Jan

Galerien

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Merseburger Str. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15:30–18:30h, Sa–So 13–16:30h

bis 23.01. Found in Translation. Dior Thiam, Pegah Keshmirshekhan, Shivangi Kalra, Tora Aghabayova, Sugano Matsusaki, Shuii Z. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie

Found in Translation  - Group Show
Whatever we communicate is subject to the interpretation of the receiver. In a globalized
world different modes of communication hybridize, to form new ways of expressing. The group exhibition of six international female artists 

“Found in Translation” is investigating this form of empowerment highlighting the Agency behind taking charge of your expression. Often working against normative western-European ideals these modes represent a liberation from hegemonic desires and imaginaries.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

bis 24.01. Pure. Plastiken aus Bronze, Beton und Papier. Tina Heuter Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Pure, Tina Heuter, 2025, Bronze, Neonschrift, 80 cm (120 cm), Ausschnitt, Photo: Jürgen Rösner

Im Zentrum des Werks von Tina Heuter steht der Mensch. Seit über einem Vierteljahrhundert arbeitet die Künstlerin an Ausdrucksformen, die seine Existenz erfassen und entdeckt das alte Thema der Bildhauerei immer wieder von Neuem: der Mensch als Akrobat, als Engel, im Alltag, mit Tier oder als klassische Standfigur. So unterschiedlich der Blick auf den Menschen sein kann, so variantenreich ist das Bild von ihm, das sie in ihren Plastiken formt. Dr. Sabine Ziegenrücker

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

bis 24.01. Abstrakte Malerei. Christian Roeckenschuss, Simone Kornfeld, A. R. Penck, u. a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Lithografie, Siebdruck. Abb. O.T. (K307), Christian Roeckenschuss, Alkydharzfarbe auf Phenapan, 140 x 140 cm

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

bis 24.01. New Horizons. Dirk Rathke Malerei. Abb. O.T. (#1114), 2025, Öl auf Baumwolle, 40 x 30 x 2 cm, Photo: Dirk Rathke

Die Form und die Farbe sind nach wie vor das Interesse von Dirk Rathke. Man könnte meinen, dass inzwischen alles ausgelotet wurde, doch überrascht der Künstler immer wieder. Inzwischen spielt sich diese Thema innerhalb der Gevierts (der Gefünfts, etc.) wieder. Innerhalb der äußeren Form (die Leinwandform und somit Hauptform) spielen sich neue Formen und Farbkonstellationen ab, die sein altes Thema frisch und farbfreudig neu besetzen. New Horizons.

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

bis 28.01. Rückblick 2025. Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita Malerei. Abb. Birnen, Paulis Postazs, 2025, Öl auf Leinwand, signiert, gerahmt , 38 x 65cm

 Zu einem Jahresrückblick 2025 mit einer Vielfalt von Themen lädt die Galerie TVD ART ein und präsentiert zeitgenössische Künstler:innen, die sich der figurativen Malerei verschrieben haben.

Paulis Postažs verbindet in seinem Doppelporträt der „Schwestern“ das Bildnis mit der Stadtansicht und platziert seine beiden Töchter vor einem Ausblick auf Riga. Inspiriert ist er von den Malern der Renaissance und des Barocks, deren Motive er ins zeitgenössische Leben überträgt, nicht ohne einen gewissen Sinn für Ironie. Seine Werke zeichnen sich durch große Detailgenauigkeit und eine altmeisterliche Technik aus.

Demgegenüber beobachtet Svitlana Galdetska in ihren fotorealistischen Ölgemälden voll strahlender Farbigkeit das unbeschwerte spontane Spiel ihrer beiden Töchter an der sommerlichen Schwarzmeerküste.

Iveta Šmita verzaubert den Betrachter mir ihren Darstellungen von Ballerinen, die in einem Ballettsaal mit anmutigen Bewegungen eine klassische Choreografie einstudieren. Gemalt als Grisaille mit Tusche auf Seide und Leinen, wirken Šmitas Bilder wie wie filmische Traumsequenzen. Bereits dem französischen Impressionisten Auguste Renoir wurden Szenen von Tänzerinnen zum Thema.

Elena Tarasenko zeigt sich in einem aparten Selbstbildnis nur vom Rücken her, beeinflusst wurde sie von der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre und vom amerikanischen Film.

Künstler:innen der Galerie

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 30.01. „Wo mich niemand kennt“ . Eduard Bigas über Walter Benjamin. .

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 30.01. "Wo mich Niemand kennt" Eduard Bigas über Walter Benjamin. Eduard Bigas Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Fotografie. Abb. Berliner Kindheit, Eduard Bigas, 2024, Ink, collage, tea and water colour on paper, 31x41cm, Photo: Eduard Bigas

Eduard Bigas nähert sich in „Wo mich niemand kennt“ dem Philosophen und Kulturkritiker Walter Benjamin. Zwischen Katalonien und Berlin verortet, verbindet Bigas Biografie Orte von Benjamins Leben und Tod. In Collagen, Tusche- und Graphitarbeiten reflektiert er Benjamins Ideen zu Fragment, Aura und Erinnerung. Die Ausstellung wird so zu einer stillen, poetischen Hommage an einen der prägendsten Denker des 20. Jahrhunderts.

 

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

bis 31.01. Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag von Arnold Odermatt. Arnold Odermatt Fotografie. Abb. Ennetmoos, 1973, Arnold Odermatt, C-Print, aufgezogen und gerahmt, Bild: 50 x 50 cm, Photo: © Urs Odermatt, Windisch

Am 29. Mai 2025 wäre Arnold Odermatt (1925-2021) einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert die Galerie Springer Berlin eine Jubiläumsausstellung mit ausgewählten Fotografien. 

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 11–16h

bis 31.01. What you seek is seeking you . Malerei, Installation, Textilkunst

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

bis 31.01. Knotted Time. Jens Risch Installation, Textilkunst, Fotografie. Abb. Knotenplatz, Berlin, 24.01.2025, Jens Risch, 2025, Baryt-Abzug, gerahmt, 40 x 35, Photo: Jens Risch

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

bis 31.01. Like Wolves on the Fold. Delia Jürgens, Gerhard Hoehme Malerei, Zeichnung, Installation

An der Schnittstelle zweier Generationen präsentiert die Galerie Georg Nothelfer die Ausstellung „Like Wolves on the Fold“ mit Werken von Gerhard Hoehme (1920-1989) und Delia Jürgens (*1986). Gerhard Hoehme zählt zu den zentralen Figuren des deutschen Informel der Nachkriegszeit, Delia Jürgens gehört zu der jungen Künstler:innengeneration, die sich mit Fragen zeitgenössischer Malerei im digitalen Zeitalter auseinandersetzt. 

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 31.01. Nackt. 30 Jahre Galerie Deschler. Luciano Castelli, Rainer Fetting, Salomé Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. The Wall, Rainer Fetting, 1987, Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

bis 31.01. Shadow Works. Living the Dream. Martina Hoogleand Ivanow.

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Mi–Fr 11–18h, Sa 11–14h

bis 31.01. Bilder einst und heute. Hubertus Giebe Malerei, Zeichnung. Abb. Strand auf Terschelling, Hubertus Giebe, 2025, Öl auf Hartfaser, 63,5 x 83 cm, Photo: M. Giebe

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 14–18h, Sa 12–15h

bis 31.01. Alles was ihr wollt . Dietmar Brixy, Peer Kriesel, Frank Massholder, Danielle Benvenuto, Joax , Sascha Stüven, Nadia Valeska, Evelyn Sommerhoff, Silvio Ukat, Kerstin Dzewior, Lavely Miller, Ariane Kipp, Axel Bunt, Benka , Bernadette Arnaud, Conrad Artworx, Lars Fischedick, Manzur Kargar, Marina Markovic, Patrick Slepica, Sador Weinsclucker, Sophia Frese, Sorina von Keyserling, Leah Rudolph Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Honesch_#05, Frank Massholder, 2025, Photographie, 20 x 20, Photo: Frank Massholder

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

bis 07.02. Ebenholz . James Gregory Atkinson. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse, Potsdamer Strasse 81B, 2nd floor 10785 Berlin, Germany) Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Juke-Joint, James Gregory Atkinson, 2023, Jukebox, vinyls (Leila Negra discography), Photo: Eike Walkenhorst

Die Galerie Thomas Schulte eröffnet Freitag den 21. November EBENHOLZ, eine Einzelausstellung mit Installationen von James Gregory Atkinson. Atkinson entwickelt darin seine forschungsintensive Praxis weiter und taucht in die Geschichten Schwarzer Menschen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein. In den Zwischenzeilen dieser umstrittenen und versprengten Geschichten spürt Atkinson bedeutende Vermächtnisse, Klänge, Objekte und Dokumente auf, welche Deutschland stärker geprägt haben, als es offizielle Darstellungen erkennen lassen. 

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

bis 07.02. Rotation. Richard Deacon, Lena Henke, Franka Hörnschemeyer, Matt Mullican, Leunora Salihu, Fred Sandback, Dan Walsh, Jonas Weichsel Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. No Black, Richard Deacon, 2013, glazed ceramic, 63 x 100 x 67 cm | 24 3/4 x 39 3/8 x 26 3/8 in

Die Galerie Thomas Schulte zeigt Rotation, eine Gruppenausstellung mit acht Künstlerinnen und Künstlern aus dem Programm der Galerie, deren Werke – von den späten 1960er-Jahren bis heute – den dynamischen Austausch künstlerischer Positionen innerhalb der Galerie hervorheben.  Mit unterschiedlichen Medien und Herangehensweisen untersuchen Richard Deacon, Lena Henke, Franka Hörnschemeyer, Matt Mullican, Leunora Salihu, Fred Sandback, Dan Walsh und Jonas Weichsel das Zusammenspiel von Form und System als strukturierende Prinzipien in ihrer künstlerischen Praxis. 

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 07.02. Groundless. Neriman Polat Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. Kayp (Lost), Neriman Polat, 2025, Archival pigment print, 59 x 100 cm

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–21h, Fr–Sa 13–19h, So 14–18h

bis 07.02. Here Today, Gone Tomorrow. Michael Jastram, Michael Dressel Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Li. Michael Jastram, Girl and Boat, 2025, Bronze / Re. Michael Dressel, Dry Lake, 2024, Pigment Print auf Archival Fine Art Paper

Eine Begegnung zweier enger Freunde, deren Lebenswege sich vor 47 Jahren das erste Mal in der Kunsthochschule Weißensee kreuzten, sich dann über die Umbrüche der Berliner Wendezeit hinweg in verschiedene Richtungen verstreuten und 2016 wieder zusammenfanden: wie die Macht äußerer Verhältnisse ihre Leben prägte, so berühren sich die Skulpturen Michael Jastrams und die in der nordamerikanischen Wüste entstehenden Photos von Michael Dressel in einem Thema: dem Bewusstsein über das Wesen der Zeit.

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 12–18h

bis 07.02. Real Abstract. Stephan Kaluza, Stefan Ludes Sonstiges. Abb. STEPHAN KALUZA & STEFAN LUDES

Wie bereits in der Serie „The Disappeared“ setzt sich Stephan Kaluza in den „Impact“ Bildern mit menschlichen Einflüssen auf die Natur auseinander. Man möchte bei diesem Titel vielleicht an schweres Gerät denken, das Urwaldböden aufreißt und riesige Bäume zerlegt, doch Kaluza begreift diesen Eingriff malerisch: Das Bild scheint sich von den Rändern her aufzuwölben und zu komprimieren, abstrakt anmutende Linien tauchen auf und ziehen sich wie menschliche Adern bis zur Mitte des Szenarios. Es sind Eingriffe, Störungen, die jedoch nicht unästhetisch wirken; im Gegenteil, sie entfalten ein nahezu grafisches Faszinosum. Die offensichtliche Zerstörung der Natur erscheint farbenfroh und medienträchtig – rohe Gewalt war gestern. Vielleicht liegt genau darin ein gewisser Zynismus; der „Impact“ schillert farbig, man mag an eine TV-Show denken, die sich da mehr und mehr ins Bildinnere drängt; illustriert als eine ewig lächelnde menschliche Unterhaltungsmaschine, die sich unaufhaltsam weiter ausdehnt und auch vor den Voraussetzungen für ihr eigenes Dasein nicht Halt macht.

Die Skulpturen von Stefan Ludes zeichnen sich durch eine klare, reduzierte Formensprache aus. Der Maler und Bildhauer entwickelt abstrahierte Körper, die zwischen organischem Ursprung und konstruktiver Ordnung vermitteln. Grundlage seines Schaffens sind zumeist menschliche Proportionen, die er auf tektonische Grundformen reduziert und zu in sich ruhenden, ausbalancierten Kompositionen verschränkt. Mittels einer allgemeingültigen abstrakten Gestalt ist es dem Künstler ein Anliegen, eine neue kontemplative Form der Wahrnehmung zu schaffen.

Ludes‘ Werk verbindet architektonisches Denken und präzise Reduktion auf Volumen und Proportion mit einer minimalistischen Ästhetik und Hingabe für feine Strukturen und Oberflächen. Seine Werke evozieren Ruhe und Bewegung zugleich.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

bis 07.02. 150 / 100 Paula Modersohn-Becker . Emil Nolde, Paula Modersohn-Becker, Bernhard Hoetger Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Zwei Damen mit Hüten, Emil Nolde, 1910, Gouache, 17 x 17,3 cm, Photo: Foto: Jürgen Nogai, Bremen

Hommage an Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag am 8. Februar 2026. Wichtige Bilder und Papierarbeiten der Wegbereiterin der Moderne in Gegenüberstellung zu ausgewählten Werken Emil Noldes, ebenfalls ein Pionier der Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 14–18h

bis 13.02. Torsten Holzapfel Malerei. Abb. Rosenthaler Platz, Torsten Holzapfel, O.D., Photo: Thikwa Werkstatt

Wir präsentieren eine neue Einzelausstellung mit dem langjährigen Künstler unserer Galerie, Torsten Holzapfel. Im Mittelpunkt stehen seine detailreichen, realistischen Darstellungen Berliner U-Bahnhöfe, die er mit großer Präzision und einem besonderen Gespür für die spannende Atmosphäre zwischen Schutz- und  Transitraum, erschafft. Passend dazu verwandeln sich die Galerieräume in eine begehbare Hommage an die Berliner U-Bahn: Wände, Licht und Soundperformance lassen ein immersives Ausstellungserlebnis entstehen.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 14.02. Riverside. Benjamin Badock, Sarah Deibele, Antje Guske, Ingar Krauss, Denise Richardt, Ingar Krauss, Ulrich Wüst Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Fotografie. Abb. Elbbrücke, Denise Richardt, 2018, Eitempera auf Leinwand, 50 x 40 cm

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–21h, Sa 11–19h, So 11–16h

bis 14.02. David Eager Maher Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Breite Strasse 32

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–13h

bis 18.02. Drei Künstler*innen zur Eröffnung . Rainer Kurka, Anna Maria Karpf, Johannes Hauser. Abb. Spieglein Spieglein, Rainer Kurka , 2014 , Terrakotta farbig gefasst, 92

3 Künstler*innen stellen zur Eröffnung aus:

Rainer Kurka Skulpturen und Bronzen  (https://rainer-kurka.de/)

Anna Maria Karpf Aquarelle

Johannes Hauser Fotoart (https://youpic.com/JoHa/)

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–19h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–20h, Sa 12–18h

bis 20.02. Mapping the Concrete. Malerei. Abb. Studio view Ivan Liovik Ebel, Ivan Liovik Ebel, 2025, Photo: Ivan Lovik Ebel

Die Ausstellung Mapping the Concrete präsentiert einen Werkkomplex, der zwischen 2021 und 2025 entstanden ist und in dem Ebel das Verhältnis zwischen künstlerischer Praxis und philosophischer Operation auslotet. Die Arbeiten markieren Zonen, in denen „Konkretheit“ nicht als greifbare Materialität verstanden wird, sondern als eine Form der Beziehung: ein Modus, der es erlaubt, visuelle, gedankliche und räumliche Elemente ohne Hierarchie nebeneinander bestehen zu lassen. 


 

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Do–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa 13–20h, So 12–16h

bis 21.02. Vertical Horizons. Den Horizont senkrecht stellen. Künstler:innen der Galerie u. Gäste Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Performance, Fotografie. Abb. Amarillo, Sabine Beyerle, 2025, Öl u. Acryl auf Leinwand, 100 x 80 cm, Photo: Sabine Beyerle

VERTICAL HORIZONS lädt ein, den Horizont neu zu denken. 23 Künstler:innen zeigen Werke über Fragilität, Erinnerung und stille Kraft. Malerei, Fotografie, Skulptur und Papierarbeiten eröffnen Räume, in denen Identität und Sichtbarkeit aufscheinen. Die Themencluster Ver-Letzt, Un-Orte und Trotz entfalten Kraft und schöpferisches Potential, leise, eindrücklich, unübersehbar.

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

bis 28.02. aftermath. Papierkunst. Oksana Bergen Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Trumped, Okasana Bergen, 2018, Scherenschnitt, 30 cm, Photo: Oksana Bergen

Oksana Bergen arbeitet mit Steinpapier, das sie als außergewöhnliches und widerständiges Material bewusst einsetzt und als aktiven Dialogpartner versteht. Durch Schneiden, Prägen und Wickeln entstehen fragile wie robuste Formen, deren Risse und Knicke Metaphern für die sich wandelnde menschliche Psyche sind. „aftermath“ beschreibt den Übergang zwischen Ereignis und Konsequenz. In Serien wie ALIVE, Herzknochen, Gänsehauteffekt und Wahrnehmungen untersucht Bergen Prozesse von Selbstwerdung, Verletzlichkeit, körperlichen Reaktionen und subjektiver Realität.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 28.02. Asana Fujikawa · Yesul Lee · Sarah Pschorn · Wanda Stolle. Die Winterschau . Asana Fujikawa, Yesul Lee, Sarah Pschorn, Wanda Stolle Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Freundinnen, Asana Fujikawa, 2025, Keramik, ca 25 x 21 x 10 cm

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 28.02. Schnee. Neue Bilder. Dieter Mammel Malerei. Abb. Über Land, Dieter Mammel, 2024, Tusche und Grundierweiß auf Leinen, 140 x 250 cm, Photo: Dieter Mammel / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Mit „SCHNEE“, ihrer ersten Einzelausstellung von Dieter Mammel, präsentiert die Galerie Poll neue Bilder des Malers. Mit diesen seit 2024 entstandenen Arbeiten schlägt Mammel ein neues Kapitel seines Schaffens auf. Ausgangspunkt der neuen Werkserie ist die Wahl eines anderen Malgrundes: Anstelle der bis dahin verwendeten ungrundierten weißen Leinwand wechselt Mammel zu naturfarbenem Leinen. Das Grundierweiß wird zum charakteristischen Ausdrucksmittel seiner neuen Bilder. Wie Schnee liegt es flächig auf dem Leinen. Anfangs mit cyanfarbiger, dann mit schwarzer Tusche malt Mammel nun seine Motive mit dem Grundierweiß: Hütten, Zäune, Berge, Flussläufe oder Strommasten. Allen Motiven gemeinsam ist die weite, meist menschenleere Winterlandschaft in einer Gegend, an die sich der Künstler aus Kindheitstagen auf der Schwäbischen Alb erinnert.

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Sa All day openh

bis 28.02. Vessels of Time. Luigi Di Crasto Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Portrait with flower, Luigi Di Crasto, 2023, Öl auf Leinwand, 40x30 cm, Photo: Luigi Di Crasto

Wielandstr. 30

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 11–18h, Mi 11–15h, Do–Fr 11–18h, Sa 11–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa 11–21h, So 11–18h

bis 28.02. Claudia Tippenhauer.

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 14–19h, Sa 12–18h, So 13–17h

bis 07.03. Quadrat . ZHAO MENGJUN Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Silhouette of Heart MHM076, Zhao Mengjun, 2025, Acryl und Tusche auf Papier, 68x68, Photo: Zhao Tianming

Über 20 quadratische Gemälde des chinesischen Künstlers Zhao Mengjun in Acryl und Tusche auf Papier.  Sie bringen auf expressiv-abstrakte Weise zum Ausdruck, was der Künstler seit seiner Ankunft vor acht Jahren in Deutschland aufgenommen und erfahren hat. Für Zhao ist der philosophische und forschende Geist das Herzstück der Künste. Zhao's Kunst "ist nichts anderes als die einzigartige Verbindung von Seele und Körper! Sie ist nicht nur eine Darstellung seines Lebens, sondern das Leben selbst", wie Taotao Xing (Peking University, Philosophische Fakultät) sagt. Und er führt weiter aus: Mengjun ist schwer. Mengjun ist leicht. Seine Leichtigkeit entspringt seiner Schwere. Er singt ein Liebeslied über das Leben und komponiert dieses Lied mit schwerer Leichtigkeit, chaotischer Harmonie und schmerzlicher Freude".

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Dispatches from A—and the Museum of Half-remembered Histories . Kara Walker Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Cypher for the New Republick, Kara Walker, 2025, Watercolor and sumi-e ink on cut paper on paper, 199.4 x 192.1 cm | 78 1/2 x 75 5/8 inches, Photo: Jason Wyche

Kara Walker is acclaimed for her sophisticated yet provocative imagery, deeply rooted in established pictorial traditions. Across various mediums, such as painting, sculpture, filmmaking and her renowned cut-paper silhouettes, Walker’s body of work scrutinizes themes of race, gender, sexuality, and violence, showcasing a profound exploration of societal complexities and positioning her as a preeminent figure among contemporary American artists. At Sprüth Magers, Berlin, Walker will debut new cutout collages in vibrant ink and watercolor. Presented on a grand scale akin to history paintings, these works build upon her iconic monochromatic silhouettes by harnessing the power of formal composition, texture and color.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Political Entertainment. Gretchen Bender Installation, Medienkunst. Abb. Top Ten Grossing Films of 1988: Good Morning Vietnam (detail), Gretchen Bender, 1989, Heat-set vinyl, paint, neon, 66 × 101.6 × 17.8 cm | 26 × 40 × 7 inches, Photo: Genevieve Hanson

Sprüth Magers is pleased to present Gretchen Bender’s series Top Ten Grossing Films of 1988 at the Berlin gallery, shown for the first time since their 1989 debut. The ten sculptures, made of black crumpled heat-set vinyl and backlit by neon, illuminate the titles of 1988’s highest-grossing films, compiled by Bender during her constant scrutinising of the daily Hollywood magazine, Variety. Driven by her desire to never be a step behind the popular culture her art was critiquing, Bender began her research into Variety for industry production notes about upcoming films before they were completed, or often before they even went into production. She discovered that what was portrayed as an “entertainment” industry was quickly revealed to be an industry of corporate and financial politics. The ten titles of this series emerge as the most successful products of those influences, and our passive consumption of them.

Over thirty-five years since its inception, the series continues to resonate in a moment when programming and personalities are being cut by political influence over corporate interests.

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 07.05. Trio des Wahnsinns. Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.

Eine Gruppenausstellung mit Gemälden, Papierarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen vereint Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir und Jonathan Meese. Sie offenbart sowohl ihre gemeinsamen künstlerischen Empfindungen als auch markante Gegensätze und entführt die Betrachter in eine einzigartige und fantastische Welt der Vorstellungskraft.

 

Featuring painting, works on/with paper, drawing, and sculpture, this group exhibition brings together Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir and Jonathan Meese. It reveals both their shared sensibilities and striking contrasts, inviting viewers into a unique and fantastical realm of imagination.

Institutionen

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Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 25.01. Baubau. Ein Spielort für Kinder. Kerstin Brätsch. (Westflügel des Erdgeschosses) Installation, Sonstiges. Abb. Play Day, Kerstin Brätsch, Photo: © Gropius Bau, Foto: Guannan Li

Spielen, lachen, laut sein, toben, nichts tun – und das in einem Ausstellungshaus! Mit BAUBAU hat die Künstlerin Kerstin Brätsch einen kostenlosen Spielort für Kinder gestaltet, in dem mehr erlaubt ist als verboten. Bunte Wandtapeten, Strukturen, Objekte und eine Reihe von „Loose Parts“ (losen Materialien) formen im Erdgeschoss des Gropius Bau Räume, die keine festen Vorgaben machen, sondern durch die Aktivitäten der Kinder bestimmt werden. Sie geben die Richtung und die Form vor für das, was hier passiert. BAUBAU hat Anfang September 2024 als Pilotprojekt gestartet und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 25.01. Delcy Morelos. Abb. Profundis, Delcy Morelos , 2024, Installationsansicht, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo , Photo: © Courtesy die Künstlerin, CAAC Sevilla and Marian Goodman Gallery / Pepe Morón

Delcy Morelos ist für ihre sinnlich erfahrbaren, immersiven Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Erde, Lehm, Gras, Zimt und Nelken bekannt. Morelos (geboren 1967 in Tierralta, Kolumbien) arbeitet seit drei Jahrzehnten mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Die in Bogotá lebende Künstlerin entwickelt ihren künstlerischen Prozess in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und den Kosmologien der Amerikas. Sie beschreibt ihre Kunst als ein Verweben von Materialien, Elementen und Wissen. Seit ihrer ersten Erdarbeit „Eva“ aus dem Jahr 2012 befindet sie sich in einem fortwährenden Dialog mit der Erde, zu dem sie die Öffentlichkeit einlädt. 2022 wurde ihre Skulptur „Earthly Paradise“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2024 waren ihre Werke unter anderem im Dia Chelsea in New York, im Museo Moderno in Buenos Aires, in der Pulitzer Arts Foundation in St. Louis, im Astrup Fearnley Museet in Oslo sowie im CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla zu sehen.

Nach Naama Tsabar und Andrea Pichl ist dies die dritte zeitgenössische Kunstinstallation einer Künstlerin, die parallel zur Sammlungspräsentation von Joseph Beuys in der Kleihueshalle des Hamburger Bahnhofs gezeigt wird.

Morelos' Installation bildet eine Gegenposition zu den Aktionen, Skulpturen und Environments der Joseph Beuys-Werke, die eine der vier ständigen Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof bilden.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 25.01. Life in Focus // Eine Retrospektive. Vera Mercer, Kurator: Jens Pepper Fotografie. Abb. Portrait Vera Mercer, Mark Mercer, um 1970, Photo: Fotograf: Mark Mercer

Die schweizerisch-amerikanische Fotografin Vera Mercer (*1936 in Berlin) absolvierte zunächst eine Tanzausbildung, bevor sie sich dem Fotografieren von Objekten, Porträts und neo-barocken Stillleben zuwandte. Mercer arbeitete mit Fotografie und wurde vor allem als Porträtistin schnell bekannt. Ab den 1990er Jahren erarbeitete sie zudem Wandbilder für Restaurants. Ihre detailreichen Stillleben setzen meisterlich Natur und Kulturgegenstände in Szene und werden international ausgestellt.

 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

bis 25.01. Golden Notebooks. Frauen in Kunst und Kunstwissenschaft. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 01.02. Weathering. mit Ima-Abasi Okon. Beverly Buchanan Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Untitled (photograph), Beverly Buchanan, ca. 1978 – 1980, Fotografie auf Hochglanzpapier, 8 x 10 Zoll, Photo: Courtesy Andrew Edlin Gallery

Die Ausstellung ist die erste Werkschau der Künstlerin Beverly Buchanan (*1940, Fuquay, North Carolina, †2015, Ann Arbor, Michigan) in Deutschland und bietet einen umfassenden Einblick in ihr vielfältiges Œuvre. Sie vereint Werke aus allen Schaffensphasen. Begleitet wird die Ausstellung von einer neuen Arbeit der britischen Künstlerin Ima Abasi Okon.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.02. Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.02. Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.02. Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 15.02. UdK Berlin Art Award. Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll, Daria Syvakos Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Jérôme, Louisa Boeszoermeny, 2023-2024, analoger C-Print, Photo: Louisa Boeszoermeny

Der UdK Berlin Art Award wird seit 2023 jährlich im Studiengang Bildende Kunst sowie im Studiengang Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin ausgeschrieben. Unter dem Vorsitz des Präsidenten vergibt die mit namhaften Personen des Berliner Kunst- und Kulturlebens besetzte Jury den Preis an vier Meisterschüler*innen eines Jahrgangs. Die vier Preisträger*innen 2025 sind: Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll und Daria Syvakos. Die gemeinsame Ausstellung wird am 21.11.2025 eröffnet und ist vom 22.11.25 bis zum 15.02.26 in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 20.02. Die Oder als Lebewesen und der Puls der Flüsse. Cecylia Malik, Tom Kretschmer.

In den Konzepten beider Künstler*innen werden Flüsse – wie die Oder – zu Schnittstellen, die über ihre Geschichte und ihren Status als Grenzflüsse hinaus betrachtet werden. Vielmehr werden sie als nicht-menschliche Akteure behandelt, die hier und jetzt unserer gemeinsamen Fürsorge bedürfen. Maliks und Kretschmers Kunst und Aktivismus sensibilisieren uns dafür, dass Flüsse lebendige Organismen sind und ihr Wohlergehen Voraussetzung für unser Fortbestehen auf diesem Planeten ist.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 22.02. Marianne Werefkin Preis. Preisverleihung des Verein der Berliner Künstlerinnen. . Abb. Selbstbildnis, Marianne Werefkin, um 1910

In seiner Gründung 1990 war der Marianne-Werefkin-Preis, der erste deutschlandweit, ausschließlich Künstlerinnen gewidmete Kunstpreis. Er wurde vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 ins Leben gerufen und ist in der Satzung des VdBK1867 festgeschrieben. Damit folgte der Verein seiner Tradition: das herausragende Schaffen von Künstlerinnen für andere Künstlerinnen zu honorieren. Die Preisträgerin wird zur Eröffnung der Ausstellung mit weiteren 5 nominierten Positionen am 25. November benannt. 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 23.02. Make a travel deep of your inside, and don’t forget me to take. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025. Charmaine Poh Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. The Moon is Wet, Charmaine Poh, 2025, video, Photo: Charmaine Poh

Die 1990 geborene singapurisch-chinesische Künstlerin und Dokumentarfilmerin pendelt zwischen Singapur und Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Ermächtigung aber auch Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Queerness und Weiblichkeit im asiatischen Raum. Zugleich ist ihr Werk von östlicher Philosophie, Medienkritik und der Idee des Cyberfeminismus inspiriert.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 01.03. Netzwerke des Surrealismus. Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch Abb. Dorothea Tanning, Spannung, 1942, Öl auf Leinwand, 29 x 30,9 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie. Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin 2010, Foto: Jochen Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ (1924) eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in die weitverzweigten Netzwerke von Künstler*innen, Händler*innen und Sammler*innen dieser internationalen Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhundert. Ausgangspunkt der Präsentation ist ein zweijähriges Forschungsprojekt des Landes Berlin und der SPK, das die Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch untersucht, einer Sammlung die heute zum Bestand der Neuen Nationalgalerie gehört. Die Ausstellung zeichnet die ereignisreichen Wege der Gemälde und Skulpturen nach, die von Paris, dem Ursprungsort der surrealistischen Bewegung, über Brüssel und andere europäische Städte, über die Jahre des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bis nach Südamerika und ins amerikanische Exil reichten. Die Biografien der einzelnen Objekte erzählen von Freundschaften, Sammelleidenschaften und Handelsverbindungen ebenso wie von Verlust, Verfolgung und Neubeginn. Über die Geschichte des einzelnen Werkes hinaus, geben sie einen Einblick in die facettenreichen Netzwerke der surrealistischen Bewegung sowie die politischen Herausforderungen der Zeit.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 08.03. Post-Millennium Tension. Radenko Milak. Abb. Notre-Dame Burning, Radenko Milak, 2025, watercolor on paper, 80 x 120 cm, Photo: Courtesy and copyright the artist

Post-Millennium Tension ist Radenko Milaks erste Ausstellung in Berlin und seine erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland seit seiner  Schau 365 in der Kunsthalle Darmstadt im Jahr 2014. Der Titel der Ausstellung kann mit „Spannungen seit dem Milleniumwechsel“ übersetzt werden, da der Unterstrom der Ausstellung eine aus den Fugen geratene Welt im noch jungen 21. Jahrhundert abbildet. Er bezieht sich auf das zweite Album des britischen Musikers Tricky, der 1996 Pre-Millennium Tension veröffentlichte.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Vision. Provokation. Dada. Raoul Hausmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie, Sonstiges. Abb. Dada Raoul, Raoul Hausmann, 1951, Photo: © Musée d'art contemporain de la Haute-Vienne, Château de Rochechouart / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Raoul Hausmann gehört zu den innovativsten Avantgardisten der Klassischen Moderne. Sein Ziel, Bekanntes zu überwinden und stets „das Morgen“ zu verwirklichen, machte ihn zu einem multimedialen Künstler der ersten Stunde. Als Dadaist gehörte er zu den Erfinder*innen der Collage, er entwickelte synästhetische Apparaturen, verfasste experimentelle Schriften, ergründete das Verhältnis von Körper, Klang und Raum in performativen Darbietungen und verband als Fotograf das Sehen mit dem Haptischen.

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

bis 29.03. Sonntag. Matthias Dornfeld Malerei. Abb. ohne Titel (Vase & Blumen), Matthias Dornfeld, 2025, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, Photo: Roman März

Das Achim Freyer Kunsthaus freut sich, die Einzelausstellung »Sonntag« von Matthias Dornfeld zu präsentieren. Das Werk des 1960 in Esslingen geborenen und in Berlin lebenden Künstlers offenbart ein komplexes Zusammenspiel von Reflexion und Empfindung, das gerade aus jenen Gegensätzen seinen Reiz und seine Wirkung entfaltet.

Ein spielerisch-emotionaler Prozess ist dabei die Quelle seines Schaffens. Gegenüber theoretischen oder ideologischen Zwängen findet er so intuitiv einen unmittelbaren und vor allem freien Ausdruck. Fern von Erwartungen, Gewohnheit und Klischees ›entrümpeln‹ seine Bilder unser erwachsenes Sehen, bis der Blick wieder frisch und ›unverstellt‹ scheint.

Beinahe zumindest… Denn mit fortschreitender Erfahrung ist eine solche Sichtweise der Welt nur noch schwerlich aufrechtzuhalten. Sehnen wir uns nicht alle mit Paul Klee nach ursprünglicher Einfachheit und wissen doch mit Francis Picabia um die skrupellose Künstlichkeit der Welt? Ein Lebenskonflikt den Dornfeld in seinen Bildern inszeniert und wie auf dunklen Bühnen zur Aufführung bringt.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangit, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: © Christa Mayer, VG Bild-Kunst Bonn, 2025

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie. Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum. Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangir, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: Christa Mayer

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie.
Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum.

Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 12.04. Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Titelblatt EntwerterOder, Ausgabe 1, Uwe Warnke

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der von Uwe Warnke herausgegebenen Künstlerzeitschrift  "Entwerter/Oder “ aus der DDR. Gezeigt werden Grafiken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte der Beteiligten, die mit ihren Werken einen künstlerischen Freiraum in der ostdeutschen Gesellschaft geschaffen haben.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 12.04. Die Auf­zeichnungen. Claude Lanzmann. Abb. Das Jüdische Museum Berlin (JMB) arbeitet daran, Claude Lanzmanns Audio-Kassetten zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen., Jüdisches Museum Berlin, Photo: Roman März

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich. Die einzig­artigen Ton­dokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Jasmund | Der Sonne Mond. Arno Schidlowski. Arno Schidlowski Fotografie. Abb. Jasmund #29, Arno Schidlowski, 2005-2011, C-Print (Handabzug vom Künstler), 30,5 x 24 cm, Photo: © Arno Schidlowski | courtesy JO VAN DE LOO

Der Fotograf Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit Jasmund und Der Sonne Mond zwei Werkserien, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Seine ausschließlich analog und von Hand gefertigten Fotografien entstehen in langen Arbeitsprozessen und aus einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Natur und Licht.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Denkmal Streicheln – Denkmal Hören. Justin Time, Sabine Ercklentz Installation. Abb. Justin Time und Sabine Ercklentz 2025, Photo: Justin Time und Sabine Ercklentz

Die Installation ist der zweite Teil des Projekts „Denkmal Streicheln – Denkmal Hören“ von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.05. Annika Kahrs.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 03.05. Möglichkeiten einer Insel. Denken in Bildern von Gerstenberg bis Scharf . Malerei. Abb. Sommersonne (Frau mit Sonnenschirm) und James Ensor, Die Todsünden, vom Tode beherrscht, Grafik unter Verwendung von: Alfred Sisley, Grafik: Peter Dorén; , 1883 & 1904, Photo: Fotos: Sammlung Julietta Scharf / Sammlung Scharf-Gerstenberg, Dietmar Katz

Die Welt ist unruhig, und sie ist schwierig. Wie gut, dass es Inseln gibt! Draußen, im Freien, oder inwendig imaginierte, die man überall finden kann, ob nun zu Hause oder an anderen Orten. Kunstsammlungen, insbesondere private, sind Inseln der besonderen Art. Ohne Rechtfertigungsdruck sind sie allein den frei gewählten Kriterien des Sammlers unterworfen. Mithin bieten sie einen Rückzugsort, der fernab der Welt ein eigenes Denken in Bildern ermöglicht.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. Petrit Halilaj.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen. Brigitte Meier-Denninghoff Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Paris, Brigitte Meier-Denninghoff, 1961, Photo: Martin Matschinsky

Brigitte Meier-Denninghoff gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49, wurde auf der documenta II und III sowie 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des für ihre Skulpturen bekannten Paars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier-Denninghoff bis 1970.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 16.08. Saâdane Afif.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Installation. Abb. SS Murex (series) (2023), Monira Al Qadiri, Lightbox installation, 25 x 25 x 7cm, Photo: © Markus Tretter

Ein Fokus der Arbeit von Monira Al Qadiri liegt auf den sozio-kulturellen Auswirkungen der Ölindustrie sowie deren Geschichte und Zukunft. Zu diesem
Thema forscht und arbeitet sie bereits seit über 10 Jahren; sie hat den Diskurs um Öl, Patriarchat und Globalisierung mitgeprägt. In ihren Werken werden
die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative. 

Die Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation, bestehend aus einem großformativen Wandgemälde und Objekten in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. 
Monira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2023); UCCA Dune, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao, Spanien (2022); Blaffer Art Museum, Texas, USA (2022); Haus der Kunst, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019);  The CIRCL Pavilion, Amsterdam, Niederlande (2018); Sursock Museum, Beirut, Libanon (2017) und Gasworks, London, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.