Dez

Galerien

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Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

06.11. – 23.12. 10 Wände Berlin. Manfred Butzmann, Ulrike Hahn, Konrad Knebel, Wolfgang Leber, Doris Leue, Harald Metzkes, Denise Richardt, Klaus Roenspieß, Hans-Otto Schmidt, Ursula Strozynski Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Grenzmauer (Blatt 9 der Folge "Steinernes Berlin I"), Manfred Butzmann, 1981, Aquatintaradierung , 18,1 x 24,1 cm

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

24.10. – 08.01.2027 Das Schokoladenmädchen von Berlin. Svenja Schüffler.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Sa–So 12–18h

27.11. – 08.01.2027 Heinz Butz

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

28.10. – 09.01.2027 Abstraktion, 1930–1960. Willi Baumeister, Emil Schumacher, Karl Otto Götz, Ernst Wilhelm Nay, Rudolf Belling, Olle Baertling, Richard Mortensen, u.a Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

30.10. – 09.01.2027 Was ich eigentlich tun will. Peer Boehm Malerei, Zeichnung. Abb. Boehm, Peer, 2026, Acryl und Aquarell auf Leinwand, 180 x 180 cm, Photo: Peer Boehm

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

17.11. – 09.01.2027 Inside-Outside. Andreas Amrhein und Ute Wöllmann. Ute Wöllmann, Andreas Amrhein Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Holzschnitt während des Artist-in-Residence-Aufenthaltes Aufenthalt in der China Guanlan Original Printmaking Base in Shenzhen, Andreas Amrhein, 2018, Holzschnitt, 30 x 21 cm, Photo: Andreas Amrhein

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus dem Artist-In-Residency-Aufenthalt in der China Guanlan Original Printmaking Base in Shenzhen im Oktober 2026 und auch weitere Arbeiten aus diesem Jahr. Ute Wöllmann verbindet handgeschriebene Wörter oder Zeilen aus Gedichten mit Malerei, sie arbeitet hauptsächlich plein air mit dem Ziel der Verdichtung ihrer Eindrücke vor Ort. Andreas Amrhein ist ein Pop-Art-Künstler, der unser zeitgenössisches Leben zeichnerisch und malerisch zitiert und kommentiert.

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

28.11. – 09.01.2027 Weihnachtsausstellung Abb. Christbaumschmuck, Joao Noutel, 2025, Objekt, Durchmesse 15 cm

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

28.11. – 09.01.2027 15 | 25 | 70 – Accrochage. 15 Jahre SCHMALFUSS BERLIN, 25 Jahre Galerist, 70 Jahre Michael Schmalfuß. Thomas Kitzinger, Jürgen Paas, Christiane Grimm, Elvira Bach, Jürgen Jansen, Susanne Auslender, u. a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Lithografie, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. A4-11, THOMAS KITZINGER, 2011, Öl auf Aluminium, 84 x 120 cm, Photo: THOMAS KITZINGER

Anlässlich dreier besonderer Jubiläen freuen wir uns, eine Gruppenausstellung mit KünstlerInnen der Galerie zu präsenterien.

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Group Show. Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com. Malerei

Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Lena Keller. Lena Keller Malerei

Die Landschaftsbilder von Lena Keller sind nicht nur Darstellungen der natürlichen Welt, sondern auch Ausdruck unseres Bedürfnisses, „Natur“ durch eine kuratierte, hyperreale Linse zu sehen. Ihre Bilder fordern uns heraus, die Grenzen zwischen Realität und Künstlichkeit zu hinterfragen, zeigen sie doch eine Wahrheit, die alles andere als rein ist – eine Wahrheit, die im ständigen Umgestalten der Welt durch die digitale Sphäre existiert.

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Back When Tigers Used To Smoke. Youjin Yi.

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

27.11. – 15.01.2027 Die Summe der Teile. Jens Hausmann Malerei. Abb. Suburban Typ, Jens Hausmann, 2023, Öl auf Leinwand, 125 x 260 cm, Photo: Jens Hausmann

Jens Hausmann erschafft atmosphärische Bildwelten zwischen Architektur, Landschaft und Erinnerung. Seine präzise komponierten Gemälde zeigen menschenleere Szenerien von stiller Spannung, in denen Realität und Imagination ineinander übergehen. Inspiriert von Film, moderner Architektur und Natur entstehen poetische Räume, die Fragen nach Vergänglichkeit, Wahrnehmung und der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt aufwerfen.

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa All day openh

18.12. – 15.01.2027 Sandrine Mahéo

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

06.11. – 16.01.2027 Journey. Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. o.T., Ganna Ki, 2025, Naturfarben auf Leinwand, 140x140cm, Photo: Ganna Ki

Gianna Ki ist Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin. In den vergangenen zwei Jahren führten sie intensive Forschungsreisen nach Mittel- und Südamerika, Indien und Japan. Dort lebte und arbeitete sie mit indigenen Gemeinschaften und setzte sich mit deren Mythen, Ritualen und traditionellen Kunsttechniken auseinander. Aus diesen Begegnungen entsteht ein vielschichtiger Werkzyklus, der kulturellen Austausch, Erinnerung und zeitgenössische Kunst auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

 

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

06.11. – 16.01.2027 Was bleibt. Michael Schuster Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Lichtbild 2025/03 (Ausschnitt), Michael Schuster, 2025, Cut Out, Laub auf Papier, 100 x 140 cm, Photo: Michael Schuster

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

14.11. – 16.01.2027 Oliver Thie. Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

04.12. – 16.01.2027 Wish List. group show. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie, Sonstiges. Abb. L.M.B., Enrico Bach, 2024, oil on canvas, 250 x 200, Photo: Enrico Bach

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18:30h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–So All day openh

10.12. – 16.01.2027 Kunst und Gabe. Gruppenausstellung - Retrospektive 2026. Inga Altenkirch, Murshida Arzu Alpana, Silke Bartsch, Oscar Castillo, Luigi Di Crasto, Yuko Fuchigami, Andrea Imwiehe, Roger Libesch, Amir Omerovic, Jakob Roepke, Josepha van der Schoot Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Radierung, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

15.12. – 16.01.2027 Discovery. Fritz André Kracht Fotografie. Abb. Quake and Quakes, Fritz André Kracht, 1978, Polaroid/ Mischtechnik, 7,9 x 7,9 cm, Photo: Fritz André Kracht, Courtesy Marion Kracht und Semjon Contemporary

Fritz André Kracht (1926-2005) war ein Multitalent, trat schon 1949 der Gruppe 47 als Schriftsteller bei, war Chefdramaturg in den 1960er Jahren am Gärtnerplatztheater in München, schuf in den 70er Jahren ein Ensemble von Experimantalfilmen, das ihn als Stammgast auf den internationalen Filmfestivals werden ließ. Diese Phase ist wichtig für seine Polaroids ab 1976, die nun als Konvolut in dieser Ausstellung seine unorthodoxe Herangehensweise mit dem Medium vorstellt. Ein wahre Wiederentdeckung!

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

19.11. – 17.01.2027 Fremde Zeiten, fremde Räume. Dieter Nuhr Malerei

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 11–15h

27.11. – 17.01.2027 Spuren der Schöpfung. Malerei und Keramik. Marina Apud Schneider, Desiree De Ridder.

Mommsenstr. 59

Berlin West

17.11. – 22.01.2027 Winteraccrochage. Kunstwerke aus dem Bestand und Neuerwerbungen. Malerei, Zeichnung, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Mz149 Ruhe, Kurt Schwitters, 1920, Collage und Mischtechnik auf Pappe, 15,5 x 10,8 cm, Photo: Sebastian Schobbert

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

04.12. – 23.01.2027 All Together Now IV - Jahresendausstellung . Gruppenausstellung Abb. Wespe, Matthias Garff, 2025, Tennisschläger, Aluschüssel, Fahrradsattel, Leder,Bambus, Fahrradmantel, 75 x 120 x 20 cm

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 30.01.2027 Malerei, Skulpturen, Objekte. im Undercover Showroom. Shuji Hijiya, Solveig Bolduan, Hans Scheib. Abb. Killing me softly, Shuji Hijiya, Öl auf Leinwand, 56x70 cm

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

13.11. – 30.01.2027 Märchen - Fairy Tales. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Momo, Gregor Hiltner, 2002, Acryl auf Leinwand, 110 x 140 cm

Wir eröffnen die erste vom Künstler kuratierte Ausstellung der Gregor-Hiltner-Stiftung in den Räumen der Galerie. Die Liste der KünstlerInnen wird noch bekannt gegeben.

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

14.11. – 30.01.2027 Gerhard Altenbourg zum 100. Geburtstag. Ausgewählte Unikate und Druckgrafiken. Gerhard Altenbourg Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Über ihn gebeugt: Die den Faden Spinnende, Gerhard Altenbourg, 1985, Gouache, Pulverfarbe, Chines. Tusche, Graphit, Litho-Kreide u.a. auf Fabriano-Bütten, 67 x 49 cm, Photo: Galerie Brusberg

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

17.12. – 30.01.2027 44 Jahre - Galerie Horst Dietrich . 44 Jahre Verlag der Galerie - 44 ausgewählte Arbeiten Abb. Verbindung, Albrecht Genin, 2004, Cortenstahl bemalt

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

27.11. – 06.02.2027 Gruppenausstellung

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

05.12. – 12.02.2027 Lotus Eaters. David Eager Maher Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Swamp II, David Eager Maher, 2025, Öl auf Leinen, 120 x 85 cm

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–Sa 12–18h, So 12–12h

21.11. – 13.02.2027 Zig-Zag City. Mark Handforth Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Mark Handforth

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–Sa 12–18h, So 12–12h

21.11. – 13.02.2027 Shelter. Angela de la Cruz. (Potsdamer Strasse 81B, 2nd floor, 10785, Berlin) Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Shelter L (Pale Olive), Angela de la Cruz, 2026, Acrylic on canvas and aluminium (Aluminium face, loose canvas in the middle and stretched canvas on back), 170 x 165 x 25 cm

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

21.11. – 20.02.2027 (Working Title) Mystery. Gruppenausstellung

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 14–18h

03.12. – 26.02.2027 Voll

Eine wachsende Gruppenausstellung, zeitgenössische Kunst aus Berlin.

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

10.11. – 28.02.2027 Edward Burtynsky

Institutionen

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Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

29.10. – 23.12. Thresholds. Malerei, Installation. Abb. Filmstill aus dem Video „View“, Vitalii Shupliak, 2022, Filmstill, Photo: Kamera: Xiaoer Liu

Vitalii Shupliak interessiert sich für Zwischenräume, in denen vertraute Ordnungen ihre Eindeutigkeit verlieren. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen sakraler Bildtradition und digitaler Gegenwart, zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Erfahrung. Grenzen erscheinen dabei weniger als feste Linien denn als durchlässige Räume, in denen sich Bedeutungen verschieben. Im Gotischen Haus trifft diese zeitgenössische Perspektive auf eine Architektur, die selbst von Übergängen geprägt ist.

Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

29.10. – 23.12. Installation, Malerei, Performance. Vitali Shupliak Malerei, Installation, Performance

Der ukrainische Künstler Vitalii Shupliak konzipiert für das Gotische Haus eine ortsbezogene Installation. Rekurrierend auf die Architektur und die wechselvolle Geschichte des Hauses entwickelt er in unterschiedlichen Medien Arbeiten, die aktuelle Fragen nach Identität, Migration und räumlichen Grenzen aufwerfen und den historischen Ort in einen zeitgenössischen Kontext stellen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.12. Next Door. Tacita Dean, Bruce Nauman, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson, Tomás Saraceno. Abb. Ballroom, Thomas Demand, 2025, Photo: © Thomas Demand / VG Bild-Kunst, Bonn.

Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno kehren zurück zum Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart: In den frühen 2000er Jahren hatten sie Ateliers in angrenzenden Lagerhäusern. Diese Relikte der Berliner Industriegeschichte wurden teilweise in das Museumsgebäude integriert. 20 Jahre später treffen sich die fünf Künstler*innen anlässlich des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhof und zeigen in der Gruppenausstellung „Next Door“ neue und großformatige Werke. Das Wiedersehen bringt unterschiedliche künstlerische Werdegänge zusammen, die an diesem gemeinsamen Arbeitsort ihren Ausgangspunkt nahmen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 03.01.2027 On Landscape. Zwischen Eskapismus und Entzauberung. Jessica Auer, Alkan Avcıoğlu, Julius von Bismarck, Sven Drühl, Ornella Fieres, Philipp Fürhofer, Goudal Noémie, Beate Gütschow, Simone Haack, Michelle Jezierski, Friedrich Kunath, Hiroyuki Masuyama, Mike Strauch, Troika Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Drill Baby Drill, Troika, 2025, Single-channel video with soundtrack ©troika, 2025, 5’12 min (filmstill)

Die Ausstellung „On Landscape: Zwischen Eskapismus und Entzauberung“ versammelt internationale Künstler:innen, die das Thema Landschaft im Spannungsfeld ökologischer, technologischer und gesellschaftlicher Fragen neu verhandeln. Zwei Kräfte stehen dabei im Fokus: Zum einen die Überlastung des Planeten seine Überformung durch den Menschen, wie sie in dem Begriff des Anthropozäns greifbar wird. Zum anderen die wachsende Macht des Digitalen, beschleunigt durch Künstliche Intelligenzen, die immer stärker Alltag und künstlerische Praxen durchdringen.

 

  • Eröffnung: Mittwoch, 9. September 2026, 19 Uhr (als Partner der Berlin Art Week).
  • Von April bis Anfang November 2027 wird die Ausstellung im Schloss Tirol – Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte – Südtirol gezeigt werden.
  • Ein Teil des Begleitprogramms findet im Rahmen der Kooperation mit der Schering Stiftung statt.

 

Weitere Veranstaltungen

 

 

  • Vortrag: 24. September 2026, 18:30 Uhr | Über KI - Vortrag von Ornella Fieres
  • Kuratorentour in Kooperation mit der Schering Stiftung: 16. Oktober 2026, 17:00 Uhr
  • Panel: 20. November 2026, 18:30 Uhr | Stop The Destruction Now
  • Vortrag: 04. Dezember 2026, 18:30 Uhr | Die Befreiung der Landschaft aus den Fesseln der Gattung - Prof. Dr. Werner Busch

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Penetração Pacífica. Goethe-Institut Luanda. Sonstiges. Abb. Bruno Fonseca, Photo: Bruno Fonseca

In Zusammenarbeit mit den angolanischen Künstlern Mussunda N'Zombo und Bruno Fonseca ist das Goethe-Institut Angola seit zwei Jahren auf der Suche nach Spuren unbeschriebener Kapitel deutscher Kolonialpräsenz in Angola.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Windstille Nacht . Ewa Finn, Katharina Poos Malerei. Abb. Links: Katharina Poos, Vermächtnis, Acryl/ Eitempera auf Lw, 2025, Copyright: VG Bild-Kunst Bonn 2026; Rechts: Ewa Finn, Freunde schauen Ijob an, Öl auf Leinwand, 2023/24

Die Ausstellung „Windstille Nacht“ bringt mit Ewa Finn (* 1979 in Warschau) und Katharina Poos (* 1961 in Berlin) zwei außergewöhnliche Berliner Malerinnen zusammen, deren Arbeiten sich dem Subtilen, dem Unheimlichen und der Psychologie des Unbekannten widmen. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Wenn Tiere reden könnten . Funda Özgünaydin. (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Deer-Bird Duo I, Funda Özgünaydin, 2026, Pigmente auf Baumwollpapier, Photo: Funda Özgünaydin

Funda Özgünaydin (* 1978 in Frankfurt/ Main) arbeitet ausgehend von einem umfangreichen künstlerischen Materialarchiv an hybriden Bildrealitäten und chimärenhaften Wesen, die durch das Collagieren, Dekonstruieren und (Neu-)Konstruieren entstehen.

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Experiment und Eigensinn . Künstler*innen und Gestalter*innen der Kunsthochschule Berlin Weißensee 1997—2024 . (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Abb. Paintings: Pool, Skaterpark Beelitz, Straße des Aufbaus/Brandenburg, Ingeborg Lockemann/ Elke Mohr, 2024, Photo: Ingeborg Lockemann/ Elke Mohr

Seit 1997 vergibt der Freundeskreis der Kunsthochschule, die Mart Stam Gesellschaft, jedes Jahr den Mart Stam Preis für herausragende Abschlussarbeiten aller Fachrichtungen; er setzt sich damit über die übliche Trennung von Kunst und Design hinweg.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Pearls & Hooks . Laura Bruce. (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Cowgirl Blues, Cowgirl panties, Laura Bruce, 2024, paper, pencil, gouache, Photo: Laura Bruce, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Die ebenso beeindruckenden wie rätselhaften Bildwelten von Laura Bruce (* 1959 in East Orange, NJ/ USA) entstehen an der produktiven Schnittstelle von Figuration und Abstraktion. Großformatige Farbstiftzeichnungen, lasurhafte Tuschmalereien und farbig gefasst Keramiken prägen die umfangreiche Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission: We Make Years Out of Hours . Lina Lapelytė Performance, Sonstiges. Abb. We Make Years Out of Hours, Lina Lapelytė, 2026, Photo: Staatliche Museen zu Berlin

Lina Lapelytės Performance „We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens.Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 10.01.2027 Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Getsaltung: magma design

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens lädt das Jüdische Museum Berlin sein Publikum ein, sich anhand von zwölf künstlerischen Projekten von der Gegenwart zu lösen und nach gesellschaftsverändernden Ansätzen zu suchen. Die Werke werden eigens für die Ausstellung entwickelt und sollen das Publikum dazu anregen, die Auseinandersetzung mit einem oft bedrückenden Jetzt aufzunehmen, um ihm eigene Vorstellungen entgegenzusetzen.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

bis 10.01.2027 Women Support Women. 100 Jahre GEDOK. Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie

GEDOK wir 100 Jahre. Die Auseinandersetzung zu den Themen Frau/Sein und Mut/ Willen ist möglich, Themen, die für das bisherige Bestehen des Vereins und seiner Mitglieder tagtäglich bestimmend sind.

Mit Arbeiten von Anja Asche, Heike Franziska Bartsch,Christin Sophie Bloess, Daniela Butsch, Aenne Burghardt, Katrin Grote-Baker, Gerlind Hentze, Carola Hölting, Brigitte Jennen,Gritt Klassen, Gabriele Nocker, Sibille Riechardt, Ortrun Stanzel, Julia Theek, Ute Vauk-Ogawa

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

04.12. – 15.01.2027 Jetset. Malerei. Abb. Linienflug, Irina Bugoslavska, 2026, Öl auf Leinwand, rund 60 cm

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 16.01.2027 Holzmanifestationen. Tafelbilder aus der Maserung edler Hölzer . Sonstiges. Abb. Ausschnitt: Lot und seine Töchter, Helmut Frelke, 2001, Holzmalerei, Olivesche Maser, 140 x 95 cm

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Tafelbilder des Spandauer Künstlers Helmut Frelke (*1951, Kasachstan). Seine Holzmalereien sind Ausdruck eines einzigartigen Dialogs zwischen Natur und kunsthistorischer Bildtradition. Das Edelholz als Material gibt durch seine Maserung die Bildwelten vor, die der Künstler gekonnt durch Schichten von Beize hervorhebt. So treten verborgene mythische Gestalten und biblische Szenen ans Licht, die im Wurzelholz bereits angelegt schienen. Ein bedeutender Teil der gezeigten Arbeiten widmet sich christlichen Motiven, die bei Frelke eine ganz eigene, zeitgenössische Sprache finden. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Controlled Burn. Mirjana Vrbaški. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. CB1, Mirjana Vrbaški, 2026, verkohlter UV-Druck auf Holz, Photo: Mirjana Vrbaški

Die in Berlin lebende serbische Künstlerin und Fotografin Mirjana Vrbaški (*1978) erhielt 2024 das Fotoarbeitsstipendium des Haus am Kleistpark. Ihr Projekt widmete sich dem Dreifaltigkeitsfriedhof III in Mariendorf Nord als fragile urbane Oase und vielfältiges Biotop, das durch die geplante gewerbliche und wohnbauliche Nutzung verschwindet. Für die Ausstellung bearbeitet Vrbaški fotografische Bilder der Natur und überführt diese auf verkohlte Holzplatten und untersucht dadurch das Element Feuer als zerstörerische wie transformative Kraft, aus der neues Leben und neue Bildräume entstehen.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 17.01.2027 Es ist nicht mehr mein Problem, macht Eure scheisse alleine (AT). Christoph Schlingensief Performance, Medienkunst, Sonstiges. Abb. Church of Fear, Christoph Schlingensief, 2003, Photo: Courtesy Nachlass Christoph Schlingensief, Foto: Edzard Piltz

Mit seinen Arbeiten richtete Christoph Schlingensief den Blick schonungslos auf die Zumutungen der Gegenwart. Im Herbst 2026 widmet der Gropius Bau ihm mit ES IST NICHT MEHR MEIN PROBLEM, MACHT EURE SCHEISSE ALLEINE (AT) eine Ausstellung, die sein visionäres Werk zwischen aufsehenerregenden politischen Aktionen, radikalen theatralen Inszenierungen und der Verschmelzung von Performance und bildender Kunst beleuchtet.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Peter Wächtler . Peter Wächtler Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Medienkunst. Abb. Untitled (Sloth), Peter Wächtler , 2017, Filmstill, HD-Video, 10 Min. , Photo: Courtesy der Künstler und Galerie Lars Friedrich, Berlin

Im Herbst 2026 präsentiert das Haus am Waldsee die erste umfassende institutionelle Einzelausstellung des Künstlers Peter Wächtler in Berlin. Wächtler (*1979 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin) entwickelt seine Arbeiten jenseits fester Werkbegriffe oder Einordnungen. Er schreibt, filmt, zeichnet, malt, baut Skulpturen und Filmsets um vertraute Genres und Erzählweisen in eine fragile Balance von Nostalgie, Tragik und absurdem Humor zu überführen.

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

bis 20.01.2027 Wissen um Weiss

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

bis 21.01.2027 Wissen um Weiss /1. Alexander Camaro, Sabine Herrmann, Bernd Kerkin Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell.

Der Titel der neuen Ausstellungsreihe Wissen um Weiss / 1 geht auf ein Gedicht von Alexander Camaro zurück, in dem er Weiss, Wissen und Weisheit verbindet.

Eine unserer Prioritäten ist es, wichtige Aspekte seines Werkes im Dialog mit zeitgenössischen Positionen sichtbar zu machen. Dabei interessieren uns nicht nur direkte biografische Verbindungslinien, sondern auch innere, generationsübergreifende Verwandtschaften – gerade dort, wo Künstler:innen einander nie begegnet sind oder keine unmittelbare Prägung stattgefunden hat. WISSEN UM WEISS steht damit in der Kontinuität von Ausstellungen wie „Schatten aus Licht“ mit Lothar Wolleh (2023) und „Swing“ mit Dieter Mammel (2025).

Bei Sabine Herrmann erscheint Weiss als eigene Farbe und zugleich als transparente Linienführung, die sich über farbige Kompositionen legt und diese verdichtet. Bei Bernd Kerkin ist es das Ergebnis einer zunehmenden Reduktion und Konzentration.

Licht als eine erarbeitete Abwesenheit von Finsternis wird in der Malerei durch schichtenweise Überlagerungen ebenso erreicht wie durch die vorausschauende Aussparung auf weißem Grund. Aus diesen individuell sehr unterschiedlichen Verfahren entstehen Bildwelten von melancholischer Tiefe und zugleich erhebender Leichtigkeit. Ihre innewohnende Poesie sprengt den engen Horizont unseres komplexen Alltags.

Weiss ist die Summe aller Lichtfarben. Auch die hier zusammengestellten Werke bilden eine Summe individueller Farbwelten – mit Nuancen und Feinheiten, die sich in der Betrachtung und im Gespräch erschließen.

 

Im Rahmen der Ausstellung gibt es Gelegenheit, Sabine Herrmann und Bernd Kerkin kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen:

14.10.2026, 18.30 Uhr Ausstellungseröffnung, mit Musik von Conny Bauer (Jazz)

29.10.2026, 18.00 Uhr Führung mit Bernd Kerkin

05.11.2026, 18.00 Uhr moderiertes Gespräch mit Sabine Herrmann und Bernd Kerkin

14.01.2027, 18.00 Uhr Führung mit Sabine Herrmann

21.01.2027 Finissage

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

04.11. – 24.01.2027 Egmont Schaefer Preis für Zeichnung. Martin Colden.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

10.12. – 24.01.2027 Es spielt eine Rolle… . Zahra Zahedi . Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Zahra Zahedi

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Installation „Es spielt eine Rolle…“ von Zahra Zahedi. Die deutsch-iranische Künstlerin widmet sich damit einem der bedeutendsten Dokumente der Nachkriegsgeschichte: der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Im Zentrum der Präsentation im Willy-Brandt-Haus steht eine Klanginstallation, die gemeinsam mit großformatigen Papierrollen den Ausstellungsraum prägt. Sie lädt dazu ein, über Freiheit, Menschenwürde und Selbstbestimmung nachzudenken.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 25.01.2027 Dann kam Berlin! Lovis Corinth Malerei. Abb. Portrait Charlotte Berend im weißen Kleid, Lovis Corinth, 1902, Photo: Oliver Ziebe

Lovis Corinths Bedeutung für die Moderne ist kaum zu überschätzen. Bereits zu Lebzeiten zählte der virtuose Maler (1858–1925) zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Berliner Kunstszene. 1900 zog er von München in die Reichshauptstadt. „Angefangen hat es erst in Berlin“, soll Corinth seine Erfolgsgeschichte an der Spree kommentiert haben. Im Fokus der Ausstellung stehen Corinths steile Karriere und sein Einfluss auf die Kunstszene der Stadt, aber auch sein privates Umfeld. Wie modern der Künstler malte, lebte und dachte, zeigen darüber hinaus weniger bekannte Themen: Corinths Malschule, in der er vor allem Frauen unterrichtete, und seine Arbeit für das Berliner Theater.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di 14–18h, Mi–Do 14–21h, Fr–So 14–20h

bis 31.01.2027 Out of The Box – Handlungskörper Abb. Eingang mit zwei Ausgängen (frontal - seitlich), Franz Erhard Walther, 1973, Photo: ifa-Sammlung, © VG Bild-Kunst, Bonn

Mit Werken der ifa-Kunstsammlung u.a. von Franz Erhard Walther, Sharon Lockart, Wolfgang Laib, Antonio Paucar in Dialog mit u.a. mit Hana Miletic, Egle Budvytyte, Sivi Naci. 

Mit der Ausstellung führt das ifa die künstlerisch kuratorische Auseinandersetzung mit Werken aus der ifa-Kunstsammlung im Kontext zeitgenössischer Positionen fort. Die Ausstellung thematisiert den menschlichen Körper, seine Bewegungsmöglichkeiten und Rollen und bezieht weitere Aspekte u.a. der Social Choreography oder das Thema Textil ein. Gezeigt werden Objekte und Videos aus der ifa-Kunstsammlung, ergänzt um die Perspektive internationaler Künstler:innen. Die künstlerischen Positionen stehen z. T. im Kontext mit dem östlichen Europa und thematisieren auch diasporische Erfahrungen.

Kuratiert von Inka Gressel in Zusammenarbeit mit weiteren Kurator:innen
Eröffnung: 15.10.2026

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 01.02.2027 Bauen für die DDR. Josef Kaiser Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Sonstiges. Abb. Postkarte, Karl-Marx-Allee Berlin mit dem Ensemble Kino International, entworfen von Josef Kaiser und Heinz Aust, Hotel Berolina, entworfen von Josef Kaiser und Günter Kunert, sowie RestaurantMoskau, entworfen von Josef Kaiser und Horst Bauer, 1964, Photo: Foto Schlegel, Digitalisat: A.E. Witte

Josef Kaiser zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte ergemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee.
Die Ausstellung „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“ (AT) rekonstruiert erstmals umfassend Leben und Wirken des Architekten, der in zwei unterschiedlichen diktatorischen Systemen tätig war. Rund 60 Pläne, Fotografien, Filme und Modelle aus dem Bestand der Berlinischen Galerie sowie aus nationalen Sammlungen zeichnen Kaisers Schaffen nach und beleuchten politische wie ästhetische Spannungsfelder. 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 07.02.2027 Sony World Photography Awards 2026. Fotografie. Abb. © Citlali Fabián, Mexico, Photographer of the Year, Professional Competition, Creative, Sony World Photography Awards 2026, © Citlali Fabián, Mexico, Photographer of the Year, Professional Competition, Creative, Sony World Photography Awards 2026, Photo: © Citlali Fabián, Mexico, Photographer of the Year, Professional Competition, Creative, Sony World Photography Awards 2026

Das Beste aus der Welt der Fotografie. Zu sehen gibt es die schönsten Bilder des Wettbewerbes aus Bereichen wie Architektur & Design, Kreativ, Dokumentarische Projekte, Umwelt, Landschaft, Portfolio, Porträt, Sport, Stillleben, Natur & wilde Tiere.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

27.11. – 07.02.2027 Liebe Regine . Ute Mahler unterwegs mit Regine Hildebrandt . Fotografie. Abb. 1999, Ute Mahler, Photo: Ute Mahler

Anlässlich des 25. Todestages von Regine Hildebrandt zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 27.11.2026 bis 07.02.2027 Fotografien der engagierten Politikerin. Aufgenommen wurden sämtliche Bilder von der Fotografin Ute Mahler, die Regine Hildebrandt in den 1990er Jahren bei zahlreichen Terminen begleitete. Dabei entstanden Momentaufnahmen einer Ministerin, die immer mit Leidenschaft und Herz unterwegs war und die nie stillstand. Auch die private Seite von Regine Hildebrandt konnte Ute Mahler als Begleiterin im Alltag der Familie festhalten. So ist mit „Liebe Regine“ eine Hommage an Regine Hildebrandt entstanden, die verschiedenste Bereiche ihres Lebens beleuchtet.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

27.11. – 21.02.2027 UdK Berlin Art Award 2026 . Aisha Altenhofen, Tara Habibzadeh, Minu Park, Miriam Umiń Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Udk Berlin Art Award 2026, Udk Berlin Nikolaus Brade

Die Preisträger*innen-Ausstellung des UdK Berlin Art Award 2026 präsentiert die vier Künstlerinnen Aisha Altenhofen, Tara Habibzadeh, Minu Park und Miriam Umiń. Seit 2023 zeichnet der Preis jährlich Meisterschüler:innen der Studiengänge Bildende Kunst sowie Kunst und Medien der Universität der Künste Berlin aus. Die Arbeiten verbinden fotografische Installationen, Skulpturen und kinetische Strukturen mit konzeptuellen Ansätzen. Sie befassen sich mit Bildproduktion und Öffentlichkeit, Grenzziehungen und Widersprüchen, der Konstruktion von Identität sowie den materiellen, politischen und ökonomischen Bedingungen kultureller Produktion. Trotz ihrer unterschiedlichen künstlerischen Zugänge verbindet die vier Positionen ein präziser Blick auf die Mechanismen, die Wahrnehmung, Körper und gesellschaftliche Systeme formen.



 

Bussardsteig 9

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

07.11. – 28.02.2027 Schwedische Moderne . Sigrid Hjertén, Isaac Grünewald, Nils Dardel, Henri Matisse, Leander Engström, Birger Simonsson, Einar Jolin, Gösta Sandels, Tor Bjurström, Ragnar Sandberg, Ake Göransson, Nils Nilsson, Inge Schiöler, Karin Parrow, Ivan Ivarson Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Ateljéinteriör, Sigrid Hjertén, 1916, Öl auf Leinwand, Photo: Moderna Museet

Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. 1915 in der Berliner Sturm-Galerie als „Schwedische Expressionisten“ gefeiert, sind die Gemälde und Zeichnungen von Künstler*innen wie Sigrid Hjertén oder Isaac Grünewald heute in Deutschland nur wenigen bekannt. Dies möchte die Ausstellung ändern.

Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Die Ausstellung möchte sowohl das gemeinsame Bestreben der Gruppen veranschaulichen, als auch den vielfältigen und eigenständigen künstlerischen Entwicklungen der beteiligten Künstler*innen nachgehen. 

Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm, denn es handelt sich um den zweiten Teil des wichtigen und zukunftsweisenden Kooperationsprojekts in dem die beiden Museen ihre Sammlungen tauschen. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm. 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

26.11. – 28.02.2027 This Is Now. Andrea Morein, Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. o.T., Andrea Morein, 2026, Assemblage, 60x80cm, Photo: Andrea Morein

This is Now -
In prekären Zeiten wie diesen drängt sich Vergangenes mit einer Dringlichkeit nach vorne, sodass es ganz und gar gegenwärtig - oder wiederbelebt - uns von vorne anstarrt. Das Hinten wird das Vorne. Verwirrend und zugleich eine beschwichtigende Geste, die die Ängste, die Desorientierung in eine neue (Un)ordnung bringt.
Vergessene, entsorgte, unbeachtete Objekte und Materialien gewinnen plötzlich einen neuen Wert. Das Bewahren, das aus der Nichtbeachtung erlösen, wird hier das Gegenwärtige. Dem Beachtung schenken, was gestern noch unbeachtet in der Ecke lag…woher kommt diese Umkehrung?
This is Now -
Es ist keine Antwort auf die Frage des Morgens. Werden diese Objekte in der Zukunft noch bestehen? ( Und wir?) Die Frage nach der Perspektive, dem Blick nach vorn... Wieso scheint jeder Versuch dorthin zu schauen so verbarrikadiert

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 07.03.2027 Night. Preis der Nationalgalerie 2026. Maurizio Cattelan Installation, Sonstiges. Abb. 2026, Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Ivan Erofeev

Mit „NIGHT“ präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies-van-der-Rohe-Gebäude.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.03.2027 [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter, 2026, Photo: © die Künstlerinnen, VG Bildkunst, Bonn 2026 / Foto: Jacopo La Forgia

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

27.11. – 29.03.2027 Bizarr! Die Geschichte des verrücktesten Wortes der Welt. Malerei. Abb. Frank Zappa‘s Mothers of Invention, Günther Kieser, 1971 , Photo: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Vom 15. Jahrhundert bis heute ist „bizarr“ die ultimative Bezeichnung für Realitäten, welche die Ordnung der Welt radikal in Frage stelle: psychische Ausnahmezustände, Träume, ornamentale Wucherungen, Monster, haarsträubende Situationen, physikalische Anomalien, aber auch verwegene Einfälle und geniale Schöpfungen.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

bis 31.03.2027 Busch in Berlin. Das Institut für Architekturbezogene Kunst (IAK) stellt sich vor. Folke Köbberling, in Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des IAK. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105)

Das Institut für Architekturbezogene Kunst (IAK) der TU Braunschweig präsentiert sich für sechs Monate in Berlin. Unter der Leitung der Künstlerin Folke Köbberling, die seit 2016 das Institut im Querumer Forst leitet und das von den Studierenden liebevoll „Busch“ bezeichnet wird, verfolgt das IAK einen interdisziplinären Ansatz. Das IAK bietet den Studierenden neben der künstlerisch gestaltenden Grundlagenausbildung auch die Möglichkeit, großformatige Arbeiten im Außenraum zu realisieren.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

13.11. – 04.04.2027 Is It Better? Sophie Calle. Abb. The Detachment, 2025, 120 x 90 x 4 cm (Bild) , Photo: Thomas Bruns / VG Bild-Kunst, Bonn, 2025

Sophie Calle zeigt ihre erste Einzelausstellung in Berlin seit über 20 Jahren im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Sechs Werkkomplexe der letzten drei Jahrzehnte aus Fotografie, Text, Installation und Video geben einen Einblick in die Medienvielfalt der französischen Konzeptkünstlerin. Calle befasst sich oft autobiografisch, düster aber zugleich humorvoll mit den Auswirkungen von Erinnerung, Verlust und Geschichte. Anlässlich des 30. Jubiläums des Museums entsteht ein neues Werk, das als Schenkung in die Sammlung des Hamburger Bahnhof eingeht.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 05.04.2027 Residual Memories. GASAG Kunstpreis 2026. Jeewi Lee Installation. Abb. Preisträgerin GASAG Kunstpreis 2026, Photo: Ecaterina Rusu

Jeewi Lee arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. In ihren Werken verwendet sie oft einfache, scheinbar wertlose Materialien und Artefakte, in die sich Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit als Spuren eingeschriebenen haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung. In ihr verschmelzen wissenschaftliche Materialanalysen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten. In der Berlinischen Galerie wird die Preisträgerin des GASAG Kunstpreises 2026 eine ortsspezifische Präsentation realisieren. Die Ausstellung findet im Rahmen der Berlin Art Week 2026 statt.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 11.04.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte, u.a. Malerei, Sonstiges. Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

03.12. – 09.05.2027 Helmut Newton: White Women, Sleepless Nights, Big Nudes. Fotografie. Abb. Villa d’Este, Lake Como, Italy 1975, copyright Helmut Newton Foundation, Helmut Newton, 1975, Photo: Helmut Newton

Helmut Newton gehörte zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, seine unnachahmlichen Mode-, Porträt- und Aktaufnahmen werden seit den 1950er-Jahren bis heute regelmäßig veröffentlicht. 1976 brachte er seinen ersten Bildband „White Women“ auf den Markt; zwei Jahre später folgte ein zweiter, weitere drei Jahre später sein bis dato erfolgreichster, nämlich „Big Nudes“. Inzwischen sind diese beliebten wie vieldiskutierten Publikationen, die Newtons Weltruhm auch unabhängig seiner diversen Zeitschriftenaufträge begründete, Fotobuch-Klassiker.

Die Newton Foundation nimmt das 50-jährige Jubiläum zum Anlass, eine Ausstellung mit den meisten Aufnahmen aus den Büchern „White Women“, „Sleepless Nights“ und „Big Nudes“ zu bestücken, unter anderem in Form von sogenannten lifetime prints. Zu Newtons Lebzeiten wurden die frühen, teilweise ikonischen Bilder an der Schwelle von der Mode- zur Aktfotografie nie zusammen gezeigt. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 20.06.2027 seeing sound, hearing time. Ryuichi Sakamoto Installation, Performance, Medienkunst. Abb. Ryuichi Sakamoto | seeing sound, hearing time, 2024, Photo: © courtesy the artist, KAB Inc. / Takeshi Asano

Die Ausstellung ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 31.12.2028 Zeitreise ins alte Tiergartenviertel. Sonstiges. Abb. Schauspielerin und Cassirer-Gattin Tilla Durieux, eine der meistportraitierten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts , 1921, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner*innen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.