Nov

Galerien

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Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

25.09. – 21.11. Flora. Edite Grinberga. Malerei. Abb. Bambus I, Edite Grinberga, 2026, Öl auf Leinwand, 150 x 230 cm, Photo: Edite Grinberga

In ihrer Ausstellung „Flora“ widmet sich die lettische Malerin Edite Grinberga der Widerstandskraft und Schönheit von Wildpflanzen. Monumentale Darstellungen von Gräsern, Ranken und Sträuchern sowie ihr faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten eröffnen einen poetischen Blick auf die Resilienz der Natur. Inspiriert von daoistischem Denken entstehen eindrucksvolle Gemälde, die die enge Verbundenheit allen Lebens erfahrbar machen.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

29.09. – 21.11. Gesammelte Zeit. Marita Czepa Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Funstück Deko aus der Serie Archäologie der Zukunft, Marita Czepa, 2022, Buntstift auf Karteikarte, 10,5 x 14,8 cm, Photo: Joachim Czepa

In ihrer Ausstellung »Gesammelte Zeit« zeigt Marita Czepa Zeichnungen, die sich mit Spuren des Vergangenen, mit Erinnerung, Gebrauch und Bewahrung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen Fundstücke aus der Serie »Archäologie der Zukunft«: Die Arbeiten fragen danach, was bleibt, was wir aufheben und was künftige Generationen einmal über unsere Gegenwart erzählen könnten. Mit feinen zeichnerischen Mitteln richtet die Künstlerin den Blick auf das scheinbar Unscheinbare. 

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Fr 13–18h, Sa 11–15h

09.10. – 21.11. Collagen + Papierschnitte. Jan Brokof, Isabelle Borges, Joanna Buchowska, Marion Eichmann, Klaus Fabrizius, Ruthi Helbitz Cohen, Alexander Höfs-Schulz, Verena Issel, Jutta Loch, Christina Paetsch, Manfred Peckl, Isabel Reitemeyer, Jenny Rosemayer, Christine Schlegel, Bernd Schlothauer, Heidi Sill, Strawalde . Abb. White Persian, Isabel Reitemeyer, 2026

Kurator: Christoph Tannert

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

10.10. – 21.11. solo show. Kubra Khademi Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

10.10. – 21.11. Nature Under Construction. Carola Schapals Malerei. Abb. Great Cinema Above Water Surface, CAROLA SCHAPALS, 2024, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, Photo: CAROLA SCHAPALS

Wir freuen uns, eine Einzelausstellung mit Malereien von CAROLA SCHAPALS präsentieren zu dürfen.

Brunnenstr 170

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h

15.10. – 21.11. Solo Exhibition. Markus Keibel Malerei. Abb. Future Friends #1, Markus Keibel

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

30.10. – 28.11. solo show. Maria Schumacher Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. The line is a curve, Maria Schumacher, 2025, Ink on Japanese paper on canvas, 70 x 50 cm, Photo: Maria Schumacher

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

23.10. – 29.11. Skulpturen - Objekte - Bilder. Karsten Konrad Abb. Teide, karsten Konrad, 2021, Formica-Holz, 103 x 300 x 6 cm

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa All day openh

31.10. – 04.12. Solo. Ab Van Hanegem Malerei. Abb. Untitled, Ab van Hanegem, 2026, Acryl on canvas, 150 x 120 cm, Photo: AvHanegem

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

30.10. – 05.12. 30 Jahre Berlin. Mariano Rinaldi Goñi Malerei. Abb. Mariano Rinaldi Goñi

Die Galerie Deschler vertritt seit Ende der 90er Jahre den in Buenos Aires geborenen Argentinier Mariano Rinaldi Goñi, der schon als Student der Malerei an der Escuela Panamericana de Arte in Buenos Aires, bei Professor Horacio Porto, einem bekannten gesellschaftspolitischen Maler, für Aufmerksamkeit sorgte. Geleitet von Neugier, Wissensdrang und einem expliziten Interesse an europäischer Kultur und Sprache zog der Künstler 1996 nach Berlin um, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. 

Seit 2006 präsentierte er Ausstellungen, deren Themen der nordischen Mythologie und ihrer Reinterpretation durch Richard Wagner entlehnt sind, mehrmals zeitgleich zu Richard-Wagner-Festspielen, wie etwa 2006 in Wroclaw, Polen, sowie in den Sommern 2007, 2008, 2010 und 2018 in Bayreuth. In den folgenden Jahren integrierte Goñi zunehmend weitere mythologische Elemente in seine Arbeit und setzte sich insbesondere mit den Topi Apokalypse / Naturgewalten / Ratio / Chaos / Wahnsinn / Ekstase auseinander. Dies mündete 2015 in die Ausstellung "La Locura tropical" in der Galerie Deschler, und ab 2016 in einen neuen Themenkomplex in Bezug auf das mittelalterliche Gleichnis des Narrenschiffs. In den Sommern 2016 und 2018 kehrte er damit nach Bayreuth zurück, um abermals im Kontext der Richard-Wagner-Festspiele seine eigene Vision des Gesamtkunstwerkes in der Verbindung von live Malerei, Tanz, Musik und Poesie zu präsentieren. Im Frühjahr 2022 zeigte er eine umfangreiche Ausstellung im UNESCO Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar, die von Performances mit Musik, Tanz und Gesang sowie verschiedenen Workshops begleitet wurde. Außerdem erschien ein gut 50- seitiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen. Zudem initiiert Goñi seit 2012 mehrmals im Jahr sogenannte "Luderabende" in dem Lokal "Perlin" in Berlin, wo die Vorstellung neuer Gemälde mit Musik, Gesang und Tanzperformances verbunden wird.    

Zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen im In- und Ausland und eine Reihe von Katalogen und Veröffentlichungen in den letzten dreißzig Jahren haben seine Arbeiten weithin bekannt gemacht und stoßen immer wieder auf große Resonanz beim Publikum. 



 



 

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18:30h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–So All day openh

31.10. – 05.12. Actors Storys Traces . Oscar Castillo, Amir Omerovic Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

06.11. – 06.12. Landschaft. Karoline Kroiß, Hubertus Giebe. Abb. Weg im großen Garten, Hubertus Giebe, 2023, Öl auf Leinwand, 105 x 65 cm

Landschaften gemalt von zwei Künstlern/ Künstlerinnen zweier Generationen aus Berlin und Dresden. Karoline Kroiß malt mit Acryl in dünnen verlaufenden Schichten, während Hubertus Giebe pastoes in Öl malt.

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

13.11. – 12.12. Malerei. Abb. Raus !, Irene Fastner, 2025, Acryl auf Holz, 40x30cm

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 10–16h, Fr 10–14h

bis 18.12. Form-Raum-Vision. Henry Moore und seine Zeit Abb. Stadtlandschaft , Eduardo Paolozzi, 1979, Bronze patiniert , 58 x 108 x 5 cm, Photo: Bernd Borchardt

Bronzeskulptur aus der Sammlung Noack aus den 70er und 80er Jahren mit Henry Moore, Ed Kienholz, Kenneth Armitage, Eduardo Paolozzi, u.a. 

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

13.11. – 18.12. Menhir. Solo Exhibition. Rhys Himsworth Malerei, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Digitale Kunst, Sonstiges. Abb. Megalith 03, Rhys Himsworth, 2024, Mixed Media, Printmaking, 100 x 80 x 4 cm

Der walisische Künstler Rhys Himsworth verknüpft in seiner Praxis geologischen Abbau mit technologischer Produktion. Seine Ausstellung „Menhir“ greift die Idee neolithischer Monumentalsteine auf und zeigt Arbeiten zwischen Malerei, Skulptur und digitaler Fabrikation. Himsworth verbindet elektronische Bauteile mit Harz zu dichten Blöcken, die er mittels präziser CNC-Technik fräst. Diese mechanische Freilegung imitiert geologische Verwitterungsprozesse. Die Werke changieren zwischen moderner Abstraktion und Land Art, als spekulative Monolithen einer zukünftigen Archäologie.

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

13.11. – 18.12. Graceful Degradation. Solo Exhibition. Verena Bachl Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Core Sample (I), Verena Bachl, 2026, Ceramic Processors, 9.1 x 4.3 x 0.5 cm

Die deutsche Künstlerin Verena Bachl untersucht in ihren Skulpturen und Installationen, wie industrielle Objekte über ihre einstige Funktion hinaus fortbestehen. Ihre Ausstellung „Graceful Degradation“ widmet sich graduellen Veränderungsprozessen. Anstatt auf abrupten Kollaps zu blicken, verweilen die Arbeiten in Übergangszuständen, in denen Stabilität nur vorläufig ist. Materialien aus Licht, Metall und Struktur befinden sich an Schwellen und bilden einen offenen Prozess fragiler Gleichgewichte.

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Sa 12–20h, So 12–16h

13.11. – 18.12. Certain Places. Sabine Beyerle Malerei

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

30.10. – 19.12. Neue Arbeiten. Malerei. Abb. Blau, Sabine Herrmann, 2026, Pigmente, Acrylbinder auf Papier, 70 x 100 cm, Photo: Sabine Herrmann

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

30.10. – 19.12. Ezio D’Agostino Fotografie

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

06.11. – 23.12. 10 Wände Berlin. Manfred Butzmann, Ulrike Hahn, Konrad Knebel, Wolfgang Leber, Doris Leue, Harald Metzkes, Denise Richardt, Klaus Roenspieß, Hans-Otto Schmidt, Ursula Strozynski Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Neubau, Wolfgang Leber, 2021, Öl auf Holz, 33 x 48 cm

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

24.10. – 08.01.2027 Das Schokoladenmädchen von Berlin. Svenja Schüffler.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

28.10. – 09.01.2027 Abstraktion, 1930–1960. Willi Baumeister, Emil Schumacher, Karl Otto Götz, Ernst Wilhelm Nay, Rudolf Belling, Olle Baertling, Richard Mortensen, u.a Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

30.10. – 09.01.2027 Was ich eigentlich tun will. Peer Boehm Malerei, Zeichnung. Abb. Boehm, Peer, 2026, Acryl und Aquarell auf Leinwand, 180 x 180 cm, Photo: Peer Boehm

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Lena Keller. Lena Keller Malerei

Die Landschaftsbilder von Lena Keller sind nicht nur Darstellungen der natürlichen Welt, sondern auch Ausdruck unseres Bedürfnisses, „Natur“ durch eine kuratierte, hyperreale Linse zu sehen. Ihre Bilder fordern uns heraus, die Grenzen zwischen Realität und Künstlichkeit zu hinterfragen, zeigen sie doch eine Wahrheit, die alles andere als rein ist – eine Wahrheit, die im ständigen Umgestalten der Welt durch die digitale Sphäre existiert.

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Back When Tigers Used To Smoke. Youjin Yi.

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

30.10. – 15.01.2027 Group Show. Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com. Malerei

Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

06.11. – 16.01.2027 Journey. Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. o.T., Ganna Ki, 2025, Naturfarben auf Leinwand, 140x140cm, Photo: Ganna Ki

Gianna Ki ist Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin. In den vergangenen zwei Jahren führten sie intensive Forschungsreisen nach Mittel- und Südamerika, Indien und Japan. Dort lebte und arbeitete sie mit indigenen Gemeinschaften und setzte sich mit deren Mythen, Ritualen und traditionellen Kunsttechniken auseinander. Aus diesen Begegnungen entsteht ein vielschichtiger Werkzyklus, der kulturellen Austausch, Erinnerung und zeitgenössische Kunst auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

 

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

06.11. – 16.01.2027 Was bleibt. Michael Schuster Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Lichtbild 2025/03 (Ausschnitt), Michael Schuster, 2025, Cut Out, Laub auf Papier, 100 x 140 cm, Photo: Michael Schuster

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

14.11. – 16.01.2027 Oliver Thie. Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

19.11. – 17.01.2027 Fremde Zeiten, fremde Räume. Dieter Nuhr Malerei

Mommsenstr. 59

Berlin West

17.11. – 22.01.2027 Winteraccrochage. Kunstwerke aus dem Bestand und Neuerwerbungen. Malerei, Zeichnung, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Mz149 Ruhe, Kurt Schwitters, 1920, Collage und Mischtechnik auf Pappe, 15,5 x 10,8 cm, Photo: Sebastian Schobbert

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 30.01.2027 Malerei, Skulpturen, Objekte. im Undercover Showroom. Shuji Hijiya, Solveig Bolduan, Hans Scheib. Abb. Killing me softly, Shuji Hijiya, Öl auf Leinwand, 56x70 cm

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

13.11. – 30.01.2027 Märchen - Fairy Tales. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Momo, Gregor Hiltner, 2002, Acryl auf Leinwand, 110 x 140 cm

Wir eröffnen die erste vom Künstler kuratierte Ausstellung der Gregor-Hiltner-Stiftung in den Räumen der Galerie. Die Liste der KünstlerInnen wird noch bekannt gegeben.

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

14.11. – 30.01.2027 Gerhard Altenbourg zum 100. Geburtstag. Ausgewählte Unikate und Druckgrafiken. Gerhard Altenbourg Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Über ihn gebeugt: Die den Faden Spinnende, Gerhard Altenbourg, 1985, Gouache, Pulverfarbe, Chines. Tusche, Graphit, Litho-Kreide u.a. auf Fabriano-Bütten, 67 x 49 cm, Photo: Galerie Brusberg

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

10.11. – 28.02.2027 Edward Burtynsky

Institutionen

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Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

bis 22.11. Das, was drin war… Eine Kooperation zwischen der HBK Braunschweig und der HBKsaar

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

25.09. – 22.11. Parasite Island. Herbert Nauderer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Haus am See, Herbert Nauderer, 2024, Kohle/Museumskarton, 100x130, Photo: Herbert Nauderer

Herbert Nauderer nimmt uns mit in eine Fantasiewelt von hoher Suggestionskraft. Er nimmt darin Bezug auf Ereignisse der Geschichte, aktuelle Geschehnisse, Traumata und Verschwörungstheorien. In seinen künstlerischen Welten erschafft er düstere Traumsequenzen sowie rätselhafte Erzählungen, die mysteriös, absurd, komisch und bedrohlich zugleich sind, dabei aber äußerst intensiv in ihrer Wirkung.

Seit einigen Jahren wird dieser Zeichnungskosmos in den großangelegten Werkzyklen „Mausmannsland“, „Das Haus des Erfinders_die Expedition“ und „Parasite Island“ installativ durch Objekte, Photocomposings und Videoloops ergänzt. Seit 2016 entstehen auch eigenständige Filmprojekte, so beispielsweise der Kurzfilm „Parasite Island“ mit Sibylle Canonica und Josef Bierbichler.

Schöneberger Ufer 57

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–So 15–18h

07.11. – 22.11.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

02.10. – 27.11. Essenzen des Alltäglichen. Józef Czapski Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

29.10. – 28.11. Farbwelten. Malerei. Abb. So nah und auch so fern, Birgit Soiné, 2025, Acyl, Kreide, Kohle auf Leinwand, 100 x 80 cm

Künstlerstatement

"Ich fokussiere Zustände, die mich umgeben, beschäftigen und berühren und übersetze mein Erleben in Farben und Formen - teile so meine Sicht auf die Welt.

Hierbei sind für mich zum einen die unendlich vielen Licht- und Farbstimmungen in der Natur Faszination und wichtige Inspirationsquelle:

- Der Farbe ihren Reichtum an Nuancen entlocken“ 

Zum anderen beschäftigt mich die allgegenwärtige Vergänglichkeit in ihrer ihr eigenen Ästhetik. 

In diese Farbwelten, die geprägt sind durch eine hohe Farbtiefe, setze ich Spuren unseres menschlichen Daseins - mal dezent, die Anwesenheit des Menschen nur symbolhaft wahrnehmbar, mal die menschliche Figur konkretisierend. 

In meinem gesamten Gestaltungsprozess wirken emotionale, bildnerische und inhaltliche Entscheidungen - wechseln sich ab, überlagern und durchdringen sich - fügen sich zu einem großen Ganzen, einer Parallelwelt auf der Leinwand unter den Gesetzen der Malerei."

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

29.10. – 28.11. Ahnungen. Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Zweifall Tanzen Gedanken, Frank Markowski, 2022, Bronze, H x B x T: 57 x 40 x 23 cm

Ahnungen 

Frank Markowski ist ausgebildeter Keramiker und Journalist. Als nunmehr freier Künstler schöpft er aus beiden Berufsfeldern, kombiniert Form und Sprache: Er modelliert organische Objekte aus Steinzeug oder Papier und verbindet sie mit assoziativen Worten, die er als Titel und Untertitel auf die Sockel druckt. Einige Arbeiten lässt er in Bronze gießen. Auch sie werden mit der Weite der Sprache bereichert. So entstehen gehaltvolle Unikate, deren geistige Dimensionen die Betrachtenden selbst bestimmen: Sie sind eingeladen, luftige Räume zu entdecken – im Diskurs mit dem Objekt, dessen vom Künstler vorgeschlagener Bedeutung und eigenen Vorstellungen. Die Anmut seiner Arbeiten verlockt zu schauen, die Rundungen verführen zu berühren und die Worte lassen die Gedanken schweifen. Das Sinnliche öffnet die Tür zum Sinn; die Ahnung ist der Schlüssel. „Markowskis Skulpturen sind komprimierte gegenstandlose Figuren, die Gefühle oder geistige Prozesse symbolisieren.“ (Zitat Arie Hartog, Direktor Gerhard-Marcks-Haus, Bremen).

Markowski, Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK), lebt und arbeitet in Berlin und Worpswede. Jüngste Ausstellungen (u.a.): Galerie Reichert (Berlin), Gerhard-Marcks-Haus (Bremen)

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

29.10. – 28.11. Vom Ende her gesehen. Fotografie. Abb. Rust 3, Alfred Bouß, 2026, Sublimationsdruck auf Fliesen mit individuell bearbeiteten Stahlplatten, 30 x 30 cm

Alfred Bouß, Fotodesigner; Sublimationsdruck auf Fliesen mit individuell bearbeiteten Stahlplatten

In einer Zeit, in der Bilder des Tötens und der Entwürdigung die Nachrichten füllen, lässt sich Schönheit kaum noch ungebrochen darstellen. Die gezeigten Bilder wurden deshalb digital „altern“ lassen – bis sie wie Fundstücke einer untergegangenen Welt erscheinen: geborgen von Archäologen nach dem Ende der Menschheitsgeschichte. Eine zukünftige Spezies versucht, jene Wesen zu verstehen, die ihre eigene Lebensgrundlage zerstörten. Zugleich verweist die Anmutung der Exponate – in Anspielung auf die Anfänge der Fotografie – auf eine Zukunft des 19. Jahrhunderts.

Im Sublimationsdruck auf Fliesen übertragen, fanden die Bilder ihren Träger schließlich in Stahlplatten, bearbeitet mit Salzwasser, Säuren, Farben und Feuer. Rost schläft nicht – die Oberflächen bleiben ein offener Prozess. Jedes Exponat trägt deshalb Zeit in sich: stetige Veränderungen sind Teil seiner Natur.

Alfred Bouß, Jahrgang 1952, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Fotograf, Autor, Kultur- und Veranstaltungsmanager, Internetgestalter seit den Anfängen, Religionswissenschaftler, Philosoph, Publizist, Kommunikationsprofi. Und immer wieder: die Kamera.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 29.11. Half Life Chornobyl. Fotografie. Abb. arc-gestaltung, Berlin, unter Verwendung von Volker Kreidler, Kyjiw, 1995 1995, Photo: Volker Kreidler

Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte der Fotograf in die Sperrzone zurück, 2025 reiste Volker Kreidler erneut nach Kyjiw, die Fotografien sind ein hochaktuelles Zeugnis der politischen Gegenwart in der Ukraine. 

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

bis 29.11. You are here since you left. Margarita Wenzel Installation

Die Künstlerin Margarita Wenzel realisiert im Historischen Keller eine ortsspezifische Klanginstallation. Ausgehend von den räumlichen und historischen Gegebenheiten des Ortes entwickelt sie mehrere Soundpieces, die den labyrinthischen Raumfolgen erstmalig „Stimmen“ verleihen und sie völlig neu erfahrbar machen.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 06.12. Dabei sein und nicht schweigen. Gabriele Stötzer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Performance, Fotografie. Abb. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Gabriele Stötzer, 1985, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

02.10. – 06.12. Silberstreif. Daniela Friebel. (Projektraum) Fotografie. Abb. o.T. (02.08.1954), aus der Arbeit „Silberstreif”, Daniela Friebel, 2026, Photo: Daniela Friebel

Die Ausstellung »Silberstreif« der Künstlerin Daniela Friebel basiert auf dem Nachlass eines ostdeutschen Teilchenphysikers aus der Anfangsphase des geteilten Deutschlands. Die Briefe und Fotografien zeichnen das Coming-of-Age eines jungen Mannes nach, der sich in einer historischen Umbruchszeit intellektuell und existenziell verortet. Die physische Substanz der Dokumente – Faltungen, Schriftzüge, Stanzungen – wird zum Bildträger, zum Zeichen und zur Metapher. Aus der persönlichen Korrespondenz entstehen visuelle Verdichtungen, die über das Biografische hinausweisen und grundlegende Fragen nach Freiheit, Willkür und Verantwortung in den damaligen Zeiten politischer Verhärtung stellen.

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

bis 13.12. Like a Bird on a Wire. Solo Show. Lunita July Dorn Malerei, Zeichnung. Abb. Tell me about it, Lunita-July Dorn, 2026, Acryl auf Leinwand, 160×170 cm, Photo: Gunther Lepkowski

In großformatigen Gemälden und Zeichnungen macht sich die junge Malerin Lunita-July Dorn (*1999) immer wieder zur imaginären Protagonistin. Ob einzeln oder in Vielzahl, ihr eigenes Porträt ist der Ausgangspunkt einer eindringlichen malerischen Selbstbefragung, mit der sie individuelle und soziale Rollenbilder erprobt. Dorn verwebt persönliche Erinnerungen und Gefühle mit fantastischen Motiven und Szenerien zu anmutigen, autofiktionalen Erzählungen. 

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

24.09. – 13.12. Fractrue. Die Nominierten zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2026 stellen aus. Paula Doepfner, Lotte Meret Effinger, Andrea Freiberg, Sabine Groß, Cornelia Herfurtner, Dina Khouri, Benjamin Kunath, Kaarina-Sirkku Kurz, Marei Loellmann, Uta Neumann, Lisa Peters, Sophie Costanze Polheim, Wagehe Raufi, Katharina Reinsbach, Maxi Thom, Emma Zimmermann Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Sicht in die Ausstellung des Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2024, Photo: Andreas Meichsner

Die kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg loben seit 2002 den Kunstpreis des Haus am Kleistpark aus.Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Oberthema lautet in diesem Jahr »FRACTURE«. Der Begriff verweist auf Brüche und Risse, die sich sowohl in inhaltlichen Fragestellungen als auch in Materialien, Umsetzung und technischen Verfahren zeigen können. Der Bruch erscheint dabei als Erfahrung
und als künstlerisches Mittel zugleich: als Fragmentierung, Unterbrechung oder Verschiebung, die Wahrnehmung verändert.


Den Juryvorsitz übernimmt in diesem Jahr Franciska Zólyom, Direktorin, Kuratorin, Galerie für zeitgenössische Kunst (gfzk) Leipzig.

Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

29.10. – 23.12. Installation, Malerei, Performance. Vitali Shupliak Malerei, Installation, Performance

Der ukrainische Künstler Vitalii Shupliak konzipiert für das Gotische Haus eine ortsbezogene Installation. Rekurrierend auf die Architektur und die wechselvolle Geschichte des Hauses entwickelt er in unterschiedlichen Medien Arbeiten, die aktuelle Fragen nach Identität, Migration und räumlichen Grenzen aufwerfen und den historischen Ort in einen zeitgenössischen Kontext stellen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

09.10. – 31.12. Next Door. Tacita Dean, Bruce Nauman, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson, Tomás Saraceno. Abb. Ballroom, Thomas Demand, 2025, Photo: © Thomas Demand / VG Bild-Kunst, Bonn.

Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno kehren zurück zum Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart: In den frühen 2000er Jahren hatten sie Ateliers in angrenzenden Lagerhäusern. Diese Relikte der Berliner Industriegeschichte wurden teilweise in das Museumsgebäude integriert. 20 Jahre später treffen sich die fünf Künstler*innen anlässlich des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhof und zeigen in der Gruppenausstellung „Next Door“ neue und großformatige Werke. Das Wiedersehen bringt unterschiedliche künstlerische Werdegänge zusammen, die an diesem gemeinsamen Arbeitsort ihren Ausgangspunkt nahmen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 03.01.2027 On Landscape. Zwischen Eskapismus und Entzauberung. Jessica Auer, Alkan Avcıoğlu, Julius von Bismarck, Sven Drühl, Ornella Fieres, Philipp Fürhofer, Goudal Noémie, Beate Gütschow, Simone Haack, Michelle Jezierski, Friedrich Kunath, Hiroyuki Masuyama, Mike Strauch, Troika Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Drill Baby Drill, Troika, 2025, Single-channel video with soundtrack ©troika, 2025, 5’12 min (filmstill)

Die Ausstellung „On Landscape: Zwischen Eskapismus und Entzauberung“ versammelt internationale Künstler:innen, die das Thema Landschaft im Spannungsfeld ökologischer, technologischer und gesellschaftlicher Fragen neu verhandeln. Zwei Kräfte stehen dabei im Fokus: Zum einen die Überlastung des Planeten seine Überformung durch den Menschen, wie sie in dem Begriff des Anthropozäns greifbar wird. Zum anderen die wachsende Macht des Digitalen, beschleunigt durch Künstliche Intelligenzen, die immer stärker Alltag und künstlerische Praxen durchdringen.

 

  • Eröffnung: Mittwoch, 9. September 2026, 19 Uhr (als Partner der Berlin Art Week).
  • Von April bis Anfang November 2027 wird die Ausstellung im Schloss Tirol – Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte – Südtirol gezeigt werden.
  • Ein Teil des Begleitprogramms findet im Rahmen der Kooperation mit der Schering Stiftung statt.

 

Weitere Veranstaltungen

 

 

  • Vortrag: 24. September 2026, 18:30 Uhr | Über KI - Vortrag von Ornella Fieres
  • Kuratorentour in Kooperation mit der Schering Stiftung: 16. Oktober 2026, 17:00 Uhr
  • Panel: 20. November 2026, 18:30 Uhr | Stop The Destruction Now
  • Vortrag: 04. Dezember 2026, 18:30 Uhr | Die Befreiung der Landschaft aus den Fesseln der Gattung - Prof. Dr. Werner Busch

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Penetração Pacífica. Goethe-Institut Luanda. Sonstiges. Abb. Bruno Fonseca, Photo: Bruno Fonseca

In Zusammenarbeit mit den angolanischen Künstlern Mussunda N'Zombo und Bruno Fonseca ist das Goethe-Institut Angola seit zwei Jahren auf der Suche nach Spuren unbeschriebener Kapitel deutscher Kolonialpräsenz in Angola.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Windstille Nacht . Ewa Finn, Katharina Poos Malerei. Abb. Links: Katharina Poos, Vermächtnis, Acryl/ Eitempera auf Lw, 2025, Copyright: VG Bild-Kunst Bonn 2026; Rechts: Ewa Finn, Freunde schauen Ijob an, Öl auf Leinwand, 2023/24

Die Ausstellung „Windstille Nacht“ bringt mit Ewa Finn (* 1979 in Warschau) und Katharina Poos (* 1961 in Berlin) zwei außergewöhnliche Berliner Malerinnen zusammen, deren Arbeiten sich dem Subtilen, dem Unheimlichen und der Psychologie des Unbekannten widmen. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Wenn Tiere reden könnten . Funda Özgünaydin. (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Deer-Bird Duo I, Funda Özgünaydin, 2026, Pigmente auf Baumwollpapier, Photo: Funda Özgünaydin

Funda Özgünaydin (* 1978 in Frankfurt/ Main) arbeitet ausgehend von einem umfangreichen künstlerischen Materialarchiv an hybriden Bildrealitäten und chimärenhaften Wesen, die durch das Collagieren, Dekonstruieren und (Neu-)Konstruieren entstehen.

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Experiment und Eigensinn . Künstler*innen und Gestalter*innen der Kunsthochschule Berlin Weißensee 1997—2024 . (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Abb. Paintings: Pool, Skaterpark Beelitz, Straße des Aufbaus/Brandenburg, Ingeborg Lockemann/ Elke Mohr, 2024, Photo: Ingeborg Lockemann/ Elke Mohr

Seit 1997 vergibt der Freundeskreis der Kunsthochschule, die Mart Stam Gesellschaft, jedes Jahr den Mart Stam Preis für herausragende Abschlussarbeiten aller Fachrichtungen; er setzt sich damit über die übliche Trennung von Kunst und Design hinweg.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.01.2027 Pearls & Hooks . Laura Bruce. (ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst) Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Cowgirl Blues, Cowgirl panties, Laura Bruce, 2024, paper, pencil, gouache, Photo: Laura Bruce, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Die ebenso beeindruckenden wie rätselhaften Bildwelten von Laura Bruce (* 1959 in East Orange, NJ/ USA) entstehen an der produktiven Schnittstelle von Figuration und Abstraktion. Großformatige Farbstiftzeichnungen, lasurhafte Tuschmalereien und farbig gefasst Keramiken prägen die umfangreiche Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission: We Make Years Out of Hours . Lina Lapelytė Performance, Sonstiges. Abb. We Make Years Out of Hours, Lina Lapelytė, 2026, Photo: Staatliche Museen zu Berlin

Lina Lapelytės Performance „We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens.Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 10.01.2027 Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Getsaltung: magma design

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens lädt das Jüdische Museum Berlin sein Publikum ein, sich anhand von zwölf künstlerischen Projekten von der Gegenwart zu lösen und nach gesellschaftsverändernden Ansätzen zu suchen. Die Werke werden eigens für die Ausstellung entwickelt und sollen das Publikum dazu anregen, die Auseinandersetzung mit einem oft bedrückenden Jetzt aufzunehmen, um ihm eigene Vorstellungen entgegenzusetzen.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–18h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–18h, Sa–So 11–19h

bis 10.01.2027 Women Support Women. 100 Jahre GEDOK. Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie

GEDOK wir 100 Jahre. Die Auseinandersetzung zu den Themen Frau/Sein und Mut/ Willen ist möglich, Themen, die für das bisherige Bestehen des Vereins und seiner Mitglieder tagtäglich bestimmend sind.

Mit Arbeiten von Anja Asche, Heike Franziska Bartsch,Christin Sophie Bloess, Daniela Butsch, Aenne Burghardt, Katrin Grote-Baker, Gerlind Hentze, Carola Hölting, Brigitte Jennen,Gritt Klassen, Gabriele Nocker, Sibille Riechardt, Ortrun Stanzel, Julia Theek, Ute Vauk-Ogawa

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

16.10. – 16.01.2027 Holzmanifestationen. Tafelbilder aus der Maserung edler Hölzer . Sonstiges. Abb. Ausschnitt: Lot und seine Töchter, Helmut Frelke, 2001, Holzmalerei, Olivesche Maser, 140 x 95 cm

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Tafelbilder des Spandauer Künstlers Helmut Frelke (*1951, Kasachstan). Seine Holzmalereien sind Ausdruck eines einzigartigen Dialogs zwischen Natur und kunsthistorischer Bildtradition. Das Edelholz als Material gibt durch seine Maserung die Bildwelten vor, die der Künstler gekonnt durch Schichten von Beize hervorhebt. So treten verborgene mythische Gestalten und biblische Szenen ans Licht, die im Wurzelholz bereits angelegt schienen. Ein bedeutender Teil der gezeigten Arbeiten widmet sich christlichen Motiven, die bei Frelke eine ganz eigene, zeitgenössische Sprache finden. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

09.10. – 17.01.2027 Mirjana Vrbaški. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. CB1, Mirjana Vrbaški, 2026, verkohlter UV-Druck auf Holz, Photo: Mirjana Vrbaški

Die in Berlin lebende serbische Künstlerin und Fotografin Mirjana Vrbaški (*1978) erhielt 2024 das Fotoarbeitsstipendium des Haus am Kleistpark. Ihr Projekt widmete sich dem Dreifaltigkeitsfriedhof III in Mariendorf Nord als fragile urbane Oase und vielfältiges Biotop, das durch die geplante gewerbliche und wohnbauliche Nutzung verschwindet. Für die Ausstellung bearbeitet Vrbaški fotografische Bilder der Natur und überführt diese auf verkohlte Holzplatten und untersucht dadurch das Element Feuer als zerstörerische wie transformative Kraft, aus der neues Leben und neue Bildräume entstehen.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

09.10. – 17.01.2027 Es ist nicht mehr mein Problem, macht Eure scheisse alleine (AT). Christoph Schlingensief Performance, Medienkunst, Sonstiges. Abb. Church of Fear, Christoph Schlingensief, 2003, Photo: Courtesy Nachlass Christoph Schlingensief, Foto: Edzard Piltz

Mit seinen Arbeiten richtete Christoph Schlingensief den Blick schonungslos auf die Zumutungen der Gegenwart. Im Herbst 2026 widmet der Gropius Bau ihm mit ES IST NICHT MEHR MEIN PROBLEM, MACHT EURE SCHEISSE ALLEINE (AT) eine Ausstellung, die sein visionäres Werk zwischen aufsehenerregenden politischen Aktionen, radikalen theatralen Inszenierungen und der Verschmelzung von Performance und bildender Kunst beleuchtet.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

16.10. – 17.01.2027 Peter Wächtler . Peter Wächtler Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Medienkunst. Abb. Untitled (Sloth), Peter Wächtler , 2017, Filmstill, HD-Video, 10 Min. , Photo: Courtesy der Künstler und Galerie Lars Friedrich, Berlin

Im Herbst 2026 präsentiert das Haus am Waldsee die erste umfassende institutionelle Einzelausstellung des Künstlers Peter Wächtler in Berlin. Wächtler (*1979 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin) entwickelt seine Arbeiten jenseits fester Werkbegriffe oder Einordnungen. Er schreibt, filmt, zeichnet, malt, baut Skulpturen und Filmsets um vertraute Genres und Erzählweisen in eine fragile Balance von Nostalgie, Tragik und absurdem Humor zu überführen.

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

15.10. – 20.01.2027 Wissen um Weiss

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

04.11. – 24.01.2027 Egmont Schaefer Preis für Zeichnung. Martin Colden.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

09.10. – 25.01.2027 Dann kam Berlin! Lovis Corinth Malerei. Abb. Portrait Charlotte Berend im weißen Kleid, Lovis Corinth, 1902, Photo: Oliver Ziebe

Lovis Corinths Bedeutung für die Moderne ist kaum zu überschätzen. Bereits zu Lebzeiten zählte der virtuose Maler (1858–1925) zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Berliner Kunstszene. 1900 zog er von München in die Reichshauptstadt. „Angefangen hat es erst in Berlin“, soll Corinth seine Erfolgsgeschichte an der Spree kommentiert haben. Im Fokus der Ausstellung stehen Corinths steile Karriere und sein Einfluss auf die Kunstszene der Stadt, aber auch sein privates Umfeld. Wie modern der Künstler malte, lebte und dachte, zeigen darüber hinaus weniger bekannte Themen: Corinths Malschule, in der er vor allem Frauen unterrichtete, und seine Arbeit für das Berliner Theater.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di 14–18h, Mi–Do 14–21h, Fr–So 14–20h

16.10. – 31.01.2027 Out of The Box – Handlungskörper Abb. Eingang mit zwei Ausgängen (frontal - seitlich), Franz Erhard Walther, 1973, Photo: ifa-Sammlung, © VG Bild-Kunst, Bonn

Mit Werken der ifa-Kunstsammlung u.a. von Franz Erhard Walther, Sharon Lockart, Wolfgang Laib, Antonio Paucar in Dialog mit u.a. mit Hana Miletic, Egle Budvytyte, Sivi Naci. 

Mit der Ausstellung führt das ifa die künstlerisch kuratorische Auseinandersetzung mit Werken aus der ifa-Kunstsammlung im Kontext zeitgenössischer Positionen fort. Die Ausstellung thematisiert den menschlichen Körper, seine Bewegungsmöglichkeiten und Rollen und bezieht weitere Aspekte u.a. der Social Choreography oder das Thema Textil ein. Gezeigt werden Objekte und Videos aus der ifa-Kunstsammlung, ergänzt um die Perspektive internationaler Künstler:innen. Die künstlerischen Positionen stehen z. T. im Kontext mit dem östlichen Europa und thematisieren auch diasporische Erfahrungen.

Kuratiert von Inka Gressel in Zusammenarbeit mit weiteren Kurator:innen
Eröffnung: 15.10.2026

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 01.02.2027 Bauen für die DDR. Josef Kaiser Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Sonstiges. Abb. Postkarte, Karl-Marx-Allee Berlin mit dem Ensemble Kino International, entworfen von Josef Kaiser und Heinz Aust, Hotel Berolina, entworfen von Josef Kaiser und Günter Kunert, sowie RestaurantMoskau, entworfen von Josef Kaiser und Horst Bauer, 1964, Photo: Foto Schlegel, Digitalisat: A.E. Witte

Josef Kaiser zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte ergemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee.
Die Ausstellung „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“ (AT) rekonstruiert erstmals umfassend Leben und Wirken des Architekten, der in zwei unterschiedlichen diktatorischen Systemen tätig war. Rund 60 Pläne, Fotografien, Filme und Modelle aus dem Bestand der Berlinischen Galerie sowie aus nationalen Sammlungen zeichnen Kaisers Schaffen nach und beleuchten politische wie ästhetische Spannungsfelder. 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

09.10. – 07.02.2027 Sony World Photography Awards 2026. Fotografie

Das Beste aus der Welt der Fotografie. Zu sehen gibt es die schönsten Bilder des Wettbewerbes aus Bereichen wie Architektur & Design, Kreativ, Dokumentarische Projekte, Umwelt, Landschaft, Portfolio, Porträt, Sport, Stillleben, Natur & wilde Tiere.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

07.11. – 28.02.2027 Schwedische Moderne . Sigrid Hjertén, Isaac Grünewald, Nils Dardel, Henri Matisse, Leander Engström, Birger Simonsson, Einar Jolin, Gösta Sandels, Tor Bjurström, Ragnar Sandberg, Ake Göransson, Nils Nilsson, Inge Schiöler, Karin Parrow, Ivan Ivarson Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Ateljéinteriör, Sigrid Hjertén, 1916, Öl auf Leinwand, Photo: Moderna Museet

Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. 1915 in der Berliner Sturm-Galerie als „Schwedische Expressionisten“ gefeiert, sind die Gemälde und Zeichnungen von Künstler*innen wie Sigrid Hjertén oder Isaac Grünewald heute in Deutschland nur wenigen bekannt. Dies möchte die Ausstellung ändern.

Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Die Ausstellung möchte sowohl das gemeinsame Bestreben der Gruppen veranschaulichen, als auch den vielfältigen und eigenständigen künstlerischen Entwicklungen der beteiligten Künstler*innen nachgehen. 

Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm, denn es handelt sich um den zweiten Teil des wichtigen und zukunftsweisenden Kooperationsprojekts in dem die beiden Museen ihre Sammlungen tauschen. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm. 

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 07.03.2027 Night. Preis der Nationalgalerie 2026. Maurizio Cattelan Installation, Sonstiges. Abb. 2026, Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Ivan Erofeev

Mit „NIGHT“ präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies-van-der-Rohe-Gebäude.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.03.2027 [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter, 2026, Photo: © die Künstlerinnen, VG Bildkunst, Bonn 2026 / Foto: Jacopo La Forgia

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

11.10. – 31.03.2027 Busch in Berlin. Das Institut für Architekturbezogene Kunst (IAK) stellt sich vor. Folke Köbberling, in Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des IAK. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105)

Das Institut für Architekturbezogene Kunst (IAK) der TU Braunschweig präsentiert sich für sechs Monate in Berlin. Unter der Leitung der Künstlerin Folke Köbberling, die seit 2016 das Institut im Querumer Forst leitet und das von den Studierenden liebevoll „Busch“ bezeichnet wird, verfolgt das IAK einen interdisziplinären Ansatz. Das IAK bietet den Studierenden neben der künstlerisch gestaltenden Grundlagenausbildung auch die Möglichkeit, großformatige Arbeiten im Außenraum zu realisieren.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

13.11. – 04.04.2027 Is It Better? Sophie Calle. Abb. The Detachment, 2025, 120 x 90 x 4 cm (Bild) , Photo: Thomas Bruns / VG Bild-Kunst, Bonn, 2025

Sophie Calle zeigt ihre erste Einzelausstellung in Berlin seit über 20 Jahren im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Sechs Werkkomplexe der letzten drei Jahrzehnte aus Fotografie, Text, Installation und Video geben einen Einblick in die Medienvielfalt der französischen Konzeptkünstlerin. Calle befasst sich oft autobiografisch, düster aber zugleich humorvoll mit den Auswirkungen von Erinnerung, Verlust und Geschichte. Anlässlich des 30. Jubiläums des Museums entsteht ein neues Werk, das als Schenkung in die Sammlung des Hamburger Bahnhof eingeht.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 05.04.2027 Residual Memories. GASAG Kunstpreis 2026. Jeewi Lee Installation. Abb. Preisträgerin GASAG Kunstpreis 2026, Photo: Ecaterina Rusu

Jeewi Lee arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. In ihren Werken verwendet sie oft einfache, scheinbar wertlose Materialien und Artefakte, in die sich Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit als Spuren eingeschriebenen haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung. In ihr verschmelzen wissenschaftliche Materialanalysen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten. In der Berlinischen Galerie wird die Preisträgerin des GASAG Kunstpreises 2026 eine ortsspezifische Präsentation realisieren. Die Ausstellung findet im Rahmen der Berlin Art Week 2026 statt.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 11.04.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte, u.a. Malerei, Sonstiges. Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 20.06.2027 seeing sound, hearing time. Ryuichi Sakamoto Installation, Performance, Medienkunst. Abb. Ryuichi Sakamoto | seeing sound, hearing time, 2024, Photo: © courtesy the artist, KAB Inc. / Takeshi Asano

Die Ausstellung ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 31.12.2028 Zeitreise ins alte Tiergartenviertel. Sonstiges. Abb. Schauspielerin und Cassirer-Gattin Tilla Durieux, eine der meistportraitierten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts , 1921, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner*innen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.