Aug

Galerien

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Merseburger Str. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 15:30–18:30h, Sa 13–16:30h

18.07. – 10.08. What remains in place. Solo Exhibition. Malerei, Textilkunst, Sonstiges. Abb. What remains in place, Pegah keshmirshekan, 2026, Handcolored canvases, stenciled and collaging, 150 x 110 cm, Photo: ©pegah Keshmirshekan/ Under the Mango Tree

Die Galerie Under The Mango Tree freut sich, What Remains in Place zu präsentieren – die zweite Einzelausstellung der in Teheran geborenen und heute zwischen London und Berlin lebenden Künstlerin Pegah Keshmirshekan (*1996). Aufbauend auf den Themen ihrer ersten Ausstellung Imaginary Homeland setzt Keshmirshekan ihre Auseinandersetzung mit Verortung und Entwurzelung, Erinnerung, diasporischer Identität sowie ökologischen Fragestellungen in einer neuen Werkgruppe textilbasierter Arbeiten fort.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–22h, Sa–So 12–18h

bis 14.08. Sommerpause

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

bis 15.08. Sachlichkeit. Kate Diehn-Bitt, Michael Langer, Rafael Cidoncha, Emese Kazár, Sabine Herrmann Malerei, Zeichnung. Abb. Beneath the Surface and Beyond, Emese Kazár, 2025, Öl auf Leinwand, 37 x 41 cm, Photo: Jens Weyer

Der Begriff „Sachlichkeit“ lässt an die Kunstströmung der „Neuen Sachlichkeit“ denken, die von 1918 bis 1933 andauerte und für die 1920er-Jahre typisch ist. Mit der im Jahr 1900 in Schöneberg bei Berlin geborenen und 1978 in Rostock verstorbenen Künstlerin Kate Diehn-Bitt zeigt die Ausstellung eine zu Unrecht vergessene Vertreterin dieser Strömung, die ihre Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzte. Ein weiterer Künstler, aus dessen Nachlass Werke präsentiert werden, ist Michael Langer. Er zählt zu den Vertretern des „German Pop“, benannt nach der 2014 unter der Leitung von Max Hollein in der Schirn Kunsthalle Frankfurt veranstalteten Ausstellung. 
Sachlichkeit findet sich aber auch in der zeitgenössischen Kunst bei Rafael Cidoncha, Emese Kazar und Sabine Herrmann 

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

bis 20.08. Happy. Joao Noutel. Abb. Bonbon, Joao Noutel, 2024, Mixed media auf Holz, 35 x 20 cm

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

bis 22.08. Einzelausstellung . Geerten Verheus Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

bis 22.08. Invertigo. Geerten Verheus Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Topsy Turvy, Geerten Verheus, 2013, Vinyl, Edelstahl, Messing, 85 x 210 x 50 cm, Photo: Roman Schramm

Geerten Verheus zeigt in seiner zweiten Einzelausstellung INVERTIGO in der Galerie Nothelfer neue Skulpturen und Collagen im Zusammenspiel mit älteren und bisher selten gezeigten Arbeiten. INVERTIGO wirbt für die Wechselwirkung zwischen These und Antithese, zwischen Vorder- und Rückseite sowie zwischen oben und unten. Materialität, Ausrichtung und Intention der attraktiv wirken wollenden Objekte des niederländisch-deutschen Künstlers erzeugen eine nicht nur gedanklich erfassbare, sondern auch körperlich erlebbare, trügerisch humorvolle Gleichzeitigkeit entgegengesetzter Perspektiven.

Sommerpause: 29. Juli – 8. August 2026

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

bis 22.08. Built and Lived Continuity. Alejandra España Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Enjambre Vital, Alejandra España, 2026, Mixed Media, 140 x 120 x 4 cm, Photo: Courtesy of the artist and KORNFELD Galerie Berlin

Die Ausstellung "Gebaute und gelebte Kontinuität" entstand in Kooperation mit der CAM Gallery in Mexiko-Stadt und ist das Ergebnis eines dreimonatigen Residenzaufenthalts der mexikanischen Künstlerin Alejandra España bei 68projects by KORNFELD. Von Tereza de Arruda kuratiert  zeigt die Ausstellung Werke, die während dieser intensiven Arbeitsphase entwickelt wurden und erstmals Españas langjährige künstlerische Recherche mit der Erfahrungswelt Berlins verbinden.


 

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

bis 22.08. A Hundred Thousand Years of Light. Evan Roth. Abb. Untitled, Evan Roth, 2025, Photo: courtesy of Dorothée Nilsson Gallery and the artist

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

bis 22.08. 15 Jahre GALERIE SCHMALFUSS BERLIN. Künstler der Galerie . WILLI SIBER, DIRK SALZ, JÜRGEN PAAS, JÜRGEN DURNER, HELGE HOMMES, JÜRGEN JANSEN, SUSANNE AUSLENDER Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik

Die Galerie Schmalfuss Berlin feiert ihr 25 jähriges Bestehen am Standort Marburg/Lahn und 15 Jahre Galeriearbeit in Berlin!

Gezeigt werden Arbeiten von national und international anerkannten Künstlern der Galerie.

WILLI SIBER, DIRK SALZ, JÜRGEN PAAS, JÜRGEN DURNER, CAROLA SCHAPALS, THOMAS JESSEN, JÜRGEN JANSEN und anderen.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 22.08. a slow observation. Kuisoon Park Malerei. Abb. Ultramarine-leaves, Kuisoon Park, 2025, 
Acryl & wasservermischbare Ölfarbe auf Leinwand, 90x120

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

bis 22.08. mianki & friends. Andrea Esswein, HALFA, Ulrich Haug, Tina Heuter, Jakob Kupfer, Jens Rausch, Katharina Schnitzler, Jaime Sicilia, Georg Küttinger, u. a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst.

Einmal im Jahr zeigen wir die Künstlerinnen und Künstler der Galerie, welche in dem jeweiligen Ausstellungsjahr nicht mit einer Einzelausstellung vertreten sind. Dieses Jahr haben wir dazu Georg Küttinger eingeladen. Damit schaffen wir für Sie die Möglichkeit, Neues zu entdecken und gleichzeitig an den aktuellen Entwicklungen unsere Künstlerinnen und Künstler teil zu haben. Freuen Sie sich auf die einzelnen Positionen und auf den Dialog in der Gegenüberstellung.

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 22.08. Zilberman Unfold '26: Sites of Relation. Jamal Ageli, Eight Fang, Philipp Farra, Gabriela Lesmes López, Isabel Monti, Elif Muhit, Vitalii Shupliak, Lotta Stubenrauch, Elvan Tekin, Johannes Thiel, Alungoo Xatan. Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie.

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

bis 23.08. Double Exposure. Rusudan Khizanishvili Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. The Feast and Two Moon, Rusudan Khizanishvili, 2025, Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm, Photo: Courtesy the artist and KORNFELDGalerie Berlin

Kuratiert von Asja Wolf versammelt die Ausstellung "Double Exposure" neue Werke der georgischen Künstlerin Rusudan Khizanishvili, einer Malerin, deren Werk seit Jahren die Spannungen zwischen persönlicher Erinnerung, kultureller Identität und politischer Realität verhandelt und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Georgien eine neue Aktualität erhält.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

bis 28.08. Gruppenausstellung . KW Blisse.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

bis 29.08. Willi Baumeister, Rudolf Belling Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Afrikanische Spiele, Willi Baumeister, 1942, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 45 x 53cm, Photo: Willi Baumeister Stiftung, Stuttgart

Willi Baumeister (1889–1955) and Rudolf Belling (1886–1972) are part of the international avant-garde since the 1920s. Both artists put a focus on the non-representational treatment of form. Thus, they have a lasting influence on Post War abstraction.

We are celebrating our 35 years of presence in Berlin and, to mark the occasion, exhibit Belling’s iconic 1920ies sculptures alongside important paintings from Baumeister’s later work period, caracterised by a symbolic, amorphous visual language.

Schinkelplatz 4

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 15–20h, Fr–So 11–18h

bis 29.08. LIU | HEO . 2 portraits. Yanggu Heo, Zhiyi Liu Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges. Abb. HEO Yanggu, LIO Zhiyi

2 Portraits.

Abstrakt, realistisch, farbenfroh oder reduziert

In einem spannenden Dialog zwischen dem chinesischen Künstler Zhiyi LIU mit dem südkoreanischen Maler Yanggu HEO.

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

bis 29.08. Nope. does size matter?. Künstler:innen der Galerie u. Gäste Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Fotografie. Abb. One Upon A time - Little Red Riding Hood, Christoph Uepping, 2026, Acryl auf Karton, 39 x 28, Photo: Christoph Uepping

Braucht große Kunst wirklich große Formate? Die Sommerausstellung „NOPE – does size matter?“ stellt diese Frage mit einem Augenzwinkern. Zehn künstlerische Positionen präsentieren ausschließlich Werke bis maximal 50 × 40 cm. Malerei, Fotografie, Papierarbeiten und Objektkunst verwandeln die Galerie in eine kleine Sommer-Kunstmesse. Die Ausstellung lädt dazu ein, zu entdecken, zu vergleichen - denn oft beginnt die Leidenschaft des Sammelns mit einem kleinen Werk.

Mommsenstr. 59

Berlin West

bis 29.08. Sommeraccrochage. Künstler:innen der Galerie Abb. Küstenlandschaft bei Dinard, Rocco Hettwer, 2025, Aquarell auf Karton, 36 x 50 cm, Photo: Falco Hettwer

Die Galerie Brockstedt wurde 1959 von Hans Brockstedt in Hamburg gegründet und befindet sich seit 1992 unter der Leitung von Boris Brockstedt in Berlin. Im Fokus steht die gegenständliche Kunst der Klassischen Moderne, speziell der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Im zeitgenössischen Programm vertritt sie Werke der internationalen Malerei und Skulptur. Aus der intensiven, ein Leben lang andauernden Arbeit mit dem Künstler Horst Janssen resultiert ein weiterer Schwerpunkt der Galerie.

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

bis 29.08. Lichtzeiten. Malerei, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. frühlings licht weiss, Inge Dick, 2015, Hahnemühle Photo Luster 260 g auf Aluminium, Acrylglas, 120 x 230 cm, Photo: Inge Dick

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

bis 29.08. works on paper. Wolf Spies. Abb. Die Liebe zu den Briefen, Wolf Spies, 1989, Karton-Druck, 40x30cm

Kantstr. 149

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 29.08. Michel Comte. Fotografie. Abb. Louise Bourgeois, Michel Comte, 1996, Photo: © ÉDITIONS COMTE / Courtesy of CAMERA WORK Gallery

Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 11. Juli bis zum 29. August 2026 eine Ausstellung mit 30 ausgewählten Werken von Michel Comte. Diese geben einen kuratierten Einblick in das fotografische Werk des multidisziplinär arbeitenden Künstlers, der zu einem wichtigen Gestalter des visuellen Zeitgeistes des späten 20. Jahrhunders zählt.
 

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

bis 29.08. Summer Program

Bitte schauen Sie auf unserer Website

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Fr 12–19h, Sa 11–16h

bis 29.08. Malaise à Grands Pas. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Un guêpier au paradis , Daniel Butcher, 2024, Öl, Gips, Collage auf Holz, 182 x 81 cm

Mit dem Titel Malaise à Grands Pas knüpft Daniel Butcher an einen zentralen Kosmos seines Schaffens an. „Malaise“ bezeichnet jene imaginäre Stadt, die über viele Jahre hinweg in seinen Zeichnungen Gestalt angenommen hat – einen Ort zwischen Erinnerung, Projektion und Erfindung. In den hier gezeigten Gemälden auf Holz und Arbeiten auf Papier erscheint diese Welt nicht als konkrete Erzählung, sondern als offenes Feld von Bildern, Fragmenten und Spuren.

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

bis 29.08. Malerei - Objekte + Reliefs - Linolschnitte. Persis Eisenbeis - Katharina Gerold - Sabine Ostermann. Persis Eisenbeis, Katharina Gerold, Sabine Ostermann. Abb. Interior mit Katzen, Persis Eisenbeis, 203, Öl auf Nessel, 120 x 100 cm

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 29.08. Heat. group show. Laura Mercedes Arndt, Christian August, Enrico Bach, Christian Bär, Bram Braam, Alex Feuerstein, Hirofumi Fujiwara, Nina Laaf, Fabian Lutz, Simon Pfeffel, Evelina Reiter, Nina Röder, Gary Schlingheider, Maria Schumacher, Markus F. Strieder, Changxiao Wang, Elias Wessel Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie, Sonstiges.

summer show

by appointment

+49 30 243 34 983

+49 177 5894382

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 30.08. 30 Jahre Berlin. Mariano Rinaldi Goñi Malerei. Abb. Mariano Rinaldi Goñi, Photo: Martin Oskar Kramer

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 31.08. Confetti. Feng Lu Sonstiges. Abb. Feng Lu

Gruppenausstellung mit Feng Lu sowie weiteren Künstler:innen

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

bis 05.09. Doloposterine. Jens-Uwe Körber Malerei. Abb. Doloposterine, JU Körber, 2000, Öl Acryl auf Leinwand, 160x120 cm, Photo: JU Körber

Jens-Uwe Körbers Kunst bewegt sich zwischen gegenständlicher Malerei und Abstraktion. Seine Bilder in Öl und Acryl greifen Anregungen aus Literatur, Mathematik und Physik auf und verbinden Formen, Farben und Texte zu vielschichtigen Bildwelten. Palindrome - Wörter, die, rückwärts gelesen, den gleichen oder einen anderen Sinn ergeben - sind Teil der Kompositionen. Gelb-, Blau- und Grüntöne entfalten leuchtende Farbräume von dynamischer, inspirierender Strahlkraft. Die Ausstellung präsentiert 24 Leinwandarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen des Berliner Künstlers in großen und mittelgroßen Formaten.

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

bis 05.09. Chasing the light - dancing in the shadow. Udo Nöger Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. lichtfelder , Udo Nöger, 2025, Kohle auf Leinwand & Mixed Media, Photo: Udo Nöger

Chasing the Light – Dancing in the Shadow ist die dritte Soloausstellung von Udo Nöger in der Galerie Anna Probst. Im Mittelpunkt stehen die Gegensätze von Licht und Schatten. Nögers weiße, monochrome Tafelbilder treffen auf Arbeiten in Kohle auf Leinwand – ein Kontrast, der bereits im Titel anklingt. Auch die Inszenierung folgt diesem Gedanken: Vom lichtdurchfluteten Ausstellungsraum führt der Weg in ein Kabinett ohne direktes Tageslicht und macht den Dialog der Werke unmittelbar erfahrbar.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 05.09. Glücksflüchter. Danny Linwerk Malerei. Abb. Glücksflüchter, Danny Linwerk, 2026, Öl auf Leinwand, 60 x 75 cm

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

bis 12.09. Der Rote Faden. Margit Buß, Heike Jacobsen, Hanne Ida Helstrup, Anka Landtau, Kate Skjerning, Ute Wöllmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Breaking Through, Kate Skjerning, 2025, Wolle, Draht, variabel, Photo: Kate Skjerning

Wie findet eine Künstlerin oder ein Künstler ihren roten Faden? Sechs Künstlerinnen aus Dänemark
und Deutschland erforschen dieses Thema durch Malerei, Textilkunst und Skulptur. Die Ausstellung greift
die symbolische Bedeutung des Fadens auf – vom Schicksalsfaden in der Mythologie bis hin zum
persönlichen Ausdruck der Kunstschaffenden. Die Ausstellung wurde bereits im Februar 2025 im RADAR, Multikulturhuset Sønderborg, Dänemark, gezeigt. 

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

bis 12.09. Summer Show 26. Fiona Ackerman, Gregor Hiltner, Robert Szot, Ernst Weil, Howard Sherman, Darédo, Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Radierung. Abb. The Clip, Fiona Ackerman, 2026, Acryl und Öl auf Yupo, 76,2 x 50,8 cm

In unserer Summer Show zeigen wir sommerlich-leichte ausgewählte Werke von Künstlerinnen und Künstlerin der Galerie und aus der Galerie - Sammlung.

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18:30h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–So All day openh

bis 13.09. Sommerkollektion. Gruppenausstellung de Künstler:innen der Galerie. Murshida Arzu Alpana, Silke Bartsch, Luigi Di Crasto, Yuko Fuchigami, Andrea Imwiehe, Milan Kusmuk, Roger Libesch, Kazumi Yabuuchi Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 19.09. 20 Jahre Galerie Martin Mertens. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. 20 Jahre Galerie Martin Mertens

Gruppenausstellung zum Jubiläum der Galerie Martin Mertens:

Thorbjørn Bechmann / Antje Blumenstein / Katrin Bremermann / Eline Brontsema / 
Joanna Buchowska / Martin Bünger / Pius Fox / Sébastien Gaudette / Anders Granberg / 
Domenico Grenci / Sebastian Herzau / Matthias Kanter / Peer Kriesel / Simone Lucas / 
Raquel Maulwurf / Tobias Stutz / Michael Tolloy / Tomoyuki Ueno / Tessa Verder u.a.

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 19.09. Dreaming and Drifting. Gruppenausstellung. Edward B. Gordon, Ludovic Thiriez, Josef Fischnaller, Feodora Hohenlohe, Susanne Maurer, Guido Sieber, Marc Sparfel, Laura Nieto Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Les Enfants Autruche, Ludovic Thiriez, 2019, Mixed Media, 100 x 100 cm, Photo: Ludovic Thiriez

Dreaming and Drifting vereint neun künstlerische Positionen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit. Erstmals präsentiert die Galerie die Werke von Edward B. Gordon und Ludovic Thiriez: Gordon fängt poetische Momentaufnahmen des Alltags ein, Thiriez erschafft märchenhafte Bildwelten zwischen Natur und Fantasie. Ergänzt wird die Ausstellung u.a. durch Landschaften von Susanne Maurer und Laura Nieto, Guido Siebers amerikanische Szenen sowie Josef Fischnallers faszinierende Metamorphosen.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 26.09. Bassin Die Sommerschau. Peter Böhnisch · Stefan Draschan · Sven Drühl · Minna Etein · Torben Giehler · Simone Haack · Julia Ludwig · Ulrik Møller · Jan Muche · Catalina Pabon · Lilla von Puttkamer · Tanja Rochelmeyer · Cindy Sherman · Luzia Simons · Rosi Steinbach · Andreas The Abb. After Daphne, Minna Etein, 2025, Öl + Acryl auf Leinwand, 76 x 76 cm

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 02.10. Conversations in Daydream. Xecon Uddin.

Institutionen

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Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

20.03. – 09.08. Brancusi Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Muse endormie, Brancusi, 1910, Bronze , Photo: © Succession Brancusi, Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI/Philippe Migeat/Dist. GrandPalaisRmn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Schöneberger Ufer 57

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–So 15–18h

18.07. – 09.08. Przyjaźń/Freunde. Aaron R. Moreno (CU/DE), Alexandra Schlund (DE), Amin el Dib (CH/ EG), Andrea Sunder-Plassmann (DE), Barbara Czarnojahn (DE), Barbara Pilch (PL), Carolina Amaya (DE/ CO), Claudia Hartwig (DE), Corinna Rosteck (DE), Dania Sanabria (CU/DE), Desireé Baumeister (DE), Ewa Pajewska-Wawrzyniak (PL), Grażyna Grasa Nowacka (PL), Helga Wagner (DE), Isos Art Collective (PL), Jacek Jagielski (PL), Joanna Czarnota (PL), Joanna Stefánska (PL), José Seoane (CA/CU), Kasia Navarra (PL), Kristin Bergaust (NO), Krzysztof Sołowiej (PL), Maria Korporal (DE/NL), Marta Szyszka (PL), Nobuho Nagasawa (US/JP), Patrycja Pi Pa Piwosz (PL), Piotr Spek (PL), Pucho (CU/NO), Robert Schmidt Matt (DE), Sabine Schneider (DE), Sebastian Kusenberg (DE), Sigi Torinus (US/DE), Tina Schneider (DE), Tomasz Jedrzejewski (PL), Viola Bendzko (DE), Wojciech Beszterda (PL), Ying Xu (CH/CN), Yiy Zhang (CH/DE) Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art

Das Projekt versteht Freundschaft als nachhaltige Praxis zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft. Ausgehend vom 35. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft lädt dazu ein, über Formen eines verantwortungsvollen Zusammenlebens nachzudenken, über nationale Grenzen hinaus und im Bewusstsein unserer gegenseitigen Verbundenheit. Es werden unterschiedliche Positionen gezeigt, die Freundschaft als ästhetisches, soziales und ökologisches Konzept untersuchen.

 

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 16.08. Holding My Drink in the Corner. Installation, Sonstiges. Abb. Hide and Seek, Umut Azad Akkel, 2026, Filmstill

Holding My Drink in the Corner ist ein Projekt des Berliner Künstlers Umut Azad Akkel zusammen mit Kurator Ozan Ünlükoç aus Istanbul und wurde über einen ausgedehnten Zeitraum entwickelt, um sich mit zwischenmenschlichen Dynamiken und Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen. Die Einzelausstellung im Haus am Lützowplatz umfasst mehrere Werke, darunter manche, die für diesen Ort geschaffen wurden, sowie die Installation der großen Gerüst-Skulptur The Path im Außenraum in unmittelbarer Nähe.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

bis 16.08. Domesticity II. Spitzen Rauschen. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105) Abb. Spitzen Rauschen, Victoria Sarangova, 2026

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 17.08. Seeing Words, Reading Images. Die Written Art Collection im Dialog mit der Sammlung Deutsche Bank. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Textilkunst. Abb. The Linden Tree Poems, Etel Adnan, 2019, Folded leporello, Ink and watercolour on paper, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy the Artist and Sfeir-Semler Gallery

Die Written Art Collection zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Schriftkunst. Mit rund 400 Werken umfasst sie Arbeiten aus Europa, Nordamerika und Ostasien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten. Das kunsthistorische Spektrum reicht von der gestisch-abstrakten Malerei des Westens nach 1945 über zeitgenössische Kalligrafie bis hin zu den vielfältigen Ausdrucksformen globaler Konzept- und Medienkunst.

Die Ausstellung Seeing Words, Reading Images bringt Positionen aus der Written Art Collection mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Deutsche Bank, eine der wichtigsten Unternehmenssammlungen zur zeitgenössischen Kunst auf Papier, in einen facettenreichen Dialog. Ausgangspunkt ist das komplexe und hochaktuelle Phänomen von Schreiben und Schrift in der Kunst – als Linie, informelle Geste, Handschrift und Kalligrafie, Typografie oder Schriftbild. Dabei geht es um die Bedeutung der Written Art als Mittel globaler Verständigung und grenzenloser visueller und textlicher Möglichkeiten des Erzählens – seien es Poesie, politische Kritik oder das Aufarbeiten von Geschichte.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 23.08. Balkan Erotic Epic. The Exhibition. Marina Abramović Performance. Abb. Women Massaging Breasts II aus der Serie Balkan Erotic Epic, Marina Abramović, 2005, C-Print, Photo: © Marina Abramović. Courtesy der Marina Abramović Archives / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert im Frühjahr 2026 Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region, in der Abramović aufgewachsen ist – verwebt die Ausstellung filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 23.08. Halle – Leipzig International. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. heyyy, Nina Hach, 2024

Startbahn frei für aktuelle Arbeiten von Studierenden, Absolvent*innen und Meisterschüler*innen der Fachklasse für Malerei und Grafik von Prof. Kerstin Drechsel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Fachklasse für Malerei von Prof. Tilo Baumgärtel und Prof. Heide Nord an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler arbeiten sowohl ganz klassisch mit der Malerei und loten auch die Grenzbereiche des Mediums aus: von der künstlerischen Grafik über Video und Comic bis zu Objektkunst und Installation. Das Panorama der ausgewählten Werke gibt einen umfassenden Einblick in die Vitalität und Frische des klassischen Mediums, wie es heute an zwei der bedeutendsten Kunsthochschulen in Ostdeutschland mit ihren großen Traditionslinien vermittelt wird. Mit Kerstin Drechsel und Tilo Baumgärtel prägen zwei sehr unterschiedliche malerische Positionen die Arbeit in den Fachklassen und machen die Ausstellung zu einem faszinierenden Rundum-Blick auf junge Malerei und ihre Perspektiven auf die künstlerische Zukunft.

 

 

Mit Arbeiten von:

Luke Carter, Anne Chpakovski, Franziska Dathe, Niklas Dietzel, Leon Friederichs, Kristina Hajduchova, Luna Haser, Selma Kan, Mathilda Köhler, Marthe Lallemand, Felix Lorenz, Klara Schöll und Anali Vakili aus der HGB  Leipzig

 

Rike Bewer, Ben Billhardt, Sarah Goerke, Henning Gundlach, Nina Hach, Luca Japkinas, Youjeong Kim, Yerina Lee, Louisa Pieper, Naomi Pietros, Tom Plehn, Michelle Sorin, Johanne Iris Kyrilla Steiner und Elektra Tzamouranis von der Burg Giebichenstein Halle

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. ohne Titel, Anna Tyczyńska, 2009

Das beständige Gefühl von multiplen existenziellen Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. Die zeitgenössische Kunst fungiert häufig wie ein Seismograph, der mit unglaublicher Sensibilität die „Schwingungen” aller Arten von Gefahren und Bedrohungen registriert. Sowohl ganz konkret greifbar, als auch nur vermittelt spürbar. Wie analysieren Künstlerinnen und Künstler aus den Nachbarländern Deutschland und Polen ähnliche Bedrohungen? Wie reagieren sie darauf, wie verarbeiten sie sie, welche Strategien der Resilienz bzw. direkten Antwort entwickeln sie?

 

In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der deutsch-polnischen Ausstellung, die maßgeblich Lehrende der Magdalena-Abakanowicz- Kunstuniversität in Poznań und Berliner Gäste gemeinsam vorstellt.

 

Natalia Brandt, Zehra Doğan, Nezaket Ekici, Diana Fiedler, Adam Gillert, Joanna Hoffmann, Anna Kędziora, Karolina Komasa, Kamila Kobierzyńska, Maciej Kozłowski, Katarzyna Klich, Ewa Kubiak, Katarzyna Kujawska-Murphy, Maciej Kurak, Ewa Kulesza, Hanna Łuczak, Janusz Marciniak, Paul Magee, Anahita Razmi, Sonia Rammer, Magda Starska, Sebastian Trzoska, Anna Tyczyńska, Veronika Witte, Marc Tobias Winterhagen

 

Kuratiert von Prof. Dr. Marta Smolińska und Dr. Ralf F. Hartmann

 

 

Mit freundlicher Unterstüzung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Adam Mickiewicz Instituts.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 23.08. Kunst am Bau in Spandau . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie

Präsentation von insgesamt 20 Kunst-am-Bau-Wettbewerbsbeiträgen für zwei Schulneubauten im Bezirk Berlin-Spandau. Das Gymnasium in der Rhenaniastraße mit dem Wettbewerbsgewinner Malte Bartsch und die Ergebnisse eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbes im Bereich Artistic Research für die neue Schule im größten Neubaugebiet Berlins der Insel Gartenfeld

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 23.08. Kunst am Bau – 2 Projekte. Medienkunst, Digitale Kunst, Sonstiges. Abb. Entwurf von Malte Bartsch für das Gymnasium in der Rhenaniastraße, „Einsteinkachel-Vielzahl Einzahl“, Malte Bartsch

2025 und 2026 wurden im Bezirk Spandau zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe ausgelobt. In einer gemeinsamen Ausstellung werden insgesamt 20 Entwürfe von 28 Künstler*innen präsentiert.

 

Wettbewerbsteilnehmer*innen:

Neubau eines Gymnasiums in der Rhenaniastraße in Haselhorst

Christiane Dellbrügge & Ralf de Moll / Andreas von Ow / Marta Dyachenko & Albert Weis / Kasia Fudakowski / Cisca Bogman & Via Lewandowsky & Oliver Störmer / Neda Aydin / Alice Hauck & Amelie Plümpe / Malte Bartsch (Wettbewerbsgewinn) / Manaf Halbouni & Roberto Uribe / Abie Franklin & Daniel Hölzl

Neubau der Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Siemensstadt

Martin Binder / Zuzanna Czebatul / Roland Fuhrmann / Dagmara Genda / Stephan Kurr / Marion Orfila / Pfelder / Judith Seng / Studio KIM/ILLI / Anna Witt (Wettbewerbsgewinn)

 

Die beiden Wettbewerbe wurden in Kooperation mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH/Schulbau durchgeführt, die beide Schulen für den Bezirk Spandau errichtet. Fertigstellung der Schulen 2028 sowie 2029.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Eine Ausstellung in Kooperation zwischen der Magdalena Abakanowicz Kunstuniversität Poznan und dem ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst Berlin

Das ständige Gefühl multipler existenzieller Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der geplanten deutsch-polnischen Ausstellung.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 30.08. Why the Hell Not . Fotografien von John Schuetz . Fotografie. Abb. Noon Table Setting, John Schuetz, Photo: John Schuetz

Der amerikanische Künstler John Schuetz widmet sich in den Serien dieser Ausstellung dem klassischen Genre des Stilllebens – jedoch mit einer sehr persönlichen Handschrift. Alle Arbeiten entstanden ausschließlich in seiner eigenen Wohnung, die er in ein intimes Atelier verwandelt hat. Dort arrangierte er Alltagsgegenstände, Pflanzen und Fundstücke so, dass sie eine stille, beinahe poetische Spannung entfalten.  

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 31.08. SculpturePopulaire: "Public Resonator". Nevin Aladağ Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Public Resonator, Nevin Aladağ, 2023, Photo: Valentin Behringer, 2023 Baden Baden

Nevin Aladağs Skulptur Public Resonator mutet futuristisch an. Ihr öffentlicher „Resonator“ ist eine polyphone Skulptur. Die Formen sind Schlaginstrumente; die Skulptur ist mit aufgeschraubten Mundstücken, baumelnden Glockenstäben und mit Saiten bespannten Schalllöchern versehen. Für Aladağs Werk sind Musik, Tanz und Spiel zentral – als Ausdruck kultureller Identität oder als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaft.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 06.09. Rainbow Flag. Gilbert Baker Sonstiges. Abb. 1978, Photo: Peter Butler. Photos courtesy of the Gilbert Baker Foundation

Die heute als globale Ikone der LGBTQ+-Bewegung bekannte Rainbow Flag wurde in dieser Form erstmals im Juli 1978 bei der San Francisco Gay and Lesbian Freedom Day Parade präsentiert. Eine Gruppe um den Künstler und Aktivisten Gilbert Baker wollte den bis dahin oft als Symbol der Bewegung genutzten „Rosa Winkel“ mit seiner NS-Symbolik durch ein positives und selbstgewähltes Zeichen ergänzen. Zur Form der Fahne hatte Baker laut eigener Aussage durch die eindrucksvolle Präsenz der US-Flaggen zum 200. Jahrestag der Vereinigten Staaten gefunden. Im Jahr 2015 wurde das Originalkunstwerk vom Museum of Modern Art erworben und im Juni desselben Jahres zum ersten Mal ausgestellt. Die Rainbow Flag ist hier als Leihgabe des MoMA zu sehen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

bis 13.09. It's A Balance Trick. Zeitgenössische Kunst zwischen Gleichgewicht und Instabilität. Thomas Behling, Anna Borgman, Wiebke Elzel, Catherine Rose Evans, Simon Faithfull, Tom Früchtel, Ya Wen Fu, Noa Heyne, Kennedy & Swan, Csilla Klenyánszky, Nadja Marcin, Gabi Schillig, Natalia Stachon, Morten Straede, Sophia Pompéry Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie, Urban Art. Abb. Entanglement with a Tectonic Rift, Simon Faithfull, 2022, Digitalfotografie

"It's a Balance Trick" versammelt künstlerische Positionen, die Gleichgewicht nicht als statischen Zustand, sondern als dynamischen, oft prekären Akt des ständigen Aushandelns begreifen. Die Künstler:innen untersuchen den fragilen Moment des Kippens sowohl im Werk als auch in der Ausstellung: Über drei Monate hinweg kommen und gehen Werke, verlassen das Gebäude oder kehren zurück. Installationen, Performances und partizipative Interventionen schaffen neue Dialoge zwischen Kunst und Publikum.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 13.09. Schwaananien. Peter Klare Malerei, Installation, Fotografie, Sonstiges. Abb. Ohne Titel Nr. 3, Peter Klare, 2026, Öl auf Leinwand, 325x405 cm

Der in Berlin lebende Künstler Peter Klare geht von einem freien, bildsinnlichen Umgang mit der Malerei aus, indem er Farben und Formen in weiten malerischen Gesten auf übergroße Formate bringt, diese vom Malgrund löst, in den Raum überführt, Leinwände zu skulpturalen Körpern entwickelt oder fotografische Aufnahmen mit Pigmenten überzieht. Wiederkehrende Elemente erscheinen als Fragment, Kontur oder Volumen und wechseln zwischen Fläche und Objekt. So entstehen Zusammenhänge, die Wahrnehmungneu strukturieren und als offene Zustände erfahrbar werden.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 18.09. Ein Bauer ging ins Holz. Nahrungsmittelproduktion in Zeiten der Polykrise. Marwa Arsanios, Foil and Soil, Dagna Jakubowska, Asunción Molinos Gordo, Małgorzata Mycek, Alicja Rogalska, Patryk Różycki, Daniela Zambrano Almidón, Gruppenausstellung Malerei, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Sonstiges. Abb. Future bread, Dagna Jakubowska, ongoing series since 2020, Photo: Lisa Vlasenko

Die Ausstellung stellt die Notwendigkeit zur Gewährleistung von Ernährungssicherheit angesichts globaler Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Mittelpunkt. Sie zeigt die Kosten dieser - zuweilen illusorischen - Planungssicherheit und stellt die Frage: Wie kann es gelingen, ein widerstandsfähiges System aufzubauen, das weder unseren Planeten zerstört noch die Menschen, die es mitgestalten?

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 20.09. What is washed returns as language. Mahsa Aleph. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Installation, Sonstiges. Abb. Mahsa Aleph

Die in Berlin lebende iranische Künstlerin Mahsa Aleph arbeitet an der Schnittstelle von Film, Installation und Text. Ihre Arbeit untersucht Sprache, Materialität und Erinnerung und verbindet poetische Setzungen mit existenziellen Fragen. Die Ausstellung zeigt zwei Werke: die Installation Jowhar (2021) als eine Reflexion über Sprache als wandelbare Substanz, sowie Reanimation (2026), eine raumfüllende Filmprojektion, in der das Zuhause als fragile Konstruktion, als ein geliehener, zusammengeflickter Körper erscheint. Beide Arbeiten verhandeln Fragen von Identität, Verlust und kulturellem Gedächtnis.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. Ein Berliner Koffer. Der Fotonachlass von Fide Struck. 1932 – 1938 . Fotografie. Abb. Koffertraum, Fide Struck, bpk-Fotoarchiv, Photo: Fide Struck

Fide Struck fotografierte in den 1930er Jahren in Berlin Szenen aus der Arbeitswelt, dem Stadtleben und der Freizeitgestaltung. 1941 packte er etwa 3.000 Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch das Nachkriegsdeutschland überstand. 2015 öffnete Strucks jüngster Sohn Thomas schließlich den Koffer und begann, den Schatz zu bergen. Das Willy-Brandt-Haus zeigt die besten Berliner Bilder aus Fide Strucks Werk.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 27.09. Wo ich wohne. Atiéna R. Kilfa, Nigin Beck, Robert Haas, Charlotte von Mahlsdorf, Renée Sintenis, u.a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Haus am Waldsee, 1978 © Archiv Haus am Waldsee

Die internationale Gruppenausstellung Wo ich wohne blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. 

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di 14–18h, Mi–Do 14–21h, Fr–So 14–20h

bis 27.09. Rauschen – Arbeit und Wirken des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Abb. Wo Bücher Brennen, werden auch Menschen verbrannt, HAP Grieshaber, 1974, Farbholzschnitt, Photo: © ifa Sammlung / aus dem Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), Foto: die arge lola © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Der Arbeit und dem Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet sich das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen mit dem Recherche- und Ausstellungsprojekt PUBLIK MACHEN in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Das Ausstellungsprojekt lässt ein Bild von einem bislang nicht umfassend betrachteten Kapitel international, kulturpolitisch eingebetteter Kunstgeschichten entstehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. BFF-Förderpreis 2025/26 . Fotografie

Der BFF-Förderpreis prämiert regelmäßig die besten Nachwuchsfotograf:innen, die mit kreativen Perspektiven begeistern. Dieses Jahr lautet das Thema des Wettbewerbes „Spielen“ und die besten Beiträge werden erstmalig im Willy-Brandt-Haus gezeigt.  

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 11.10. Double America. Glenn Ligon Sonstiges. Abb. 2012 , Photo: © Glenn Ligon; courtesy of the artist, Hauser & Wirth, and Thomas Dane Gallery

Das Werk „Double America“ (2012) besteht aus zwei Zeilen: in der oberen Zeile ist jeder Buchstabe des Wortes „AMERICA“ zur Wand hingedreht. Die zweite Reihe hingegen zeigt ein exaktes Spiegelbild des korrekt geschriebenen Wortes. Der Künstler beschreibt den entstehenden Effekt wie folgt: „Das Wort ‚AMERICA‘ scheint einen Schatten zu haben, obwohl dieser Schatten das Wort, das ihn wirft, nicht genau widerspiegelt.“ Glenn Ligon hinterfragt in vielen seiner Werke allzu einheitliche Amerika-Bilder. Seine Kunst fordert den Betrachter dazu auf, sich mit der Geschichte des Landes und dem Konzept von ‚Amerika‘ als Ganzes auseinanderzusetzen.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.10. Retrospektive Kunstprojekt: ExperimenTiergarten (1998-2026). Bildermalen im Integrationsbereich mit Salome Haettenschweiler. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ausschnitt einer dreiteiligen Arbeit, angefertigt mit wasserbasierten Farben auf Malkarton von einer jungen Projektteilnehmerin, 2026., Projektbild ExperimenTiergarten, Photo: Galerie Kulturhaus

Seit 1998 führt Künstlerin und Kunsttherapeutin Salome Haettenschweiler in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Mitte das Kunstprojekt „Experiment Tiergarten" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen und biografischen Kontexten. Im Fokus steht die Entdeckung schöpferischer Potenziale ohne Leistungsdruck: Wo Worte an ihre Grenzen stoßen, wird das Malen zum „Denken in Bildern"*. Märchen, Literatur und der gegenseitige Austausch über die Arbeiten begleiten diesen Prozess. Zum Abschluss des Projekts zeigt die Galerie ausgewählte Werke aus 28 Jahren – darunter auch eigene Arbeiten Salome Haettenschweilers, die die Verbindung zwischen ihrer Atelier- und Projektarbeit sichtbar machen.

*zitiert nach Hubertus Giebe
Kuratiert von Maria Weber

Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

bis 11.10. Das Nichts ist voller Körper. Veronika Witte Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Das Nichts ist voller Körper, Detail, Veronika Witte, 2026, Photo: Veronika Witte, VG Bild Kunst

Ursprünglich von der Bildhauerei kommend, befragt die Künstlerin Veronika Witte (*1962) mit unterschiedlichsten Medien die Erscheinung und Rolle des Körpers in der Gegenwartsgesellschaft. In der hybriden Architektur des Gotischen Hauses entfalten die Installationen aus Sound, Video und amorphen Skulpturen ein ambivalentes Wechselspiel zwischen dem sogenannten Menschlichen und dem Kreatürlichem, zwischen Leere und Masse, zwischen amorpher und akustischer Körperlichkeit.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.10. Nebelskulptur im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie. Fujiko Nakaya Sonstiges. Abb. Nebelskultpur von Fujiko Nakaya im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie , Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / David von Becker

Wegen des großen Publikumsinteresses präsentiert die Neue Nationalgalerie auch in diesem Jahr die ortsspezifische Nebelskulptur der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya in ihrem Skulpturengarten. Nakayas Nebelskulptur bespielt so monumental wie ephemer die ikonische Architektur Mies van der Rohes und eröffnet einen intensiven Dialog der Besuchenden mit ihrer unmittelbaren Umgebung und sich selbst.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

bis 25.10. Draußen...Im Museum. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Fritz Bleyl, Erich Heckel, Max Pechstein, Otto Mueller Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Baumgruppe auf Fehmarn, Ernst Ludwig Kirchner, 1913, Aquarell über Kreide auf Papier

Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. Fast 100 Jahre nach der Auseinandersetzung der Brücke hat sich unser Bezug zur Natur grundlegend verändert. Was können wir von der Natur lernen? Wie kann eine neue Beziehung von Natur, Kunst und Menschheit entstehen?

Zeitgleich mit der Ausstellung eröffnet im Garten das Museums der künstlerische Lehrpfad Draußen… Unter Kiefern, für den zeitgenössische Künstler*innen neue ortspezifischen Arbeiten schaffen.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Rooms / Stages. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Absolut Vodka, Sweden 1995 © Helmut Newton Foundation

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Helmut Newton's One-off Album. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Père Lachaise, Tomb of Talma, Paris 1977 © Helmut Newton Foundation, Courtesy Nicola Erni Collection

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.11. Wechselwirkung. Malerei, Fotografie. Abb. Sombra, Hokkaido und Apfel / True Colours, Frank Tornow / Kai Bornhöft, 2025 / 2005, Öl auf Holz / Barytpapier , Photo: © Frank Tornow, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / © Kai Bornhöft, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Das Prinzip der ungewöhnlichen Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle im Surrealismus. „Schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“ hieß es schon bei Lautréamont, den André Breton im Ersten Manifest des Surrealismus zitiert. Denn die überraschende Begegnung von Dingen, die man für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung bringt, lässt etwas Drittes entstehen, ein Rätsel, das unsere Wahrnehmung stimuliert und unser Denken auf überraschende Bahnen zu lenken vermag.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 25.11. Tschernobyl. Bastion Kronprinz . Volker Kreidler Fotografie

Im April 1986 war das Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine Ort der größten Nuklearkatastrophe unserer Zeit. Radioaktive Wolken zogen danach über Europa. Volker Kreidler zeigt einzigartige Fotografien aus der Sperrzone und einer Landschaft, in der sich die Natur zurückerobert hat, was der Mensch verlassen musste - ein Archiv zwischen verstrahlten Zonen und überwucherten Gebäuden, als stille Mahnmale menschlichen Versagens.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 29.11. Half Life Chornobyl. Fotografie. Abb. arc-gestaltung, Berlin, unter Verwendung von Volker Kreidler, Kyjiw, 1995 1995, Photo: Volker Kreidler

Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte der Fotograf in die Sperrzone zurück, 2025 reiste Volker Kreidler erneut nach Kyjiw, die Fotografien sind ein hochaktuelles Zeugnis der politischen Gegenwart in der Ukraine. 

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 06.12. Dabei sein und nicht schweigen. Gabriele Stötzer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Performance, Fotografie. Abb. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Gabriele Stötzer, 1985, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission: We Make Years Out of Hours . Lina Lapelytė Performance, Sonstiges. Abb. We Make Years Out of Hours, Lina Lapelytė, 2026, Photo: Staatliche Museen zu Berlin

Lina Lapelytės Performance „We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens.Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.03.2027 [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter, 2026, Photo: © die Künstlerinnen, VG Bildkunst, Bonn 2026 / Foto: Jacopo La Forgia

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte, u.a. Malerei, Sonstiges. Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 31.12.2028 Zeitreise ins alte Tiergartenviertel. Sonstiges. Abb. Schauspielerin und Cassirer-Gattin Tilla Durieux, eine der meistportraitierten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts , 1921, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner*innen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.