Jul

Galerien

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Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

bis 17.07. P r e s e n t . Yoana Tuzharova Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Ausstellungsansicht: TOUCH, data monument, Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf, Yoana Tuzharova, 2021, Photo: Yoana Tuzharova

Galerie Gilla Lörcher freut sich sehr, die zweite Einzelausstellung der bulgarischen Künstlerin Yoana Tuzharova zu präsentieren. In der Ausstellung P R E S E N T konfrontiert uns Yoana Tuzharova mit den Spuren, die wir tagtäglich zwischen der digitalen und der analogen Welt hinterlassen: Fettschlieren und Swipe-Spuren wie sie beim Chatten, Mailen, Scrollen, Shoppen und Liken auf dem Smartphone-Display entstehen. Die Künstlerin arbeitet hier mit unterschiedlichen Medien: Fotografie, Druck, Installation und Lichtarbeiten. 

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

05.06. – 18.07. Der Versuch Wasser in einem Sieb zu tragen. Maja Drachsel Malerei

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

bis 25.07. Lines · Curves · Motions. Groupshow. Loredana Nemes, Aitor Ortiz, Stefanie Seufert Fotografie. Abb. Others 02, Stefanie Seufert, 2024, C-print, handgefertigt, 93 x 73 cm

Die Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit den Künstler:innen Loredana Nemes, Stefanie Seufert und Aitor Ortiz ankündigen zu können. Auf den ersten Blick wirken die drei künstlerischen Positionen unterschiedlich. Das verbindende Element ist jedoch die Analyse und Interpretation von Strukturen und Mustern in der Natur. „Ein natürliches Muster zu betrachten bedeutet, für einen Augenblick zu entdecken, dass unser eigener Geist an derselben geheimen Geometrie teilhat, welche alle Lebewesen und Lebensformen durchdringt.“ (Aitor Ortiz) Dieser Gedanke manifestiert sich in den ruhigen weißen Linien von Loredana Nemes auf tiefschwarzem Grund, die an Landschaftsbilder, Partituren oder Oszillographen erinnern. Aitor Ortiz zeigt metallische Kurven, die wie eine Hommage an die Fotografien von Karl Blossfeldt anmuten. Aufzeichnungen des Flügelschlags werden in Stefanie Seuferts Fotografien sichtbar, für die sie Meisen in Berliner Parkanlagen aufnimmt.

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

26.06. – 25.07. Mixed Double. Ute Essig, Henrik U. Müller Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie, Sonstiges

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

31.05. – 30.07. Push Boundaries. Michael Stich Malerei. Abb. Be my valentine, Michael Stich, 2023, Acryl auf Japanpapier, 25 x 36 cm

Die Liebe zur Kunst entdeckte Michael Stich bereits während seiner Zeit als Tennisprofi. Seit rund 20 Jahren malt er und nutzt die Malerei, um Emotionen und persönliche Erlebnisse auszudrücken. Inspiriert von US-amerikanischem Expressionismus sowie Einflüssen von Polke, Futurismus und Konstruktivismus entwickelte er einen eigenen Stil. Die Leinwand ist für ihn ein Raum der Freiheit – ein Ort intensiver Leidenschaft und künstlerischer Selbstverwirklichung.

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

01.07. – 30.07. Karton-Drucke/Briefe/Collagen. Wolf Spies. Abb. Die Liebe zu den Briefen, Wolf Spies, 1989, Karton-Druck, 40x30cm

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 01.08. utopisch. Robert Elfgen Malerei, Zeichnung, Installation. Abb. Tamara IX, Robert Elfgen, 2025, Metallic spray paint, wood stain, ink on wood, artist's frame, 125.5 × 190 × 4 cm | 49 3/8 × 74 7/8 × 1 5/8 inches (framed), Photo: Mareike Tocha

The work of Robert Elfgen explores the relationship between humankind and nature through a distinctly mythical, poetic lens. His assemblages, collages, light objects, and floor- and wall pieces are often arranged in room-filling installations that resemble walk-in paintings. On the occasion of Gallery Weekend Berlin, Sprüth Magers is pleased to present a solo exhibition of new and recent works by Elfgen.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 01.08. Thomas Demand Fotografie. Abb. Money, Thomas Demand, 2025, UV-print on copper, 85 × 64 cm | 33 1/2 × 25 1/8 inches, Photo: Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn

Thomas Demand ist bekannt für seine Fotografien minutiös gefertigter Papiermodelle, die historisch, politisch oder kulturell aufgeladene Szenen ebenso rekonstruieren wie alltägliche Momente. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freuen sich Monika Sprüth und Philomene Magers, eine Einzelausstellung mit neuen Arbeiten von Demand zu präsentieren. 2025 begann der Künstler mit einer neuen Technik zu arbeiten und schuf dabei kleinformatige Bilder, die auf Kupfer gedruckt sind. Das Material hat eine lange Tradition in der Kunstgeschichte: Bereits in der Renaissance als Malgrund verwendet, diente es später als Träger für einige der frühesten Fotografien, die auf versilberten Kupferplatten entstanden, und wurde damit auch Teil der Geschichte der Fotografie. Die neuen Arbeiten reichen von eng gefassten Naturansichten bis hin zu Abstraktionen KI-generierter Bilder. Durch seine konstruierten Welten hinterfragt Demand die Paradoxien der Wahrnehmung und untersucht, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, wie wir uns an sie erinnern und auf welche Weise wir beeinflusst oder manipuliert werden. Ob Demand nun die zufälligen Anordnungen der Natur oder die dystopischen Visionen der KI einfängt, seine Arbeit bewegt sich gekonnt zwischen Skulptur und Fotografie, Illusion und Abbild sowie Wirklichkeit und Interpretation.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. HELMA Malerei, Zeichnung. Abb. Morgenstund, HELMA, 1988, Öl auf Leinwand, zweiteilig, 200 x 250 cm, Photo: Galerie Poll

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. Wolfgang Petrick. (Schaulager, Gipsstraße 3, 10119 Berlin) Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Krokodilkampf, Wolfgang Petrick, 1979, Mischtechnik auf Leinwand, 195 x 295 cm, Photo: Galerie Poll

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. (solo exhibition). (solo exhibition). Lars Fischer Malerei

Lars Fischer verbindet in seiner künstlerischen Praxis digitale und traditionelle Techniken. Auf PVC gedruckte Bildcollagen exemplarischer Motive werden zum Hintergrund von in Öl gemalten Szenen und Gegenständen. Seine hybriden Malereien bearbeiten und erzählen das Thema der Katastrophe. Gemalte gesellschaftliche Phänomene dieser Katastrophe werden in Lars Fischers Malereien zu symbolhaften Erzählungen einer Menschen zentrierten Wirklichkeit.

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

03.07. – 20.08. Happy. Joao Noutel. Abb. Bonbon, Joao Noutel, 2024, Mixed media auf Holz, 35 x 20 cm

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

20.06. – 22.08. Einzelausstellung . Geerten Verheus Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

04.07. – 22.08. A Hundred Thousand Years of Light. Evan Roth. Abb. Untitled, Evan Roth, 2025, Photo: courtesy of Dorothée Nilsson Gallery and the artist

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

04.07. – 22.08. 15 Jahre GALERIE SCHMALFUSS BERLIN. Künstler der Galerie . WILLI SIBER, DIRK SALZ, JÜRGEN PAAS, JÜRGEN DURNER, HELGE HOMMES, JÜRGEN JANSEN, SUSANNE AUSLENDER Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik

Die Galerie Schmalfuss Berlin feiert ihr 25 jähriges Bestehen am Standort Marburg/Lahn und 15 Jahre Galeriearbeit in Berlin!

Gezeigt werden Arbeiten von national und international anerkannten Künstlern der Galerie.

WILLI SIBER, DIRK SALZ, JÜRGEN PAAS, JÜRGEN DURNER, CAROLA SCHAPALS, THOMAS JESSEN, JÜRGEN JANSEN und anderen.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

10.07. – 22.08. a slow observation. Kuisoon Park Malerei. Abb. Ultramarine-leaves, Kuisoon Park, 2025, 
Acryl & wasservermischbare Ölfarbe auf Leinwand, 90x120

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

10.07. – 23.08. Neue Werke. Udo Nöger Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Ruhend, Udo Nöger, 2019, Mixed Media, 180 x 223 x 8 cm, Photo: Udo Nöger

Die Ausstellung präsentiert neue Werke des deutschen Künstlers Udo Nöger. Seine mehrschichtigen Tafelbilder auf Leinwand stehen in der Tradition des Minimalismus und richten den Blick auf Materialität und Oberfläche. Sie fangen das natürliche Licht ein, das auf sie fällt, und verändern sich mit der Wahrnehmung der Betrachtenden. Ergänzt werden sie durch Arbeiten mit Kohle auf Papier, die einen intimen, zeichnerischen Kontrapunkt setzen.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

29.06. – 28.08. in between. group show. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

02.07. – 28.08. Gruppenausstellung . KW Blisse.

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

26.06. – 29.08. nope. small size matters?. Künstler:innen der Galerie u. Gäste Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Fotografie. Abb. One Upon A time - Little Red Riding Hood, Christoph Uepping, 2026, Acryl auf Karton, 39 x 28, Photo: Christoph Uepping

Zehn Künstler, zehn Wände und ausschließlich kleine Formate: Mit der Sommerausstellung „nope – small size matters?“ verwandelt sich die Galerie nüüd.berlin in eine Mini-Kunstmesse. Gezeigt werden Werke bis maximal 50 × 40 cm, die direkt aus der Ausstellung mitgenommen werden können – im besten Fall sogar im Koffer. Die Ausstellung stellt die verbreitete Vorstellung infrage, dass Größe über Bedeutung entscheidet, und zeigt stattdessen die besondere Intensität und Präzision kleiner Formate.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

27.06. – 29.08. Sommeraccrochage. Klassische Moderne. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

01.07. – 29.08. Sommeraccrochage. Künstler:innen der Galerie Abb. Küstenlandschaft bei Dinard, Rocco Hettwer, 2025, Aquarell auf Karton, 36 x 50 cm, Photo: Falco Hettwer

Die Galerie Brockstedt wurde 1959 von Hans Brockstedt in Hamburg gegründet und befindet sich seit 1992 unter der Leitung von Boris Brockstedt in Berlin. Im Fokus steht die gegenständliche Kunst der Klassischen Moderne, speziell der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Im zeitgenössischen Programm vertritt sie Werke der internationalen Malerei und Skulptur. Aus der intensiven, ein Leben lang andauernden Arbeit mit dem Künstler Horst Janssen resultiert ein weiterer Schwerpunkt der Galerie.

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

09.07. – 30.08. 30 Jahre Berlin. Mariano Rinaldi Goñi Malerei. Abb. Mariano Rinaldi Goñi, Photo: Martin Oskar Kramer

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

26.06. – 01.09. Hirofumi Fujiwara. solo show. Hirofumi Fujiwara Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. ECHOID XXII, Hirofumi Fujiwara, 2026, Acrylic resin, acrylic, 30 x 40 x 25 cm, Photo: Hirofumi Fujiwara

Hirofumi Fujiwara

solo show

Institutionen

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Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

20.06. – 25.07. Moderne Exlibris . Elena Kiseleva-Arendt. Abb. Sapho, 2011, Radierung Aquatinta, 15 x 15 cm

Ein Exlibris (von lateinisch ex „aus“, und libris „den Büchern“; wörtlich „aus den Büchern [von …]“) ist ein in Bücher eingeklebter Zettel oder ein Stempel, der zur Kennzeichnung des Eigentümers dient. Erste Exlibris waren handschriftliche Besitzervermerke. Mit der Erfindung des Buchdruckes und der Entstehung von Bibliotheken entstand der Wunsch den eigenen Bücherbesitz zu dokumentieren. So entstanden kleine gedruckte grafische Kunstwerke auf Papierbögen als Holzschnitt, Kupferstich, Stahlsicht, Lithografie oder in einer der modernen Drucktechniken wie Radierungen. Ab 1880 erlebte die Exlibris-Kunst u.a. durch den Begründer der modernen Radierkunst Max Klinger eine Zeit des großen Aufschwung, was sich in einer enormen Themenvielfalt und in der Bildung von Sammlerkreisen zeigte.

 

Elena Kiseleva-Arendt setzt diese Tradition meisterhaft fort. Sie radiert Exlibris zu verschiedensten Themen (auch als Auftragsarbeiten) und coloriert jeden einzelnen Druck per Hand individuell und immer unterschiedlich. Freuen Sie sich auf die Gewinnerin des renommierten Internationalen Exlibris-Wettbewerb, die Mitglied des russischen Künstlerverbandes und Mitglied der St. Petersburger und der deutschen Exlibris-Gesellschaft ist.  

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

bis 26.07. Installation und Video. Julien Paccard Malerei, Zeichnung, Installation, Medienkunst

In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung lotet der interdisziplinär arbeitende Künstler Julien Paccard die Möglichkeiten der Aneignung des öffentlichen Raumes und dessen buchstäblicher Er-Fahrungen auf dem Skateboard aus. Dabei hinterfragt er die (Stadt-)Landschaft als Ansammlung kollektiver Erinnerungen und Gefühle. Für den historischen Keller transformiert er dies in ein rhizomatsiches Geflecht aus Installation, Video, Musik und Tafelmalerei.

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

bis 31.07. Heinz Trökes - Augenreisen. .

Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen

Im Mittelpunkt steht Heinz Trökes (1913–1997) als Maler, Reisender, Netzwerker und Mitbegründer der Galerie Gerd Rosen, die nach 1945 zu einem wichtigen Ort des künstlerischen Neubeginns in Berlin wurde. 

Über fünf Jahrzehnte hinweg bereiste Trökes mehr als 40 Länder auf sechs Kontinenten. Die Ausstellung zeigt, wie diese Erfahrungen in seine Kunst eingingen – nicht als dokumentarische Abbilder, sondern als eigenständige, poetische Bildwelten. 

Sonderöffnungszeiten: Freitag 1.5.2026 bis Sonntag 3.5.2026, jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

08.07. – 05.08. Der Bauer in dem Tal. Ernährungssicherheit im Zeitalter der Polykriese. Malerei, Installation, Sonstiges

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 09.08. Brancusi Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Muse endormie, Brancusi, 1910, Bronze , Photo: © Succession Brancusi, Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI/Philippe Migeat/Dist. GrandPalaisRmn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

13.06. – 16.08. Umut Azad Akkel. Holding My Drink in the Corner. Installation, Sonstiges. Abb. Hide and Seek, Umut Azad Akkel, 2026, Filmstill

Holding My Drink in the Corner ist ein Projekt des Berliner Künstlers Umut Azad Akkel zusammen mit Kurator Ozan Ünlükoç aus Istanbul und wurde über einen ausgedehnten Zeitraum entwickelt, um sich mit zwischenmenschlichen Dynamiken und Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen. Die Einzelausstellung im Haus am Lützowplatz umfasst mehrere Werke, darunter manche, die für diesen Ort geschaffen wurden, sowie die Installation der großen Gerüst-Skulptur The Path im Außenraum in unmittelbarer Nähe.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

09.07. – 16.08. Domesticity II. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105)

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 17.08. Seeing Words, Reading Images. Die Written Art Collection im Dialog mit der Sammlung Deutsche Bank. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Textilkunst. Abb. The Linden Tree Poems, Etel Adnan, 2019, Folded leporello, Ink and watercolour on paper, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy the Artist and Sfeir-Semler Gallery

Die Written Art Collection zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Schriftkunst. Mit rund 400 Werken umfasst sie Arbeiten aus Europa, Nordamerika und Ostasien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten. Das kunsthistorische Spektrum reicht von der gestisch-abstrakten Malerei des Westens nach 1945 über zeitgenössische Kalligrafie bis hin zu den vielfältigen Ausdrucksformen globaler Konzept- und Medienkunst.

Die Ausstellung Seeing Words, Reading Images bringt Positionen aus der Written Art Collection mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Deutsche Bank, eine der wichtigsten Unternehmenssammlungen zur zeitgenössischen Kunst auf Papier, in einen facettenreichen Dialog. Ausgangspunkt ist das komplexe und hochaktuelle Phänomen von Schreiben und Schrift in der Kunst – als Linie, informelle Geste, Handschrift und Kalligrafie, Typografie oder Schriftbild. Dabei geht es um die Bedeutung der Written Art als Mittel globaler Verständigung und grenzenloser visueller und textlicher Möglichkeiten des Erzählens – seien es Poesie, politische Kritik oder das Aufarbeiten von Geschichte.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 23.08. Balkan Erotic Epic. The Exhibition. Marina Abramović Performance. Abb. Women Massaging Breasts II aus der Serie Balkan Erotic Epic, Marina Abramović, 2005, C-Print, Photo: © Marina Abramović. Courtesy der Marina Abramović Archives / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert im Frühjahr 2026 Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region, in der Abramović aufgewachsen ist – verwebt die Ausstellung filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. ohne Titel, Anna Tyczyńska, 2009

Das beständige Gefühl von multiplen existenziellen Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. Die zeitgenössische Kunst fungiert häufig wie ein Seismograph, der mit unglaublicher Sensibilität die „Schwingungen” aller Arten von Gefahren und Bedrohungen registriert. Sowohl ganz konkret greifbar, als auch nur vermittelt spürbar. Wie analysieren Künstlerinnen und Künstler aus den Nachbarländern Deutschland und Polen ähnliche Bedrohungen? Wie reagieren sie darauf, wie verarbeiten sie sie, welche Strategien der Resilienz bzw. direkten Antwort entwickeln sie?

 

In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der deutsch-polnischen Ausstellung, die maßgeblich Lehrende der Magdalena-Abakanowicz- Kunstuniversität in Poznań und Berliner Gäste gemeinsam vorstellt.

 

Natalia Brandt, Zehra Doğan, Nezaket Ekici, Diana Fiedler, Adam Gillert, Joanna Hoffmann, Anna Kędziora, Karolina Komasa, Kamila Kobierzyńska, Maciej Kozłowski, Katarzyna Klich, Ewa Kubiak, Katarzyna Kujawska-Murphy, Maciej Kurak, Ewa Kulesza, Hanna Łuczak, Janusz Marciniak, Paul Magee, Anahita Razmi, Sonia Rammer, Magda Starska, Sebastian Trzoska, Anna Tyczyńska, Veronika Witte, Marc Tobias Winterhagen

 

Kuratiert von Prof. Dr. Marta Smolińska und Dr. Ralf F. Hartmann

 

 

Mit freundlicher Unterstüzung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Adam Mickiewicz Instituts.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Kunst am Bau in Spandau . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie

Präsentation von insgesamt 20 Kunst-am-Bau-Wettbewerbsbeiträgen für zwei Schulneubauten im Bezirk Berlin-Spandau. Das Gymnasium in der Rhenaniastraße mit dem Wettbewerbsgewinner Malte Bartsch und die Ergebnisse eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbes im Bereich Artistic Research für die neue Schule im größten Neubaugebiet Berlins der Insel Gartenfeld

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Kunst am Bau – 2 Projekte. Medienkunst, Digitale Kunst, Sonstiges. Abb. Entwurf von Malte Bartsch für das Gymnasium in der Rhenaniastraße, „Einsteinkachel-Vielzahl Einzahl“, Malte Bartsch

2025 und 2026 wurden im Bezirk Spandau zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe ausgelobt. In einer gemeinsamen Ausstellung werden insgesamt 20 Entwürfe von 28 Künstler*innen präsentiert.

 

Wettbewerbsteilnehmer*innen:

Neubau eines Gymnasiums in der Rhenaniastraße in Haselhorst

Christiane Dellbrügge & Ralf de Moll / Andreas von Ow / Marta Dyachenko & Albert Weis / Kasia Fudakowski / Cisca Bogman & Via Lewandowsky & Oliver Störmer / Neda Aydin / Alice Hauck & Amelie Plümpe / Malte Bartsch (Wettbewerbsgewinn) / Manaf Halbouni & Roberto Uribe / Abie Franklin & Daniel Hölzl

Neubau der Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Siemensstadt

Martin Binder / Zuzanna Czebatul / Roland Fuhrmann / Dagmara Genda / Stephan Kurr / Marion Orfila / Pfelder / Judith Seng / Studio KIM & ILLI / Anna Witt (Preisgerichtssitzung erst nach Drucklegung dieser Karte)

 

Die beiden Wettbewerbe wurden in Kooperation mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH/Schulbau durchgeführt, die beide Schulen für den Bezirk Spandau errichtet. Fertigstellung der Schulen 2028 sowie 2029.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Eine Ausstellung in Kooperation zwischen der Magdalena Abakanowicz Kunstuniversität Poznan und dem ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst Berlin

Das ständige Gefühl multipler existenzieller Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der geplanten deutsch-polnischen Ausstellung.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Halle – Leipzig International. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. heyyy, Nina Hach, 2024

Startbahn frei für aktuelle Arbeiten von Studierenden, Absolvent*innen und Meisterschüler*innen der Fachklasse für Malerei und Grafik von Prof. Kerstin Drechsel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Fachklasse für Malerei von Prof. Tilo Baumgärtel und Prof. Heide Nord an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler arbeiten sowohl ganz klassisch mit der Malerei und loten auch die Grenzbereiche des Mediums aus: von der künstlerischen Grafik über Video und Comic bis zu Objektkunst und Installation. Das Panorama der ausgewählten Werke gibt einen umfassenden Einblick in die Vitalität und Frische des klassischen Mediums, wie es heute an zwei der bedeutendsten Kunsthochschulen in Ostdeutschland mit ihren großen Traditionslinien vermittelt wird. Mit Kerstin Drechsel und Tilo Baumgärtel prägen zwei sehr unterschiedliche malerische Positionen die Arbeit in den Fachklassen und machen die Ausstellung zu einem faszinierenden Rundum-Blick auf junge Malerei und ihre Perspektiven auf die künstlerische Zukunft.

 

 

Mit Arbeiten von:

Luke Carter, Anne Chpakovski, Franziska Dathe, Niklas Dietzel, Leon Friederichs, Kristina Hajduchova, Luna Haser, Selma Kan, Mathilda Köhler, Marthe Lallemand, Felix Lorenz, Klara Schöll und Anali Vakili aus der HGB  Leipzig

 

Rike Bewer, Ben Billhardt, Sarah Goerke, Henning Gundlach, Nina Hach, Luca Japkinas, Youjeong Kim, Yerina Lee, Louisa Pieper, Naomi Pietros, Tom Plehn, Michelle Sorin, Johanne Iris Kyrilla Steiner und Elektra Tzamouranis von der Burg Giebichenstein Halle

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

03.07. – 30.08. Why the Hell Not . Fotografien von John Schuetz . Fotografie. Abb. Noon Table Setting, John Schuetz, Photo: John Schuetz

Der amerikanische Künstler John Schuetz widmet sich in den Serien dieser Ausstellung dem klassischen Genre des Stilllebens – jedoch mit einer sehr persönlichen Handschrift. Alle Arbeiten entstanden ausschließlich in seiner eigenen Wohnung, die er in ein intimes Atelier verwandelt hat. Dort arrangierte er Alltagsgegenstände, Pflanzen und Fundstücke so, dass sie eine stille, beinahe poetische Spannung entfalten.  

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 31.08. SculpturePopulaire: "Public Resonator". Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Public Resonator, Nevin Aladağ, 2023, Photo: Valentin Behringer, 2023 Baden Baden

Nevin Aladağs Skulptur Public Resonator mutet futuristisch an. Ihr öffentlicher „Resonator“ ist eine polyphone Skulptur. Die Formen sind Schlaginstrumente; die Skulptur ist mit aufgeschraubten Mundstücken, baumelnden Glockenstäben und mit Saiten bespannten Schalllöchern versehen. Für Aladağs Werk sind Musik, Tanz und Spiel zentral – als Ausdruck kultureller Identität oder als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaft.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

28.05. – 13.09. It's A Balance Trick. Zeitgenössische Kunst zwischen Gleichgewicht und Instabilität. Thomas Behling, Anna Borgman, Wiebke Elzel, Catherine Rose Evans, Simon Faithfull, Tom Früchtel, Ya Wen Fu, Noa Heyne, Kennedy & Swan, Csilla Klenyánszky, Nadja Marcin, Gabi Schillig, Natalia Stachon, Morten Straede, Sophia Pompéry Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie, Urban Art. Abb. Entanglement with a Tectonic Rift, Simon Faithfull, 2022, Digitalfotografie

"It's a Balance Trick" versammelt künstlerische Positionen, die Gleichgewicht nicht als statischen Zustand, sondern als dynamischen, oft prekären Akt des ständigen Aushandelns begreifen. Die Künstler:innen untersuchen den fragilen Moment des Kippens sowohl im Werk als auch in der Ausstellung: Über drei Monate hinweg kommen und gehen Werke, verlassen das Gebäude oder kehren zurück. Installationen, Performances und partizipative Interventionen schaffen neue Dialoge zwischen Kunst und Publikum.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

03.07. – 13.09. Peter Klare Fotografie, Sonstiges

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

09.07. – 20.09. Masha Aleph. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Installation, Sonstiges

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

05.06. – 27.09. Ein Berliner Koffer. Der Fotonachlass von Fide Struck. 1932 – 1938 . Fotografie. Abb. Koffertraum, Fide Struck, bpk-Fotoarchiv, Photo: Fide Struck

Fide Struck fotografierte in den 1930er Jahren in Berlin Szenen aus der Arbeitswelt, dem Stadtleben und der Freizeitgestaltung. 1941 packte er etwa 3.000 Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch das Nachkriegsdeutschland überstand. 2015 öffnete Strucks jüngster Sohn Thomas schließlich den Koffer und begann, den Schatz zu bergen. Das Willy-Brandt-Haus zeigt die besten Berliner Bilder aus Fide Strucks Werk.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

26.06. – 27.09. Rauschen – Arbeit und Wirken des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Abb. Wo Bücher Brennen, werden auch Menschen verbrannt, HAP Grieshaber, 1974, Farbholzschnitt, Photo: © ifa Sammlung / aus dem Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), Foto: die arge lola © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Der Arbeit und dem Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet sich das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen mit dem Recherche- und Ausstellungsprojekt PUBLIK MACHEN in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Das Ausstellungsprojekt lässt ein Bild von einem bislang nicht umfassend betrachteten Kapitel international, kulturpolitisch eingebetteter Kunstgeschichten entstehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

03.07. – 27.09. BFF-Förderpreis 2025/26 . Fotografie

Der BFF-Förderpreis prämiert regelmäßig die besten Nachwuchsfotograf:innen, die mit kreativen Perspektiven begeistern. Dieses Jahr lautet das Thema des Wettbewerbes „Spielen“ und die besten Beiträge werden erstmalig im Willy-Brandt-Haus gezeigt.  

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

05.07. – 25.10. Draußen...Im Museum. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Fritz Bleyl, Erich Heckel, Max Pechstein, Otto Mueller Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Baumgruppe auf Fehmarn, Ernst Ludwig Kirchner, 1913, Aquarell über Kreide auf Papier

Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. Fast 100 Jahre nach der Auseinandersetzung der Brücke hat sich unser Bezug zur Natur grundlegend verändert. Was können wir von der Natur lernen? Wie kann eine neue Beziehung von Natur, Kunst und Menschheit entstehen?

Zeitgleich mit der Ausstellung eröffnet im Garten das Museums der künstlerische Lehrpfad Draußen… Unter Kiefern, für den zeitgenössische Künstler*innen neue ortspezifischen Arbeiten schaffen.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

07.05. – 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

03.07. – 25.11. Tschernobyl. Bastion Kronprinz . Volker Kreidler Fotografie

Im April 1986 war das Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine Ort der größten Nuklearkatastrophe unserer Zeit. Radioaktive Wolken zogen danach über Europa. Volker Kreidler zeigt einzigartige Fotografien aus der Sperrzone und einer Landschaft, in der sich die Natur zurückerobert hat, was der Mensch verlassen musste - ein Archiv zwischen verstrahlten Zonen und überwucherten Gebäuden, als stille Mahnmale menschlichen Versagens.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

19.06. – 06.12. Dabei sein und nicht schweigen. Gabriele Stötzer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Performance, Fotografie. Abb. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Gabriele Stötzer, 1985, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission. We Make Years Out of Hours. Lina Lapelytė Installation, Sonstiges. Abb. What Happens with a Dead Fish?, Lina Lapelytė, 2021, Kunstenfestival des Arts Brussels , Photo: © Lina Lapelytė / VG Bild-Kunst Bonn, 2025 / Bea Borgers

Für die zweite Ausgabe der CHANEL Commission verwandelt Lina Lapelytė die Historische Halle des Hamburger Bahnhof in eine polyphone Bühne für eine partizipative Choreografie verwandelt. Die Besucher*innen können direkt Teil dieser groß angelegten Auftragsarbeit werden, die im Jubiläumsjahr die einzigartige Architektur des Hamburger Bahnhofs selbst in den Mittelpunkt rückt.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

03.07. – 28.02.2027 [ materialistin ]. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Meet Me At, Ausstellungsansicht KV Leipzig, [ materialistin ], 2023 , Photo: © courtesy the artist / VG Bild-Kunst Bonn, 2025 / Sophia Kesting

Die Gruppenausstellung von [ materialistin ] versammelt die acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman und hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.