Sep

Galerien

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Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

bis 12.09. Der Rote Faden. Margit Buß, Heike Jacobsen, Hanne Ida Helstrup, Anka Landtau, Kate Skjerning, Ute Wöllmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Breaking Through, Kate Skjerning, 2025, Wolle, Draht, variabel, Photo: Kate Skjerning

Wie findet eine Künstlerin oder ein Künstler ihren roten Faden? Sechs Künstlerinnen aus Dänemark
und Deutschland erforschen dieses Thema durch Malerei, Textilkunst und Skulptur. Die Ausstellung greift
die symbolische Bedeutung des Fadens auf – vom Schicksalsfaden in der Mythologie bis hin zum
persönlichen Ausdruck der Kunstschaffenden. Die Ausstellung wurde bereits im Februar 2025 im RADAR, Multikulturhuset Sønderborg, Dänemark, gezeigt. 

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

07.08. – 12.09. Summer Show 26. Fiona Ackerman, Gregor Hiltner, Robert Szot, Ernst Weil, Howard Sherman, Darédo, Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Radierung. Abb. The Clip, Fiona Ackerman, 2026, Acryl und Öl auf Yupo, 76,2 x 50,8 cm

In unserer Summer Show zeigen wir sommerlich-leichte ausgewählte Werke von Künstlerinnen und Künstlerin der Galerie und aus der Galerie - Sammlung.

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18:30h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–So All day openh

bis 13.09. Sommerkollektion. Gruppenausstellung de Künstler:innen der Galerie. Murshida Arzu Alpana, Silke Bartsch, Luigi Di Crasto, Yuko Fuchigami, Andrea Imwiehe, Milan Kusmuk, Roger Libesch, Kazumi Yabuuchi Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 19.09. 20 Jahre Galerie Martin Mertens. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. 20 Jahre Galerie Martin Mertens

Gruppenausstellung zum Jubiläum der Galerie Martin Mertens:

Thorbjørn Bechmann / Antje Blumenstein / Katrin Bremermann / Eline Brontsema / 
Joanna Buchowska / Martin Bünger / Pius Fox / Sébastien Gaudette / Anders Granberg / 
Domenico Grenci / Sebastian Herzau / Matthias Kanter / Peer Kriesel / Simone Lucas / 
Raquel Maulwurf / Tobias Stutz / Michael Tolloy / Tomoyuki Ueno / Tessa Verder u.a.

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 19.09. Dreaming and Drifting. Gruppenausstellung. Edward B. Gordon, Ludovic Thiriez, Josef Fischnaller, Feodora Hohenlohe, Susanne Maurer, Guido Sieber, Marc Sparfel, Laura Nieto Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Les Enfants Autruche, Ludovic Thiriez, 2019, Mixed Media, 100 x 100 cm, Photo: Ludovic Thiriez

Dreaming and Drifting vereint neun künstlerische Positionen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit. Erstmals präsentiert die Galerie die Werke von Edward B. Gordon und Ludovic Thiriez: Gordon fängt poetische Momentaufnahmen des Alltags ein, Thiriez erschafft märchenhafte Bildwelten zwischen Natur und Fantasie. Ergänzt wird die Ausstellung u.a. durch Landschaften von Susanne Maurer und Laura Nieto, Guido Siebers amerikanische Szenen sowie Josef Fischnallers faszinierende Metamorphosen.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 26.09. Bassin Die Sommerschau. Peter Böhnisch · Stefan Draschan · Sven Drühl · Minna Etein · Torben Giehler · Simone Haack · Julia Ludwig · Ulrik Møller · Jan Muche · Catalina Pabon · Lilla von Puttkamer · Tanja Rochelmeyer · Cindy Sherman · Luzia Simons · Rosi Steinbach · Andreas The Abb. After Daphne, Minna Etein, 2025, Öl + Acryl auf Leinwand, 76 x 76 cm

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

28.08. – 28.09. Home is where your heart is. Giacomo Piussi. Abb. Flowers, Giacomo Piussi, 2025, Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

29.08. – 30.09. Giacomo Piussi. Home Sweet Home. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Besuch im Bauhaus, Giacomo Piussi, 2026, Gouache, 28 x 38 cm

Giacomo Piussi zeigt neue Zeichnungen, Skulpturen und Gemälde. Außerdem verwandelt er die Galerie durch Wandmalerei in sein zu Hause. 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

08.08. – 02.10. Conversations in Daydream. Xecon Uddin.

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

28.08. – 02.10. solo show. Malwine Stauss Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Ich will eine Pflanze sein, Malwine Stauss, 2026, Ton, gebrannt und glaziert, 19 x 16 x 3 cm

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

29.08. – 03.10. Goldene Zeiten. CHRISTIANE GRIMM, HANS SCHEIB, JÖRG BACH, ELVIRA BACH, PETER SIMON MÜHLHÄUßER, HANNES MUSSNER, u. a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Schleier, CHRISTIANE GRIMM, 2020, Mischtechnik und Acrylglas, 80 x 80 x 12 cm, Photo: Michael W. Schmalfuß

Eine Gruppenausstellung mit KünstlerInnen der Galerie.

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

29.08. – 03.10. Spiegel.Bilder. Gil Shachar Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. O.T. (Detail), Gil Shachar, 2025, Wachs, Ölfarbe und Spiegelscherben, variabel, Photo: Semjon H. N. Semjon

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

31.08. – 03.10. Escape Velocity . Jonas Hödicke, Kiki Karnstein Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Jonas Hödicke & Kiki Karnstein

Escape Velocity bringt mit Jonas Hödicke und Kiki Karnstein zwei Positionen zusammen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Bewegung, Transformation und dem Verlassen vertrauter Bahnen beschäftigen. Hödickes Skulpturen aus Draht und Stahl wirken wie dreidimensionale Zeichnungen im Raum. Karnsteins Bildwelten verbinden Fotografie, Malerei und digitale Bildprozesse zu vielschichtigen Räumen zwischen Erinnerung und Imagination.

 

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

28.08. – 04.10. mother, i shall weave a chain of pearls for the neck with my tears of sorrow. Ruthi Helbitz Cohen Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Neomy, Ruthi Helbitz Cohen, 2019, ink and coffee on paper, 42 x 30 cm

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

04.09. – 10.10. Übern Wald. Peter Bialobrzeski, Miwa Ogasawara Malerei, Fotografie. Abb. Übern Wald 6, Peter Bialobrzeski, 2024, Fotografie, 80 x 60 cm, Photo: Peter Bialobrzeski

«Übern Wald» führt Fotografien von Peter Bialobrzeski, die seit 2021 in allen deutschen Mittelgebirgen entstanden, und Bilder der Malerin Miwa Ogasawara zusammen. Fotograf und Malerin sind befreundet und schätzen die Arbeit des jeweils anderen.

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

04.09. – 18.10. One-artist show - new works. Marion Eichmann Abb. Hai Berlin, Marion Eichmann, 2026, Acrylfarbe, Graphit, Buntstift, Papier auf Papier, 42,5 x 52,5 x 4 cm, Photo: Roman März

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

04.09. – 24.10. Eric Keller Malerei. Abb. Lüttewitz III, Eric Keller, 2026, Öl auf Holz, 100 x 120 cm, Photo: Eric Keller

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

28.08. – 31.10. Sometimes I'm Happy. Claudia Kallscheuer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Textilkunst

Claudia Kallscheuer hat konsequent die gezeichnete und geschriebene Linie durch die genähte Linie an der Nähmaschine ersetzt. Dabei öffnet und sensibilisiert sie den Blick der Betrachter*innen für das Hintergründige des Alltäglichen. Die Motive und Themen unseres Lebens führt sie auf feinsinnige und vielschichtige Weise der künstlerischen Reflexion zu. 

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

05.09. – 31.10. Follow the white rabbit. Heike Buchfelder, MK Kaehne, Gisbert Pöppler, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöhrer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Textilkunst, Sonstiges

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week (9. – 13. September):

Fr: 12 – 21 Uhr  

Sa - So: 12 – 18 Uhr

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

08.09. – 14.11. Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Portrait of Azade Köker. Photo: Pati Grabowicz.

Institutionen

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Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

bis 13.09. It's A Balance Trick. Zeitgenössische Kunst zwischen Gleichgewicht und Instabilität. Thomas Behling, Anna Borgman, Wiebke Elzel, Catherine Rose Evans, Simon Faithfull, Tom Früchtel, Ya Wen Fu, Noa Heyne, Kennedy & Swan, Csilla Klenyánszky, Nadja Marcin, Gabi Schillig, Natalia Stachon, Morten Straede, Sophia Pompéry Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie, Urban Art. Abb. Entanglement with a Tectonic Rift, Simon Faithfull, 2022, Digitalfotografie

"It's a Balance Trick" versammelt künstlerische Positionen, die Gleichgewicht nicht als statischen Zustand, sondern als dynamischen, oft prekären Akt des ständigen Aushandelns begreifen. Die Künstler:innen untersuchen den fragilen Moment des Kippens sowohl im Werk als auch in der Ausstellung: Über drei Monate hinweg kommen und gehen Werke, verlassen das Gebäude oder kehren zurück. Installationen, Performances und partizipative Interventionen schaffen neue Dialoge zwischen Kunst und Publikum.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 13.09. Schwaananien. Peter Klare Malerei, Installation, Fotografie, Sonstiges. Abb. Ohne Titel Nr. 3, Peter Klare, 2026, Öl auf Leinwand, 325x405 cm

Der in Berlin lebende Künstler Peter Klare geht von einem freien, bildsinnlichen Umgang mit der Malerei aus, indem er Farben und Formen in weiten malerischen Gesten auf übergroße Formate bringt, diese vom Malgrund löst, in den Raum überführt, Leinwände zu skulpturalen Körpern entwickelt oder fotografische Aufnahmen mit Pigmenten überzieht. Wiederkehrende Elemente erscheinen als Fragment, Kontur oder Volumen und wechseln zwischen Fläche und Objekt. So entstehen Zusammenhänge, die Wahrnehmungneu strukturieren und als offene Zustände erfahrbar werden.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 18.09. Ein Bauer ging ins Holz. Nahrungsmittelproduktion in Zeiten der Polykrise. Marwa Arsanios, Foil and Soil, Dagna Jakubowska, Asunción Molinos Gordo, Małgorzata Mycek, Alicja Rogalska, Patryk Różycki, Daniela Zambrano Almidón, Gruppenausstellung Malerei, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Sonstiges. Abb. Future bread, Dagna Jakubowska, ongoing series since 2020, Photo: Lisa Vlasenko

Die Ausstellung stellt die Notwendigkeit zur Gewährleistung von Ernährungssicherheit angesichts globaler Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Mittelpunkt. Sie zeigt die Kosten dieser - zuweilen illusorischen - Planungssicherheit und stellt die Frage: Wie kann es gelingen, ein widerstandsfähiges System aufzubauen, das weder unseren Planeten zerstört noch die Menschen, die es mitgestalten?

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 20.09. What is washed returns as language. Mahsa Aleph. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Installation, Sonstiges. Abb. Mahsa Aleph

Die in Berlin lebende iranische Künstlerin Mahsa Aleph arbeitet an der Schnittstelle von Film, Installation und Text. Ihre Arbeit untersucht Sprache, Materialität und Erinnerung und verbindet poetische Setzungen mit existenziellen Fragen. Die Ausstellung zeigt zwei Werke: die Installation Jowhar (2021) als eine Reflexion über Sprache als wandelbare Substanz, sowie Reanimation (2026), eine raumfüllende Filmprojektion, in der das Zuhause als fragile Konstruktion, als ein geliehener, zusammengeflickter Körper erscheint. Beide Arbeiten verhandeln Fragen von Identität, Verlust und kulturellem Gedächtnis.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

13.08. – 21.09. OnView – Transformation. Filmreihe. Medienkunst

OnView ist eine kuratierte Filmreihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst präsentiert das Haus über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Themenbereich. Unter dem Titel Transformation vereint die vierte Ausgabe Arbeiten von Lida Abdul, Vajiko Chachkhiani, VALIE EXPORT, Selma Selman, Sam Taylor-Johnson und Gernot Wieland.

Für OnView – Transformation wurden Werke ausgewählt, die unterschiedliche Bedeutungen und Deutungen von „Transformation“ reflektieren. Verortet in sozialen oder politischen Kontexten, beschäftigen sich die Filme mit Vergänglichkeit, dem Wunsch nach Veränderung und Wandel, aber auch mit Stillstand und Verharren.

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

04.09. – 26.09. The Future is Female. Malerei. Abb. Rosie the Reviter, Eva Schönfeld, 2026, Öl auf Leinwand , 75 x 105 cm

Eva Schönfeld, Jahrgang 1986, hat ein Studium in Kommunikationsdesign abgeschlossen, eine Ausbildung zur Fotografin absolviert und ist ausgebildete Kommunikationsdesignerin. Sie verbindet technische Meisterschaft mit gesellschaftskritischen und emotionalen Themen. Oft entstehen ihre Werke auch aus persönlicher Erfahrung und inneren Kämpfen. Neben den Aquarell- und Pastellkreide Arbeiten sind besonders die oft surrealen und fantasievollen Öl- und Acrylbilder in kräftigen Farben beeindruckend. Eva Schönfeld´s Werke zeichnen sich durch ungewöhnlichen Kompositionen aus. Sie lebt und arbeitet in Berlin Pankow.

Letzte Ausstellungen: 29..1 – 8.4.2026 im Art Stalker Berlin, 18.4 – 19.4. 2026 Art Sale im Atelier Cocon Coloré, 30. und 31.5. 2026 Open Studio 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. Ein Berliner Koffer. Der Fotonachlass von Fide Struck. 1932 – 1938 . Fotografie. Abb. Koffertraum, Fide Struck, bpk-Fotoarchiv, Photo: Fide Struck

Fide Struck fotografierte in den 1930er Jahren in Berlin Szenen aus der Arbeitswelt, dem Stadtleben und der Freizeitgestaltung. 1941 packte er etwa 3.000 Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch das Nachkriegsdeutschland überstand. 2015 öffnete Strucks jüngster Sohn Thomas schließlich den Koffer und begann, den Schatz zu bergen. Das Willy-Brandt-Haus zeigt die besten Berliner Bilder aus Fide Strucks Werk.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 27.09. Wo ich wohne. Atiéna R. Kilfa, Nigin Beck, Robert Haas, Charlotte von Mahlsdorf, Renée Sintenis, u.a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Haus am Waldsee, 1978 © Archiv Haus am Waldsee

Die internationale Gruppenausstellung Wo ich wohne blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. 

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di 14–18h, Mi–Do 14–21h, Fr–So 14–20h

bis 27.09. Rauschen – Arbeit und Wirken des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Abb. Wo Bücher Brennen, werden auch Menschen verbrannt, HAP Grieshaber, 1974, Farbholzschnitt, Photo: © ifa Sammlung / aus dem Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), Foto: die arge lola © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Der Arbeit und dem Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet sich das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen mit dem Recherche- und Ausstellungsprojekt PUBLIK MACHEN in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Das Ausstellungsprojekt lässt ein Bild von einem bislang nicht umfassend betrachteten Kapitel international, kulturpolitisch eingebetteter Kunstgeschichten entstehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. BFF-Förderpreis 2025/26 . Fotografie

Der BFF-Förderpreis prämiert regelmäßig die besten Nachwuchsfotograf:innen, die mit kreativen Perspektiven begeistern. Dieses Jahr lautet das Thema des Wettbewerbes „Spielen“ und die besten Beiträge werden erstmalig im Willy-Brandt-Haus gezeigt.  

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

21.08. – 04.10. Domesticity III. Shirin Sabahi. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105)

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 11.10. Double America. Glenn Ligon Sonstiges. Abb. 2012 , Photo: © Glenn Ligon; courtesy of the artist, Hauser & Wirth, and Thomas Dane Gallery

Das Werk „Double America“ (2012) besteht aus zwei Zeilen: in der oberen Zeile ist jeder Buchstabe des Wortes „AMERICA“ zur Wand hingedreht. Die zweite Reihe hingegen zeigt ein exaktes Spiegelbild des korrekt geschriebenen Wortes. Der Künstler beschreibt den entstehenden Effekt wie folgt: „Das Wort ‚AMERICA‘ scheint einen Schatten zu haben, obwohl dieser Schatten das Wort, das ihn wirft, nicht genau widerspiegelt.“ Glenn Ligon hinterfragt in vielen seiner Werke allzu einheitliche Amerika-Bilder. Seine Kunst fordert den Betrachter dazu auf, sich mit der Geschichte des Landes und dem Konzept von ‚Amerika‘ als Ganzes auseinanderzusetzen.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.10. Retrospektive Kunstprojekt: ExperimenTiergarten (1998-2026). Bildermalen im Integrationsbereich mit Salome Haettenschweiler. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ausschnitt einer dreiteiligen Arbeit, angefertigt mit wasserbasierten Farben auf Malkarton von einer jungen Projektteilnehmerin, 2026., Projektbild ExperimenTiergarten, Photo: Galerie Kulturhaus

Seit 1998 führt Künstlerin und Kunsttherapeutin Salome Haettenschweiler in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Mitte das Kunstprojekt „Experiment Tiergarten" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen und biografischen Kontexten. Im Fokus steht die Entdeckung schöpferischer Potenziale ohne Leistungsdruck: Wo Worte an ihre Grenzen stoßen, wird das Malen zum „Denken in Bildern"*. Märchen, Literatur und der gegenseitige Austausch über die Arbeiten begleiten diesen Prozess. Zum Abschluss des Projekts zeigt die Galerie ausgewählte Werke aus 28 Jahren – darunter auch eigene Arbeiten Salome Haettenschweilers, die die Verbindung zwischen ihrer Atelier- und Projektarbeit sichtbar machen.

*zitiert nach Hubertus Giebe
Kuratiert von Maria Weber

Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

31.07. – 11.10. Das Nichts ist voller Körper. Veronika Witte Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Das Nichts ist voller Körper, Detail, Veronika Witte, 2026, Photo: Veronika Witte, VG Bild Kunst

Ursprünglich von der Bildhauerei kommend, befragt die Künstlerin Veronika Witte (*1962) mit unterschiedlichsten Medien die Erscheinung und Rolle des Körpers in der Gegenwartsgesellschaft. In der hybriden Architektur des Gotischen Hauses entfalten die Installationen aus Sound, Video und amorphen Skulpturen ein ambivalentes Wechselspiel zwischen dem sogenannten Menschlichen und dem Kreatürlichem, zwischen Leere und Masse, zwischen amorpher und akustischer Körperlichkeit.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.10. Nebelskulptur im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie. Fujiko Nakaya Sonstiges. Abb. Nebelskultpur von Fujiko Nakaya im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie , Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / David von Becker

Wegen des großen Publikumsinteresses präsentiert die Neue Nationalgalerie auch in diesem Jahr die ortsspezifische Nebelskulptur der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya in ihrem Skulpturengarten. Nakayas Nebelskulptur bespielt so monumental wie ephemer die ikonische Architektur Mies van der Rohes und eröffnet einen intensiven Dialog der Besuchenden mit ihrer unmittelbaren Umgebung und sich selbst.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

bis 25.10. Draußen...Im Museum. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Fritz Bleyl, Erich Heckel, Max Pechstein, Otto Mueller Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Baumgruppe auf Fehmarn, Ernst Ludwig Kirchner, 1913, Aquarell über Kreide auf Papier

Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. Fast 100 Jahre nach der Auseinandersetzung der Brücke hat sich unser Bezug zur Natur grundlegend verändert. Was können wir von der Natur lernen? Wie kann eine neue Beziehung von Natur, Kunst und Menschheit entstehen?

Zeitgleich mit der Ausstellung eröffnet im Garten das Museums der künstlerische Lehrpfad Draußen… Unter Kiefern, für den zeitgenössische Künstler*innen neue ortspezifischen Arbeiten schaffen.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Helmut Newton's One-off Album. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Père Lachaise, Tomb of Talma, Paris 1977 © Helmut Newton Foundation, Courtesy Nicola Erni Collection

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Rooms / Stages. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Absolut Vodka, Sweden 1995 © Helmut Newton Foundation

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.11. Wechselwirkung. Malerei, Fotografie. Abb. Sombra, Hokkaido und Apfel / True Colours, Frank Tornow / Kai Bornhöft, 2025 / 2005, Öl auf Holz / Barytpapier , Photo: © Frank Tornow, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / © Kai Bornhöft, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Das Prinzip der ungewöhnlichen Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle im Surrealismus. „Schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“ hieß es schon bei Lautréamont, den André Breton im Ersten Manifest des Surrealismus zitiert. Denn die überraschende Begegnung von Dingen, die man für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung bringt, lässt etwas Drittes entstehen, ein Rätsel, das unsere Wahrnehmung stimuliert und unser Denken auf überraschende Bahnen zu lenken vermag.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 25.11. Tschernobyl. Bastion Kronprinz . Volker Kreidler Fotografie

Im April 1986 war das Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine Ort der größten Nuklearkatastrophe unserer Zeit. Radioaktive Wolken zogen danach über Europa. Volker Kreidler zeigt einzigartige Fotografien aus der Sperrzone und einer Landschaft, in der sich die Natur zurückerobert hat, was der Mensch verlassen musste - ein Archiv zwischen verstrahlten Zonen und überwucherten Gebäuden, als stille Mahnmale menschlichen Versagens.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 29.11. Half Life Chornobyl. Fotografie. Abb. arc-gestaltung, Berlin, unter Verwendung von Volker Kreidler, Kyjiw, 1995 1995, Photo: Volker Kreidler

Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte der Fotograf in die Sperrzone zurück, 2025 reiste Volker Kreidler erneut nach Kyjiw, die Fotografien sind ein hochaktuelles Zeugnis der politischen Gegenwart in der Ukraine. 

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

21.08. – 29.11. You are here since you left. Margarita Wenzel Installation

Die Künstlerin Margarita Wenzel realisiert im Historischen Keller eine ortsspezifische Klanginstallation. Ausgehend von den räumlichen und historischen Gegebenheiten des Ortes entwickelt sie mehrere Soundpieces, die den labyrinthischen Raumfolgen erstmalig „Stimmen“ verleihen und sie völlig neu erfahrbar machen.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 06.12. Dabei sein und nicht schweigen. Gabriele Stötzer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Performance, Fotografie. Abb. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Gabriele Stötzer, 1985, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission: We Make Years Out of Hours . Lina Lapelytė Performance, Sonstiges. Abb. We Make Years Out of Hours, Lina Lapelytė, 2026, Photo: Staatliche Museen zu Berlin

Lina Lapelytės Performance „We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens.Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

04.09. – 10.01.2027 Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Getsaltung: magma design

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens lädt das Jüdische Museum Berlin sein Publikum ein, sich anhand von zwölf künstlerischen Projekten von der Gegenwart zu lösen und nach gesellschaftsverändernden Ansätzen zu suchen. Die Werke werden eigens für die Ausstellung entwickelt und sollen das Publikum dazu anregen, die Auseinandersetzung mit einem oft bedrückenden Jetzt aufzunehmen, um ihm eigene Vorstellungen entgegenzusetzen.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

28.08. – 01.02.2027 Bauen für die DDR. Josef Kaiser Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Sonstiges. Abb. Postkarte, Karl-Marx-Allee Berlin mit dem Ensemble Kino International, entworfen von Josef Kaiser und Heinz Aust, Hotel Berolina, entworfen von Josef Kaiser und Günter Kunert, sowie RestaurantMoskau, entworfen von Josef Kaiser und Horst Bauer, 1964, Photo: Foto Schlegel, Digitalisat: A.E. Witte

Josef Kaiser zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte ergemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee.
Die Ausstellung „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“ (AT) rekonstruiert erstmals umfassend Leben und Wirken des Architekten, der in zwei unterschiedlichen diktatorischen Systemen tätig war. Rund 60 Pläne, Fotografien, Filme und Modelle aus dem Bestand der Berlinischen Galerie sowie aus nationalen Sammlungen zeichnen Kaisers Schaffen nach und beleuchten politische wie ästhetische Spannungsfelder. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.03.2027 [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter, 2026, Photo: © die Künstlerinnen, VG Bildkunst, Bonn 2026 / Foto: Jacopo La Forgia

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte, u.a. Malerei, Sonstiges. Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 31.12.2028 Zeitreise ins alte Tiergartenviertel. Sonstiges. Abb. Schauspielerin und Cassirer-Gattin Tilla Durieux, eine der meistportraitierten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts , 1921, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner*innen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.