wissenschaft und Technik sowie dessen Manifestation in der Wissensvermittlung. Im Zentrum der Ausstellung steht eine neu produzierte Videoarbeit, in der eine Performerin O B A F G K M in Körperbewegungen übersetzt. Die Buchstaben stehen für ein Klassifikationsschema für Sterne. Bis heute wird der sexistische Merksatz „Oh, be a fine girl! Kiss me!“ (dt. „Ach, sei ein liebes Mädchen! Küss mich!“) verwendet um an die Buchstabenabfolge zu erinnern. In einem Zusammenspiel von Körper, Architektur und Sprache experimentiert Labis mit alternativen Merksätzen, welche die Machtverhältnisse umkehren und neue assoziative Zusammenhänge schaffen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 26.04. KZ überlebt . Porträts von Stefan Hanke. Fotografie. Abb. Piechowski Kazimierz, Stefan Hanke, Photo: Stefan Hanke

Die Ausstellung „KZ überlebt“ zeigt Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte. 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 26.04. Unicef Foto des Jahres 2025. Fotografie. Abb. © Tdh/Elise Blanchard Fotografie, Photo: Elise Blanchard

UNICEF Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb UNICEF Foto des Jahres jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalist:innen aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Die frisch gekürten Gewinnerbilder des Wettbewerbs 2025 werden vom 30.01. bis 26.04.2026 im Willy-Brandt-Haus präsentiert. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen unterschiedliche Facetten der prekären Lebenssituation von Millionen Kindern weltweit, deren Rechte tagtäglich verletzt werden – und dabei allzu häufig unsichtbar bleiben.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Denkmal Streicheln – Denkmal Hören. Justin Time, Sabine Ercklentz Installation. Abb. Justin Time und Sabine Ercklentz 2025, Photo: Justin Time und Sabine Ercklentz

Die Installation ist der zweite Teil des Projekts „Denkmal Streicheln – Denkmal Hören“ von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.05. Off Score. Annika Kahrs. Abb. Ausstellungsansicht „Annika Kahrs. OFF SCORE“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart 2025, Photo: © Annika Kahrs, 2025 / Produzentengalerie Hamburg. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Der Hamburger Bahnhof zeigt die Berliner Künstlerin Annika Kahrs mit der bislang umfangreichsten Auswahl ihrer Werke an der Schnittstelle von Kunst und Musik. Kahrs geht in ihren Videos den kulturellen und sozialen Funktionen von Musik nach: in einer aufgegebenen Kirche in Lyon, auf der Parade eines generationsübergreifenden Orchesters in einem italienischen Dorf oder in Berliner Kaufhäusern.

Die Video- und Sound-Installationen im Ostflügel und den historischen Übergängen sowie die Live-Performances „For Two To Play On One“ (2012) im Forum Hamburger Bahnhof erschaffen klingende Räume, die die Besucher*innen beim Gang durch das Museum immer wieder überraschen. Präsentiert werden mehr als zehn Videoarbeiten, Sound-Installationen und Performances aus den letzten 15 Jahren an ausgewählten Orten im Hamburger Bahnhof, im Musikinstrumenten-Museum und im öffentlichen Raum.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 03.05. Möglichkeiten einer Insel. Denken in Bildern von Gerstenberg bis Scharf . Malerei. Abb. Sommersonne (Frau mit Sonnenschirm) und James Ensor, Die Todsünden, vom Tode beherrscht, Grafik unter Verwendung von: Alfred Sisley, Grafik: Peter Dorén; , 1883 & 1904, Photo: Fotos: Sammlung Julietta Scharf / Sammlung Scharf-Gerstenberg, Dietmar Katz

Die Welt ist unruhig, und sie ist schwierig. Wie gut, dass es Inseln gibt! Draußen, im Freien, oder inwendig imaginierte, die man überall finden kann, ob nun zu Hause oder an anderen Orten. Kunstsammlungen, insbesondere private, sind Inseln der besonderen Art. Ohne Rechtfertigungsdruck sind sie allein den frei gewählten Kriterien des Sammlers unterworfen. Mithin bieten sie einen Rückzugsort, der fernab der Welt ein eigenes Denken in Bildern ermöglicht.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

14.02. – 03.05. Spandauer Kulturpreis 2025 „Der Julius“ für bildende Kunst. Aydin Öztek, Karen Scheper, georgia Krawiec Malerei, Zeichnung, Fotografie. Abb. Der Julius , Photo: Kulturamt Spandau

Mit dem Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und wurde an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen. Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.

Am Juliusturm 64

Berlin West

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Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

14.02. – 03.05. Sextinction. Was im Grunde keinen Namen hat oder: Die Neuerfindung der Natur. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. sexual creeping, institut für postevolutionäre lebensformen (Installationsansicht), Kunstmuseum Heidenheim, Reiner Maria Matysik, 2021, Photo: Reiner Maria Matysik

Matysik nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen Lebensrealitäten überleben kann. 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

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Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

20.02. – 10.05. 19. IBB-Preis für Photographie. Jana Pressler, Moritz Haase Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Jana Pressler und Moritz Haase

Bereits zum 19. Mal wurde der IBB-Preis für Photographie in Kooperation mit dem Freundeskreis der UdK Berlin | Karl Hofer Gesellschaft e.V. vergeben. Die diesjährigen Preisträger sind Jana Pressler (Hauptpreis) und Moritz Haase (Anerkennungspreis). Die Ausstellung führt zwei künstlerische Positionen zusammen, die Fotografie als Mittel zur Untersuchung von Zeitlichkeit und physikalischer Wirklichkeit nutzen. Beide Arbeitsweisen befassen sich mit Formen der Aufzeichnung und der Sichtbarmachung bildgebender Prozesse.

Jana Pressler arbeitet mit Installation, Skulptur und analoger Fotografie. Ihre Werke setzen der flüchtigen Bestätigungskultur Sozialer Medien eine Beschäftigung mit Wahrnehmungsstrukturen entgegen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Prozesshafte und Indexikale sowie das Verhältnis von Fläche und Raum. Moritz Haase arbeitet mit Fotografie und Installation, Lichtphänomenen und Erinnerungsräumen. Seine Arbeiten beruhen auf einer Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, die sich an physikalischen Prozessen orientiert. Aufnahmen aus unterschiedlichen Zeiten und Räumen werden neu geordnet und zueinander in Beziehung gesetzt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

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Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

27.02. – 10.05. Im Angesicht des Krieges. Iryna Vorona Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Medienkunst. Abb. Angst, Iryna Vorona, 2023, Kohle auf Papier

Ob mit feinen Linien oder expressivem Strich – die Werke der ukrainischen Künstlerin Iryna Vorona (*1987) halten mit großer emotionaler Intensität die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Zivilbevölkerung von Kyjiw fest. Sie schafft eindrückliche Porträts in Kohle auf Papier, die besonders Kinder, Frauen und alte Menschen in den Blick nehmen und so zu einem visuellen Tagebuch der inhumanen Effekte des Konflikts werden. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen und Begegnungen thematisiert die Künstlerin auch erzwungene Migration und die Anpassung an neue Umgebungen. Iryna Voronas Werke zeugen von individuellem Leid, aber auch von Zusammenhalt, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden, und geben somit ein Zeichen der Zuversicht. Die Kommunale Galerie Berlin präsentiert die Ausstellung aus Anlass des vierten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

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Di–So 11–18h

20.02. – 25.05. Upcoming. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Removed, Gianna Surangkanjanajai, 2025, Photo: Courtesy the artist

Gianna Surangkanjanajai arbeitet vorwiegend skulptural und reflektiert in ihrer Praxis Situationen, in denen Form aus den Bedingungen ihrer Umgebung hervortritt. Ihre Arbeiten greifen häufig geometrische Körper auf, die jedoch weniger als festgelegte Gestalt erscheinen, denn als Ausgangspunkte und Strukturen, die sich im Verlauf materieller Prozesse verschieben oder porös werden. Transparente Volumen fassen Stofflichkeiten, die sensibel auf Licht, Temperatur und Schwerkraft reagieren.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

20.02. – 25.05. Rey Akdogan Installation, Medienkunst. Abb. Single slide from Carousel #9, Rey Akdogan, 2016, Lighting gels, assorted colored packaging materials held together by slide frames, 13 min. loop (80 slides), dimensions variable, Photo: Courtesy the artist and Miguel Abreu Gallery, New York

Rey Akdogan richtet ihren Blick auf Standardisierungen von Materialien und Wahrnehmungsprozessen, die unsere visuelle Gegenwart prägen. Ihre Arbeiten nehmen medienübergreifende und häufig raumbezogene Formen an, die sich zwischen Projektion, Skulptur und Installation bewegen. Akdogan untersucht, wie Atmosphären entstehen und wie Farbe, Licht und stoffliche Eigenschaften sinnliche Erfahrung organisieren und affektive Räume hervorbringen. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. An Opera Out of Time. Petrit Halilaj. Abb. Ausstellungsansicht „Petrit Halilaj. An Opera Out of Time“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Petrit Halilaj, 11.9.2025 – 31.5.2026, Photo: © Petrit Halilaj, 2025 / mennour, Paris, ChertLüdde, Berlin und kurimanzutto, New York und Mexiko-Stadt. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Petrit Halilaj präsentiert im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Im Mittelpunkt steht das erste Opernwerk des Künstlers, das Möglichkeiten des kollektiven Träumens erkundet, um offene und emanzipatorische Welten hervorzubringen. Neben diesem neuen, ortsspezifischen Werk zeigt die Ausstellung Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen. Sie ist die zweite Ausstellung in den 2024 wiedereröffneten Rieckhallen und findet anlässlich der Berlin Art Week statt.

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Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

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Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

27.02. – 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

20.02. – 17.01.2027 Seit... Installation, Medienkunst. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, mit Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.