Jun

Galerien

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Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 19.06. D'après Manet. group show. Jordi Alcaraz, Martin Assig, Andrea Baumgartl, Nicole Bianchet, Peter Böhnisch, Peter Bömmels, Abraham David Christian, Christopher Colm-Morrin, Michael Craig-Martin, Tatjana Doll, Slawomir Elsner, Tim Ernst, Marianna Gartner, Pep Girbent, Julius Grünewald, Beate Günther, Tobias Hauser, Axel Heil, Almut Heise, Gregor Hildebrandt, Hipkiss, Marcel Hüppauff, John Isaacs, Martha Jungwirth, Michael Kirkham, Gustav Kluge, Dirk Lange, Philip Loersch, Markus Lüpertz, Haruko Maeda, Jakob Mattner, Jonathan Meese, Monika Michalko, David Nicholson, Tanja Nittka, José Noguero, Albert Oehlen, Lydia Pettit, Reinhard Pods, Daniel Richter, Gerd Rohling, Gino Rubert, Matthias Schaufler, Dennis Scholl, John Stark, Craig Stewart, Strawalde, Dimitris Tzamouranis, René Wirths. (Ausstellung auch im Kunst Lager Haas, Lise-Meitner-Str. 7-9, 10589 Berlin. Besichtigungen nach Vereinbarung) Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie.

Unter dem Titel D’après Manet sind in der Galerie Michael Haas Werke von 51 internationalen Künstlerinnen und Künstlern versammelt, die zum allergrößten Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Sie würdigen das Erbe des französischen Malers Édouard Manet (1832-1883), indem sie seine Gemälde und Zeichnungen zitieren oder parodieren, sie in den ihnen eigenen Sprechweisen adaptieren und uns, den Betrachtenden, völlig neue Blickwinkel eröffnen.

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 20.06. Evelina Reiter. solo show. Evelina Reiter Malerei. Abb. Zoologischer Garten, Evelina Reiter, 2024, Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm, Photo: Evelina Reiter

Eveline Reiter

solo show

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 20.06. kristalline. Albert Weis Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. Albert Weis, Photo: Albert Weis

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

02.05. – 24.06. Two. Dawid, Gerry Johansson.

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

02.05. – 25.06. Sachlichkeit. Kate Diehn-Bitt, Michael Langer, Rafael Cidoncha, Emese Kazár, Sabine Herrmann Malerei, Zeichnung. Abb. Beneath the Surface and Beyond, Emese Kazár, 2025, Öl auf Leinwand, 37 x 41 cm, Photo: Jens Weyer

Der Begriff „Sachlichkeit“ lässt an die Kunstströmung der „Neuen Sachlichkeit“ denken, die von 1918 bis 1933 andauerte und für die 1920er-Jahre typisch ist. Mit der im Jahr 1900 in Schöneberg bei Berlin geborenen und 1978 in Rostock verstorbenen Künstlerin Kate Diehn-Bitt zeigt die Ausstellung eine zu Unrecht vergessene Vertreterin dieser Strömung, die ihre Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzte. Ein weiterer Künstler, aus dessen Nachlass Werke präsentiert werden, ist Michael Langer. Er zählt zu den Vertretern des „German Pop“, benannt nach der 2014 unter der Leitung von Max Hollein in der Schirn Kunsthalle Frankfurt veranstalteten Ausstellung. 
Sachlichkeit findet sich aber auch in der zeitgenössischen Kunst bei Rafael Cidoncha, Emese Kazar und Sabine Herrmann 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

02.05. – 26.06. Im Licht der letzten Haltung - Erinnerung trägt den Frieden. Gruppenausstellung. Marguerite Blume-Cárdenas, Christopher Balzer, Wiebke Conrad.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

07.05. – 26.06. Karl-Heinz Schwind. Abb. Karl Heinz Schwind

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

bis 27.06. Collagen und Malerei. Tino Geiss Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Nachtgarten, Tino Geiss, 2024, Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm, Photo: Tino Geiss

Die Galerie Brockstedt wurde 1959 von Hans Brockstedt in Hamburg gegründet und befindet sich seit 1992 unter der Leitung von Boris Brockstedt in Berlin. Im Fokus steht die gegenständliche Kunst der Klassischen Moderne, speziell der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Im zeitgenössischen Programm vertritt sie Werke der internationalen Malerei und Skulptur. Aus der intensiven, ein Leben lang andauernden Arbeit mit dem Künstler Horst Janssen resultiert ein weiterer Schwerpunkt der Galerie.

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

bis 27.06. Erdzeichen. Frank Rödel, Malerei, Arbeiten auf/mit Papier

Unsere erste Einzelausstellung des Jahres widmet sich den aktuellen Werken von Frank Rödel, die unter anderem das spannungsreiche Verhältnis zwischen der Schönheit unberührter Natur und deren Gefährdung durch die menschliche Zivilisation thematisieren.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

bis 27.06. Ausstellung zum Gallery Weekend. Willi Baumeister, Rudolf Belling Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Afrikanische Spiele, Willi Baumeister, 1942, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 45 x 53cm, Photo: Willi Baumeister Stiftung, Stuttgart

Willi Baumeister (1889–1955) and Rudolf Belling (1886–1972) are part of the international avant-garde since the 1920s. Both artists put a focus on the non-representational treatment of form. Thus, they have a lasting influence on Post War abstraction.

We are celebrating our 35 years of presence in Berlin and, to mark the occasion, exhibit Belling’s iconic 1920ies sculptures alongside important paintings from Baumeister’s later work period, caracterised by a symbolic, amorphous visual language.

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 14–18h, Sa 12–15h

14.05. – 27.06. Latest. Innokenti Baranov Malerei

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Sa 14–19h, So 14–18h

21.05. – 27.06. L'orto dei sogni. Mariella Ridda Malerei. Abb. L'orto dei sogni, Mariella Ridda, 2025, Öl, Acryl, Ölpastell auf Leinwand, 200 x 280cm, Photo: M.Ridda

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

30.05. – 27.06. Elvira Bach. Einzelausstellung mit Grafiken zum 75. Geburtstag. Elvira Bach Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Radierung. Abb. Wenn es Nacht wird in Berlin, Elvira Bach, 1983, Mischtechnik auf Leinwand, 165 x 130 cm, Photo: Michael W. Schmalfuß

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

12.06. – 27.06. Made in Berlin Award + One Shot Award. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Un Casi Primer Beso, Camila Gattamelati, 2026, Photography

Erleben Sie in der BBA Gallery das Beste aus lokaler und globaler Kreativität. Der Made in Berlin Art Award rückt Berlins Talente ins Rampenlicht und bietet Künstlern eine Plattform, um sich Kuratoren und Sammlern in einer themenoffenen Gruppenausstellung zu präsentieren.

Parallel dazu feiert der One Shot Award die Kraft des Einzelbildes. Von KI bis Analog – diese internationalen Fotografien werden professionell produziert und ausgestellt, um lokale Energie mit globaler Vision zu vereinen.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 28.06. Al Banco. . Jay Gard, Frank Nitsche, René Wirths.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

02.06. – 28.06. Julia Rüther Malerei. Abb. Ausstellungsansicht, Julia Rüther, 2025, Photo: Julia Rüther

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

29.05. – 29.06. New York City. Adam Umbach, Molly Goldfarb. Abb. Waterlillies, Adam Umbach, 2026, Acryl und silber uaf Leinwand, 100 x 130 cm

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

01.05. – 03.07. Schriftbilder. Sabine Herrmann Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ein Gedicht von Paul Celan, Sabine Herrmann, 2023, Pigmente, Acrylbinder auf Papier, 85 x 85 cm, Photo: Sabine Herrmann

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

15.05. – 03.07. Skulptur / Malerei. Johannes Hepp + Lars Theuerkauff Abb. o.N, Johannes Hepp, 2025, Lindenholz bemalt, Glühbirne, Keramikfassung, 10 x 10 x 15 cm

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

09.05. – 04.07. Aus einer Berliner Privatsammlung. Gerhard Altenbourg, Horst Antes, Fernando Botero, Salvador Dalí, Max Ernst, Werner Heldt, Joan Miró, Pablo Picasso, Rolf Szymanski, u.a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Das Paar, Horst Antes, 1980, Aquatec auf Karton auf Holz, 52 x 39 cm, Photo: Roman März

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

22.05. – 04.07. Relax. Marc Taschowsky Malerei. Abb. Dreier, Marc Taschowsky, 2026, Öl auf Leinwand, 190 x 270 cm, Photo: Marc Taschowsky

Taschowskys Werk bewegt sich im Spannungsfeld von Aneignung und Transformation. In Anlehnung an Strategien der Pop Art und die Brüche dadaistischer Bildlogik greift er auf ein kollektives Bildgedächtnis zurück: Fragmente aus Comic, Werbung und medialer Ikonografie, die er überlagert, verschiebt und neu codiert. Anders als die klassische Pop Art zielt er jedoch nicht auf reine Oberfläche, sondern auf die Malerei selbst – ihre Materialität, ihre Widerständigkeit und ihre Fähigkeit, Bedeutung aktiv hervorzubringen.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

27.05. – 04.07. Longing. Johannes Gervé Malerei. Abb. cerulean blue , Johannes Gerve, 2025, Tempera auf Leinwand, 130 x 260

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 05.07. Whispers of Japan. Luciano Castelli Malerei. Abb. GENJI (Double Self-Portrait), Luciano Castelli, 2025, Paravent, 180 x 450 cm

Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung "Whispers of Japan" knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues, vielschichtiges Werk.

Herzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives, atmosphärisches Erlebnis, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt.



 

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

01.05. – 05.07. La Voz Que Responde. The Voice that Responds. Javier Léon Pérez Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. La Voz Que Responde, Javier Léon Pérez, 2025, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm, Photo: Javier Léon Pérez

La Voz Que Responde entwirft einen Raum der Interpellation und inneren Resonanz. Der Titel verweist auf eine Form des Sprechens, die nicht festlegt, sondern öffnet, ruft und auf Antwort wartet. Bedeutung wird nicht behauptet, sondern in Bewegung gesetzt – als Spiel von Ruf, Echo und Resonanz. Die Ausstellung vereint Malerei und Arbeiten auf japanischem Papier von Javier Léon Pérez, die sich in einem Übergangspunkt des Dialogs begegnen.

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

22.05. – 11.07. Arkadia. Andrea Grützner Fotografie.

Für ihre Serie „Arkadia“ arbeitet die deutsche Künstlerin Andrea Grützner mit dichromatischen Folien, die sie zwischen Grashalmen und Pflanzenblättern einfügt. Es entstehen psychedelische Kompositionen, die die Grenze zwischen Organischem und Künstlichem verwischen. 

Andrea Grützners künstlerisches Werk beschäftigt sich mit der emotionalen und visuellen Wahrnehmung von Räumen. Andrea Grützner (*1984) absolvierte ihr Masterstudium der Fotografie an der Hochschule Bielefeld. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien; ihre Arbeit wird international ausgestellt. Andrea Grützner lebt und arbeitet in Dresden.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

22.05. – 11.07. Gezeichnet mit... Gezeichnet auf... Gisoo Kim, Ev Pommer, Ralf Witthaus, u. a. Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

26.05. – 11.07. Carlos Aires Arbeiten auf/mit Papier, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Sonstiges

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Sa All day openh, So 12–18h

06.06. – 11.07. JKMS 2026. Abner Braig, Milan Kusmuk, Una Küttenbaum, Hana Vulin Malerei, Zeichnung, Installation

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

12.06. – 11.07. On garde l´Essentiel. Darédo Zeichnung. Abb. o.T., Darédo, 2025, Mischtechnik auf Karton, 80 x 60 cm

Darédo ist eine populäre, französische Künstlerin, deren Werke sehr gefragt sind. Wir haben sie im letzten Jahr besucht und einige viel beachtete Arbeiten für die E&U-Ausstellung mitnehmen können. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr bei einem erneuten Besuch mit einer Einzelausstellung im Gepäck zurückreisen werden. Darédo beschreibt sich selbst als Outsider-Artist und ihre Zeichnungen als Theater magischer Kräfte, auf dessen Bühne sich tragikomische Szenen abspielen. 

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

01.05. – 17.07. P r e s e n t . Yoana Tuzharova Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Ausstellungsansicht: TOUCH, data monument, Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf, Yoana Tuzharova, 2021, Photo: Yoana Tuzharova

Galerie Gilla Lörcher freut sich sehr, die zweite Einzelausstellung der bulgarischen Künstlerin Yoana Tuzharova zu präsentieren. In der Ausstellung P R E S E N T konfrontiert uns Yoana Tuzharova mit den Spuren, die wir tagtäglich zwischen der digitalen und der analogen Welt hinterlassen: Fettschlieren und Swipe-Spuren wie sie beim Chatten, Mailen, Scrollen, Shoppen und Liken auf dem Smartphone-Display entstehen. Die Künstlerin arbeitet hier mit unterschiedlichen Medien: Fotografie, Druck, Installation und Lichtarbeiten. 

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

05.06. – 18.07. Der Versuch Wasser in einem Sieb zu tragen. Maja Drachsel Malerei

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

02.05. – 25.07. Lines · Curves · Motions. Groupshow. Loredana Nemes, Aitor Ortiz, Stefanie Seufert Fotografie. Abb. Others 02, Stefanie Seufert, 2024, C-print, handgefertigt, 93 x 73 cm

Die Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit den Künstler:innen Loredana Nemes, Stefanie Seufert und Aitor Ortiz ankündigen zu können. Auf den ersten Blick wirken die drei künstlerischen Positionen unterschiedlich. Das verbindende Element ist jedoch die Analyse und Interpretation von Strukturen und Mustern in der Natur. „Ein natürliches Muster zu betrachten bedeutet, für einen Augenblick zu entdecken, dass unser eigener Geist an derselben geheimen Geometrie teilhat, welche alle Lebewesen und Lebensformen durchdringt.“ (Aitor Ortiz) Dieser Gedanke manifestiert sich in den ruhigen weißen Linien von Loredana Nemes auf tiefschwarzem Grund, die an Landschaftsbilder, Partituren oder Oszillographen erinnern. Aitor Ortiz zeigt metallische Kurven, die wie eine Hommage an die Fotografien von Karl Blossfeldt anmuten. Aufzeichnungen des Flügelschlags werden in Stefanie Seuferts Fotografien sichtbar, für die sie Meisen in Berliner Parkanlagen aufnimmt.

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

31.05. – 30.07. Push Boundaries. Michael Stich Malerei. Abb. Be my valentine, Michael Stich, 2023, Acryl auf Japanpapier, 25 x 36 cm

Die Liebe zur Kunst entdeckte Michael Stich bereits während seiner Zeit als Tennisprofi. Seit rund 20 Jahren malt er und nutzt die Malerei, um Emotionen und persönliche Erlebnisse auszudrücken. Inspiriert von US-amerikanischem Expressionismus sowie Einflüssen von Polke, Futurismus und Konstruktivismus entwickelte er einen eigenen Stil. Die Leinwand ist für ihn ein Raum der Freiheit – ein Ort intensiver Leidenschaft und künstlerischer Selbstverwirklichung.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

02.05. – 01.08. utopisch. Robert Elfgen Malerei, Zeichnung, Installation. Abb. Tamara IX, Robert Elfgen, 2025, Metallic spray paint, wood stain, ink on wood, artist's frame, 125.5 × 190 × 4 cm | 49 3/8 × 74 7/8 × 1 5/8 inches (framed), Photo: Mareike Tocha

The work of Robert Elfgen explores the relationship between humankind and nature through a distinctly mythical, poetic lens. His assemblages, collages, light objects, and floor- and wall pieces are often arranged in room-filling installations that resemble walk-in paintings. On the occasion of Gallery Weekend Berlin, Sprüth Magers is pleased to present a solo exhibition of new and recent works by Elfgen.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

02.05. – 01.08. Thomas Demand Fotografie. Abb. Money, Thomas Demand, 2025, UV-print on copper, 85 × 64 cm | 33 1/2 × 25 1/8 inches, Photo: Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn

Thomas Demand ist bekannt für seine Fotografien minutiös gefertigter Papiermodelle, die historisch, politisch oder kulturell aufgeladene Szenen ebenso rekonstruieren wie alltägliche Momente. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freuen sich Monika Sprüth und Philomene Magers, eine Einzelausstellung mit neuen Arbeiten von Demand zu präsentieren. 2025 begann der Künstler mit einer neuen Technik zu arbeiten und schuf dabei kleinformatige Bilder, die auf Kupfer gedruckt sind. Das Material hat eine lange Tradition in der Kunstgeschichte: Bereits in der Renaissance als Malgrund verwendet, diente es später als Träger für einige der frühesten Fotografien, die auf versilberten Kupferplatten entstanden, und wurde damit auch Teil der Geschichte der Fotografie. Die neuen Arbeiten reichen von eng gefassten Naturansichten bis hin zu Abstraktionen KI-generierter Bilder. Durch seine konstruierten Welten hinterfragt Demand die Paradoxien der Wahrnehmung und untersucht, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, wie wir uns an sie erinnern und auf welche Weise wir beeinflusst oder manipuliert werden. Ob Demand nun die zufälligen Anordnungen der Natur oder die dystopischen Visionen der KI einfängt, seine Arbeit bewegt sich gekonnt zwischen Skulptur und Fotografie, Illusion und Abbild sowie Wirklichkeit und Interpretation.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. Wolfgang Petrick. (Schaulager, Gipsstraße 3, 10119 Berlin) Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Krokodilkampf, Wolfgang Petrick, 1979, Mischtechnik auf Leinwand, 195 x 295 cm, Photo: Galerie Poll

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. (solo exhibition). (solo exhibition). Lars Fischer Malerei

Lars Fischer verbindet in seiner künstlerischen Praxis digitale und traditionelle Techniken. Auf PVC gedruckte Bildcollagen exemplarischer Motive werden zum Hintergrund von in Öl gemalten Szenen und Gegenständen. Seine hybriden Malereien bearbeiten und erzählen das Thema der Katastrophe. Gemalte gesellschaftliche Phänomene dieser Katastrophe werden in Lars Fischers Malereien zu symbolhaften Erzählungen einer Menschen zentrierten Wirklichkeit.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.06. – 01.08. HELMA Malerei, Zeichnung. Abb. Morgenstund, HELMA, 1988, Öl auf Leinwand, zweiteilig, 200 x 250 cm, Photo: Galerie Poll

Institutionen

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Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

15.05. – 18.06. Fragiles . Claudia Otto, Angelika Priese Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Träumerin II, Claudia Otto, 2025, Collage, 14 x 21 cm

"Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele."


Henri Cartier-Bresson

 

Claudia Otto ist Berufsmusikerin, Soloflötistin in einem aufstrebenden ostdeutschen Sinfonieorchester. 

Und außerdem begnadete Fotografin. 

 

Zu ihrer Motivation sagt sie: "Als Musikerin bin ich der Vergänglichkeit meines Spiels, der im Raum verklingenden Töne unterworfen... Das hat etwas Magisches und Zauberhaftes. Aber manchmal wünschte ich mir, dass etwas bleibt - eine Weile zumindest!" In der Fotografie, so meint sie, "(kann ich) Situationen, Dinge auf meine ganz persönliche Weise einfangen. Ich versuche, ihr Wesen zu erfassen und mich von dieser Seite den Geheimnissen des Lebens, des Traumes zu nähern. Ich kann Menschen sehr nah kommen, kann Erlebtes, Erlittenes reflektieren, verarbeiten, innere Bilder visualisieren, Gefühle sichtbar machen."

 

Im Fenster sind die Metallskulpturen von Angelika Priese aus den 1990er Jahren zu sehen. Die Skulpturen sind geerdet und dann auch wieder zur Auflösung bereit. Sie fallen aus dem Rahmen und sind trotz der metallischen Struktur in gewisser Weise auch fragil.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

bis 21.06. Kunst Hand Werk Brücke . Max Pechstein, Fritz Bleyl, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Gussmann, Karl Schmidt-Rottluff, Emy Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde, Ada Nolde, Lise Gujer, Erna Schilling, Julia Staub-Oetiker, Jeane Flieser, Helene Spengler, Leny Spengler, Andrea Faraguna, Jerszy Seymour, Santiago da Silva, Kasia Fudakowski Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Stuhl II, Ernst Ludwig Kirchner, 1920, Arvenholz mit Ochsenblut gefärbt

Das Kunsthandwerk der Brücke wurde bisher wenig untersucht und ausgestellt. Dies überrascht umso mehr, haben doch Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde zeitlebens neben ihren Gemälden und Druckgrafiken auch Möbel, Schmuckstücke oder Teppiche entworfen. Gerade die „Künste im Gebrauch“ spiegeln auch den innovativen Gestaltungswillen und die bewusste Abkehr von ästhetischen Konventionen wider, die für die Künstler des Expressionismus charakteristisch sind.

Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke untersucht die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte und ermöglicht so völlig neue Perspektiven auf das Schaffen der Künstlergemeinschaft. Sie nähert sich dem Themenfeld durch die verwendeten Materialien (Holz, Metall und Textil) auf innovative Weise an und arbeitet eng mit Praktiker*innen zusammen, um die besonderen Techniken zu vermitteln.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 21.06. Mind the Gap. Die Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie . Verdiana Albano, Sandra Buschow, Eva Grillhösl, Paulina Hildesheim, Jana Islinger, Telke Jungjohann, Rainer Christian Kurzeder, Ramon Lehmann, Michelle Maicher, Claudia Neuhaus, Lukas Ratius, Eva von Schirach, Helen Stevens, Tara Wolff, Antine Karla Yzer Fotografie, Sonstiges. Abb. It's not violence, if it's normal, Antine Karla Yzer, seit 2024, Photo: Antine Karla Yzer

mit Arbeiten von Verdiana Albano, Sandra Buschow, Eva Grillhösl, Paulina Hildesheim, Jana Islinger, Telke Jungjohann, Rainer Christian Kurzeder, Ramon Lehmann, Michelle Maicher, Claudia Neuhaus, Lukas Ratius, Eva von Schirach, Helen Stevens, Tara Wolff, Antine Karla Yzer

Die Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie präsentiert ihre neuesten Arbeiten der letzten zwei Jahren. Unter der Leitung von Prof. Linn Schröder und Ingo Taubhorn richtet die Ausstellung den Blick auf Risse in Systemen, auf das Nicht-mehr und das Noch-nicht und auf das Dazwischen. In den Serien wird von Brüchen, Spannungen und Übergängen erzählt und von Gewalt, Flucht- und Grenzerfahrungen. Familienbiografien werden auf ihre zeitgeschichtliche wie individuelle Einbettung hin reflektiert, das Verhältnis Mensch-Natur befragt, geschlechtliche Zuordnung und Rollenbilder untersucht.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 21.06. Deutscher Friedenspreis für Fotografie . Fotografie. Abb. Maximilian Mann Deutscher Friedenspreis für Fotografie, Maximilian Mann , Photo: Maximilian Mann

Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie wird von der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Papierhersteller Felix Schoeller vergeben. Der Preis zeichnet professionelle künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen. Präsentation der Gewinnerserie von Maximilian Mann und der nominierten Arbeiten. 

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

13.05. – 26.06. Cubature: The Art Game. Digitale Kunst

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 28.06. Persistence of Vision. Peter Hujar, Liz Deschenes Fotografie. Abb. Self-Portrait Jumping, Peter Hujar, 1974, Photo: © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Die Ausstellung vereint Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie. Hujar, der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest. In der Ausstellung werden Hujars Fotografien mit zeitgenössischen Werken der in New York City lebenden Künstlerin Deschenes verwoben.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 28.06. Men don't cry. Hannes Jung. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Fotografie. Abb. Damjan, Bilenca, Hannes Jung, 2017, Photo: Hannes Jung

Während des Krieges in den 1990er Jahren in Bosnien-Herzegowina wurden Männer verschiedener Nationalitäten Opfer sexualisierter Gewalt. Sie wurden gefoltert, missbraucht und zu Gewalt untereinander gezwungen. Über die erlittenen Qualen konnten viele kaum sprechen. Hannes Jung widmet sich in seiner Fotoarbeit diesem bislang tabuisierten Thema. In subtilen schwarz-weißen Aufnahmen verweist er auf die seelischen Spuren der Betroffenen. Die Frage "Was vom Krieg übrig bleibt?" beschäftigt Jung bereits lange, auch im Hinblick auf die anhaltenden Kriegstraumata, die in der Gesellschaft weiterwirken.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

01.05. – 28.06. Geschichten, die wir mit uns tragen. Comics über Diaspora und Zugehörigkeit. Keum Suk Gendry-Kim, Lisa Wool-Rim Sjoblom Wool-Rim Sjoblom, Sheree Domingo, Patrick Spät, Young-Rong Choo, Alexandra Rügler, Jeong-In Mun Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges. Abb. Langer Atem, Jeong-In Mun / Rotopol, 2026

Die Gruppenausstellung im Rahmen der Comic Invasion versammelt internationale Comic- und Graphic-Novel-Künstler:innen, deren Arbeiten Fragen von Diaspora, Identität und Zugehörigkeit thematisieren. 

In gezeichneten Erzählungen, Sequenzen und installativen Elementen erkunden die Werke Erfahrungen des Dazwischen – zwischen Sprachen, Kulturen, Orten und Erinnerungen. Comics werden dabei als künstlerische Mittel des Erinnerns und der gesellschaftlichen Positionierung verstanden.
 

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

14.05. – 28.06. Domesticity I. Marlene Kargl. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105) Abb. You may not go any further, Marlene Kargl, 2024, Installation, Photo: Eric Tschernow

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

03.05. – 05.07. Kein Tag ohne Linie. Zeichnungen 1962–2026. Achim Freyer Zeichnung. Abb. ohne Titel, Achim Freyer, 2015, Graphitstift auf Papier, 17 x 11 cm , Photo: Roman März

Für den Maler, Theatermacher und Brecht-Schüler Achim Freyer ist die Linie kein bloßes Abbild, sondern purer élan vital. Getreu dem Leitmotiv „Kein Tag ohne Linie“ begreift er das Zeichnen als unaufhörlichen Prozess: Jede Spur auf dem Papier ist die vitale Niederschrift eines Lebensweges, der sich – mal tastend, mal impulsiv – entfaltet.

Die Ausstellung zeigt dieses Werden als tägliche Notwendigkeit. In der Unmittelbarkeit des Augenblicks entstehen Figuren, Orte und Landschaften die zwischen spielerischer Leichtigkeit und existenzieller Tiefe oszillieren – eine energetische Brücke zwischen innerem Empfinden und gelebter Erfahrung.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.07. En-tfal-tet. Die Kunst des Sehens. Daniela Böhler, Heidrun Meyer, Edelgard Dräger, Simon Adler, u.a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Farbtunnel, Claudia Guss, N.N.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in künstlerische Positionen aus vier Jahrzehnten Kunst im Haus der Diakonie Wehr-Öflingen (HdD Wehr-Öflingen) und lädt zur kreativen Inklusion ein. Augenscheinlich wird die Vielfalt der beschrittenen kreativen Wege zum individuellen Ausdruck beteiligter Künstler*innen aus dem süd-westlichen Dreiländereck. Die kontrastreichen Arbeiten sind voller Dynamik und Energie. Jede Arbeit ist nicht nur Ausdruck einer persönlichen Geschichte, sondern Zeugnis des beständigen, künstlerischen Schaffens im HdD Wehr-Öflingen. 

 

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

bis 26.07. Installation und Video. Julien Paccard Malerei, Zeichnung, Installation, Medienkunst

In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung lotet der interdisziplinär arbeitende Künstler Julien Paccard die Möglichkeiten der Aneignung des öffentlichen Raumes und dessen buchstäblicher Er-Fahrungen auf dem Skateboard aus. Dabei hinterfragt er die (Stadt-)Landschaft als Ansammlung kollektiver Erinnerungen und Gefühle. Für den historischen Keller transformiert er dies in ein rhizomatsiches Geflecht aus Installation, Video, Musik und Tafelmalerei.

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

bis 31.07. Heinz Trökes - Augenreisen. .

Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen

Im Mittelpunkt steht Heinz Trökes (1913–1997) als Maler, Reisender, Netzwerker und Mitbegründer der Galerie Gerd Rosen, die nach 1945 zu einem wichtigen Ort des künstlerischen Neubeginns in Berlin wurde. 

Über fünf Jahrzehnte hinweg bereiste Trökes mehr als 40 Länder auf sechs Kontinenten. Die Ausstellung zeigt, wie diese Erfahrungen in seine Kunst eingingen – nicht als dokumentarische Abbilder, sondern als eigenständige, poetische Bildwelten. 

Sonderöffnungszeiten: Freitag 1.5.2026 bis Sonntag 3.5.2026, jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 09.08. Brancusi Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Muse endormie, Brancusi, 1910, Bronze , Photo: © Succession Brancusi, Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI/Philippe Migeat/Dist. GrandPalaisRmn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

13.06. – 16.08. Umut Azad Akkel. Holding My Drink in the Corner. Installation, Sonstiges. Abb. Hide and Seek, Umut Azad Akkel, 2026, Filmstill

Holding My Drink in the Corner ist ein Projekt des Berliner Künstlers Umut Azad Akkel zusammen mit Kurator Ozan Ünlükoç aus Istanbul und wurde über einen ausgedehnten Zeitraum entwickelt, um sich mit zwischenmenschlichen Dynamiken und Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen. Die Einzelausstellung im Haus am Lützowplatz umfasst mehrere Werke, darunter manche, die für diesen Ort geschaffen wurden, sowie die Installation der großen Gerüst-Skulptur The Path im Außenraum in unmittelbarer Nähe.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 17.08. Seeing Words, Reading Images. Die Written Art Collection im Dialog mit der Sammlung Deutsche Bank. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Textilkunst. Abb. The Linden Tree Poems, Etel Adnan, 2019, Folded leporello, Ink and watercolour on paper, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy the Artist and Sfeir-Semler Gallery

Die Written Art Collection zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Schriftkunst. Mit rund 400 Werken umfasst sie Arbeiten aus Europa, Nordamerika und Ostasien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten. Das kunsthistorische Spektrum reicht von der gestisch-abstrakten Malerei des Westens nach 1945 über zeitgenössische Kalligrafie bis hin zu den vielfältigen Ausdrucksformen globaler Konzept- und Medienkunst.

Die Ausstellung Seeing Words, Reading Images bringt Positionen aus der Written Art Collection mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Deutsche Bank, eine der wichtigsten Unternehmenssammlungen zur zeitgenössischen Kunst auf Papier, in einen facettenreichen Dialog. Ausgangspunkt ist das komplexe und hochaktuelle Phänomen von Schreiben und Schrift in der Kunst – als Linie, informelle Geste, Handschrift und Kalligrafie, Typografie oder Schriftbild. Dabei geht es um die Bedeutung der Written Art als Mittel globaler Verständigung und grenzenloser visueller und textlicher Möglichkeiten des Erzählens – seien es Poesie, politische Kritik oder das Aufarbeiten von Geschichte.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 23.08. Balkan Erotic Epic. The Exhibition. Marina Abramović Performance. Abb. Women Massaging Breasts II aus der Serie Balkan Erotic Epic, Marina Abramović, 2005, C-Print, Photo: © Marina Abramović. Courtesy der Marina Abramović Archives / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert im Frühjahr 2026 Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region, in der Abramović aufgewachsen ist – verwebt die Ausstellung filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Kunst am Bau in Spandau . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie

Präsentation von insgesamt 20 Kunst-am-Bau-Wettbewerbsbeiträgen für zwei Schulneubauten im Bezirk Berlin-Spandau. Das Gymnasium in der Rhenaniastraße mit dem Wettbewerbsgewinner Malte Bartsch und die Ergebnisse eines Kunst-am-Bau-Wettbewerbes im Bereich Artistic Research für die neue Schule im größten Neubaugebiet Berlins der Insel Gartenfeld

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Kunst am Bau – 2 Projekte. Medienkunst, Digitale Kunst, Sonstiges. Abb. Entwurf von Malte Bartsch für das Gymnasium in der Rhenaniastraße, „Einsteinkachel-Vielzahl Einzahl“, Malte Bartsch

2025 und 2026 wurden im Bezirk Spandau zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe ausgelobt. In einer gemeinsamen Ausstellung werden insgesamt 20 Entwürfe von 28 Künstler*innen präsentiert.

 

Wettbewerbsteilnehmer*innen:

Neubau eines Gymnasiums in der Rhenaniastraße in Haselhorst

Christiane Dellbrügge & Ralf de Moll / Andreas von Ow / Marta Dyachenko & Albert Weis / Kasia Fudakowski / Cisca Bogman & Via Lewandowsky & Oliver Störmer / Neda Aydin / Alice Hauck & Amelie Plümpe / Malte Bartsch (Wettbewerbsgewinn) / Manaf Halbouni & Roberto Uribe / Abie Franklin & Daniel Hölzl

Neubau der Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Siemensstadt

Martin Binder / Zuzanna Czebatul / Roland Fuhrmann / Dagmara Genda / Stephan Kurr / Marion Orfila / Pfelder / Judith Seng / Studio KIM & ILLI / Anna Witt (Preisgerichtssitzung erst nach Drucklegung dieser Karte)

 

Die beiden Wettbewerbe wurden in Kooperation mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH/Schulbau durchgeführt, die beide Schulen für den Bezirk Spandau errichtet. Fertigstellung der Schulen 2028 sowie 2029.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Eine Ausstellung in Kooperation zwischen der Magdalena Abakanowicz Kunstuniversität Poznan und dem ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst Berlin

Das ständige Gefühl multipler existenzieller Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der geplanten deutsch-polnischen Ausstellung.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Halle – Leipzig International. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. heyyy, Nina Hach, 2024

Startbahn frei für aktuelle Arbeiten von Studierenden, Absolvent*innen und Meisterschüler*innen der Fachklasse für Malerei und Grafik von Prof. Kerstin Drechsel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Fachklasse für Malerei von Prof. Tilo Baumgärtel und Prof. Heide Nord an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler arbeiten sowohl ganz klassisch mit der Malerei und loten auch die Grenzbereiche des Mediums aus: von der künstlerischen Grafik über Video und Comic bis zu Objektkunst und Installation. Das Panorama der ausgewählten Werke gibt einen umfassenden Einblick in die Vitalität und Frische des klassischen Mediums, wie es heute an zwei der bedeutendsten Kunsthochschulen in Ostdeutschland mit ihren großen Traditionslinien vermittelt wird. Mit Kerstin Drechsel und Tilo Baumgärtel prägen zwei sehr unterschiedliche malerische Positionen die Arbeit in den Fachklassen und machen die Ausstellung zu einem faszinierenden Rundum-Blick auf junge Malerei und ihre Perspektiven auf die künstlerische Zukunft.

 

 

Mit Arbeiten von:

Luke Carter, Anne Chpakovski, Franziska Dathe, Niklas Dietzel, Leon Friederichs, Kristina Hajduchova, Luna Haser, Selma Kan, Mathilda Köhler, Marthe Lallemand, Felix Lorenz, Klara Schöll und Anali Vakili aus der HGB  Leipzig

 

Rike Bewer, Ben Billhardt, Sarah Goerke, Henning Gundlach, Nina Hach, Luca Japkinas, Youjeong Kim, Yerina Lee, Louisa Pieper, Naomi Pietros, Tom Plehn, Michelle Sorin, Johanne Iris Kyrilla Steiner und Elektra Tzamouranis von der Burg Giebichenstein Halle

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

30.05. – 23.08. Bedrohung / Zagrożenie / Menace. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. ohne Titel, Anna Tyczyńska, 2009

Das beständige Gefühl von multiplen existenziellen Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Bedrohungen artikulieren sich ganz unmittelbar in der Wahrnehmung des Individuums, sie werden aber auch medial kommuniziert und bestimmen so die kollektive Sensibilisierung ganzer Gemeinschaften. Die zeitgenössische Kunst fungiert häufig wie ein Seismograph, der mit unglaublicher Sensibilität die „Schwingungen” aller Arten von Gefahren und Bedrohungen registriert. Sowohl ganz konkret greifbar, als auch nur vermittelt spürbar. Wie analysieren Künstlerinnen und Künstler aus den Nachbarländern Deutschland und Polen ähnliche Bedrohungen? Wie reagieren sie darauf, wie verarbeiten sie sie, welche Strategien der Resilienz bzw. direkten Antwort entwickeln sie?

 

In einem Spannungsfeld zwischen akuter und gefühlter Bedrohung, zwischen Erfahrung und Angst bewegen sich die künstlerischen Beiträge zu der deutsch-polnischen Ausstellung, die maßgeblich Lehrende der Magdalena-Abakanowicz- Kunstuniversität in Poznań und Berliner Gäste gemeinsam vorstellt.

 

Natalia Brandt, Zehra Doğan, Nezaket Ekici, Diana Fiedler, Adam Gillert, Joanna Hoffmann, Anna Kędziora, Karolina Komasa, Kamila Kobierzyńska, Maciej Kozłowski, Katarzyna Klich, Ewa Kubiak, Katarzyna Kujawska-Murphy, Maciej Kurak, Ewa Kulesza, Hanna Łuczak, Janusz Marciniak, Paul Magee, Anahita Razmi, Sonia Rammer, Magda Starska, Sebastian Trzoska, Anna Tyczyńska, Veronika Witte, Marc Tobias Winterhagen

 

Kuratiert von Prof. Dr. Marta Smolińska und Dr. Ralf F. Hartmann

 

 

Mit freundlicher Unterstüzung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Adam Mickiewicz Instituts.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 31.08. SculpturePopulaire: "Public Resonator". Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Public Resonator, Nevin Aladağ, 2023, Photo: Valentin Behringer, 2023 Baden Baden

Nevin Aladağs Skulptur Public Resonator mutet futuristisch an. Ihr öffentlicher „Resonator“ ist eine polyphone Skulptur. Die Formen sind Schlaginstrumente; die Skulptur ist mit aufgeschraubten Mundstücken, baumelnden Glockenstäben und mit Saiten bespannten Schalllöchern versehen. Für Aladağs Werk sind Musik, Tanz und Spiel zentral – als Ausdruck kultureller Identität oder als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaft.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

28.05. – 13.09. It's A Balance Trick. Zeitgenössische Kunst zwischen Gleichgewicht und Instabilität. Thomas Behling, Anna Borgman, Wiebke Elzel, Catherine Rose Evans, Simon Faithfull, Tom Früchtel, Ya Wen Fu, Noa Heyne, Kennedy & Swan, Csilla Klenyánszky, Nadja Marcin, Gabi Schillig, Natalia Stachon, Morten Straede, Sophia Pompéry Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie, Urban Art. Abb. Entanglement with a Tectonic Rift, Simon Faithfull, 2022, Digitalfotografie

"It's a Balance Trick" versammelt künstlerische Positionen, die Gleichgewicht nicht als statischen Zustand, sondern als dynamischen, oft prekären Akt des ständigen Aushandelns begreifen. Die Künstler:innen untersuchen den fragilen Moment des Kippens sowohl im Werk als auch in der Ausstellung: Über drei Monate hinweg kommen und gehen Werke, verlassen das Gebäude oder kehren zurück. Installationen, Performances und partizipative Interventionen schaffen neue Dialoge zwischen Kunst und Publikum.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

05.06. – 27.09. Ein Berliner Koffer. Der Fotonachlass von Fide Struck. 1932 – 1938 . Fotografie. Abb. Koffertraum, Fide Struck, bpk-Fotoarchiv, Photo: Fide Struck

Fide Struck fotografierte in den 1930er Jahren in Berlin Szenen aus der Arbeitswelt, dem Stadtleben und der Freizeitgestaltung. 1941 packte er etwa 3.000 Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch das Nachkriegsdeutschland überstand. 2015 öffnete Strucks jüngster Sohn Thomas schließlich den Koffer und begann, den Schatz zu bergen. Das Willy-Brandt-Haus zeigt die besten Berliner Bilder aus Fide Strucks Werk.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

07.05. – 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

01.05. – 10.01.2027 Chanel Commission. We Make Years Out of Hours. Lina Lapelytė Installation, Sonstiges. Abb. What Happens with a Dead Fish?, Lina Lapelytė, 2021, Kunstenfestival des Arts Brussels , Photo: © Lina Lapelytė / VG Bild-Kunst Bonn, 2025 / Bea Borgers

Für die zweite Ausgabe der CHANEL Commission verwandelt Lina Lapelytė die Historische Halle des Hamburger Bahnhof in eine polyphone Bühne für eine partizipative Choreografie verwandelt. Die Besucher*innen können direkt Teil dieser groß angelegten Auftragsarbeit werden, die im Jubiläumsjahr die einzigartige Architektur des Hamburger Bahnhofs selbst in den Mittelpunkt rückt.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.