Okt

Galerien

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Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

05.09. – 31.10. Miroir. Jaime Sicilia Malerei, Installation. Abb. Keiko Nakamura, Miroir 241230 (JS739), Jaime Sicilia, 2024, Blattgold, Graphit, Schellack auf Leinwand, Rahmen Walnussholz, geölt, 90 x 90 cm, Photo: Jaime Sicilia

Beauty repairs. Schönheit heilt. Das ist der Leitgedanke von Jaime Sicilia in der Entwicklung seiner Arbeiten. Er arbeitet an multidisziplinären Projekten mit Malerei, Skulptur und Fotografie. Seine Arbeit ist eine Reflexion über Farbe, Licht, Materie, Raum und Zeit. Die Natur ist in erster Linie sein Thema und diese wird uns angeboten als kontemplative Erfahrung. 

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

11.09. – 31.10. Love is Pop. SALUSTIANO Malerei, Zeichnung. Abb. Love is Pop (Zahara Watermelon), SALUSTIANO, 2025, Öl auf Leinwand, 168 x 160 cm, Photo: SALUSTIANO

SALUSTIANO arbeitet in seiner Malerei mit ein paar wenigen, spezifischen, immer wieder kehrenden Elementen. Jedes einzelne wirkt kraftvoll, ausdrucksstark und schnörkellos. Seine Symbolik, seine Motive sind wie Haiku-Molotowcocktails – wie Torpedos, die auf jeden Betrachter individuell abzielen. Er verwendet in der Regel nur wenige Farben, doch alle sind voller Bedeutung und Spiritualität. Nicht zufällig werden diese Töne von vielen Religionen als heilig angesehen. Diese reduzierte Farbigkeit vermittelt ein Gefühl von einer ganz spezifischen Art von Transzendenz. Sie entsteht im Moment der kontemplativen Betrachtung eines jeden einzelnen. In den letzten Jahren hat SALUSTIANO seine Werke weltweit ausgestellt. Die Liste der Ausstellungen, Veröffentlichungen und Auszeichnungen, die er erhalten hat, ist lang und vielfältig. Doch all seinen Auftritten ist die lebendige, unvollendete Berufung gemeinsam, mit der an die Malerei herangeht.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Sa–So 12–18h

12.09. – 31.10. Gänge geh'n noch – Neue Bilder. Peter Bömmels Malerei. Abb. Die Überwinder, Peter Bömmels, 2023, Öl auf Leinwand, 140 x 200 cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

Seit seinen künstlerischen Anfängen mit der Kölner Künstlergruppe Mülheimer Freiheit Anfang der 1980er Jahre ist der Autodidakt Peter Bömmels (*1951) einer unbekümmerten, trivialen Ästhetik treu geblieben und bevölkert in seiner einzigartigen Bildsprache, reduziert auf essenzielle Elemente und dabei offen und vieldeutig, surreale Räume mit seinen Figuren und Mischwesen. In unserer Ausstellung Gänge geh’n noch zeigen wir eine Auswahl neuer Gemälde.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

22.09. – 31.10. Holz Abstrakt. Irmgard Bornemann, Norbert Klaus Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. o.T., Irmgard Bornemann, 2017, Acryl, Öl, Collage auf Leinwand, 15 x 15 cm, Photo: Irmgard Bornemann

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 11–16h

05.09. – 01.11. Floating Worlds – Japanese Woodblock Prints. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Performance. Abb. Japan, Edo Periode, 19. Jh., Utagawa Hiroshige

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

10.09. – 01.11. Konstruktive Aquarelle. Beat Zoderer Malerei, Aquarell.

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

11.09. – 01.11. Cracks in my Mind. Jenny Michel Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation. Abb. Verwurzellt und Verzweigt, Jenny Michel, 2022 - 2025, Tiefdruckfarbe auf Papier auf Leinwand, Tiefdruckfarbe auf Karton, gefundene Materialien, verschiedene Größen, Photo: Fred Dott

Jenny Michel vereinigt in medialer Vielseitigkeit Objekte, Zeichnungen, Fotografien und Texte zu komplexen Werkreihen, deren differenzierter inhaltlicher Hintergrund auf eine ebenso vielschichtige Materialebene trifft.

Den Arbeiten zugrunde liegt dabei ein Prozess des Palimpsetierens von Information. In einem nichtlinearen Übereinanderlagern, Anordnen, Collagieren und Decollagieren von Zeichen und Texten wachsen die Werke zu einer modulartig-labyrinthischen Gesamtstruktur zusammen. Sie spiegeln in ihrer serienartigen Verknüpfung die weit vernetzten, stark analytischen Denkansätze der Künstlerin wider. 

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

11.09. – 01.11. The Space in Between. . Abb. Schwarze Streifen auf rosa, Sophia Domalaga, 2021, acrylic on canvas, 160 x 150

Gruppenaustellung

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

11.09. – 01.11. Lennart Grau. Lennart Grau Malerei. Abb. o.T., Lennart Grau, 2025, Acryl und Öl auf Leinwand, 120 x 95 cm

Der geradezu brutale Umgang mit Farbe bei Lennart Grau findet einen faszinieren­den Gegenpol durch künstlerische Anleihen aus der Leichtigkeit und der Unbe­schwert­heit des Rokoko. Beeindruckt von der menschlichen Fähigkeit zur Dekadenz, wie sie besonders diese vergangene Gesellschaft verkörpert, fühlt sich der Künstler zu provokant kitschigen Zitaten inspiriert: Engel, klassische Stillleben und epische Inszenierungen sind für ihn perfekte Vorlagen, um malerisch den oberflächlichen Glanz dieser Epoche schmelzen zu lassen und dessen typische Ornamente zu hüb­schen Geschwüren zu formen. In reduzierten, abstrakten Studien, bei denen sich der Künstler mit der Wirkung von realem und gemaltem Licht und Schatten beschäf­tigt, ist er immer wieder auf der Suche nach innovativen Techniken des trompe l’oeil. „Ich lasse mich immer gerne verführen von wunderschönen Fassaden, die mich we­gen ihrer vordergründigen Ästhetik dann aber sofort auch zweifeln lassen.“

Auguststr. 22

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

10.09. – 08.11. Tatafiore. Ernesto Tatafiore. Abb. English Garden, Ernesto Tatafiore, 2025, 168 x 234 cm

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

11.09. – 08.11. Like a rubber rung on a ladder. Walid Raad Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Walid Raad 2025

Anlässlich der Berlin Art Week zeigt Walid Raad auf Einladung der Galerie Thomas Schulte zwei ortsspezifische Installationen, die eigens für die Räumlichkeiten entwickelt wurden. Like a Rubber Rung on a Ladder, zu sehen im Corner- und Window-Space der Galerie, erzählt, wie historische Ereignisse von physischer und psychischer Gewalt Körper, Geist, Kultur und Geschichten beeinflussen.

Wir danken Sfeir-Semler Gallery für die freundliche Zusammenarbeit.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

11.09. – 08.11. Assembly. Dan Walsh Malerei. Abb. Reform II, Dan Walsh, 2024, Acrylic on canvas, 177.8 x 177.8 cm / 70 x 70 in

Anlässlich der Berlin Art Week zeigt die Galerie Thomas Schulte die erste Einzelausstellung mit neuen Gemälden von Dan Walsh, in der er seine meditative Auseinandersetzung mit Abstraktion fortsetzt. Mit Assembly erweitert Walsh sein minimalistisches Vokabular um subtil unregelmäßige Formen, wechselhafte Linien und einen charakteristischen, feinsinnigen Humor.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

12.09. – 08.11. Julian Irlinger. Julian Irlinger. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße, 81B, 1. Stock) Zeichnung, Installation, Medienkunst

In seiner dritten Einzelausstellung in der Galerie Thomas Schulte zeigt Julian Irlinger Zeichnungen, Objekte und seine Videoarbeit The Curtain of Time, in der er die Geschichte und Technik der handgezeichneten Cel-Animation untersucht und die Vermittlung historischer Narrative reflektiert. Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit vergangenen Ereignissen im Hinblick auf mögliche zukünftige Konflikte. Dabei verbindet er verschiedene Medien mit Recherche und ausgewähltem Material aus öffentlichen und persönlichen Archiven.

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

20.09. – 08.11. Meditationen. Ruo Bing Chen, Christian Abraham David Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. 2116, Chen Ruo Bing, 2021-2025, Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm, Photo: Chen Ruo Bing

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

18.10. – 10.11. 'Taste me'. Neue Werke des portugiesischen Realisten. Joao Noutel. Abb. Morning, Joao Noutel, 2025, mixed media auf Holz, 90 x 116 cm

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Sa All day openh

11.10. – 11.11. Hinhören. Hannah Becher, und Yuko Fuchigami Malerei

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 14.11. From the Collection. Skulptur aus der Sammlung NOACK von 1901-2025. Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, Anna Bogouchevskaia, Ninel Bogouchevskaia, Daniel Mitljanski, Jone Kvie. (Berlin) Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Blick in die Ausstellungsräume bei NOACK

NOACK Galerie präsentiert Teile der Sammlung von der Moderne bis zur Gegenwart. 

Darunter befindet sich Skulptur von Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, u.a.

 

Merseburger Str. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15:30–18:30h, Sa–So 13–16:30h

11.09. – 14.11. material state of eternal matter. Saurabh Narang Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Overcast Infinity, Saurabh Narang, 2017, mechanical graphite drawing pencil, acrylic paint , 21 x 30 cms, Photo: @saurabh narang

In his second solo show at the Galerie Under the Mango Tree, Saurabh Narang, an autodidactic Indian artist explores ubiquity of the non-form. He chooses a line, an ancient form of expression and with great precision, he lets the graphite follow his hand on a preserved paper. Combined with a meditative concentration, the lines follow the chosen path and it all becomes an living experience.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 14–18h

11.09. – 14.11. E & U. Mary T. Bevlock Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Radierung, Lithografie, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. O.T., Mary Bevlock, O.D., Photo: Center for Creative Works

Unter dem Titel E & U präsentieren die Galerie Kremers und die Galerie ART CRU Berlin ihr erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt. In dieser inklusiven Zusammenarbeit treffen künstlerische Positionen aus dem etablierten Kunstbetrieb („E“) und der Outsider Art („U“) aufeinander.

Der Titel ist eine Anspielung auf die deutsche Klassifizierung von E- und U-Musik, die spielerisch auf die bildende Kunst übertragen wird, um künstlerische Kategorien und Wertesysteme zu hinterfragen.

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

21.10. – 14.11. 65. Ostdeutsche Kunstauktionen. .

Vorbesichtigung: 21.10. – 30.10.2026

Herbstauktion: 01.11. ab 13Uhr

Nachverkauf: 04.11 – 14.11.2026

Sonderöffnungszeiten: Di, Do, Fr: 13-19Uhr, Sa: 11-15Uhr und nach Vereinbarung

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

21.10. – 14.11. 65. Ostdeutsche Kunstauktionen. .

Vorbesichtigung: 21.10. – 30.10.2026

Herbstauktion: 01.11. ab 13Uhr

Nachverkauf: 04.11 – 14.11.2026

Sonderöffnungszeiten: Di, Do, Fr: 13-19Uhr, Sa: 11-15Uhr und nach Vereinbarung

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

06.09. – 15.11. unbecomings. Soufiane Ababri, Berk Akkaya, Hurricane Alexander, Ateş Alpar, Cibelle Cavalli Bastos, Filip Berg, Isaac Chong Wai, Leman Sevda Darıcıoğlu, Pedro Gómez-Egaña, Gašper Kunšič, leo , Sārāh Mārtinus, Jonas Monka, İz Öztat & Ra, Sunny Pfalzer, Spyros Rennt, Denys Shantar, Viron Erol Vert Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. YOUR BODY IS EVERYBODY’S, Filip Berg, 2025

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Do 14–18h, Fr 11–18h, Sa 11–14h

20.09. – 15.11. Johannes Heisig Malerei, Zeichnung. Abb. Serenade, Johannes Heisig, 2025, Öl auf Leinwand, 190 x 110 cm, Photo: Johannes Heisig

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

17.10. – 15.11. Objekte / Keramik. Fahar Al-Salih / Myriam Schahabian. . Abb. Munajat, Fahar Al-Salih, 2023, Acryl, Harz auf Topfreiniger, 131 x 101 cm

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

17.10. – 15.11. solo exhibition. Anna Zachariades Bildhauerkunst/Plastik, Installation

Ann Zachariades | 17.10 - 15.11.2025

Galerie Gegen & Lücke 

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

26.09. – 20.11. Paisajes Fantasticos. Laura Nieto Malerei. Abb. Bidea, Laur Nieto, 2025, Öl und Blattgold auf Leinwand, 162 x 146 cm

Die Galerie Friedmann-Hahn zeigt neue Werke der spanischen Künstlerin Laura Nieto (*1978). In Paisajes Fantásticos entwirft sie traumhafte Landschaften zwischen Natur und Architektur. Mit leuchtenden Farben, Blattgold und rot oder pink getönten Himmeln erschafft sie Szenen von surrealer Schönheit – fantastisch, entrückt und voller Poesie. Die Grenzen zwischen Realität und Imagination beginnen sich in ihren Bildern aufzulösen – als würde man in eine andere Welt eintreten.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 11–15h

09.10. – 22.11. the visitors. Skulpturen. Wojtek Hoeft Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Schwimmer, Wojtek Hoeft, 2011, Kunststoff, 80 x 300 x 100 cm

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–21h, Fr–Sa 13–19h, So 14–18h

11.10. – 22.11. Stimmen von Stahl. Tellurische Gesichter. Karl Menzen Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. O.T., Karl Menzen, Edelstahl, 68,5 x 14 x 14cm, Photo: Jürgen Hohmuth

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

16.10. – 22.11. . (Markgrafenstraße 68, 10969 Berlin)

Gruppenausstellung

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

17.10. – 22.11. Freiheit im Malen . Klaus Steinmann Malerei. Abb. O.T. (SC-95), Klaus Steinmann, 2025, Binderfarbe auf Stoff auf Holz, 32 x 47,3 cm, Photo: Eric Tschernow

L'Art pour l'art ist die größte kraft für das Schaffen von Kunst. Die Kunst musst gemacht werden, weil man/frau sich dabei spürt und das weitermacht, wo man eben aufgehört hat. Ein Werk folgt dem nächsten.
Für Klaus Steinmann ist es eine tägliche Genugtuung, immer wieder neu anzufangen und doch dranzubleiben, an dem, was er als Maler seit Jahrzehnten ausprobiert und entwickelt hat. Panta rhei.
Die jüngsten Werken werden in der kleinen aber feinen Ausstellung vorgestellt.

 

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

17.10. – 22.11. To be announced. Amélie von Heydebreck Malerei. Abb. Balance (Light Painting), Amélie von Heydebreck, 2025, Pigmentdruck auf Alu-Dibond, 46 x 40 cm, Photo: Amélie von Heydebreck

Das Durchdringen von Farben in nebulösen Wolken, die aus unzähligen Farbpunkten bestehen, schafft einen imaginären pointilistischen Raum, in dem man sich verlieren kann. Die visuelle Spannung entsteht aus dem Verhältnis der Farbkonzentrationen, die sich in der Distanz als Formen gerieren, aber beim Näherkommen sich in der Auflösung befinden. Ein stetiger Wechsel von Balance und Disbalance, die wohltariert ein Bild erschaffen, das man so schnell nicht vergisst.

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–19h

18.10. – 22.11. Andreas Amrhein Malerei

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

05.09. – 25.11. GegenwArt”25. Contemporary Fine Arts | Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita. Abb. Etude #22, Iveta Smita, 2024, Autor's technique, silk, linen, ink., 90 x 130 cm

Künstler:innen der Galerie

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

17.10. – 29.11. Das Lächeln nächster Tage. Ulrike Pisch Malerei. Abb. Letzte Frage, Ulrike Pisch , 2024, Öl auf Leinwand , 50 x 60 cm

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

04.10. – 07.12. O. T. Sylvia Hagen, Manfred Paul, Werner Stötzer Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Bahnübergang auf Rügen in den 70ern, Manfred Paul, 70er, Fotografie Handabzug Barytpapier

Sylvia Hagen (*1947), Manfred Paul (*1942), Werner Stötzer (1931-2010) haben auf Rügen in den 70ern, 80ern und 90ern zeitweilig gelebt und gearbeitet.

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

16.09. – 31.01.2026 Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag von Arnold Odermatt. Arnold Odermatt Fotografie. Abb. Ennetmoos, 1973, Arnold Odermatt, C-Print, aufgezogen und gerahmt, Bild: 50 x 50 cm, Photo: © Urs Odermatt, Windisch

Am 29. Mai 2025 wäre Arnold Odermatt (1925-2021) einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert die Galerie Springer Berlin eine Jubiläumsausstellung mit ausgewählten Fotografien. 

Institutionen

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Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 26.10. embrace. CHANEL Commission im Hamburger Bahnhof . Klára Hosnedlová. Abb. Klára Hosnedlová, Performance in Berlin, 2024 © Klára Hosnedlová

„embrace“ im Hamburger Bahnhof ist die bislang größte institutionelle Einzelausstellung von Klara Hosnedlová. Die Künstlerin schafft in der Industriearchitektur der historischen Halle des Museums eine utopische Landschaft aus Flachsfasern, Stickereien, gegossenem Glas, Sandstein, Ton, Eisen- und Betonplatten. Im Zentrum stehen von handwerklichen und industriellen Fertigungsprozessen sowie nationalen Grenzverschiebungen geprägte ländliche Gegenden der heutigen Tschechischen Republik. Betonplatten und Eisenwände zitieren etwa die Architekturen der kommunistischen Ära. Mit Hosnedlová (geboren 1990) präsentiert der Hamburger Bahnhof erneut in der Haupthalle eine junge Künstlerin, die mit einer ortspezifischen Installation die Grenzen von Skulptur erweitert.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch CHANEL Culture Fund und Burger Collection, Hong Kong und TOY Freunde. 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

02.09. – 26.10. Experiment und Vision. Fotografien 1982–1989. Klaus Elle Installation, Fotografie. Abb. aus der Serie: „Erleuchtungen“, Klaus Elle, 1986-1988, Silbergelatineabzug, getont, 50 x 60 cm, Photo: Klaus Elle, 2025

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

06.09. – 09.11. The Presence of the Unseen . Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud, Katrin Hosterbach Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Fotografie. Abb. Ahnung, Barbara Duisberg, 2020, Schlagmetall, Ink, Brillengläser, Photo: Barbara Duisberg

Unsere Identität und unser Leben werden bestimmt durch Erfahrungen, Gelebtes und die Erinnerungen daran. Diese Erinnerungen, seien sie hervorgerufen durch Gerüche, Geräusche, durch Objekte, Fotos oder Bilder, überfallen uns, erinnern uns an Menschen und Ereignisse und an die damit verknüpften Gefühle. Welchen Einfluss haben sie auf unsere Gegenwart und den zukünftigen Weg? Und sind wir immer bereit, uns zu erinnern und uns mit Vergangenem zu beschäftigen?


Die Künstlerinnen Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud und Katrin Hosterbach, Mitglieder der Atelierhausgenossenschaft Berlin Charlottenburg, Stieffring (AHGB), haben sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses Themas künstlerisch auseinandergesetzt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

13.09. – 09.11. Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt. Sophia Pompery, Sandra del Pilar, Mehtap Baydu, Katarzyna Józefowicz, Anka Leśniak, Anna Królikiewicz, Dorota Nieznalska, Hanna Nowicka, Agata Nowosielska, Hanna Shumska, Krzysztof Leon Dziemaszkiewicz Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Vermittelte Erinnerung, Dorata Nieznalska, 2023, Mixed Media, Photo: Dorata Nieznalska

Die Gruppenausstellung „Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt" präsentiert Werke zeitgenössischer Künstler:innen, die mit der Dreistadt (Danzig-Sopot-Gdynia) und Berlin verbunden sind. Sie behandeln die Fragmente einer zerbrochenen Realität und zeigen ihren Zerfall in ihren Arbeiten. Sie machen uns bewusst, dass unsere Realität – egal ob in Polen oder in Deutschland – zersplittert, ungemütlich, unvorhersehbar und von Aggression geprägt ist, die allzu oft gegen Frauen gerichtet ist. Die Ausstellung „Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt" diagnostiziert jedoch nicht nur diesen Zustand der Welt, sondern zeigt die Lebenswirklichkeit von Betroffenen. Sie solidarisiert sich und ruft zum Handeln auf, indem sie einfühlsam den Blick auf jene richtet, die sonst wenig Sichtbarkeit erhalten. 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

24.09. – 09.11. Gärten des Widerstands. Lorenz Kienzle Fotografie. Abb. Eines von 6 Fuchskindern vor dem Fuchsbau auf der KlimaInsel, Lorenz Kienzle, 2025, Fotografie, Photo: Lorenz Kienzle

An der Ecke Prinzregenten / Waghäuseler Straße befindet sich ein in der Geschichte Berlins noch nie bebautes Grundstück, auf dem 89 Jahre lang Kleingärten gehegt und gepflegt worden sind. Den Pächtern waren ihre Gärten trotz vielerlei Proteste zum 30. November 2023 gekündigt worden, da das Gartenland einem Bauprojekt der landeseigenen Immobiliengesellschaft Berlinovo weichen soll. Die Ausstellung porträtiert die unterschiedlichen Gärten, erzählt die Geschichte des 2359 qm großen Grundstücks und die seiner unmittelbaren Umgebung. 

Den Widerstand der Gärten gegen die endgültige Zerstörung dieses innerstädtischen kühlenden Biotops machte sich 2024 die Projektgruppe „KlimaInsel Wilmersdorf" zu eigen. Sie entwickelte die Gärten im Rahmen einer Zwischennutzung zu einem Gemeinschaftsgarten und kämpft für eine klimagerechtere Stadtentwicklung. Die widerständigen Gärten wurden zu einem Treffpunkt der engagierten Kieznachbarschaft. Seit dem Sommer 2023 wurde Lorenz Kienzle vom fotografischen Dokumentaristen der Gartenkultur zugleich zum Aktivisten der KlimaInsel. Den Ausstellungstitel entlieh er sich beim französischen Philosophen und Gärtner Gilles Clement.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 16.11. Strange! Surrealismen 1950-1990 aus den Sammlungen der Nationalgalerie. . Abb. Marin à cholie, Clemens Gröszer, 1983 , Detail, Photo: Fotonachweis: bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anfang der 1920er-Jahre entstand der Surrealismus – doch wann endete er? Einige setzen den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als Ende der Bewegung an, andere das Todesjahr des Wortführers André Breton (1896–1966), und wieder andere sind davon überzeugt, dass der Surrealismus gar kein Ende finden kann!

Fest steht, dass er sich rasch verbreitet hat. Ob in Frankreich, Spanien, der Tschechoslowakei oder Mexiko: Schon früh war man sich darin einig, den Surrealismus nicht als spezifischen Stil zu verstehen, sondern als Geisteshaltung. Wichtig ist allein ein „sur-realer“ Bezug zu dem, was wir „Realität“ zu nennen gewohnt sind, eine von gesundem Menschenverstand, Rationalisierung und Logozentrismus bestimmte Welt, aus der heraus es Schlupflöcher in eine „andere“, „über-wirkliche“ Wirklichkeit zu finden gilt.

Obgleich der Surrealismus als gemeinsame Bewegung in Deutschland niemals festen Fuß gefasst hat, lassen sich in den Sammlungen der Nationalgalerie seine Spuren erkennen. Unter dem Titel STRANGE! sind rund 60 Werke von 40 Künstler*innen aus Ost und West versammelt, in denen sich Anklänge an die Kunst des Surrealismus finden – sei es durch motivische oder stilistische Zitate, sei es durch weltanschauliche Ähnlichkeiten. Allesamt in den Zeiten des Kalten Kriegs entstanden, zeugen sie von der verbindenden Kraft einer Kunst, die sich mit ihren Werken gegen die Zumutungen der jeweils geltenden „Wirklichkeit“ wehrt.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mo–So 10–18h

bis 23.11. Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne. Emmy Roth, Anni Albers, Elli Hirsch, u.v.m. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Kaffee- und Teeservice, Emmy Roth, Berlin 1931, Silber, getrieben, Photo: Jens Ziehe

Die Aus­stellung zeigt die Bedeutung jüdischer Designer­innen für den Eman­zipations- und Modernisierungs­prozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Mit rund 300 Exponaten von mehr als 50 Gestalter­innen bringt die weltweit erste Gruppen­ausstellung zu diesem Thema Pionierinnen zusammen, die sich trotz gesellschaft­licher Margi­nalisierung herausragende Positionen in ihren jeweiligen Bereichen erkämpften.

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

10.10. – 23.11. „Bruch“. Juliane Tuebke Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Abb.: Erl (Detail) ©CHROMA, Juliane Tuebke, 2024

Ab dem 10. Oktober 2025 lädt die Galerie Historischer Keller zur neuen Ausstellung „Bruch“ der Künstlerin Juliane Tübke ein. Ihre skulpturalen Installationen beleuchten die vielschichtigen Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Pflanzen in stadtnahen Moorlandschaften wie dem Spandauer Moor, die Tübke als aktive Mitgestalter von Ökosystemen und Lebensräumen begreift.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

26.09. – 28.11. Verwobenes Leben mit Pilzen. Joanna Hoffmann, Theresa Schubert Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. RhiZone: [Mother], VR environment, Joanna Hoffmann

In der post-humanistischen Ära sind Pilze und ihre Myzelien wegen ihrer Anpassungs-, Ausbreitungs- und Überlebensfähigkeit in den Fokus gerückt. Die Künstlerinnen zeigen uns, dass das Myzel als biologische Metapher für vernetztes und hierarchiefreies Denken dienen kann. Pilze sind somit positive Protagonisten in zeitgenössischen Narrativen, welche versuchen, im Angesicht einer nahenden ökologischen Katastrophe optimistische Visionen der Weltentwicklung zu entwickeln. Kuratiert von M. Smolińska.


 

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

13.09. – 07.12. Vom Widerstand der Künste. DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer. . Abb. Übereinander, Hermann Glöckner, 1967, Collage, Photo: Roman März

Der Universalkünstler Achim Freyer, Maler, Regisseur und Bühnenbildner, ist auch Gründer einer einzigartigen Kunstsammlung in seinem Wohnhaus in Lichterfelde West, die ihren Ursprung hat in der DDR mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern des Untergrunds.

Erstmals werden ausgewählte Arbeiten der DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer in einer eigenen Ausstellung gezeigt, um die künstlerische Bedeutung dieser zu großen Teilen wenig sichtbaren Kunstszene präsenter zu machen. Es ist eine Kunstszene, die sich im Untergrund über fast vier Jahrzehnte behauptet hat und aktuell an neuer Bedeutung gewinnt. Die Ausstellung zeigt exemplarisch, wie WIDERSTAND mit künstlerischen Mitteln zu bedeutenden Werk- komplexen der Gegenwartskunst geführt hat.

Ausgestellt werden unter anderem Werke von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Achim Freyer, Hermann Glöckner, Wilhelm Müller, Charlotte E. Pauly, A.R. Penck, Neo Rauch, Karlheinz Schäfer und Ruth Wolf-Rehfeldt

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

10.10. – 07.12. Verblieben. Erinnert. Gesehen. Verstummt. Eine Recherche.. Maria Sewcz. (Projektraum) Fotografie. Abb. Maria Sewcz, Photo: Maria Sewcz

Maria Sewcz setzt sich fotografisch mit Hinterlassenschaften ihrer Herkunftsfamilien auseinander, mit den wenigen Bildern, Dokumenten, Fundstücken, die in zufälliger Zusammenstellung und bruchstückhaft die Zeiten überdauert haben. Zur Ansicht gebracht werden Fotografien von Wohnorten und Landschaften, von bewahrungswerten Gegenständen ihrer Vorfahren, die sie mit ihren eigenen Erinnerungen abgleicht. Es geht um Material und Aura, um Beschreibung und Fiktion, um Retrospektive und Selbstbefragung vor dem Hintergrund eines umfassenden Zusammenhanges, von Geschichte. Maria Sewcz stellt Entwürfe von Erzählungen vor, die die Leerstellen des Überlieferten einbeziehen und frei zu interpretieren versuchen.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 12–18h

bis 15.12. The Enemy and his People. Portraits from the Soviet Union. Lothar Wolleh. Abb. From series: People ofthe Soviet Union, Lothar Wolleh, 1968/69, 38,7 x 38,7 cm , Photo: Lothar Wolleh

Nach mehr als fünf Jahren Zwangsarbeit in den Kohlengruben des sowjetischen Arbeitslagers Workuta kehrte Lothar Wolleh (1930–1979) im Januar 1956 als freier Mann nach Berlin zurück. Unter seinen wenigen Habseligkeiten befanden sich einige Bilder, die er heimlich während seiner Gefangenschaft im Gulag geschaffen hatte.

 

Gerade an diesem unwirtlichen Ort nördlich des Polarkreises, nur wenige Kilometer vom Lager Polarwolf entfernt, in dem Alexei Nawalny starb, erlebte Wolleh das Licht als „Lebenselixier“ und als Medium von Präsenz und Absenz. Die Kamera als „Lichtfänger“ wurde für ihn zu einem Instrument, mit dem er das Unsichtbare sichtbar machen konnte.

 

Während des Kalten Krieges reiste Wolleh erneut in die Sowjetunion. Die Ausstellung zeigt die Fotografien aus seiner Gefangenschaft und stellt ihnen Porträts von Menschen aus der gesamten Sowjetunion gegenüber. Sie erinnern uns daran, dass die individuelle Menschlichkeit selbst in Zeiten größter Feindseligkeit lebendig bleibt und sichtbar gemacht werden muss, um das Trennende zu überwinden.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

12.09. – 21.12. Marc-Oliver Schulz – Wasserland. Marc-Oliver Schulz Fotografie. Abb. Überfrorene Steinbuhne, Marc-Oliver Schulz, 06.02.2012

Eröffnung am Freitag, den 12. September 2025, 19-21 Uhr
In Anwesenheit des Künstlers


Weite, Wasser und steter Wandel prägen das Wattenmeer – eine Landschaft, die sich im Rhythmus der Gezeiten alle sechs Stunden neu formt. Alfred Ehrhardt sah darin einst „Urkräfte am Werk“. Der Hamburger Fotograf Marc-Oliver Schulz betrachtet das Watt aus anderer Perspektive. Auch ihn zieht es immer wieder an die Nordseeküste, doch er richtet seinen Blick nicht wie Alfred Ehrhardt auf Strukturen oder Stimmungen, sondern auf das Sehen selbst. Seine Werkserie Wasserland umfasst 35 Fotografien, die erstmals in Berlin ausgestellt werden.

Zwischen 2009 und 2017 besuchte Schulz regelmäßig die Elbmündung zwischen Büsum und Cuxhaven, ein Ort zwischen Land und Wasser. Auf den Steinbuhnen im offenen Watt wartet er auf den Moment, in dem sich Landschaft, Licht und Zeit entgrenzen. Seine Aufnahmen entstehen oft in der Dämmerung oder bei Nacht, wenn sich der Horizont mit dem Sternenhimmel aufzulösen scheint. In Analogie zum kurzen Stillstand der Fließkräfte am Kipppunkt der Tide zeigen seine Bilder einen Stillstand in der Kontinuität des Wandels. Die konzeptuelle Strenge und Beschränkung der Bildelemente abstrahieren die Landschaft und erheben ihre karge Schönheit auf eine universelle Ebene. Die Leere und Weite des Wattenmeers begünstigen die Schärfung der Wahrnehmung, weil das Narrativ entfällt. Das gegenstandsorientierte Sehen kann einem offenen, absichtslosen Schauen weichen. Im Bild wird der Ort nachrangig, dafür der Zustand der Landschaft bestimmend. Das Sehen bestimmt das Bild.

Im Gegensatz zu Alfred Ehrhardt blendet Marc-Oliver Schulz Spuren menschlicher Zivilisation nicht aus. So sind z.B. die der Schifffahrt dienenden Seezeichen ein wiederkehrendes Bildelement, das wie ein Erkennungsmerkmal die gesamte Bildserie durchzieht. In jeder Aufnahme verweisen Steinbuhnen, Holzlahnungen, Bohrinseln oder Lichter der Küstenstädte auf die Anwesenheit des Menschen, der sich zwischen Landgewinnung und Landverlust täglich mit dem Meer messen muss. Der Steinwall, auf dem der Fotograf steht – und wir als Betrachter mit ihm – wird so zum Symbol einer Bruchkante zwischen Natur und Mensch.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 04.01.2026 U22 – Adijatu Straße. Toyin Ojih Odutola. Abb. Spirited Awey: Chihiro — Ifemelu + Companions @ Adijatu Str. (A Thousand Happenings @ Adijatu Str.) , Toyin Ojih Odutola, 2025, Detail, Photo: © Toyin Ojih Odutola, 2025. Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York

Ojih Odutola verwandelt das Ostkabinett des Museums in die „Adijatu Straße“, eine Station der fiktiven U-Bahnlinie U22, um das Zusammenspiel von Bewegung und Geschichte zu thematisieren. Beeinflusst von ihrer Erziehung als westafrikanische Frau im US-amerikanischen Süden untersucht Ojih Odutola in ihrem Werk soziale und politische Dynamiken durch das Mittel der Haut, die Fluidität des Ausdrucks und die Bedeutung von Dunkelheit und Licht. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland zeigt ca. 25 Werke auf Papier und Leinwand.

Toyin Ojih Odutola (geboren 1985 in Ile-Ife, Nigeria, lebt und arbeitet in New York, USA) stellt die menschliche Figur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und verwendet für ihre großformatigen, komplexen Porträts traditionelle Materialien, wie Tinte, Zeichenkohle und Pastellkreide. Ojih Odutola konstruiert in ihren erzählerischen Werken komplexe fiktionale Mythologien und fordert die Betrachter*innen auf, Machtdynamiken, Kolonialgeschichte und die Wahrnehmung afrikanischer Ausdrucksformen und sexueller Orientierung zu hinterfragen. Sie hatte in letzter Zeit Ausstellungen in der Kunsthalle Basel (Schweiz), im SFMOMA (Kalifornien, USA), im Barbican Centre (Großbritannien), im Whitney Museum (New York, USA) und ihre Arbeiten wurden auf der 60. Venedig-Biennale 2024 im nigerianischen Pavillon gezeigt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Assistenzkuratorin Emily Finkelstein, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie Gegenwart.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

11.09. – 04.01.2026 Ruprecht von Kaufmann . HERBST. Ruprecht von Kaufmann Malerei. Abb. HERBSTABEND, Ruprecht von Kaufmann, 2024, Öl und Collage, 277x540 cm

Das Haus am Lützowplat zeigt als Partner der Berlin Art Week 2025 die Einzelausstellung HERBST von Ruprecht von Kaufmann. Speziell für die Räume des Kunstvereins konzipiert, zeigt sie bis auf eine Ausnahme ausschließlich Arbeiten, die seit Ende 2024 entstanden sind. Unter Bezugnahme auf Werke von Otto Dix (1891–1969) verschränkt von Kaufmann unsere Gegenwart mit den politischen und gesellschaftlichen Phänomenen der Weimarer Republik vor einhundert Jahren. Die Parallelen sind zahlreich und oft beunruhigend: Erneut befinden wir uns in einer Zeit großer Umbrüche, geprägt von wirtschaftlichen und politischen Krisen, dem Wiedererstarken rechtspopulistischer Kräfte und einer wachsenden Bedrohung durch einen Krieg in Europa. Ruprecht von Kaufmann malt unsere Gesellschaft am Rande einer neuen Zeit.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

05.09. – 11.01.2026 Dispersion. Wataru Murakami. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. Untitled (JAX 01, Diriyah), Wataru Murakami, 2025, Photo: Wataru Murakami

Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler Wataru Murakami, in Japan geboren und in Kanada sowie den USA aufgewachsen, fotografiert leerstehende Orte, kaum wahrgenommene Details und Spuren von Bewegungen. In der Ausstellung Dispersion (dt. Zerstreutheit) setzt sich der Künstler mit dem Empfinden seines Selbst und dem Begriff der Zugehörigkeit auseinander. Durch visuelle Eingriffe wie Übermalungen und Fragmentierungen entwickelt Murakami eine eigene Bildsprache, in der das Sichtbare zugleich auf etwas Verborgenes verweist – eine alternative Wirklichkeit, die sich unter der Oberfläche offenbart.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

11.09. – 11.01.2026 What does it mean for a place to be loved? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu, Ian Waelder Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst. Abb. I Wandered from Dusk to Dusk and back and forth, Millions of Years ago, Anita Muçolli, 2019, Rauminstallation, Photo: Anita Muçolli

Was bedeutet es in einer Zeit zerbrochener Geografien und umkämpfter Geschichten, eine Heimat zu lieben? Ist Heimat ein Ort der Sehnsucht oder eine Last der Geschichte? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu und Ian Waelder stellen in dieser Ausstellung, in der Liebe mit Entfremdung verwoben ist und Verbundenheit mit Kritik zusammenstößt, die Widersprüche der Zugehörigkeit zu einem Ort in Frage. Indem sie sich mit Exil, Widerstand und fließenden Identitäten auseinandersetzen, hinterfragen die Künstler:innen die Bedeutung von Heimat - nicht als festen Ort, sondern als ein sich wandelndes Terrain von Politik und Emotionen. 

Ihre Werke reflektieren die Auswirkungen der Migration auf die persönliche und kollektive Identität, die Spannungen zwischen der Verkörperung des kulturellen Erbes und der Assimilation sowie die emotionalen Spuren der Vertreibung. Über zufällige Begegnungen und ständigen Austausch entfalten die beteiligten Künstler:innen Erzählungen, die spezifisch für die Erfahrungen von Migrant:innen der zweiten und dritten Generation sind, die sowohl das Trauma als auch die Nostalgie der Heimat ihrer Familien geerbt haben.   

Am 11. September, dem Tag nach der Eröffnung, findet ein Künstler:innengespräch mit der Kuratorin Hana Halilaj statt. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 gold. Pfelder Installation, Performance. Abb. gold, Pfelder, 2025, Photo: Pfelder, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Pfelders künstlerische Haltung und Arbeit beinhaltet, bestimmten Räumen oder Orten eine adäquate Neu-, Um-, oder überhaupt Nutzung zuzuführen, sie neu zu definieren. In seinen situativen Interventionen im städtischen Umfeld beschäftigt er sich sehr konkret mit urbanen und gesellschaftlichen Strukturen. Fragestellungen des öffentlichen Raumes werden aufgegriffen und Öffentlichkeit selbst wird thematisiert. Wichtig ist hierbei der integrative und kommunikative Charakter der Arbeiten.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 Urban Reflections. Simone Zaugg Installation. Abb. Urban Reflections, Simone Zaugg, 2025, Photo: Simone Zaugg, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht die Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 Life in Focus // Eine Retrospektive. Vera Mercer, Kurator: Jens Pepper Fotografie. Abb. Portrait Vera Mercer, Mark Mercer, um 1970, Photo: Fotograf: Mark Mercer

Die schweizerisch-amerikanische Fotografin Vera Mercer (*1936 in Berlin) absolvierte zunächst eine Tanzausbildung, bevor sie sich dem Fotografieren von Objekten, Porträts und neo-barocken Stillleben zuwandte. Mercer arbeitete mit Fotografie und wurde vor allem als Porträtistin schnell bekannt. Ab den 1990er Jahren erarbeitete sie zudem Wandbilder für Restaurants. Ihre detailreichen Stillleben setzen meisterlich Natur und Kulturgegenstände in Szene und werden international ausgestellt.

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 The Bloody Radicals. Sharon Kivland Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. FRUCTIDOR, Sharon Kivland, Photo: Sharon Kivland

Sharon Kivlands Ausstellung mit 120 Handzeichnungen nimmt auf den ab 1792 geltenden republikanischen Kalender in Frankreich Bezug, der eine vollkommen neue Zeitrechnung auf Basis des Dezimalsystems einführte. Maßgeblich waren natürliche Phänomene, Lebewesen oder Pflanzen. Anstelle der Götter- und Königsbezüge des gregorianischen Kalenders wurde so ein auf Reformen hin ausgerichtetes Instrument entworfen, das allerdings nicht lange Bestand hatte. 

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

19.09. – 17.01.2026 Trauma ReCoded. Haci Sami Yaman Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Ausschnitt einer 25-Meter-Papierarbeit. Anderes Sehen. Schwarzlichtsysteme, Haci Sami Yaman, 2024, Mixed Media, o. A., Photo: Künstler

Haci Sami Yaman lebt und arbeitet in Berlin. Das Sehen ersetzt er durch das Ertasten „kosmischer Vibrationen“ und schafft beeindruckende Werke aus Punkten, Linien und kalligrafischen Elementen. Seine Welt-Codierungen verbindet er mit mystischen Schriften wie der Kabbala und Grigori Grabovois Zahlensystem. Yamans Kunst eröffnet besondere Zugänge zur Wahrnehmung und zeigt alternative Perspektiven jenseits visueller Normen.
 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

17.10. – 18.01.2026 Sony World Photography Awards 2025. Fotografie.

Herausragende fotografische Werke des renommierten Wettbewerbes aus Genres und Kategorien wie Architektur & Design, Kreativ, Dokumentarische Projekte, Umwelt, Landschaft, Portfolio, Porträt, Sport, Stillleben, Natur & wilde Tiere.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 25.01.2026 Baubau. Ein Spielort für Kinder. Kerstin Brätsch. (Westflügel des Erdgeschosses) Installation, Sonstiges. Abb. Play Day, Kerstin Brätsch, Photo: © Gropius Bau, Foto: Guannan Li

Spielen, lachen, laut sein, toben, nichts tun – und das in einem Ausstellungshaus! Mit BAUBAU hat die Künstlerin Kerstin Brätsch einen kostenlosen Spielort für Kinder gestaltet, in dem mehr erlaubt ist als verboten. Bunte Wandtapeten, Strukturen, Objekte und eine Reihe von „Loose Parts“ (losen Materialien) formen im Erdgeschoss des Gropius Bau Räume, die keine festen Vorgaben machen, sondern durch die Aktivitäten der Kinder bestimmt werden. Sie geben die Richtung und die Form vor für das, was hier passiert. BAUBAU hat Anfang September 2024 als Pilotprojekt gestartet und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 25.01.2026 Delcy Morelos. Abb. Profundis, Delcy Morelos , 2024, Installationsansicht, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo , Photo: © Courtesy die Künstlerin, CAAC Sevilla and Marian Goodman Gallery / Pepe Morón

Delcy Morelos ist für ihre sinnlich erfahrbaren, immersiven Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Erde, Lehm, Gras, Zimt und Nelken bekannt. Morelos (geboren 1967 in Tierralta, Kolumbien) arbeitet seit drei Jahrzehnten mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Die in Bogotá lebende Künstlerin entwickelt ihren künstlerischen Prozess in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und den Kosmologien der Amerikas. Sie beschreibt ihre Kunst als ein Verweben von Materialien, Elementen und Wissen. Seit ihrer ersten Erdarbeit „Eva“ aus dem Jahr 2012 befindet sie sich in einem fortwährenden Dialog mit der Erde, zu dem sie die Öffentlichkeit einlädt. 2022 wurde ihre Skulptur „Earthly Paradise“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2024 waren ihre Werke unter anderem im Dia Chelsea in New York, im Museo Moderno in Buenos Aires, in der Pulitzer Arts Foundation in St. Louis, im Astrup Fearnley Museet in Oslo sowie im CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla zu sehen.

Nach Naama Tsabar und Andrea Pichl ist dies die dritte zeitgenössische Kunstinstallation einer Künstlerin, die parallel zur Sammlungspräsentation von Joseph Beuys in der Kleihueshalle des Hamburger Bahnhofs gezeigt wird.

Morelos' Installation bildet eine Gegenposition zu den Aktionen, Skulpturen und Environments der Joseph Beuys-Werke, die eine der vier ständigen Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof bilden.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

02.10. – 01.02.2026 Weathering. Beverly Buchanan Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Untitled (photograph), Beverly Buchanan, ca. 1978 – 1980, Fotografie auf Hochglanzpapier, 8 x 10 Zoll, Photo: Courtesy Andrew Edlin Gallery

Die Ausstellung ist die erste Werkschau der Künstlerin Beverly Buchanan (*1940, Fuquay, North Carolina, †2015, Ann Arbor, Michigan) in Deutschland und bietet einen umfassenden Einblick in ihr vielfältiges Œuvre. Sie vereint Werke aus allen Schaffensphasen. Begleitet wird die Ausstellung von einer neuen Arbeit der britischen Künstlerin Ima Abasi Okon.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.02.2026 Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

11.09. – 23.02.2026 Make a travel deep of your inside, and don’t forget me to take. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025. Charmaine Poh Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. The Moon is Wet, Charmaine Poh, 2025, video, Photo: Charmaine Poh

Die 1990 geborene singapurisch-chinesische Künstlerin und Dokumentarfilmerin pendelt zwischen Singapur und Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Ermächtigung aber auch Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Queerness und Weiblichkeit im asiatischen Raum. Zugleich ist ihr Werk von östlicher Philosophie, Medienkritik und der Idee des Cyberfeminismus inspiriert. 

Im Herbst 2025 wird Charmaine Poh eine Ausstellung im Berliner PalaisPopulaire gewidmet.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

17.10. – 01.03.2026 Netzwerke des Surrealismus. Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch Abb. Dorothea Tanning, Spannung, 1942, Öl auf Leinwand, 29 x 30,9 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie. Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin 2010, Foto: Jochen Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ (1924) eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in die weitverzweigten Netzwerke von Künstler*innen, Händler*innen und Sammler*innen dieser internationalen Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhundert. Ausgangspunkt der Präsentation ist ein zweijähriges Forschungsprojekt des Landes Berlin und der SPK, das die Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch untersucht, einer Sammlung die heute zum Bestand der Neuen Nationalgalerie gehört. Die Ausstellung zeichnet die ereignisreichen Wege der Gemälde und Skulpturen nach, die von Paris, dem Ursprungsort der surrealistischen Bewegung, über Brüssel und andere europäische Städte, über die Jahre des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bis nach Südamerika und ins amerikanische Exil reichten. Die Biografien der einzelnen Objekte erzählen von Freundschaften, Sammelleidenschaften und Handelsverbindungen ebenso wie von Verlust, Verfolgung und Neubeginn. Über die Geschichte des einzelnen Werkes hinaus, geben sie einen Einblick in die facettenreichen Netzwerke der surrealistischen Bewegung sowie die politischen Herausforderungen der Zeit.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

05.09. – 31.05.2026 Petrit Halilaj.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

05.09. – 03.08.2026 Skulpturen und Zeichnungen. Brigitte Meier-Denninghoff Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Paris, Brigitte Meier-Denninghoff, 1961, Photo: Martin Matschinsky

Brigitte Meier-Denninghoff gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49, wurde auf der documenta II und III sowie 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des für ihre Skulpturen bekannten Paars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier-Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08.2026 Hero. Monira Al Qadiri Installation. Abb. SS Murex (series) (2023), Monira Al Qadiri, Lightbox installation, 25 x 25 x 7cm, Photo: © Markus Tretter

Ein Fokus der Arbeit von Monira Al Qadiri liegt auf den sozio-kulturellen Auswirkungen der Ölindustrie sowie deren Geschichte und Zukunft. Zu diesem
Thema forscht und arbeitet sie bereits seit über 10 Jahren; sie hat den Diskurs um Öl, Patriarchat und Globalisierung mitgeprägt. In ihren Werken werden
die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative. 

Die Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation, bestehend aus einem großformativen Wandgemälde und Objekten in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. 
Monira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2023); UCCA Dune, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao, Spanien (2022); Blaffer Art Museum, Texas, USA (2022); Haus der Kunst, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019);  The CIRCL Pavilion, Amsterdam, Niederlande (2018); Sursock Museum, Beirut, Libanon (2017) und Gasworks, London, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin.