Apr

Galerien

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Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 10.04. Dit is ja eigentlich och janz schön. Annelotte Spieß.

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

bis 10.04. "Dit is ja eigentlich och janz schön". Die Malerin Annelotte Spieß - ein Jahrhundert der Farbe und Poesie. Annelotte Spieß Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Druxberge, Annelotte Spieß, 19??, Ölmalerei, 38x29cm, Photo: Josephine Müller

Annelotte Spieß (1912–2012) schuf über fast ein Jahrhundert hinweg einen leisen, farbigen Kosmos aus Landschaften, Gärten und stillen Fensterblicken. Ihre Werke erzählen von Licht, Ruhe und innerem Gleichgewicht – und von der Kraft des Alltäglichen.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

bis 11.04. Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag. Emil Nolde. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell. Abb. Zwei Damen mit Hüten, Berlin, Emil Nolde, 1910, Gouache und Feder, 17 x 17,3 cm, Photo: Jürgen Nogai, Berlin

Hommage: Wir feiern den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker am 8. Februar und zeigen wichtige Bilder und Papierarbeiten dieser einmaligen Wegbereiterin der Moderne (1876–1907). Mit ausgewählten Werken stellen wir der Malerin mit Emil Nolde (1867–1956) einen ebenso wichtigen Pionier der Avantgarde des 20. Jahrhunderts gegenüber.

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

bis 11.04. Untitled . Möglichkeiten einer Technik. Pierre Alechinsky, Peter Brüning, Michael Buthe, Eduardo Chillida, Christo & Jeanne-Claude, K.F. Dahmen, Damien Daufresne, Galli, K.O. Götz, Thomas Hartmann, Delia Jürgens, Markus Lüpertz, Robert Motherwell, Max Neumann, A.R. Penck, Robert Rauschenberg, Emil Schumacher, Carolin Seeliger, Richard Serra, Kazuo Shiraga, K.R.H Sonderborg, Walter Stöhrer, Antoni Tàpies, Fred Thieler, Wolfgang Troschke, Emilio Vedova, Jan Voss Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier

Die Galerie Nothelfer präsentiert in ihrer neuen Schau Untitled (Möglichkeiten einer Technik) eine Vielfalt an Druckgrafiken von 28 Künstler:innen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Die gezeigten Werke verdeutlichen Druckgrafik als eigenständiges Medium und thematisieren ihre Rolle in Bezug auf künstlerische Spielräume und Demokratisierung der Kunst. Die Ausstellung ermöglicht einen historischen und technischen Zugang zu den gezeigten Arbeiten und eröffnet einen Überblick der zentralen Drucktechniken und ihrer Entwicklung der letzten 70 Jahre.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 11.04. Zeiterleben. Zum 90. Geburtstag. Wolfgang Leber Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Restauranteingang, Wolfgang Leber, 1975, Öl auf Leinwand, 100 x 110 cm

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

bis 11.04. Arena. Sebastian Wells Fotografie. Abb. 2018 Arena , # 56, Sebastian Wells, 2018, Archival Pigment Print, 92 x 120 cm , Photo: Sebastian Wells

Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit dem jungen Fotografen Sebastian Wells ankündigen zu können. Seit 2016 reist er als akkreditierter Fotograf zu allen Olympischen Spielen. In den Serien ARENA I und ARENA II untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.
 

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

bis 11.04. Syntagma. Florian Pelka Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Wunde, Florian Pelka, 2020, Öl auf Leinwand, 200 x 170 cm , Photo: Florian Pelka

Die farbigen Malereien von FLORIAN PELKA (*1971, Berlin) erinnern an Collagen. Auf einem dynamischen Feld von Abstraktion und Figuration verbindet er Elemente aus Pflanzen- und Tierwelt, Mythologie und Ikonographie zu vielschichtigen Bildwelten. Die Ausstellung Syntagma verweist auf das Zusammensetzen von Fragmenten unserer Welt und macht die Bildsprache als offenes, vieldeutiges System erfahrbar. 

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Sa All day openh, So 12–18h

07.03. – 11.04. build up. Silke Bartsch, Andrea Imwiehe, Kazumi Yabuuchi Malerei, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Traces of civilisation VI-6 , Kazumi Yabuuchi, 2024, Cement/Metalelemente, 95x34x12 cm, 6,2 kg , Photo: Kazumi Yabuuchi

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

12.03. – 12.04. Druckgrafik. eine jährliche Gruppenausstellung die dem Thema Druckgrafik gewidmet ist. Druckgrafik. Abb. No risk no story, Dropix, 2025, Stencil, Durchmesser 60cm

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 14.04. Nackt. 30 Jahre Galerie Deschler. Luciano Castelli, Rainer Fetting, Salomé Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. The Wall, Rainer Fetting, 1987, Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

06.03. – 16.04. Ideal City. Birgit Naomi Glatzel Fotografie. Abb. IDEAL CITY, Berlin, Birgit Naomi Glatzel, 2001, Analoge Fotografie, Abzug auf Barytpapier, Photo: Birgit Naomi Glatzel

Was passiert, wenn Städte ihre Grenzen verlieren? In Ideal City setzt die Künstlerin öffentliche Räume aus Metropolen weltweit neu zusammen. Architektur, Übergänge und Orte des Zusammenkommens treten in ungeahnte Beziehungen. Bekanntes löst sich vom Ursprung, Fremdes wird vertraut - spielerisch, überraschend. Seit 2003 wächst dieses offene Projekt kontinuierlich weiter - als visuelle, klangliche und interaktive Einladung, Stadt nicht als festen Ort, sondern als Idee zu begreifen.

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

07.03. – 17.04. Jaune de Mars. Claudia Desgranges Malerei. Abb. Detail of Composite Painting #98, Claudia Desgranges, 2025, Acryl on aluminium, Photo: Claudia Desgranges

Die Malerin Claudia Desgranges ist bekannt für ihre lebendigen, leuchtenden und von intensiven Farbklängen geprägten Bilder. Ob Malerei auf Leinwand, auf Folie oder Metallkörpern – die Begegnung mit den Kunstwerken der Malerin sind stets von immersiver Qualität. Claudia Desgranges zeigt mit ihrer Kunst wie unerschöpflich Malerei sein kann.

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

bis 18.04. ∆ s = k λ. Sandra Schlipkoeter Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Sandra Schlipkoeter, Photo: Sandra Schliepkoeter

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 18.04. Above and Below the three Worlds. Matt Mullican. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse) Malerei. Abb. Untitled (double-sided 1835), Matt Mullican, 2025, oilstick on canvas, rubbing, 2 parts, 200 x 400 cm

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 18.04. Phase. Marieta Chirulescu, Fred Sandback Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Marieta Chirulescu 2025

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 18.04. Masters of colour Woodblock printing. Eline Brontsema, Brian Curling, Christine Ebersbach, Susanne Werdin Druckgrafik.

Die Ausstellung verbindet vier Künstler/Innen, welche die traditionelle Technik des Farbholzschnitts in sehr unterschiedlichen Formen weiterführen und zu großer Meisterschaft gebracht haben. Bis in die Gegenwart steht der Farbholzschnitt in Deutschland und Europa für die bewusste Auseinandersetzung mit handwerklicher Tradition, Geschichte und den Möglichkeiten zeitgemäßer künstlerischer Ausdrucksformen.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

06.03. – 18.04. Landschaft in Bewegung. Heike Negenborn Malerei, Druckgrafik, Zeichnung. Abb. Flurstück, Heike Negenborn, 2025, Acryl auf Holz, 64 x 76 cm, Photo: Heike Negenborn / VG Bild-Kunst, Bonn, 2026

Die Landschaftsbilder von Heike Negenborn offenbaren auf den zweiten Blick eine verblüffende Vielschichtigkeit. Es sind keine realistischen Abbilder, sondern Konstruktionen von Wirklichkeit. Die Künstlerin kombiniert die Anschauung selbst erlebter Landschaften mit Himmeln aus ihrem Wolkenarchiv oder mit Himmeln aus der Kunstgeschichte. Unter dem Titel „Landschaft in Bewegung“ stellt die Galerie Poll das dritte Mal Gemälde und Grafik einer der profiliertesten Landschaftskünstlerinnen der Gegenwart aus.

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

13.03. – 18.04. Malerei/Skulptur. Menno Fahl. Abb. Kleiner Wanderer, Menno Fahl, 2025, Öl auf Leinwand, 50x40cm

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

27.03. – 19.04. Vergissmeinnicht. Andreas Hentrich, Ute Wöllmann Malerei, Aquarell. Abb. Vergissmeinnicht 3, Andreas Hentrich, 2025, Aquarell auf Papier, Durchmesser 19,3 cm, Photo: Andreas Hentrich

Andreas Hentrich und Ute Wöllmann nähern sich dem romantischen Vergissmeinnicht von zwei künstlerisch diagonal entgegengesetzten Seiten. Andreas Hentrich beeindruckt mit seinen fotorealistischen Aquarellen, von denen man kaum glauben mag, dass sie gemalt sind. Handwerklich exzellent setzt er seine genauen Beobachtungen um. Ute Wöllmann verbindet Tuschemalerei mit pastoser Ölmalerei, Sprache und handschriftliche Gedichtzeilen mit abstrahierend umgesetzten Naturempfindungen. Sie malt abstrakte Bilder, die die Sinnlichkeit und Radikalität von Farbe zum Mittelpunkt haben.  Das Einfache, das Unspektakuläre in der Natur interessiert sie, eben auch ein Vergissmeinnicht, dem sie mit großen Gesten zu neuer Bedeutung verhilft.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

04.03. – 24.04. Amelie Bartelsen. Abb. o.T., Amelie Bartelsen, o.D., Blei- und Buntstift, 21x30, Photo: Amelie Bartelsen, Galerie ART CRU Berlin

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

13.03. – 24.04. "The Diver's Dream of Flying". Kevin Lüdicke (solo exhibition). Kevin Lüdicke Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation.

In a now well-known interview, Gerhard Richter once reacted quite indignantly to the question of what he thinks about while painting. His argument: thinking is painting. In Kevin Lüdicke’s work, precisely this inseparability can be vividly observed—not only in his handling of format, support, and composition, but even prior to painting itself: in his ballpoint pen drawings. Created while on the move—in the park, after work, on vacation, never in the studio—and always in the same small Polaroid format, they are not preparatory sketches or compositional studies, but rather mental-emotional preliminaries. A kind of: Paratext.¹

In his second solo exhibition at Galerie Gegen & Lücke, Lüdicke brings together drawing, painting, and sculpture/installation into a constellation that bridges longing, drive, and habit. For the first time in Lüdicke’s practice, the human body appears as both object and counterpart. This occurs in the paintings as well as in the eponymous sculpture: a diver—in his posture an inverted cross—becomes a fountain. The sacred negation is as palpable as the promise inherent in the figure: the leap as longing, flight as a state between control and surrender. A distinctly contemporary mode, dissolved in the lightness of the humorous fountain adaptation.²

In the paintings, we encounter a multitude of references—for example, the black-and-white zigzag floor from David Lynch’s Twin Peaks or the Ouroboros figure in the form of a serpent belt. The works also refer to one another: geometric forms migrate from one painting to the next, where they become an awning in front of a naked torso. Surrealism meets Constructivism, and the principle of collage encounters a liberated compositional logic. “The great enigma” that painting represents for Lüdicke himself becomes visible—and productive—in these works.

Yet all this productivity exists under the overarching uncertainty of life: death. This greatest of all ambiguities finds form particularly in Lüdicke’s Algae Bouquet (2026). Flower still lifes stand within the art-historical tradition of memento mori, a reminder of death as a spur to the will to live. Lüdicke sharpens this symbolism and translates it into a present afflicted by the climate crisis: algae as a future alternative source of human nourishment, presented as ornamental flowers in a vase, yet at the same time floating on water, leading the viewer to assume they are being kept alive. It is these work-immanent rotations of reflection that make engaging with Lüdicke’s works so extraordinarily rewarding.

 

Text: Marcus Boxler

 

______________________________________________________________________________

 

1 While Gérard Genette still understood the “paratext” as “that accessory through which a text becomes a book and as such [...] comes before the public,” media studies have since detached this concept from structuralist literary theory and expanded it to other textual contexts: cinema, series, music albums, exhibitions. In Kevin Lüdicke’s work, the concept of the paratext materialises as a fundamental way of thinking and working with motifs, composition, and medium. It is therefore only fitting that the exhibition’s invitation card appears in the same format as the drawings: as a Polaroid photograph.

2 It should not go unmentioned here that flowing water and fountains carry profound significance, especially in Christian symbolism: Jacob’s Well, baptism, canthari in the atriums of early Christian basilicas, fons vitae, and so on.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

13.03. – 24.04. Susanne Waltermann Malerei, Druckgrafik, Textilkunst. Abb. Großes Votivkleid, Susanne Waltermann, 2012, Schellack, Tusche, Acryltusche, Pigmente und Lackstift auf Seidenpapier und Japanpapier, durchnäht mit Baumwollgarn, 196 x 131 cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

bis 25.04. Frühe Fotografien. Evelyn Richter Fotografie. Abb. An der Museumsinsel (Traumland), Evelyn Richter, 1972, Fotografie, 20 x 30 cm, Photo: Anja Götz

Die frühen, in der DDR entstandenen Fotografien von Evelyn Richter legen ein authentisches Zeugnis ab vom Leben im Osten Deutschlands. Einfühlsam und wahrhaftig, fern jeder ideologischen Vereinnahmung zeigt die Fotografin die Menschen in ihrem sozialen, stadträumlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Mit ihrer Kleinbildkamera und einem untrüglichen Sinn für den Augenblick hielt sie alltägliche Situationen fest, die in ihrer atmosphärischen Intensität zu allgemeingültigen Aussagen gelangen. 

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

06.03. – 25.04. Chromatische Stille. May Carro Cabaleiro. (Berlin) Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. o.T., May Carro Cabaleiro, 2026, Sythetisches Papier auf Acrylplatte, 25x25 cm, Photo: May Carro Cabaleiro

Nach der ersten Ausstellung im Jahr 2022 im Rahmen der Schau Essenz präsentieren wir nun die zweite Solo-Ausstellung Chromatische Stille von May Carro Cabaleiro in unseren neuen Räumen. Im Zentrum der aktuellen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit der Farbvielfalt als konstitutivem Element malerischer Erfahrung. Farbe fungiert hier nicht als ergänzendes Mittel, sondern als eigenständige Struktur, die Raum, Rhythmus und Wahrnehmung formt. Cabaleiros Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Intuition und Kontrolle, von Dichte und Offenheit. Die Bildflächen entfalten eine subtile Dynamik, in der Farbe als Trägerin von Energie, Erinnerung und innerer Bewegung erfahrbar wird.

Markgrafenstrasse 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

06.03. – 25.04. Klasse Franz Ackermann bei galerie burster. group show. group show. Malerei. Abb. Die totale Ansicht der Welt, Fabian Lutz, Photo: Fabian Lutz

Positionen der Klasse Franz Ackermann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

07.03. – 25.04. Berlin, A Rough Cut. Maria & Natalia Petschatnikov Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Berlin, A Rough Cut, Maria & Natalia Petschatnikov, 2025, Oil on canvas

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

14.03. – 25.04. Sonate II. Nils Olav Boe Fotografie. Abb. o.T., Nis Olav Boe, 2023, analoge Photography, 140 x 175 cm, Photo: Nils Olav Boe

Nils Olav Bøes neueste Arbeiten setzen seine langjährige Auseinandersetzung mit
dem fotografischen Bild und seinen sichtbaren wie verborgenen Bedeutungen fort.
Die gezeigten Fotografien und Filme untersuchen das Verhältnis von Zeit und Motiv
und reflektieren über „hoch-“ und „wenig-“ Technologie sowie über Realismus und
Vorstellung.

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

27.03. – 25.04. Colour Studies. Angela Dwyer Aquarell

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 03.05. Vorbei mit der Übeltäterei / Done with evil-doing. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst. Abb. İz Öztat 2026

Zilberman | Berlin is pleased to announce Done with evil-doing, the new solo exhibition by İz Öztat, opening on 19 February 2026 from 6 pm.

Taking its title from the final sentence of Wilhelm Busch’s Max and Moritz (1865), the exhibition revisits familiar German narrative traditions, from Kasperle puppet theatre to the Faust legend, and probes their moral ambiguity, violence, and repression. Öztat brings these historical motifs into the present, asking who is cast as evil-doer and who as victim, how punishment is legitimized, and how obedience, complicity, and resistance are shaped within collective memory. 

Through sculpture, tile work, silkscreen, painting, video, and installation, the exhibition unfolds as a dense scenography within the bourgeois architecture of the gallery. Cracks, seams, devilish details, voyeuristic peep-holes, and missing figures point to what is concealed, suppressed, or returns as haunting. One video installation addresses the drawing of borders and lines of control, evoking processes of nation building, the enforcement of authority, and the regulation of movement, while also gesturing toward resistance and demands for justice. 

Satire, erotic power play and theatrical devices become tools to question authority, agency, and accountability. Done with evil-doing runs from 20 February to 3 May 2026 and invites us to look closely at the stories we inherit, the norms they enforce, and the political spaces in which justice, refusal, and resistance can still be negotiated.

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

bis 06.05. Abstrakt - North America - Germany - The Atlantic Bridge II - Now?! Christian Achenbach, Fiona Ackerman, Jonni Cheatwood, Virginia Glasmacher, Gregor Hiltner, Juan Logan, Natascha Mann, Claudia Chaseling, Robert Szot, Howard Sherman, Robert Rauschenberg, Ernst Weil, Heinz Adochi, Malerei. Abb. Desert Tales, Gregor Hiltner, 2025, Mischtechnik auf Leinwand, 210 x 185 cm

Dies ist die Fortsetzung der Ausstellung „The New Abstract - An Atlantic Bridge - USA - BERLIN" aus dem Jahre 2019 mit bekannten und neuen Positionen von beiden Seiten des Atlantiks. Angesichts sich verschlechternder Beziehungen auf politischer Ebene mag man vielleicht eher einen Abbruch als einen erneuten Brückenbau erwarten, nicht aber auf dem Feld der Kunst. Wir zeigen alte und neue Positionen von beiden Seiten des Atlantik in einem spannenden Dialog. 

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 07.05. Trio des Wahnsinns. Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.

Eine Gruppenausstellung mit Gemälden, Papierarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen vereint Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir und Jonathan Meese. Sie offenbart sowohl ihre gemeinsamen künstlerischen Empfindungen als auch markante Gegensätze und entführt die Betrachter in eine einzigartige und fantastische Welt der Vorstellungskraft.

 

Featuring painting, works on/with paper, drawing, and sculpture, this group exhibition brings together Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir and Jonathan Meese. It reveals both their shared sensibilities and striking contrasts, inviting viewers into a unique and fantastical realm of imagination.

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Sa 14–19h, So 14–18h

28.03. – 07.05. Millesfleur. Christine Jackob-Marks Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Siebdruck. Abb. O.T., Christine Jackob-Marks, 2024, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80cm, Photo: feinartberlin

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 14–18h, Sa 12–15h

19.03. – 09.05. Luxus. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Fotografie, Urban Art

Die Ausstellung LUXUS vereint zwölf künstlerische Positionen: Arbeiten der
Künstlergruppe X JOY X sowie sechs geladene Gäste. Gemeinsam entwerfen sie ein
vielschichtiges Bild dessen, was heute als „Luxus“ empfunden, vermisst, kritisiert oder
gefeiert wird.

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

28.03. – 09.05. Mirrors in Motion. Maximilian Verhas Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Open Twister, Maximilian Verhas, 2026, Edelstahl poliert, 40 x 40 x 40 cm

Für seine kommende Einzelausstellung präsentiert Maximilian Verhas neue Rollkörper-Skulpturen, die zwischen Materialität und Spiegelbild, Körper und Illusion oszillieren. Mal erscheinen sie als endlos verschlungene Bänder aus matter oder hochglanzpolierter Bronze, mal organisch geformt, mal scharfkantig und architektonisch präzise.

Besonders die hochglanzpolierten Edelstahlskulpturen entziehen sich dabei einer eindeutigen Wahrnehmung: Statt Masse, Volumen und Gewicht erfahrbar zu machen, spiegeln sie ihre Umgebung – seitenverkehrt und durch ihre Form verzerrt. Der Betrachtende sieht weniger das Objekt selbst als vielmehr ein reflektiertes Abbild des Raumes und seiner eigenen Präsenz darin. Wie in einem Spiegel tritt die materielle Oberfläche zurück und macht einer immateriellen, beinahe sphärischen Erfahrung Platz. So laden Verhas’ anmutige und dynamische Arbeiten dazu ein, sich im Wechselspiel von Form, Raum und Reflexion zu verlieren.

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 11–18h

28.03. – 09.05. Obsession. Nicola Rubinstein, u.a. Malerei. Abb. Soft Power, Nicola Rubinstein, 2024, Aquarell, Farbstift auf Leinwand, 50 x 40 cm, Photo: Galerie Bernet Bertram

In ihrer farbintensiven Malerei bewegt sich Nicola Rubinstein zwischen Ekstase und Stille, zwischen Aufbruch, Sammlung und Konzentration. Farbe und Geste treffen auf ruhige Flächen und eröffnen einen Raum, in dem innere Bewegungen sichtbar werden. So entsteht für den Betrachter ein freier Ort der Wahrnehmung – sinnlich, offen, gegenwärtig.

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa 11–19h, So 11–16h

21.03. – 13.05. Birds of Prey. Helena Hafemann Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. studio view, Helena Hafemann

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

27.03. – 16.05. Stadtbilder. Marc Dittrich Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. White Apartments Berlin, Marc Dittrich, 2025, verwobene Laserprints, Holz, Papier, Photo: Marc Dittrich

Dittrich zerschneidet für seine Fotoskulpturen eigene Fotografien moderner Hochhausfassaden in Streifen und verwebt diese zu neuen architektonischen Flächen. Beim Verweben entsteht ein Versatz im Motiv, das ursprüngliche Raster der Fassade wird in sich verschoben. Material und Motiv verbinden sich zu einer neuen architekturähnlichen Skulptur, einem surrealen Mischwesen aus nüchterner Dokumentation und dynamischer Struktur, im strengen Kontrast zur Geometrie der Ausgangsmotive.

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

27.03. – 16.05. Das Gleiche ist anders, das Andere ist gleich / The same is dissimilar, the different similar. Joachim Brohm, Ron Jude Fotografie.

Die Ausstellung betrachtet das Frühwerk zweier international renommierter Fotografen – und Lehrer: Ron Jude und Joachim Brohm. Ihre Bilder aus den 1990er-Jahren verbindet eine tiefe Affinität, die in einer beobachtenden Strenge wurzelt, die die gebaute Umwelt als Ort kultureller Prägung betrachtet. Obwohl sich beide Künstler in sehr unterschiedlichen Kontexten entwickelten – Brohm im Nachkriegsdeutschland und Jude im ländlichen Westen der USA –, überschneiden sich ihre Werke stilistisch durch einen klaren, unaufgeregten Blick auf alltägliche Räume.

Kantstr. 149

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

28.03. – 06.06. Polaroids. Fotografie

Institutionen

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Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangir, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: Christa Mayer

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie.
Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum.

Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangit, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: © Christa Mayer, VG Bild-Kunst Bonn, 2025

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie. Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum. Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.04. Unendliche Welten. Ilona Marsiske, Marina Schreiber, Stefan Tiersch. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Ausschnitt: Schöpfolution - Im Wildgarten der Waldschrate, Stefan Tiersch, 2021, Acryl auf Leinwandstoff, 155 x 155 cm

Die Arbeiten von Ilona Marsiske, Marina Schreiber und Stefan Tiersch brechen mit Gewohntem und öffnen visuelle Erfahrungsräume zwischen Makro- und Mikrokosmos. Marsiskes (*1961) Werke kreisen um Anderswelten, Multiversen und das Kosmische – als poetische Gegenentwürfe zum gelebten Realismus. Tierschs (*1982) florale Verflechtungen breiten sich über Papier, Leinwand und ungewöhnliche Bildträger wie Schallplatten aus und laden zum Erkunden hybrider Pflanzen- und Fabelwesen ein. Schreibers (*1958) feingliedrige Plastiken aus verwobenen, elektronischen Widerständen, Perlen und Polymeren, die sie „Biomorphe Abstraktionen“ nennt, erinnern in ihrer Formenvielfalt an Mikroorganismen. Durch ihre künstlerische Transformation lösen sie sich von biologischen Vorbildern und veranschaulichen den schöpferischen Variationsreichtum des Lebendigen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 12.04. Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Titelblatt EntwerterOder, Ausgabe 1, Uwe Warnke

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der von Uwe Warnke herausgegebenen Künstlerzeitschrift  "Entwerter/Oder “ aus der DDR. Gezeigt werden Grafiken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte der Beteiligten, die mit ihren Werken einen künstlerischen Freiraum in der ostdeutschen Gesellschaft geschaffen haben.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 12.04. Die Auf­zeichnungen. Claude Lanzmann. Abb. Das Jüdische Museum Berlin (JMB) arbeitet daran, Claude Lanzmanns Audio-Kassetten zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen., Jüdisches Museum Berlin, Photo: Roman März

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich. Die einzig­artigen Ton­dokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Jasmund | Der Sonne Mond. Arno Schidlowski. Arno Schidlowski Fotografie. Abb. Jasmund #29, Arno Schidlowski, 2005-2011, C-Print (Handabzug vom Künstler), 30,5 x 24 cm, Photo: © Arno Schidlowski | courtesy JO VAN DE LOO

Der Fotograf Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit Jasmund und Der Sonne Mond zwei Werkserien, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Seine ausschließlich analog und von Hand gefertigten Fotografien entstehen in langen Arbeitsprozessen und aus einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Natur und Licht.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Leaving was the only option left . Cihan Çakmak. (Projektraum) Fotografie. Abb. not me not you, Cihan Çakmak, 2024, Photo: Cihan Çakmak

Die Künstlerin und Fotografin Cihan Çakmak (*1993) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den verschiedenen Aspekten von Herkunft und Identität, insbesondere im Kontext ihrer eigenen deutsch-kurdischen Biografie, ­ die sich in einer kritischen Auseinandersetzung zwischen Tradition und Selbstfindung bewegt. Mit performativen fotografischen Selbstporträts, gestischen Darstellungen weiblicher Protagonistinnen, einer Videoinstallation, Zeichnungen und Texten erkundet Çakmak Momente von Distanz und Nähe, Emanzipation und Fremdbestimmung. Ihre Werke verweisen auf individuelle Handlungsräume und spiegeln die emotionalen Spuren familiärer Traumata sowie kollektiver Erinnerungen wider – stets im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung.


 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 13.04. OnView – Power. Filmserie. Medienkunst

OnView ist eine kuratierte Filmreihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst präsentiert das Haus über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Themenbereich. Unter dem Titel Power vereint die dritte Ausgabe Arbeiten von Karimah Ashadu, Dara Birnbaum, Jen DeNike, Korpys/Löffler, Erkan Özgen, Rosemarie Trockel, Shirin Sabahi und Ulay/Marina Abramović.

Wie in den vorhergehenden Präsentationen wurden für OnView – Power Werke ausgewählt, welche die unterschiedlichen Bedeutungen und Deutungen des Begriffs reflektieren. Verortet in sozialen oder politischen Kontexten, beschäftigen sich die Filme mit Macht, Kraft, Stärke, Kontrolle oder deren Gegensätzen.

Kuratiert von Sara Bernshausen, Stellvertretende Direktorin PalaisPopulaire

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 19.04. Miss Universe. Sabrina Labis. (Galerie im Tempelhof Museum) Medienkunst. Abb. O B A F G K M (Videostill), Sabrina Labis, 2025

Die Künstlerin und Filmemacherin Sabrina Labis (geb. 1990 in Zürich, Schweiz) setzt sich mit Konzepten und Prozessen digitaler Bilder und den dahinterliegenden Machtstrukturen auseinander. In dieser Ausstellung beschäftigt sie sich mit dem historisch bedingten Sexismus in Wissenschaft und Technik sowie dessen Manifestation in der Wissensvermittlung. Im Zentrum der Ausstellung steht eine neu produzierte Videoarbeit, in der eine Performerin O B A F G K M in Körperbewegungen übersetzt. Die Buchstaben stehen für ein Klassifikationsschema für Sterne. Bis heute wird der sexistische Merksatz „Oh, be a fine girl! Kiss me!“ (dt. „Ach, sei ein liebes Mädchen! Küss mich!“) verwendet um an die Buchstabenabfolge zu erinnern. In einem Zusammenspiel von Körper, Architektur und Sprache experimentiert Labis mit alternativen Merksätzen, welche die Machtverhältnisse umkehren und neue assoziative Zusammenhänge schaffen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 26.04. KZ überlebt . Porträts von Stefan Hanke. Fotografie. Abb. Piechowski Kazimierz, Stefan Hanke, Photo: Stefan Hanke

Die Ausstellung „KZ überlebt“ zeigt Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte. 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 26.04. Unicef Foto des Jahres 2025. Fotografie. Abb. © Tdh/Elise Blanchard Fotografie, Photo: Elise Blanchard

UNICEF Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb UNICEF Foto des Jahres jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalist:innen aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Die frisch gekürten Gewinnerbilder des Wettbewerbs 2025 werden vom 30.01. bis 26.04.2026 im Willy-Brandt-Haus präsentiert. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen unterschiedliche Facetten der prekären Lebenssituation von Millionen Kindern weltweit, deren Rechte tagtäglich verletzt werden – und dabei allzu häufig unsichtbar bleiben.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

05.03. – 26.04. Eine Zukunft aus Silber und Beton. Eine partizipative Ausstellung. Efraim Hambermann, Wolf Vostell, Christo, Heinz Mack, Hans W. Mende, Horst-Peter Zeinert, Jonathan Monk, Katharina Sieverding, uvm. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Lithografie, Siebdruck, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Lichtkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Hof in Charlottenburg, Efraim Habermann, 1984, C-Print

Die experimentelle Ausstellung „Eine Zukunft aus Silber und Beton“ untersucht Zukunftsvorstellungen anhand von Materialästhetiken und öffnet dabei den kuratorischen Handlungsraum für die Besuchenden. An vorgegebenen Terminen sind sie dazu eingeladen, die Ausstellungsexponate nach eigenem Ermessen umzuhängen und sie dadurch in neue Bedeutungszusammenhänge zu bringen. Zudem können sie die Ausstellung durch eigene, mitgebrachte Werke ergänzen, die auf den Themenschwerpunkt reagieren.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

13.03. – 30.04. Ein kurzer Urlaub. Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Denkmal Streicheln – Denkmal Hören. Justin Time, Sabine Ercklentz Installation. Abb. Justin Time und Sabine Ercklentz 2025, Photo: Justin Time und Sabine Ercklentz

Die Installation ist der zweite Teil des Projekts „Denkmal Streicheln – Denkmal Hören“ von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.05. Off Score. Annika Kahrs. Abb. Ausstellungsansicht „Annika Kahrs. OFF SCORE“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart 2025, Photo: © Annika Kahrs, 2025 / Produzentengalerie Hamburg. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Der Hamburger Bahnhof zeigt die Berliner Künstlerin Annika Kahrs mit der bislang umfangreichsten Auswahl ihrer Werke an der Schnittstelle von Kunst und Musik. Kahrs geht in ihren Videos den kulturellen und sozialen Funktionen von Musik nach: in einer aufgegebenen Kirche in Lyon, auf der Parade eines generationsübergreifenden Orchesters in einem italienischen Dorf oder in Berliner Kaufhäusern.

Die Video- und Sound-Installationen im Ostflügel und den historischen Übergängen sowie die Live-Performances „For Two To Play On One“ (2012) im Forum Hamburger Bahnhof erschaffen klingende Räume, die die Besucher*innen beim Gang durch das Museum immer wieder überraschen. Präsentiert werden mehr als zehn Videoarbeiten, Sound-Installationen und Performances aus den letzten 15 Jahren an ausgewählten Orten im Hamburger Bahnhof, im Musikinstrumenten-Museum und im öffentlichen Raum.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 03.05. Möglichkeiten einer Insel. Denken in Bildern von Gerstenberg bis Scharf . Malerei. Abb. Sommersonne (Frau mit Sonnenschirm) und James Ensor, Die Todsünden, vom Tode beherrscht, Grafik unter Verwendung von: Alfred Sisley, Grafik: Peter Dorén; , 1883 & 1904, Photo: Fotos: Sammlung Julietta Scharf / Sammlung Scharf-Gerstenberg, Dietmar Katz

Die Welt ist unruhig, und sie ist schwierig. Wie gut, dass es Inseln gibt! Draußen, im Freien, oder inwendig imaginierte, die man überall finden kann, ob nun zu Hause oder an anderen Orten. Kunstsammlungen, insbesondere private, sind Inseln der besonderen Art. Ohne Rechtfertigungsdruck sind sie allein den frei gewählten Kriterien des Sammlers unterworfen. Mithin bieten sie einen Rückzugsort, der fernab der Welt ein eigenes Denken in Bildern ermöglicht.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Spandauer Kulturpreis 2025 „Der Julius“ für bildende Kunst. Aydin Öztek, Karen Scheper, georgia Krawiec Malerei, Zeichnung, Fotografie. Abb. Der Julius , Photo: Kulturamt Spandau

Mit dem Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und wurde an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen. Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Sextinction. Was im Grunde keinen Namen hat oder: Die Neuerfindung der Natur. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. sexual creeping, institut für postevolutionäre lebensformen (Installationsansicht), Kunstmuseum Heidenheim, Reiner Maria Matysik, 2021, Photo: Reiner Maria Matysik

Matysik nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen Lebensrealitäten überleben kann. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

05.03. – 03.05. Whatever shape your heart ist in . Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Medienkunst

Die Ausstellung zeigt Werke von in Berlin lebenden Künstler*innen aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Video und Klang, die Themen von Widerstand gegen 
Tyrannei über Wut und Abwehr von Gesten der Macht bis hin zu poetischen Strategien der Deeskalation behandeln. Sie offeriert eine breite Palette von Haltungen, die von hoher Aufmerksamkeit gegenüber den aktuellen politischen Zeitläufen geprägt sind.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 10.05. 19. IBB-Preis für Photographie. Jana Pressler, Moritz Haase Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Jana Pressler und Moritz Haase

Bereits zum 19. Mal wurde der IBB-Preis für Photographie in Kooperation mit dem Freundeskreis der UdK Berlin | Karl Hofer Gesellschaft e.V. vergeben. Die diesjährigen Preisträger sind Jana Pressler (Hauptpreis) und Moritz Haase (Anerkennungspreis). Die Ausstellung führt zwei künstlerische Positionen zusammen, die Fotografie als Mittel zur Untersuchung von Zeitlichkeit und physikalischer Wirklichkeit nutzen. Beide Arbeitsweisen befassen sich mit Formen der Aufzeichnung und der Sichtbarmachung bildgebender Prozesse.

Jana Pressler arbeitet mit Installation, Skulptur und analoger Fotografie. Ihre Werke setzen der flüchtigen Bestätigungskultur Sozialer Medien eine Beschäftigung mit Wahrnehmungsstrukturen entgegen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Prozesshafte und Indexikale sowie das Verhältnis von Fläche und Raum. Moritz Haase arbeitet mit Fotografie und Installation, Lichtphänomenen und Erinnerungsräumen. Seine Arbeiten beruhen auf einer Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, die sich an physikalischen Prozessen orientiert. Aufnahmen aus unterschiedlichen Zeiten und Räumen werden neu geordnet und zueinander in Beziehung gesetzt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

bis 10.05. Im Angesicht des Krieges. Iryna Vorona Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Medienkunst. Abb. Angst, Iryna Vorona, 2023, Kohle auf Papier

Ob mit feinen Linien oder expressivem Strich – die Werke der ukrainischen Künstlerin Iryna Vorona (*1987) halten mit großer emotionaler Intensität die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Zivilbevölkerung von Kyjiw fest. Sie schafft eindrückliche Porträts in Kohle auf Papier, die besonders Kinder, Frauen und alte Menschen in den Blick nehmen und so zu einem visuellen Tagebuch der inhumanen Effekte des Konflikts werden. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen und Begegnungen thematisiert die Künstlerin auch erzwungene Migration und die Anpassung an neue Umgebungen. Iryna Voronas Werke zeugen von individuellem Leid, aber auch von Zusammenhalt, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden, und geben somit ein Zeichen der Zuversicht. Die Kommunale Galerie Berlin präsentiert die Ausstellung aus Anlass des vierten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 25.05. Upcoming. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Removed, Gianna Surangkanjanajai, 2025, Photo: Courtesy the artist

Gianna Surangkanjanajai arbeitet vorwiegend skulptural und reflektiert in ihrer Praxis Situationen, in denen Form aus den Bedingungen ihrer Umgebung hervortritt. Ihre Arbeiten greifen häufig geometrische Körper auf, die jedoch weniger als festgelegte Gestalt erscheinen, denn als Ausgangspunkte und Strukturen, die sich im Verlauf materieller Prozesse verschieben oder porös werden. Transparente Volumen fassen Stofflichkeiten, die sensibel auf Licht, Temperatur und Schwerkraft reagieren.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 25.05. Rey Akdogan Installation, Medienkunst. Abb. Single slide from Carousel #9, Rey Akdogan, 2016, Lighting gels, assorted colored packaging materials held together by slide frames, 13 min. loop (80 slides), dimensions variable, Photo: Courtesy the artist and Miguel Abreu Gallery, New York

Rey Akdogan richtet ihren Blick auf Standardisierungen von Materialien und Wahrnehmungsprozessen, die unsere visuelle Gegenwart prägen. Ihre Arbeiten nehmen medienübergreifende und häufig raumbezogene Formen an, die sich zwischen Projektion, Skulptur und Installation bewegen. Akdogan untersucht, wie Atmosphären entstehen und wie Farbe, Licht und stoffliche Eigenschaften sinnliche Erfahrung organisieren und affektive Räume hervorbringen. 

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

26.03. – 25.05. Eine Enterbung. Barbara Loftus Malerei. Abb. Witnessing the Confiscation (Detail), Barbara Loftus, 2022, Ölfarbe auf Leinwand, 167 x 140 cm

Die Ausstellung „Eine Enterbung“ im Haus am Lützowplatz (HaL) ist das Ergebnis einer seit 1994 andauernden künstlerischen Auseinandersetzung der britischen Malerin und Filmemacherin Barbara Loftus (*1946) mit dem früheren Leben ihrer Mutter Hildegard, geborene Basch (1915–2007). Diese überlebte das NS-Regime im britischen Exil, während ihre Eltern und ihr Bruder am 14. Dezember 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.

 

Kuratiert von Marc Wellmann, Künstlerischer Leiter Haus am Lützowplatz (HaL).

 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. An Opera Out of Time. Petrit Halilaj. Abb. Ausstellungsansicht „Petrit Halilaj. An Opera Out of Time“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Petrit Halilaj, 11.9.2025 – 31.5.2026, Photo: © Petrit Halilaj, 2025 / mennour, Paris, ChertLüdde, Berlin und kurimanzutto, New York und Mexiko-Stadt. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Petrit Halilaj präsentiert im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Im Mittelpunkt steht das erste Opernwerk des Künstlers, das Möglichkeiten des kollektiven Träumens erkundet, um offene und emanzipatorische Welten hervorzubringen. Neben diesem neuen, ortsspezifischen Werk zeigt die Ausstellung Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen. Sie ist die zweite Ausstellung in den 2024 wiedereröffneten Rieckhallen und findet anlässlich der Berlin Art Week statt.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

27.03. – 07.06. Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds. Buki Akomolafe, Margaux Derhy Installation, Textilkunst, Fotografie. Abb. Osama Ahdi für Zoubida, Marrakesch, Sophia Kacimi/Zoubida, 2025

Mode ist ein schöpferischer Akt. Was wir auf der Haut tragen, offenbart unsere intime Beziehung zu unserem Körper und zu der Zeit, in der wir leben. Wie ein kultureller Seismograph spiegelt Mode gesellschaftliche Entwicklungen wider und nimmt sie oftmals vorweg. Im Dialog von Künstleri:nnen und Designer:innen und im Austausch mit Berlins lokaler Modeszene wird die Zirkulation von Handwerk, Ästhetiken und Wissen innerhalb diasporischer Gemeinschaften sichtbar gemacht. 

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

06.03. – 21.06. Kunst Hand Werk Brücke . Max Pechstein, Fritz Bleyl, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Gussmann, Karl Schmidt-Rottluff, Emy Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde, Ada Nolde, Lise Gujer, Erna Schilling, Julia Staub-Oetiker, Jeane Flieser, Helene Spengler, Leny Spengler, Andrea Faraguna, Jerszy Seymour, Santiago da Silva, Kasia Fudakowski Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Stuhl II, Ernst Ludwig Kirchner, 1920, Arvenholz mit Ochsenblut gefärbt

Das Kunsthandwerk der Brücke wurde bisher wenig untersucht und ausgestellt. Dies überrascht umso mehr, haben doch Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde zeitlebens neben ihren Gemälden und Druckgrafiken auch Möbel, Schmuckstücke oder Teppiche entworfen. Gerade die „Künste im Gebrauch“ spiegeln auch den innovativen Gestaltungswillen und die bewusste Abkehr von ästhetischen Konventionen wider, die für die Künstler des Expressionismus charakteristisch sind.

Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke untersucht die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte und ermöglicht so völlig neue Perspektiven auf das Schaffen der Künstlergemeinschaft. Sie nähert sich dem Themenfeld durch die verwendeten Materialien (Holz, Metall und Textil) auf innovative Weise an und arbeitet eng mit Praktiker*innen zusammen, um die besonderen Techniken zu vermitteln.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

19.03. – 28.06. Persistence of Vision. Peter Hujar, Liz Deschenes Fotografie. Abb. Self-Portrait Jumping, Peter Hujar, 1974, Photo: © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Die Ausstellung vereint Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie. Hujar, der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest. In der Ausstellung werden Hujars Fotografien mit zeitgenössischen Werken der in New York City lebenden Künstlerin Deschenes verwoben.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

20.03. – 09.08. Brancusi Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Muse endormie, Brancusi, 1910, Bronze , Photo: © Succession Brancusi, Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI/Philippe Migeat/Dist. GrandPalaisRmn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

20.03. – 17.08. Seeing Words, Reading Images. Die Written Art Collection im Dialog mit der Sammlung Deutsche Bank. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Textilkunst. Abb. The Linden Tree Poems, Etel Adnan, 2019, Folded leporello, Ink and watercolour on paper, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy the Artist and Sfeir-Semler Gallery

Die Ausstellung im PalaisPopulaire zeigt ausgewählte Werke aus der Written Art Collection, ergänzt durch Werke aus der Sammlung Deutsche Bank. Der Fokus liegt auf der zeitgenössischen Perspektive, quasi einer Worldwide Written Art, die den globalen Dialog heutiger künstlerischer Positionen in den Mittelpunkt stellt: ein historisches Netz, das die Wurzeln und Verbindungen der Schrift in der Kunst aufzeigt, und ein zeitgenössisches Netz, das globale Perspektiven und neue kulturelle Bezüge sichtbar macht. Durch die Werke aus der Sammlung Deutsche Bank wird der zeitgenössische Blick erweitert - neue Dialoge werden eröffnet und kulturelle Verknüpfungen vertieft.

Mit Werken von: Etel Adnan, Mounira Al Solh, Joseph Beuys, Osman Bozkurt, Hoy Wong Cheong, Natalie Czech, Claudia Comte, Marcel Dzama, Larissa Fassler, Meschac Gaba, Ellen Gallagher, Shilpa Gupta, Jenny Holzer, Annette Kelm, William Kentridge, Imi Knoebel, Ahmed Mater, Ahmad Moualla, Farhad Moshiri, Herta Müller, Shiryû Morita, Shirin Neshat, Simon Patterson, Zhijie Qiu, Karin Sander, Viviane Sassen, Yinka Shonibare, Slavs und Tatars, Agathe Snow, Kemang Wa Lehulere, Evelyn Taocheng Wang, Lawrence Weiner, Jiechang Yang, Inoue Yū-ichi, Charles Hossein Zenderoudi.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

06.03. – 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

27.03. – 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Medienkunst. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, mit Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.