Sep

Galerien

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Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

bis 13.09. Sommergärten. Gartenbilder in Malerei und Fotografie heute. Chen Ruo Bing, Rafael Cidoncha, Nozomi Hasegawa, Hisaji Hara, Natsumi Hayasho, Michael Kenna, Sigrid Kopfermann, Silke Leverkühne, Michael Toenges, Peter Tollens, Anna Zemankova Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Fotografie. Abb. Garden Pot, Rafael Cidoncha, 2025, Öl auf Leinwand, 54 x 73 cm, Photo: Rafael Cidoncha

Mit dem Garten verbinden sich freudige Gefühle. Er ist ein Sehnsuchtsort. Das Paradies ist ein Garten. Durch die Jahrhunderte hinweg wurden Gärten gemalt, insbesondere die Impressionisten wählten sie als Motiv – Gärten haben Kunstgeschichte geschrieben. Man denke an Monets Seerosen oder an die schönen murnauer Gärten von Gabriele Münter. Die große Natur im kleinen Gehege gewährt Nähe zum natürlichen Wachsen und Vergehen und das Entdecken vieler malerischer Details.
Wie ist die Herangehensweise an das Thema heute? Wir waren neugierig und haben Künstler*innen aus unserem Programm gefragt. Zusammengestellt haben wir figurative und ungegenständliche Positionen. Es fällt nicht schwer den Garten rein als Farbe zu sehen oder als graphisches Gefüge. Abstrakt oder konkret: Das Gartengefühl stellt sich gleichrangig ein.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

08.09. – 14.09. Öffentliche Präsentation zum Studienabschluss. Gerd Rehme Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. femme fatale, frei nach A.Modigliani, Gerd Rehme, 2024, Elektroteile, Eisenrost, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm, Photo: Ute Wöllmann

Das Hauptthema der künstlerischen Arbeit von Gerd Rehme ist seit
mehreren Jahren die Entwicklung des Menschen in der immer mehr do-
minierenden digitalen Welt. In seinen neueren Bildern bearbeitet Rehme
diese Problematik, hinterfragt die Entwicklung im digitalen Bereich, vor
allem aber die Entwicklung vom natürlichen Menschen zum künstlichen
Wesen – geht das Humane verloren? Was sind „Cyborgs“? Nur normale
Menschen mit Maschinen(an-)teilen? 

Kantstr. 149

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 20.09. Chris Levine. Inner Light. Chris Levine Fotografie. Abb. Lightness of Being (Blue), Chris Levine, 2022, Photo: Chris Levine (Sphere 9 Ltd) / Courtesy of CAMERA WORK Gallery

Die Galerie CAMERA WORK präsentiert ab dem 26. Juli 2025 mit Inner Light die erste Einzelausstellung des international renommierten Künstlers Chris Levine in Deutschland. Dieser zählt zu den herausragenden Vertretern der zeitgenössischen Lichtkunst und verbindet in seinem interdisziplinären Ansatz modernste Technologien mit einem kontemplativen künstlerischen Anspruch. Die Ausstellung zeigt über 30 Werke Chris Levines charakteristischer Porträt-Fotografien, die er als klassiche Fotografie, in Lightboxen und als Lenticular-Werke inszeniert, darunter sind zahlreiche neue Arbeiten des Künstlers, die weltweit erstmals in einer Ausstellung gezeigt werden.
 

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 20.09. Private Choice Part VI. Künstler der Galerie. Josef Fischnaller, Anders Gjennestad, Saša Makarová, Susanne Maurer, Marc Taschowsky Malerei. Abb. Trick or Treat, Freak 3, Anders Gjennestad, 2025, Sprühfarbe auf Papier/Holz, 80 x 60 cm

Die Galerie Friedmann-Hahn lädt ein zur Sommerausstellung Private Choice VI. Galerist Alexander Friedmann-Hahn präsentiert eine persönliche Auswahl aktueller Werke der Künstler der Galerie – leicht, lebendig und voller Farbe. Eine heitere Hommage an die Kunst und den Sommer, die zum Entdecken und Genießen einlädt. Spielerisch, vielfältig und überraschend – wie ein Spaziergang durch einen sonnendurchfluteten Garten der zeitgenössischen Kunst.

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 26.09. I Love Randers – The Art City of Denmark. Mette Juul, Amanda Brix Kolstrup, Søren Hüttel, Jens Axel Beck, Per Neble, J.V. Martin, Sven Dalsgaard, Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Fotografie

Die Ausstellung I LOVE RANDERS vereint sieben Positionen, die mit Randers verbunden sind – als Herkunft, Lebensraum oder Inspirationsquelle. Werke von Amanda Brix Kolstrup, Jens Axel Beck, J.V. Martin, Mette Juul, Per Neble, Søren Hüttel und Sven Dalsgaard zeigen ein Panorama künstlerischer Ausdrucksweisen, das so vielfältig ist wie die Strömungen der Stadt selbst.

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

03.09. – 27.09. Malerei. "Jeder ist anders gestrickt". Alexandra Huber. Abb. 2009, Mischtechnik/Kollage auf Leinwand, 160x180cm

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 28.09. Windfinder. Die Sommerschau. Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. RAHELS HAUS, Lukas Bugla , 2022, Ölfarbe auf Karton, 35,5 x 34cm

mit Christian Achenbach · Frank Ammerlaan · Maximilian Arnold · Susanne Auslender · John von Bergen · Roland Boden · Fritz Bornstück · Maxim Brandt · Lukas Bugla · Jessica Buhlmann · Jeroen Cremers · Sven Drühl · Johanna Flammer · Axel Geis · Lennart Grau · Edite Grinberga · Stefan Heyne · Beate Hornig · MK Kaehne · Daniel Karrer · Römer + Römer · SEO · Klaus Walter · Maik Wolf  / Eingeladen von Maik Wolf & Knut Hartwich

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 04.10. Blickbegabt. Christine Schlegel Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Strukturen 8, Christine Schlegel, 2023, übermalte Drucke/Zeichnungen auf Stilldrucken, 30 x 40 cm

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Sa All day openh

bis 04.10. In die Ferne schweifen. Katharina Bach Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

05.09. – 04.10. Baal. (Retrospective 1986 – 2025). Rick Castro Fotografie. Abb. Baal, Rick Castro, 2024, Archival digital print, 27,9 x 20,3 cm, Photo: Rick Castro

Schon früh war Rick Castro im engen Kontakt mit namhaften Kollegen, die er als Stylist kennenlernte. Die Welt der Mode und der queeren Szenen in Los Angeles (vgl. auch die Coproduktion mit Bruce la Bruce von „Hustler White“, gezeigt auf der Berlinale) haben seine eigene, nicht mainstreamige fotobildnerische Sprache, die auch irritieren kann, entwickeln lassen. Kollaborationen mit und für Gore Vidal, Dalia Lama, Cartier, und Rick Owens u.a. zeugen von seiner multifacettierten Qualität.

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do 14–20h, Fr 12–20h, Sa 11–17h

06.09. – 04.10. Dienst ist Dienst und Schaps ist Schnaps. Christoph Bartolmäs, Axel Bunt Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Dienst ist Dienst, Axel Bunt / Christoph Bartolmäs, 2024, Collage, 50 x 70, Photo: Axel Bunt

Eine Gemeinschaftsausstellung von Axel bunt und Christoph Bartolmäs

Gormannstr. 14

Berlin Mitte

bis 05.10. NordArt 2025. Nguyen The Hung. ((Vorwerksallee 3, 24782 Büdelsdorf))

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 11.10. Diana und Actaeon. Robert Metzkes, Ulrich Lindner Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 11.10. Der tastende Blick. Sarah Deibele, Marina Schreiber Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Wilder Tusch 3, , Sarah Deibele, 2025, Tusche, Collage auf auf Papier , 100 x 70 cm

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

04.09. – 11.10. Enrico Bach Malerei. Abb. R.G.B.B., Enrico Bach, 2025, oil on canvas, 240 x 190

solo show in new gallery location

Markgrafenstraße 68

10969 Berlin

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

04.09. – 11.10. Enrico Bach. (Markgrafenstraße 68, 10969 Berlin) Abb. R.R.B.W., Enrico Bach, 2025, oil on canvas, 195x155cm

Solo-Ausstellung

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–19h

06.09. – 11.10. Es ist nicht alles Gold was glänzt! CARLO BORER, WILLI SIBER, JÜRGEN JANSEN, JÜRGEN PAAS Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Pulsar2, CARLO BORER , 2022, Gehämmerter Edelstahl , 81 x 45 x 36 , Photo: Carlo Borer

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

06.09. – 11.10. Skulptur / Paraffinarbeiten. Lothar Seruset, Heike Jeschonnek. . Abb. Pfingstrosen, Heike Jeschonnek, 2025, Paraffin und Acryl auf Pappe, 61,5 x 52 cm

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–19h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–20h, Sa 12–18h

bis 24.10. Amaurote. Quentin Lefranc Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Quentin Lefranc, objects 2025, Quentin Lefranc, 2025, concrete, steels, 220 x 50 x 70 cm each, Photo: Quentin Lefranc

In seiner zweiten Solo-Ausstellung bei Galerie Gilla Lörcher setzt sich der französische Künstler Quentin Lefranc (*1987) mit dem Motiv des Sockels auseinander und beleuchtet den Sockel als häufig genutztes Stilmittel in der Grammatik von Ausstellungen, seine Geschichte und Bedeutungen. 
Im Vorfeld der Ausstellung führte die italienische Kunstkritikerin Gaia Babò ein Interview mit Quentin Lefranc. 
 

Gneisenaustr. 112

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 11–16h

06.09. – 24.10. Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten . Jeanne Fredac. Abb. Renaissance, Jeanne Fredac, 2025

Jeanne Fredac ist eine französische multidisziplinäre Künstlerin, die seit Mitte der 2000er Jahre in Berlin lebt. Ihre Erkundungenzu Architektur, Urbanismus und dem Lauf der Zeit haben sie zu einer umfassenden Reflexion über unsere Umwelt geführt. Jeanne Fredacs Kunst setzt sich aktiv mit zeitgenössischen Problemen auseinander und betont die Dringlichkeit, die Wahrnehmung von sich selbst und der Natur neu zu definieren. Sie erforscht eine Darstellung von Mensch und Natur, die sowohl ihre tiefe Verbindung als auch ihre inhärente Gegensätzlichkeit zum Ausdruck bringt. Sie will die Dynamik aus Angeborenem und Gelerntem neu überdenken. Es ist die ständige Suche nach Gleichgewicht und Universalität, die ihr Werk leitet und ihrer Kunst eine emanzipatorische soziale Funktion einhaucht. Diese Arbeiten schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Realität und Wahrnehmung, zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Natur und Kultur.

In den letzten Jahren hat Jeanne Fredac an zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen teilgenommen, unter anderem der Europäische Monat der Fotografie 2014 und 2018 (Berlin, DE), auf der Biennale de Cachan 2021 (FR), im Prag (CZ) mit der NSPU und der Verein Berliner Künstler. Sie wurde für den Malerei Kunstpreis Bridges 2022 in der Galerie Verein Berliner Künstler (Berlin, DE) nominiert. Sie wurde ausgewählt für der 60 Geburstag von Mai 1968 in Institut Français de Berlin (DE). Außerdem wurde die Künstlerin 2017 mit einer Residenz und drei Ausstellungen (EUNIC, Goethe Institut, Cervantés Institut, Institut Français) in Neapel (I)ausgezeichnet.

Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten


 

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

bis 25.10. Zeitgenössische figürliche Malerei aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Dialog. Bodo Rott, Jannes Haid-Schmallenberg, Barbara Quandt, Henri Haake, Julian Khol, Thomas Ritz, Kevin. A. Rasch, u. a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Siebdruck. Abb. O.T., Thomas Ritz, 2014, Pigment und Acrylharz auf Leinwand, 200 x 245 cm

Die in der Ausstellung gezeigten Werke stammen aus einer Berliner Sammlung, die figurative und abstrakte Kunst vereint. Die Ausstellung ist zweiteilig angelegt. In der ersten Schau werden figurativ arbeitende deutsche, österreichische und Schweizer Künstler in einem thematischen Dialog inszeniert.

In der Folgeausstellung, die vom 08.11. bis zum 24.01.2026 läuft, liegt der Fokus auf abstrakten Tendenzen.

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

06.09. – 25.10. All is still possible. Simone Lucas Malerei, Aquarell. Abb. Pulpobar, Simone Lucas, 2024, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 110 cm, Photo: Simone Lucas

Simone Lucas (*1973 Neuss) widmet sie sich in ihren Bildern einer neuen Gegenständlichkeit – in Abkehr von dem zeitweise vorherrschenden Mainstream der Abstraktion in der postmodernen Malerei. Sie vereint expressionistische und surrealistische, teilweise auch abstrakt erscheinende Elemente, die in ihrer eigenen Ausdrucksart zu einem „erstaunlichen“ Neuen Realismus zusammenfinden und in denen die Künstlerin Motive der Wissenschaft, Religion und Mystik aufgreift.

 

Wielandstr. 30

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 11–18h, Mi 11–15h, Do–Fr 11–18h, Sa 11–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa 11–21h, So 11–18h

06.09. – 25.10. Black Swan. Alvar Beyer Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Schwarzer Schwan, Alvar Beyer, 2024, Acryl auf Leinwand, 175 x 165 cm

Alvar Beyer's Ausstellung Black Swan zeigt Arbeiten, die aus einem intuitiven, gestischen Prozess entstehen und das Unbewusste sichtbar machen. Sie reflektieren unerwartete Brüche, innere Zustände und die Natur als Spiegel seismografischer Spannungen. Eine Stahlskulptur ergänzt die Malereien. Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem Emotion, Instinkt und die Schönheit des Ungewissen erfahrbar werden.

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 14–19h, Sa 12–18h, So 13–17h

06.09. – 25.10. Moment mal. Wait a Minute. ROLF BEHM Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Kleine Blickpunkte - Amaz 13 (Detail), Rolf Behm, 2025, Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 40 cm, Photo: Rolf Behm

Tier- und Pflanzenwelten erscheinen im Farbdickicht von Urwald und heimischem Schwarzwald in Rolf Behms neuen Malereien. Sie generieren neue optische Erlebnisse, werden zu Blickkontakt und Blickfang. Was wir sehen blickt uns an: Augen, Gesichter, die auffordern das tiefer- und darunterliegende Geheimnisvolle zu erkunden. Eine Palette von Grüntönen kontrastiert mit kaltem und warmem Gelb, dunklem und hellem Rosa und Umbra. Die stete Veränderung des Urwaldkolorits wird moduliert von Licht und Farbe zur schwarzwaldgrünen Dschungelsymphonie.

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

06.09. – 25.10. All is still possible. Simone Lucas Malerei

Simone Lucas (*1973) vereint in ihren Werken expressionistische und surrealistische, teilweise auch abstrakt erscheinende Elemente, die in ihrer eigenen Ausdrucksart zu einem „erstaunlichen“ Neuen Realismus zusammenfinden und in denen die Künstlerin Motive der Wissenschaft, Religion und Mystik aufgreift. Sie hebt hier die Grenzen von Außen- und Innenräumen auf, wobei mehrere Realitätsebenen geschaffen werden. 

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

09.09. – 25.10. E & U. Eine Kooperation der Galerie Kremers mit der Galerie Art CRU Berlin. Maria Lapastora, Mary T. Bevlock, Solweig de Barry, Darédo, Blalla W. Hallmann, Jude Griebel, Gregor Hiltner, Merete Kaatz, Micha Koch, Natalia Korotyayeva, Robert Linke, Juan Logan, Lucebert, Natascha Mann, Marita Müller, Fabrizio Molinario, Pablo Picasso, Nelson Pernisco, Christian Rösner, Alexandra Rothausen, Volkmar Schulz-Rumpold, Ongun Tomar, Carlos del Toro Orihuela, Horst Wäßle, Taylor A. White, Reiner Zitta, Uwe Bremer, Mimmo Paladino, Raphael Eiloff, Paul Schwietzke, Howard Sherman, Alfred Hrdlicka, Evelyne Postic, Peter Hammer, James Brown, Antoni Tapiès, Kevin Coyne, Ernst Weil Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Radierung, Lithografie, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. o.T. (serie "on garde l`essentiel), Darédo , 2025, Mixed Media on Cardboard, 60 x 80 cm

Unter dem Titel „E & U“ präsentieren die Galerie Kremers und die Galerie ART CRU Berlin erstmals ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. In dieser besonderen Kooperation begegnen sich künstlerische Positionen aus dem etablierten Kunstbetrieb („E“?) und der Outsider Art („U“?) – bewusst ohne Hierarchie, dafür mit viel Raum für neue Perspektiven.
Die Ausstellung spielt mit den Grenzen zwischen sogenannter Hochkunst und Außenseiterkunst, zwischen akademischer Ausbildung und autodidaktischem Ausdruck. 

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

05.09. – 31.10. Miroir. Jaime Sicilia Malerei, Installation. Abb. Keiko Nakamura, Miroir 241230 (JS739), Jaime Sicilia, 2024, Blattgold, Graphit, Schellack auf Leinwand, Rahmen Walnussholz, geölt, 90 x 90 cm, Photo: Jaime Sicilia

Beauty repairs. Schönheit heilt. Das ist der Leitgedanke von Jaime Sicilia in der Entwicklung seiner Arbeiten. Er arbeitet an multidisziplinären Projekten mit Malerei, Skulptur und Fotografie. Seine Arbeit ist eine Reflexion über Farbe, Licht, Materie, Raum und Zeit. Die Natur ist in erster Linie sein Thema und diese wird uns angeboten als kontemplative Erfahrung. 

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 11–16h

05.09. – 01.11. Floating Worlds – Japanese Woodblock Prints. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Performance. Abb. Japan, Edo Periode, 19. Jh., Utagawa Hiroshige

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 14.11. From the Collection. Skulptur aus der Sammlung NOACK von 1901-2025. Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, Anna Bogouchevskaia, Ninel Bogouchevskaia, Daniel Mitljanski, Jone Kvie. (Berlin) Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Blick in die Ausstellungsräume bei NOACK

NOACK Galerie präsentiert Teile der Sammlung von der Moderne bis zur Gegenwart. 

Darunter befindet sich Skulptur von Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, u.a.

 

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

06.09. – 15.11. unbecomings. Soufiane Ababri, Berk Akkaya, Hurricane Alexander, Ateş Alpar, Cibelle Cavalli Bastos, Filip Berg, Isaac Chong Wai, Leman Sevda Darıcıoğlu, Pedro Gómez-Egaña, Gašper Kunšič, leo , Sārāh Mārtinus, Jonas Monka, İz Öztat & Ra, Sunny Pfalzer, Spyros Rennt, Denys Shantar, Viron Erol Vert Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. YOUR BODY IS EVERYBODY’S, Filip Berg, 2025

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

05.09. – 25.11. GegenwArt”25. Contemporary Fine Arts | Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita. Abb. Etude #22, Iveta Smita, 2024, Autor's technique, silk, linen, ink., 90 x 130 cm

Künstler:innen der Galerie

Institutionen

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Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 13.09. Fragments of Reality. Silja Korn, Sven Kocar, Ono Ludwig Malerei, Zeichnung, Fotografie. Abb. Ausschnitte aus den Arbeiten von l. n. r. Sven Kocar, Weinendes Auge (2010), Silja Korn, Metamorphose (2018) und Ono Ludwig, Saving live is not a crime (2020).

FRAGMENTS OF REALITY
Silja Korn, Sven Kocar und Ono Ludwig
Die Ausstellung vereint drei künstlerische Positionen der Outsider-Art-Szene Berlins. Mit Lightpainting, Urban Photography, Tuschezeichnungen und Malerei bewegen sich die Künstler*innen an den Grenzen alltäglicher Sehgewohnheiten und eröffnen neue Perspektiven auf gelebte Realitäten von Menschen mit Behinderung. Silja Korn setzt sich als erblindete Künstlerin mit Fotografie auseinander und denkt die Beziehung zwischen Licht, Sehen und Erinnerung jenseits visueller Normen. In seinen Tuschearbeiten und großformatigen Tafelbildern stehen bei Ono Ludwig die formale Auflösung des Gesehenen und die Übersetzung in persönliche Bedeutungsebenen im Fokus. Sven Kocar fotografiert mit den Füßen und erschließt den Betrachtenden dadurch ungewohnte Blickwinkel auf den öffentlichen sowie privaten Lebensraum.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 14.09. Fabelhaftes Produkt. Vaginal Davis Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Installation, Performance, Textilkunst, Fotografie. Abb. Vaginal Davis 2019, Photo: © Hector Martinez

20 Jahre nachdem die Künstlerin, Autorin und Performerin Vaginal Davis von Los Angeles nach Berlin zog, zeigt der Gropius Bau die erste umfassende Einzelausstellung ihres Werks in Deutschland. In ihrem wegweisenden Schaffen verbinden sich Punk und Glamour, queerer Aktivismus und Schwarze Gegenkultur sowie Widerstand und Begehren. Vaginal Davis: Fabelhaftes Produkt vereint großformatige Installationen, Malereien, Video- und Filmarbeiten, Zines, Texte, Musik sowie Performance und bietet einen umfassenden Überblick über Davis’ vielschichtige Praxis und ihre künstlerischen Zusammenarbeiten.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 14.09. Dream Together. Yoko Ono. Abb. Yoko Ono and John Lennon, WAR IS OVER! IF YOU WANT IT. 1969, New York Times advertisement, Sunday December 21, 1969, © Yoko Ono

Die Ausstellung versammelt Werke aus allen Phasen von Onos bahnbrechender künstlerischer Laufbahn. Die Schau wird anlässlich der Überblicksausstellung „YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND“ gezeigt, die vom 11. April bis 31. August 2025 im Gropius Bau zu sehen ist. Zeitgleich präsentiert der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) vom 2. März bis 31. August 2025 im Rahmen der n.b.k. Billboard-Reihe das Werk „TOUCH“ von Yoko Ono.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 14.09. Blocken . Further Reductions. Nina Könnemann Installation, Medienkunst. Abb. still, Frankfurt Marathon en direct, Nina Könnemann, 2023

Das Haus am Waldsee präsentiert eine umfassende Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Nina Könnemann. In ihrer Arbeit interessiert sich Nina Könnemann für die Art und Weise, wie Menschen im öffentlichen Raum agieren und richtet den Fokus auf marginale Räume, alltägliche Verhaltensweisen und subkulturelle Dynamiken. Präzise und scharfsinnig dokumentiert sie Bewegungen, die durch unterschwellige gesellschaftliche Konventionen geprägt sind. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.09. 13. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. . Abb. 13. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, Photo: © Berlin Biennale

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Berlin statt. Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat die Berlin Biennale es sich zur Aufgabe gemacht, mit experimentellen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogrammen namhaften Kurator*innen einen Freiraum zu schaffen und mutige künstlerische wie politische Positionen unabhängig von den Interessen des Kunstmarktes vorzustellen. Die Berlin Biennale erkundet internationale künstlerische Entwicklungen der Gegenwart, die Verborgenes und Unbekanntes greifbar machen. Jede Ausgabe bringt Künstler*innen, Theoretiker*innen und Interessierte aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zusammen und eröffnet so einen Dialog mit den Bewohner*innen der Stadt.

Vom 14. Juni bis 14. September 2025 präsentiert die 13. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst ihr Programm an vier Ausstellungsorten: dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, den KW Institute for Contemporary Art, den Sophiensælen und in einem ehemaligen Gerichtsgebäude in der Lehrter Straße in Berlin-Moabit.

Die Themen der 13. Berlin Biennale bilden eine spezifische Linie zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksformen, die sich aus unterschiedlichen Praktiken und Kunstgeschichten nicht benachbarter Regionen zusammensetzt. Der Fokus liegt auf dem Potenzial der Kunst in politisch herausfordernden Zeiten.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 14.09. Berlin, du schriller Vogel. Anno Wilms Fotografie. Abb. Chez Romy Haag, Anno Wilms, 1977, Silbergelatine Print

Die Ausstellung präsentiert Fotografien von Anno Wilms aus den 70er Jahren.
Ihre Bilder zeigen die legendären Treffpunkte der queeren Szene wie die bereits zu Kultstatus gekommene Travestie- und Drag-Bar Lützower Lampe oder das Chez Romy Haag, das irgendwo zwischen Nachtclub und Revuetheater ein ganz eigenes künstlerisches Programm aufstellte. Zwei Schmelztiegel mit internationaler Strahlkraft für Prominente wie David Bowie, Iggy Pop, Grace Jones, Freddie Mercury, Helmut Newton und Mick Jagger.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 15.09. OnView - Dance. Filmserie. Medienkunst

OnView ist eine neue Reihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst wird das Haus über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Schwerpunktthema zeigen. Die zweite Ausgabe vereint Arbeiten unter dem Titel Dance, u.a mit Filmen von Clément Cogitore, Tracey Emin, Christian Jankowski und Ala Savashevich.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 19.09. Unsere Berührung ist eine Berührung von Feminist*innen. Ewa Partum, Mehtap Baydu.

Die Ausstellung beleuchtet die Unterdrückung von Frauen durch patriarchale Strukturen und zeigt Werke zweier Künstlerinnen, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Erwartungen auseinandersetzen. Ihre Kunst thematisiert Berührung als Akt der Selbstbestimmung und Rebellion. Zwischen intersektionalem Feminismus und queeren Perspektiven hinterfragen sie soziale Normen und geben marginalisierten Gruppen eine Stimme. Kuratiert von Marta Smolińska.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 21.09. PhotonenSpur und Paragraphen . Was bleibt vom politischen Geschehen in der Langzeitbelichtung. Angelika Kohlmeier Fotografie. Abb. Zeitenwende, Angelika Kohlmeier, Photo: Angelika Kohlmeier

Die Fotojournalistin Angelika Kohlmeier zeigt großformatige Abbildungen politischer Prozesse, aufgenommen mit einer analogen Lochkamera im Deutschen Bundestag. Zeitgleich dazu entstandene Zeitrafferaufnahmen werden beim näheren Herantreten auf dem eigenen Smartphone sichtbar. Ein Versuch, die Veränderung politischer Bilder und Debatten angesichts von Digitalisierung und Zeitdruck zu betrachten. Was darf parlamentarische Berichterstattung? Und was macht diese mit uns?

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 21.09. Myanmar. State of Uncertainty. Wolfgang Bellwinkel, Nora Bibel Fotografie. Abb. Vast Land, Wolfgang Bellwinkel, Photo: Wolfgang Bellwinkel

Vom 4. Juli – bis 21. September 2025 zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus unterschiedliche fotografische Positionen mit Stadt- und Menschenbildern aus Myanmar. Die Ausstellung im Willy-Brandt-Haus gibt Einblicke in die komplexe Lebenssituation vor Ort, die durch die Herrschaft des Militärs und einen jahrzehntelangen Freiheitskampf geprägt ist.

Wolfgang Bellwinkel hat für seine Serie Vast Land über mehrere Jahre die drei größten Städte Myanmars fotografiert. Jede einzelne Stadt steht für einen historischen Abschnitt und die geistige Strömung einer bestimmten Zeit. Die Serie Myanmar´s Driving Force von Nora Bibel zeigt das gesellschaftspolitische Potential der Aktivist:innen als treibende Kraft für den Transformationsprozess. Für seine Arbeit The revolution takes a little longer begleitete Vincent Haiges im Mai 2025 Rebellen- und Widerstandsgruppen in Myanmar.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 21.09. Die Straße ist mein Atelier. Fotografien von Mahmoud Dabdoub. Mahmoud Dabdoud Fotografie. Abb. © ABL / Mahmoud Dabdoub_Foto 029-039-085

Vom 10. Juli bis 21. September 2025 zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Fotografien von Mahmoud Dabdoub. Er ist in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Baalbek im Libanon aufgewachsen und kam 1981 mit einem Stipendium in die DDR. In Leipzig studierte er Fotografie und wurde zum teilnehmenden Beobachter des Alltags und der sozialen Realität. Er war neugierig auf das Unbekannte und wollte zugleich ein Bild vom Leben um ihn herum vermitteln. Mahmoud Dabdoub erzählt in seinen Fotografien vom Alltag der Menschen im Nahen Osten, der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland.

Kottbusser Str. 10

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 14–19h

bis 21.09. Sjur Eide Aas, Gyuchul Moon, Natsuki Oshiro, Valinia Svoronou.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 28.09. Disruptive Realities. Über künstlerische Arbeit, ihr Bedingungen - und Resilienz von Künstlerinnen. Friederike von Rauch, Stefanie Schweiger. (Projektraum) Installation, Sonstiges. Abb. Filmstill aus Disruptive Realities, Stefanie Schweiger & Friederike von Rauch , 2025, Photo: Stefanie Schweiger & Friederike von Rauch

Wenn die Welt ins Wanken gerät, wird Kunst zur Kraftquelle. Mit über 20 Videointerviews mit Künstlerinnen verschiedener Generationen und Disziplinen verbinden Friederike von Rauch und Stefanie Schweiger eigene Arbeiten und Texte zu einem vielstimmigen Bild künstlerischer Realität – zwischen Prekarität, Unsichtbarkeit und Schaffenskraft. DISRUPTIVE REALITIES macht sichtbar, was oft verborgen bleibt: alltägliche Kämpfe, Resilienz und die politische Dimension künstlerischen Arbeitens. Ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit – und für die Kunst als Medium der Hoffnung in krisenhaften Zeiten.

Schöneberger Ufer 57

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–So 15–18h

06.09. – 28.09. Dialog der Zeiten. Entdecken Erkunden Erinnern. Marion Angulanza, Monika Bartsch, Silke Bartsch, Frauke Beeck, Viola Bendzko, Judith Brunner, Barbara Czarnojahn, Maks Dannecker, David Dibiah, Anja Eichler, Michael M. Heyers, Andrea Imwiehe, Kama Jackowska, Rosika Jankó-Glage, Jürgen Kellig, Susanne Knaack, Renate Pfrommer, Corinna Rosteck, Sandra Schimdt, Sabine Schneider, Bernadette Schroeger, Sylvia Seelmann, Andrea Streit, Burchard Vossmann, Martin Wellmer, Ila Wingen, Herbert Neumann, Bernhard Lehmann, Carla Fiavoranti, Lovis Corinth, Conrad Felixmüller, Hans Licht, Otto Brasse, Oskar Schlemmer, Daisy Ritterhaus, Helmut Zimmermann, Reinhard Bitter, Max Lindh, Eberhard Purrucker, Paul Paeschke, Hedwig Trumm-Witzel, Erik Richter, Ludvik Feller, Karl Hennemann, Eberhard Franke, A. Paul Weber Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Lithografie, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Flyer DdZ, K. Jackowska

Wenn Kunstwerke beginnen, miteinander zu sprechen – so lässt sich das Kunstprojekt Dialog der Zeiten – Entdecken · Erkunden · Erinnern am besten beschreiben. 26 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler in Zwiegesprächen führen einen Dialog mit ausgewählten Werken aus der über 150-jährigen Sammlung des Vereins.

Eröffnung Freitag, 5. September 2025 19.00 Uhr

Begrüßung Sabine Schneider, Einführung Jan Maruhn/Kunsthistoriker

Donnerstag, 4. September 2025, 19 Uhr – Preview mit Künstler:innengespräch

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mo–So 10–18h

bis 12.10. Inventuren. Salman Schockens Vermächtnis. Joshua Cohen. Abb. Bücherei des Schocken Verlags, Berlin, 1933-1939, Photo: Monika Sommerer

Ab dem 20. Mai 2025 ist die zweite Ausstellung der Reihe zu sehen: Das JMB lädt den US-amerikanischen Autor Joshua Cohen ein, das kulturelle Erbe des Verlegers und Warenhaus-Unternehmers Salman Schocken zu erkunden. Anhand ausgewählter Exponate aus den Sammlungen des Museums kommentiert Cohen in der Ausstellung die Geschichte des Schocken-Verlags und nimmt sie zum Ausgangspunkt für eine zeitgenössische Perspektive auf Kultur und Kapital, auf Warenhäuser und Museen und nicht zuletzt auf Fragen der (Wieder-)Aneignung und der Zugehörigkeit. Martina Lüdicke und Monika Sommerer kuratieren die Ausstellung und das Begleitprogramm.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 12.10. Lygia Clark. Abb. Lygia Clark: Óculos, 1966 © Cultural Association “The World of Lygia Clark” / Foto/photo: Eduardo Clark, 1973

Die Neue Nationalgalerie zeigt die erste Retrospektive der brasilianischen Künstlerin Lygia Clark (1920-1988) in Deutschland. Die umfassende Schau in der oberen Ausstellungshalle präsentiert mit rund 150 Kunstwerken ihr gesamtes künstlerisches Schaffen von den 1950er- bis 1980er-Jahren, von geometrisch-abstrakten Gemälden über partizipativ angelegte Skulpturen bis hin zu performativen Werken. Ein zentraler Aspekt der Ausstellung liegt auf dem interaktiven Ansatz in Clarks Werk. So können die Besuchenden mit einer Vielzahl von eigens für die Schau angefertigten Repliken interagieren.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 13.10. Provenienzen. Kunstwerke wandern. Malerei, Zeichnung. Abb. Ausstellungsansicht "Provenienzen. Kunstwerke wandern", 2020, Photo: Roman März

Provenienzforschung ist mittlerweile fester Bestandteil der Museumsarbeit. In Sammlungen der Klassischen Moderne ermittelt sie Kulturgüter, die jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus geraubt oder abgepresst wurden. Die Ausstellung dokumentiert exemplarisch den aktuellen Stand einer fortlaufenden Untersuchung der Sammlung der Berlinischen Galerie. Sie erzählt anhand rund 40 selten gezeigter Gemälde und digitaler Medien, wie facettenreich Provenienzen sein können.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 13.10. Inszeniertes Selbst. Marta Astfalck-Vietz Fotografie. Abb. Ohne Titel (Selbstporträt), Marta Astfalck-Vietz, um 1927, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

In nur einem Jahrzehnt – den sogenannten „Goldenen Zwanzigern“ – erschafft die Fotografin Marta Astfalck-Vietz (1901–1994) ein schillerndes Werk von Porträt-, Akt- und Tanzfotografien sowie konzipierte Serien. Vor allem die eigenwilligen Inszenierungen, bei denen sie die Rolle der Fotografin, der Arrangeurin und Regisseurin wie auch die des Models einnimmt, zeigen ihr Interesse an der Selbsterfindung. Hierfür schlüpft Astfalck-Vietz in verschiedene Figuren, hinterfragt weibliche Rollenbilder, stellt kritische Bezüge zu den gesellschaftspolitischen Umbrüchen der Zeit her und nimmt somit die bildnerischen Strategien der 1970er Jahre vorweg. 

In einem spielerischen Umgang mit Stoffen und deren Texturen erzeugt Marta Astfalck-Vietz in ihren Werken fast haptische Qualitäten. Zusammen mit dem Fotografen Heinz Hajek-Halke (1898-1983) entstehen innovative Bilder in kombinierter Urheber*innenschaft, die durch fotografische Experimente, wie Verzerrung, Doppelbelichtung und Schattenspiel, träumerische, gar surreale Wirkungen erzielen.

Die umfangreiche Einzelausstellung mit begleitendem Katalog (dt./engl.) würdigt mit rund 140 Werken das vielfältige und selbstbewusste Schaffen von Marta Astfalck-Vietz. Der Nachlass, der seit 1991 im Besitz der Berlinischen Galerie ist, wurde 2022/2023 im Rahmen des „Förderprogramms zur Digitalisierung von Kulturgut des Landes Berlin“ digitalisiert und in Teilen restauriert. 
 

Danziger Str. 101

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–21h, Do 10–22h, Fr–So 13–21h

bis 19.10. The Audacity. Lillian Morrissey Textilkunst. Abb. Sulla (with the severed heads of his critics), Lillian Morrissey, 2023, Stickerei und Mischtechnik auf Panamabaumwolle, 120 x 145cm, Photo: Daniel Rodriguez

Die Galerie Parterre ist eine kommunale Galerie des Bezirksamts Pankow. Mit ihren Ausstellungen und Veranstaltungen widmet sich die Institution den Arbeiten zeitgenössischer Künstler:innen. Die Galerie zeigt jährlich fünf bis sechs Ausstellungen, die durch Veranstaltungen, Kataloge und ein Vermittlungsprogramm begleitet werden. Die Galerie Parterre ist räumlich und personell eng mit der Kunstsammlung Pankow verbunden. Diese umfasst mehr als 4.000 Arbeiten von über 650 Künstler:innen.
 

Öffnungszeiten

Di–Sa 14–18h

01.09. – 25.10. Kohle | Stahl | Kunst . Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Fotografie. Abb. Ohne Titel, aus der Serie "Adieu Herr Stumm", T. Meier-Castel, 1989, Farbradierung, 225 x 109 cm, Photo: R. Maass

Öffnungszeiten

Di–Sa 14–18h

01.09. – 25.10. Kohle Stahl Kunst. Fritz Zolnhofer, Walter Bernstein, Monika von Boch, Mia Münster, Johannes Lotz, Malgorzata Sztremer, Richard Serra (Dokumentation), Gerhard Heisler, uvm. Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Fotografie. Abb. ohne Titel, Thomas Meier-Castel, 1989, Farbradierung, Farbradierung, Photo: R. Maass

Zu sehen sind Arbeiten, die sich in der Periode der saarländischen Schwerindustrie des 20. Jahrhunderts mit dem damals allgegenwärtigen und das Leben der Menschen tief prägenden Bergbau und der damit zusammenhängenden Energiewirtschaft sowie der Stahlindustrie beschäftigen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 26.10. embrace. CHANEL Commission im Hamburger Bahnhof . Klára Hosnedlová. Abb. Klára Hosnedlová, Performance in Berlin, 2024 © Klára Hosnedlová

„embrace“ im Hamburger Bahnhof ist die bislang größte institutionelle Einzelausstellung von Klara Hosnedlová. Die Künstlerin schafft in der Industriearchitektur der historischen Halle des Museums eine utopische Landschaft aus Flachsfasern, Stickereien, gegossenem Glas, Sandstein, Ton, Eisen- und Betonplatten. Im Zentrum stehen von handwerklichen und industriellen Fertigungsprozessen sowie nationalen Grenzverschiebungen geprägte ländliche Gegenden der heutigen Tschechischen Republik. Betonplatten und Eisenwände zitieren etwa die Architekturen der kommunistischen Ära. Mit Hosnedlová (geboren 1990) präsentiert der Hamburger Bahnhof erneut in der Haupthalle eine junge Künstlerin, die mit einer ortspezifischen Installation die Grenzen von Skulptur erweitert.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch CHANEL Culture Fund und Burger Collection, Hong Kong und TOY Freunde. 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

02.09. – 26.10. Experiment und Vision. Fotografien 1982–1989. Klaus Elle Installation, Fotografie. Abb. aus der Serie: „Erleuchtungen“, Klaus Elle, 1986-1988, Silbergelatineabzug, getont, 50 x 60 cm, Photo: Klaus Elle, 2025

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

06.09. – 09.11. The Presence of the Unseen . Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud, Katrin Hosterbach Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Fotografie. Abb. Ahnung, Barbara Duisberg, 2020, Schlagmetall, Ink, Brillengläser, Photo: Barbara Duisberg

Unsere Identität und unser Leben werden bestimmt durch Erfahrungen, Gelebtes und die Erinnerungen daran. Diese Erinnerungen, seien sie hervorgerufen durch Gerüche, Geräusche, durch Objekte, Fotos oder Bilder, überfallen uns, erinnern uns an Menschen und Ereignisse und an die damit verknüpften Gefühle. Welchen Einfluss haben sie auf unsere Gegenwart und den zukünftigen Weg? Und sind wir immer bereit, uns zu erinnern und uns mit Vergangenem zu beschäftigen?


Die Künstlerinnen Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud und Katrin Hosterbach, Mitglieder der Atelierhausgenossenschaft Berlin Charlottenburg, Stieffring (AHGB), haben sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses Themas künstlerisch auseinandergesetzt.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 16.11. Strange! Surrealismen 1950-1990 aus den Sammlungen der Nationalgalerie. . Abb. Marin à cholie, Clemens Gröszer, 1983 , Detail, Photo: Fotonachweis: bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anfang der 1920er-Jahre entstand der Surrealismus – doch wann endete er? Einige setzen den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als Ende der Bewegung an, andere das Todesjahr des Wortführers André Breton (1896–1966), und wieder andere sind davon überzeugt, dass der Surrealismus gar kein Ende finden kann!

Fest steht, dass er sich rasch verbreitet hat. Ob in Frankreich, Spanien, der Tschechoslowakei oder Mexiko: Schon früh war man sich darin einig, den Surrealismus nicht als spezifischen Stil zu verstehen, sondern als Geisteshaltung. Wichtig ist allein ein „sur-realer“ Bezug zu dem, was wir „Realität“ zu nennen gewohnt sind, eine von gesundem Menschenverstand, Rationalisierung und Logozentrismus bestimmte Welt, aus der heraus es Schlupflöcher in eine „andere“, „über-wirkliche“ Wirklichkeit zu finden gilt.

Obgleich der Surrealismus als gemeinsame Bewegung in Deutschland niemals festen Fuß gefasst hat, lassen sich in den Sammlungen der Nationalgalerie seine Spuren erkennen. Unter dem Titel STRANGE! sind rund 60 Werke von 40 Künstler*innen aus Ost und West versammelt, in denen sich Anklänge an die Kunst des Surrealismus finden – sei es durch motivische oder stilistische Zitate, sei es durch weltanschauliche Ähnlichkeiten. Allesamt in den Zeiten des Kalten Kriegs entstanden, zeugen sie von der verbindenden Kraft einer Kunst, die sich mit ihren Werken gegen die Zumutungen der jeweils geltenden „Wirklichkeit“ wehrt.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mo–So 10–18h

bis 23.11. Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne. Emmy Roth, Anni Albers, Elli Hirsch, u.v.m. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Kaffee- und Teeservice, Emmy Roth, Berlin 1931, Silber, getrieben, Photo: Jens Ziehe

Die Aus­stellung zeigt die Bedeutung jüdischer Designer­innen für den Eman­zipations- und Modernisierungs­prozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Mit rund 300 Exponaten von mehr als 50 Gestalter­innen bringt die weltweit erste Gruppen­ausstellung zu diesem Thema Pionierinnen zusammen, die sich trotz gesellschaft­licher Margi­nalisierung herausragende Positionen in ihren jeweiligen Bereichen erkämpften.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 12–18h

bis 15.12. The Enemy and his People. Portraits from the Soviet Union. Lothar Wolleh. Abb. From series: People ofthe Soviet Union, Lothar Wolleh, 1968/69, 38,7 x 38,7 cm , Photo: Lothar Wolleh

Nach mehr als fünf Jahren Zwangsarbeit in den Kohlengruben des sowjetischen Arbeitslagers Workuta kehrte Lothar Wolleh (1930–1979) im Januar 1956 als freier Mann nach Berlin zurück. Unter seinen wenigen Habseligkeiten befanden sich einige Bilder, die er heimlich während seiner Gefangenschaft im Gulag geschaffen hatte.

 

Gerade an diesem unwirtlichen Ort nördlich des Polarkreises, nur wenige Kilometer vom Lager Polarwolf entfernt, in dem Alexei Nawalny starb, erlebte Wolleh das Licht als „Lebenselixier“ und als Medium von Präsenz und Absenz. Die Kamera als „Lichtfänger“ wurde für ihn zu einem Instrument, mit dem er das Unsichtbare sichtbar machen konnte.

 

Während des Kalten Krieges reiste Wolleh erneut in die Sowjetunion. Die Ausstellung zeigt die Fotografien aus seiner Gefangenschaft und stellt ihnen Porträts von Menschen aus der gesamten Sowjetunion gegenüber. Sie erinnern uns daran, dass die individuelle Menschlichkeit selbst in Zeiten größter Feindseligkeit lebendig bleibt und sichtbar gemacht werden muss, um das Trennende zu überwinden.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 04.01.2026 U22 – Adijatu Straße. Toyin Ojih Odutola. Abb. Spirited Awey: Chihiro — Ifemelu + Companions @ Adijatu Str. (A Thousand Happenings @ Adijatu Str.) , Toyin Ojih Odutola, 2025, Detail, Photo: © Toyin Ojih Odutola, 2025. Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York

Ojih Odutola verwandelt das Ostkabinett des Museums in die „Adijatu Straße“, eine Station der fiktiven U-Bahnlinie U22, um das Zusammenspiel von Bewegung und Geschichte zu thematisieren. Beeinflusst von ihrer Erziehung als westafrikanische Frau im US-amerikanischen Süden untersucht Ojih Odutola in ihrem Werk soziale und politische Dynamiken durch das Mittel der Haut, die Fluidität des Ausdrucks und die Bedeutung von Dunkelheit und Licht. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland zeigt ca. 25 Werke auf Papier und Leinwand.

Toyin Ojih Odutola (geboren 1985 in Ile-Ife, Nigeria, lebt und arbeitet in New York, USA) stellt die menschliche Figur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und verwendet für ihre großformatigen, komplexen Porträts traditionelle Materialien, wie Tinte, Zeichenkohle und Pastellkreide. Ojih Odutola konstruiert in ihren erzählerischen Werken komplexe fiktionale Mythologien und fordert die Betrachter*innen auf, Machtdynamiken, Kolonialgeschichte und die Wahrnehmung afrikanischer Ausdrucksformen und sexueller Orientierung zu hinterfragen. Sie hatte in letzter Zeit Ausstellungen in der Kunsthalle Basel (Schweiz), im SFMOMA (Kalifornien, USA), im Barbican Centre (Großbritannien), im Whitney Museum (New York, USA) und ihre Arbeiten wurden auf der 60. Venedig-Biennale 2024 im nigerianischen Pavillon gezeigt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Assistenzkuratorin Emily Finkelstein, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie Gegenwart.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

05.09. – 11.01.2026 Dispersion. Wataru Murakami. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. Untitled (JAX 01, Diriyah), Wataru Murakami, 2025, Photo: Wataru Murakami

Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler Wataru Murakami, in Japan geboren und in Kanada sowie den USA aufgewachsen, fotografiert leerstehende Orte, kaum wahrgenommene Details und Spuren von Bewegungen. In der Ausstellung Dispersion (dt. Zerstreutheit) setzt sich der Künstler mit dem Empfinden seines Selbst und dem Begriff der Zugehörigkeit auseinander. Durch visuelle Eingriffe wie Übermalungen und Fragmentierungen entwickelt Murakami eine eigene Bildsprache, in der das Sichtbare zugleich auf etwas Verborgenes verweist – eine alternative Wirklichkeit, die sich unter der Oberfläche offenbart.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 25.01.2026 Baubau. Ein Spielort für Kinder. Kerstin Brätsch. (Westflügel des Erdgeschosses) Installation, Sonstiges. Abb. Play Day, Kerstin Brätsch, Photo: © Gropius Bau, Foto: Guannan Li

Spielen, lachen, laut sein, toben, nichts tun – und das in einem Ausstellungshaus! Mit BAUBAU hat die Künstlerin Kerstin Brätsch einen kostenlosen Spielort für Kinder gestaltet, in dem mehr erlaubt ist als verboten. Bunte Wandtapeten, Strukturen, Objekte und eine Reihe von „Loose Parts“ (losen Materialien) formen im Erdgeschoss des Gropius Bau Räume, die keine festen Vorgaben machen, sondern durch die Aktivitäten der Kinder bestimmt werden. Sie geben die Richtung und die Form vor für das, was hier passiert. BAUBAU hat Anfang September 2024 als Pilotprojekt gestartet und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 25.01.2026 Delcy Morelos. Abb. Profundis, Delcy Morelos , 2024, Installationsansicht, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo , Photo: © Courtesy die Künstlerin, CAAC Sevilla and Marian Goodman Gallery / Pepe Morón

Delcy Morelos ist für ihre sinnlich erfahrbaren, immersiven Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Erde, Lehm, Gras, Zimt und Nelken bekannt. Morelos (geboren 1967 in Tierralta, Kolumbien) arbeitet seit drei Jahrzehnten mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Die in Bogotá lebende Künstlerin entwickelt ihren künstlerischen Prozess in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und den Kosmologien der Amerikas. Sie beschreibt ihre Kunst als ein Verweben von Materialien, Elementen und Wissen. Seit ihrer ersten Erdarbeit „Eva“ aus dem Jahr 2012 befindet sie sich in einem fortwährenden Dialog mit der Erde, zu dem sie die Öffentlichkeit einlädt. 2022 wurde ihre Skulptur „Earthly Paradise“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2024 waren ihre Werke unter anderem im Dia Chelsea in New York, im Museo Moderno in Buenos Aires, in der Pulitzer Arts Foundation in St. Louis, im Astrup Fearnley Museet in Oslo sowie im CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla zu sehen.

Nach Naama Tsabar und Andrea Pichl ist dies die dritte zeitgenössische Kunstinstallation einer Künstlerin, die parallel zur Sammlungspräsentation von Joseph Beuys in der Kleihueshalle des Hamburger Bahnhofs gezeigt wird.

Morelos' Installation bildet eine Gegenposition zu den Aktionen, Skulpturen und Environments der Joseph Beuys-Werke, die eine der vier ständigen Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof bilden.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.02.2026 Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

05.09. – 31.05.2026 Petrit Halilaj.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

05.09. – 03.08.2026 Skulpturen und Zeichnungen. Brigitte Meier-Denninghoff Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Paris, Brigitte Meier-Denninghoff, 1961, Photo: Martin Matschinsky

Brigitte Meier-Denninghoff gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49, wurde auf der documenta II und III sowie 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des für ihre Skulpturen bekannten Paars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier-Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08.2026 Hero. Monira Al Qadiri Installation. Abb. SS Murex (series) (2023), Monira Al Qadiri, Lightbox installation, 25 x 25 x 7cm, Photo: © Markus Tretter

Ein Fokus der Arbeit von Monira Al Qadiri liegt auf den sozio-kulturellen Auswirkungen der Ölindustrie sowie deren Geschichte und Zukunft. Zu diesem
Thema forscht und arbeitet sie bereits seit über 10 Jahren; sie hat den Diskurs um Öl, Patriarchat und Globalisierung mitgeprägt. In ihren Werken werden
die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative. 

Die Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation, bestehend aus einem großformativen Wandgemälde und Objekten in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. 
Monira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2023); UCCA Dune, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao, Spanien (2022); Blaffer Art Museum, Texas, USA (2022); Haus der Kunst, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019);  The CIRCL Pavilion, Amsterdam, Niederlande (2018); Sursock Museum, Beirut, Libanon (2017) und Gasworks, London, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin.