Mai

Galerien

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Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 23.05. Melting into Meaning . Jean-Remy Malerei, Installation, Sonstiges. Abb. Don’t be a candle, Jean-Remy, 2025, Foto, Silikonkaschierung hinter Acrylglas 8mm, Gegenkaschierung mit Dibond 2 mm, polierte Kanten, 80 x 120 cm

In Brüssel geboren und in Zürich aufgewachsen, begann Jean-Remy 1975 als Werbetexter. Nach Stationen in mehreren deutschen Städten gründete er mit Holger Jung die Agentur Jung von Matt, eine der erfolgreichsten unabhängigen Europas. 2023 zog er sich aus der operativen Führung zurück und widmete sich der Konzeptkunst. Seine Arbeiten wurden u. a. im ZKM Karlsruhe und im Kunstpalast Düsseldorf gezeigt. Im Zentrum seines Schaffens stehen Zeit, Vergänglichkeit und die bewusste Wahrnehmung des Lebens.

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

bis 23.05. Black - White - Coloured . SUSANNE ACKERMANN, KLAUS HACK Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. OHNE Titel, SUSANNE ACKERMANN, 2020, Acryl auf Nessel, 2020, 200 x 300 cm , Photo: Susanne Ackermann

Tänzerisch bewegte Malerei von SUSANNE ACKERMANN und utopisch- skulpturale Architektur in schwarz - weiß von KLAUS HACK.

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

bis 23.05. Raws. Art of Today Abb. Oslo, RAWS, 2026, Acryl auf Holz, 50 x 50 cm

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 29.05. Jean Dubuffet Malerei, Zeichnung. Abb. Peigneuse, Jean Dubuffet, August 1945, Haute Pâte auf Leinwand, 81,2 x 65,3 cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

Jean Dubuffet (1901-1985) war einer der radikalsten Künstler nach 1945. Im Verlauf seiner künstlerischen Karriere schafft er klar voneinander getrennte Werkzyklen, die immer Ausdruck einer neuen Herausforderung und Fragestellung sind und beendet werden, sobald ihre Möglichkeiten ausgeschöpft scheinen. Sein Einfluss auf seine sowie die nachfolgenden Generationen kann kaum überschätzt werden. Galerie Michael Haas präsentiert eine Auswahl von Gemälden und Zeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1961.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 30.05. Nacht und Tag. Malerei. Abb. Besucherin, Ulrike Hahn, 2025, Öl auf Leinwand , 90 x 70 cm, Photo: Felix Schauerte

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Sa All day openh, So 12–18h

bis 30.05. Sequenzen und Pointen. Roger Libesch Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Indianerstamm, Roger Libesch, 1997, Öl auf Leinwand, 280x240 cm, Photo: Roger Libesch

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 30.05. neue Werke. Katrin Bremermann. (Berlin) Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Ausstellungsansicht, Katrin Bremermann, 2026, Photo: Martin Mertens

Katrin Bremermanns Werk bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Fläche und Objekt. Die in Berlin lebende Künstlerin nutzt Materialien wie gewachstes Papier, Lack, Holz und Aluminium, um die Grenzen der Malerei hin zur Skulptur zu erweitern. Ihre abstrakten Kompositionen zeichnen sich durch klare, oft primäre Farbfelder und subtile Schichtungen aus, die Tiefe und architektonische Texturen erzeugen.

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

bis 31.05. Primavera. Ausgewählte Werke aus den Beständen / Selected Works / Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita Malerei. Abb. Mit Äpfeln, Paulis Postazs, 1976 Jurmala, 2026 , Öl auf Leinwand, signiert, gerahmt , 75 x 55 cm

 Figurative Malerei aus dem Blickwinkel zeitgenössischer Künstler/innen

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

bis 31.05. Redcore #incisions. Toni Wirthmüller Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Kernzone-Rot #Urstrom, Toni Wirthmüller, 2023, Rauminstallation Kunstverein AK 68, Wasserburg am Inn, Photo: Toni Wirthmüller

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

21.05. – 05.06. BBA Photography Prize 2026. Fotografie, Sonstiges. Abb. Buzkashi - Abdulqadir, Todd Antony, 2025, Fine Art Baryta Archival Inkjet, 90 x 90 cm

Der 9. BBA Photography Prize bildet das Herzstück des BBA-Preisausstellungsprogramms 2026 und präsentiert eine weltweite Auswahl an Fotografen, die die Spitze der zeitgenössischen Fotografie definieren. Von einer Expertenjury für ihre technische Meisterschaft und Erzählkunst ausgewählt, repräsentieren diese Finalisten eine Fusion aus visueller Innovation und konzeptioneller Tiefe. Mit freundlicher Unterstützung von Lavazza.

Kantstr. 149

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 06.06. Peel Off. Fotografie. Abb. PeelOff, 1818x1080

Die Galerie CAMERA WORK präsentiert die Gruppenausstellung Peel Off und widmet sich mit ihr einem besonderen fotografischen Medium: dem Polaroid. Gezeigt wird eine exklusive Auswahl von 100 Polaroids international renommierter Fotokünstler. Sämtliche Werke sind Unikate.

Ausgestellt sind Arbeiten von Peter Beard, Michel Comte, Sebastian Copeland, Patrick Demarchelier, Victor Demarchelier, Arthur Elgort, Esther Haase, Olaf Heine, Jean-Baptiste Huynh, Walter Iooss Jr., Russell James, Helmut Newton, Rankin, Eugenio Recuenco, Martin Schoeller, Ruud van Empel und Albert Watson.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 06.06. Von Zeit und Fluss. Jan Schüler Malerei. Abb. Dresden: Blick vom Schloss Pillnitz auf die Elbinsel, Jan Schüler, 2025, Öl auf Leinwand, 65 x 75 cm, Photo: Jan Schüler / VG Bild-Kunst, Bonn, 2026

Nach Berliner Ansichten mit historischem Bezug, den hessischen Landschaften der Kindheit und den rheinischen Motiven seiner Wahlheimat Düsseldorf sind jetzt Dresden und die Elblandschaften in den Fokus des Malers gerückt. Schüler folgt dabei den Spuren zweier verehrter Vorbilder: Caspar David Friedrich (1774–1840) und Egon Pukall (1934–1989); beide lebten und malten in Dresden, sie liegen dort auch begraben.

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

bis 06.06. Shifting Signs. Adochi, Stella Geppert, László Lakner, Jenny Michel, Elmira Iravanizad Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Radierung, Installation. Abb. Untitled (Fragment), Adochi, 1986, Sandstone, 42 x 18 x 10 cm

Zeichen, Schrift, Symbole, Codes und Kommunikation sind eng miteinander verbunden, da sie alle als Zeichensysteme zur Informationsübertragung und Bedeutungsvermittlung dienen. Ihr Sinn liegt demnach im Kodieren und Dekodieren von Information. Der Frage nach Lesbarkeit von Zeichen gehen in der Ausstellung „Shifting Signs“ fünf Künstler:innen mit unterschiedlicher Motivation und Perspektiven auf den Grund. Dabei spielen Aspekte der Herkunft, ästhetische Gesichtspunkte, aber auch generationelle Prägung, Überlegungen zur Entwicklung von Zeichen- und Kommunikationssystemen in der Menschheits- und Naturgeschichte bis hin zu Verschiebungen von Bedeutungsebenen eine Rolle.

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

30.04. – 06.06. "Ätschi Bätsch". Björn Heyn (solo exhibition). Björn Heyn Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation.

In his new exhibition “Ätschi Bätsch”, Berlin-based artist Björn Heyn playfully sticks his tongue out at the audience. At first glance, his paintings appear playful, childlike, and fun, but on closer inspection, they reveal themselves as a rather complex game with layers of reality and illusion. Floral and fruit still lifes from classical art history collide with seemingly naïve forms of expression. The pleasure lies not only in this civil disobedience of mixing high and low culture; the “fun factor” unfolds as a veritable mental puzzle.

Flowers in vases and fruit in bowls on tables—this is the quintessential classical still life, familiar from centuries of art history. It continues to live on in countless décor tips and interior design ideas. And then there’s the table with chairs, another theme almost as old as humanity itself. We flood the various networks with recipes, social cooking events, and endless cooking shows. We invoke community, sociability, and coziness. Food truly seems important.

In Heyn’s paintings, the beauty of still lifes and the laid table meet an unbridled love of colors and patterns, surfaces and forms, through which he reformulates the order of things in an immediate way. Like children, he places objects in front of, beside, and on top of each other without regard for three-dimensional spatial logic. Tables and chairs appear—such as in “wir nehmen gerne noch ein paar Oliven”—strictly from the side or, at best, like the table in “manchmal male ich einfach Blumen 5” or the blue chair in “kann ich den, bitte?”, represented with receding perspective lines or viewed slightly from above, but never accurately in perspective; instead, they are awkwardly arranged within the plane. The round table in “weniger ist mehr” is given four peculiarly positioned legs in the manner of children’s drawings.

Heyn often places images within his images as distinguishable layers, such as the blue table with chairs on a red background in the upper right quadrant of “wir nehmen gerne noch ein paar Oliven”, or the pink-red floral painting with blue blossoms in “manchmal male ich einfach Blumen 5”. However, the flower stems grow from the table in front of the painting, and the blossoms extend beyond the picture plane, their edges supplemented with colored pencil on the bare, transparently primed canvas. So what belongs to the picture within the picture, and what to the painting itself, which depicts a space with a floral painting, a table, and a spherical vase figure in front of it?

Heyn intensifies this play with reality and illusion by incorporating collage elements. For example, the dish towel on the table in “manchmal male ich einfach Blumen 5” is a real piece that he glued in, while the vase figure is fully cut out, not merely the upper round form as it might appear—white with colored pencil scribbles, giving it a paper-like look. A piece of cord or cable in three loops in front of the table is painted with a slight shadow, creating the illusion of being physically attached.

Similarly, the blue thermos and three fruits on the table in “19:00 fünf Personen” are not glued but illusionistically painted, as are the peas on the dish towel mini-series “Lappen 1”, “Lappen 2”, and “Lappen 3”. In “wir nehmen gerne noch ein paar Oliven”, Heyn pays a direct homage to Baroque still lifes with a half-peeled lemon: the peel often curls over the edge of a bowl or table, creating the plastic effect of deep spatial layering, which Heyn subverts through the flat arrangement of the otherwise three-dimensional furniture and objects.

Baroque still lifes compete with reality through painterly translation of materials and textures, where spatial order and representation are crucial both for composition and symbolic meaning. A table, for instance, is not just a surface but also a spatial arrangement, and placing it correctly in perspective can be challenging—even for children. Their artistic appropriation of reality is inaccurate, clumsy, and awkward, yet convincingly immediate in expressing their own, not yet civilized, “adult” understanding of the world. Early modern artists similarly drew inspiration from so-called “naïve art”—from children, non-European cultures, or psychiatric patients—to reformulate their own evolving relationship with the world.

Björn Heyn follows a similar path. To preserve a spontaneous access to the order of things, to see the world anew and unfiltered, he begins with random placements and develops the work in many layers. Often, elements from the initial layers remain in the finished painting, the lowest layer becoming the topmost. To recapture elementary forms of expression akin to children’s, he modifies his painting or drawing tools with chunky blocks, mounts them on unwieldy rods, or even attempts to paint and draw with his feet.

When Heyn presents the laid table with chairs and still lifes of flowers and fruit seemingly naïvely, he touches on solutions that modern art has also explored: embracing rather than overcoming the gap between the two-dimensional surface and three-dimensional reality; transitioning from representational forms to ornamental patterns; and freeing painting and drawing techniques from the obligation to depict any form of reality.

Whether viewed from the perspective of art history, the experience of children’s art, or approached rationally or intuitively, Björn Heyn’s complex interplay of reality and illusion provides immense pleasure on all levels, stimulating not only the senses but also the intellect.

 

© Veronika Schöne 2026

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

02.05. – 06.06. Like a rubber rung on a ladder. Walid Raad Installation. Abb. Breznev, Walid Raad, 2025

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

02.05. – 06.06. Drastic Measures. José Montealegre. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse) Abb. Feuerwerkbuch von 1420, Konrad Kyeser, Bellifortis, 1401-1500

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

02.05. – 06.06. Double Play. Jonathan Lasker Malerei. Abb. Double Play, Jonathan Lasker, 1987, Oil on Linen, 76 x 100 inches, 193 cm x 254 cm

Schillerstr. 15

Berlin West

bis 13.06. I am Not Broken. Living is Resistance. Nasan Tur. Solo & Friends Abb. I am Not Broken, Nasan Tur, 2022, Wood carving in fractured spruce, acrylic paint, 100 x 5 x 2,5 cm

MKM Gallery zeigt zwei Werke von Nasan Tur, Living is Resistance (2014) and "I am Not Broken" (2022). Im Rahmen einer Wohnzimmer-Ausstellung setzen wir diese in Bezug zur Gaza Biennale Initiative, die im Jahr 2026 in sechzehn internationalen "Pavilions" stattgefunden hat, und für die House of Taswir im Rahmen der 17. Istanbul Biennale einen eigenen Istanbuler Pavilion kuriert hat. 

Wie lesen wir die Arbeiten von Nasan Tur -  "Living is Resistance" und "I am Not Broken" im Kontext der politischen Gewalt? Wie schaffen wir offene Ränder über hermetische politische Grenzen hinweg im Kontext der zeitgenössischen Künste?  

Der Künstler ist anwesend. Ein Künstlergespräch auf MKM's "Couch of Scholars" ist Teil der Ausstellung.

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 13.06. Albert Weiss Bildhauerkunst/Plastik, Installation

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

02.05. – 13.06. Hope/ Nadija. Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Hope/ Nadija, Maria Volokhova, 2026, Porzellan, Erde, Efeu, 30 x 20 x 15 cm, Photo: Maria Volokhova

Maria Kokolkhova (geboren in Kiev) hat sich dem Trauma des sinnlosen und brutalen Putin'schen Angriffskrieges gewidmet. Ihr Werk möchte jedoch nicht die Grausamkeiten und das für uns Unverständliche visualisieren, sondern die positive Resilienz der Ukrainer:innen herausstreichen.
Mit Ihrem künstlerischen Projekt "Hope/ Nadija im KioskShop berlin (KSb), Teil von Semjon Contemporary, intoniert sie in schönen zeichenhaften Porzellan-Skulpturen Hoffnung, Zuversicht sowie Standhaftigkeit.

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

02.05. – 13.06. Augenblicke. Malerei & Fotografie. Jörg Klaus, Jörg Kujawa Malerei, Fotografie. Abb. Crossing, Jörg Kujawa, 2025, Öl auf Leinwand, 120 x 180 cm, Photo: Jörg Kujawa

AUGENBLICKE bringt Fotografie von Jörg Klaus und Malerei von Jörg Kujawa in einen spannungsvollen Dialog. Während Klaus’ Bilder an malerische Gesten erinnern, ist Kujawas Malerei vom fotografischen Blick geprägt. Beide Positionen kreisen um den flüchtigen Moment zwischen Wahrnehmung und Erinnerung. Die Ausstellung macht den Augenblick selbst zum Gegenstand künstlerischer Reflexion.

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

02.05. – 13.06. The message according to sansovino6: weaving resilience. Edward L. Buchanan Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Textilkunst, Fotografie, Urban Art, Sonstiges. Abb. RESIST, Edward L. Buchanan, 2017, knitted scarf, photography, variable, Photo: Edward L. Buchanan

Nach seiner letzten Einzelausstellung "Sansovino 6 Indigo Pop Up Situation" wird der Modesdesigner, Journalist, Aktivist und Bildende Künstler Edward L. Buchanan erneut die Räume der Galerie bespielen und sie mit Leben füllen. Aktueller kann es nicht werden: Die totalitär geprägten Gesellschaften scheinen die demokratischen zu überrennen. Die Diversität bzgl. Hautfarbe und Geschlecht sowie Identität erlebt einen nicht mehr gekannten aggressiven Rückschlag. Die schwer erkämpfte individuelle Freiheit des Menschen, beginnend mit der Aufklärung vor rund 300 Jahren, steht auf dem Pranger. Weaving resilience nimmt dazu Stellung.

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

20.05. – 13.06. Follow the Line. Holzdruck/Keramik/Paperwork (Ritzungen in Papier). Albrecht Genin. Abb. o.T., Albrecht Genin, 2004, Öl über Bibelseiten, 32x40cm

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 19.06. D'après Manet. group show. Jordi Alcaraz, Martin Assig, Andrea Baumgartl, Nicole Bianchet, Peter Böhnisch, Peter Bömmels, Abraham David Christian, Christopher Colm-Morrin, Michael Craig-Martin, Tatjana Doll, Slawomir Elsner, Tim Ernst, Marianna Gartner, Pep Girbent, Julius Grünewald, Beate Günther, Tobias Hauser, Axel Heil, Almut Heise, Gregor Hildebrandt, Hipkiss, Marcel Hüppauff, John Isaacs, Martha Jungwirth, Michael Kirkham, Gustav Kluge, Dirk Lange, Philip Loersch, Markus Lüpertz, Haruko Maeda, Jakob Mattner, Jonathan Meese, Monika Michalko, David Nicholson, Tanja Nittka, José Noguero, Albert Oehlen, Lydia Pettit, Reinhard Pods, Daniel Richter, Gerd Rohling, Gino Rubert, Matthias Schaufler, Dennis Scholl, John Stark, Craig Stewart, Strawalde, Dimitris Tzamouranis, René Wirths. (Ausstellung auch im Kunst Lager Haas, Lise-Meitner-Str. 7-9, 10589 Berlin. Besichtigungen nach Vereinbarung) Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie.

Unter dem Titel D’après Manet sind in der Galerie Michael Haas Werke von 51 internationalen Künstlerinnen und Künstlern versammelt, die zum allergrößten Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Sie würdigen das Erbe des französischen Malers Édouard Manet (1832-1883), indem sie seine Gemälde und Zeichnungen zitieren oder parodieren, sie in den ihnen eigenen Sprechweisen adaptieren und uns, den Betrachtenden, völlig neue Blickwinkel eröffnen.

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

30.04. – 20.06. Evelina Reiter. solo show. Evelina Reiter Malerei. Abb. Zoologischer Garten, Evelina Reiter, 2024, Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm, Photo: Evelina Reiter

Eveline Reiter

solo show

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

01.05. – 20.06. kristalline. Albert Weis Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. Albert Weis, Photo: Albert Weis

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

02.05. – 24.06. Two. Dawid, Gerry Johansson.

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

02.05. – 25.06. Sachlichkeit. Kate Diehn-Bitt, Michael Langer, Rafael Cidoncha, Emese Kazár, Sabine Herrmann Malerei, Zeichnung. Abb. Beneath the Surface and Beyond, Emese Kazár, 2025, Öl auf Leinwand, 37 x 41 cm, Photo: Jens Weyer

Der Begriff „Sachlichkeit“ lässt an die Kunstströmung der „Neuen Sachlichkeit“ denken, die von 1918 bis 1933 andauerte und für die 1920er-Jahre typisch ist. Mit der im Jahr 1900 in Schöneberg bei Berlin geborenen und 1978 in Rostock verstorbenen Künstlerin Kate Diehn-Bitt zeigt die Ausstellung eine zu Unrecht vergessene Vertreterin dieser Strömung, die ihre Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzte. Ein weiterer Künstler, aus dessen Nachlass Werke präsentiert werden, ist Michael Langer. Er zählt zu den Vertretern des „German Pop“, benannt nach der 2014 unter der Leitung von Max Hollein in der Schirn Kunsthalle Frankfurt veranstalteten Ausstellung. 
Sachlichkeit findet sich aber auch in der zeitgenössischen Kunst bei Rafael Cidoncha, Emese Kazar und Sabine Herrmann 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

02.05. – 26.06. Im Licht der letzten Haltung - Erinnerung trägt den Frieden. Gruppenausstellung. Marguerite Blume-Cárdenas, Christopher Balzer, Wiebke Conrad.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

07.05. – 26.06. Karl-Heinz Schwind. Abb. Karl Heinz Schwind

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

bis 27.06. Collagen und Malerei. Tino Geiss Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Nachtgarten, Tino Geiss, 2024, Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm, Photo: Tino Geiss

Die Galerie Brockstedt wurde 1959 von Hans Brockstedt in Hamburg gegründet und befindet sich seit 1992 unter der Leitung von Boris Brockstedt in Berlin. Im Fokus steht die gegenständliche Kunst der Klassischen Moderne, speziell der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Im zeitgenössischen Programm vertritt sie Werke der internationalen Malerei und Skulptur. Aus der intensiven, ein Leben lang andauernden Arbeit mit dem Künstler Horst Janssen resultiert ein weiterer Schwerpunkt der Galerie.

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

bis 27.06. Erdzeichen. Frank Rödel, Malerei, Arbeiten auf/mit Papier

Unsere erste Einzelausstellung des Jahres widmet sich den aktuellen Werken von Frank Rödel, die unter anderem das spannungsreiche Verhältnis zwischen der Schönheit unberührter Natur und deren Gefährdung durch die menschliche Zivilisation thematisieren.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

30.04. – 27.06. Ausstellung zum Gallery Weekend. Willi Baumeister, Rudolf Belling Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Afrikanische Spiele, Willi Baumeister, 1942, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 45 x 53cm, Photo: Willi Baumeister Stiftung, Stuttgart

Willi Baumeister (1889–1955) and Rudolf Belling (1886–1972) are part of the international avant-garde since the 1920s. Both artists put a focus on the non-representational treatment of form. Thus, they have a lasting influence on Post War abstraction.

We are celebrating our 35 years of presence in Berlin and, to mark the occasion, exhibit Belling’s iconic 1920ies sculptures alongside important paintings from Baumeister’s later work period, caracterised by a symbolic, amorphous visual language.

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 14–18h, Sa 12–15h

14.05. – 27.06. Latest. Innokenti Baranov Malerei

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Sa 14–19h, So 14–18h

21.05. – 27.06. L'orto dei sogni. Mariella Ridda Malerei. Abb. L'orto dei sogni, Mariella Ridda, 2025, Öl, Acryl, Ölpastell auf Leinwand, 200 x 280cm, Photo: M.Ridda

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 28.06. Al Banco. . Jay Gard, Frank Nitsche, René Wirths.

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

01.05. – 03.07. Schriftbilder. Sabine Herrmann Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ein Gedicht von Paul Celan, Sabine Herrmann, 2023, Pigmente, Acrylbinder auf Papier, 85 x 85 cm, Photo: Sabine Herrmann

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

15.05. – 03.07. Skulptur / Malerei. Johannes Hepp + Lars Theuerkauff Abb. o.N, Johannes Hepp, 2025, Lindenholz bemalt, Glühbirne, Keramikfassung, 10 x 10 x 15 cm

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

09.05. – 04.07. Aus einer Berliner Privatsammlung. Gerhard Altenbourg, Horst Antes, Fernando Botero, Salvador Dalí, Max Ernst, Werner Heldt, Joan Miró, Pablo Picasso, Rolf Szymanski, u.a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Das Paar, Horst Antes, 1980, Aquatec auf Karton auf Holz, 52 x 39 cm, Photo: Roman März

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

30.04. – 05.07. Whispers of Japan. Luciano Castelli Malerei. Abb. GENJI (Double Self-Portrait), Luciano Castelli, 2025, Paravent, 180 x 450 cm

Der Schweizer Künstler Luciano Castelli setzte sich bereits in den frühen 1980er-Jahren intensiv mit Japan auseinander. In der Ausstellung "Whispers of Japan" knüpft er an diese Faszination an: Ältere Arbeiten treten in Dialog mit bislang unveröffentlichten Fotografien, die dem melancholischen Seelentanz Butoh gewidmet sind. Zusammen mit Werken in seiner unverwechselbaren, gestisch-kraftvollen Malweise entsteht daraus ein neues, vielschichtiges Werk.

Herzstück der Schau sind Malereien auf eigens für die Ausstellung traditionell gefertigten Paravents, neben denen er den Ausstellungsraum mit einem bis ins Kalligraphische reichenden Pinselduktus erobert. In der Tradition seiner spektakulären Aktionen – etwa im Berliner Kaufhaus Jahndorf oder 2016 im SPSI Art Museum in Shanghai, wo er spontan das gesamte Museumsinnere bemalte – sprengt er auch hier bewusst die Grenzen konventioneller Bildpräsentation. So entsteht ein intensives, atmosphärisches Erlebnis, das Malerei und Architektur verschmelzen lässt.



 

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

01.05. – 05.07. La Voz Que Responde. The Voice that Responds. Javier Léon Pérez Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. La Voz Que Responde, Javier Léon Pérez, 2025, Öl auf Leinwand, 146 x 114 cm, Photo: Javier Léon Pérez

La Voz Que Responde entwirft einen Raum der Interpellation und inneren Resonanz. Der Titel verweist auf eine Form des Sprechens, die nicht festlegt, sondern öffnet, ruft und auf Antwort wartet. Bedeutung wird nicht behauptet, sondern in Bewegung gesetzt – als Spiel von Ruf, Echo und Resonanz. Die Ausstellung vereint Malerei und Arbeiten auf japanischem Papier von Javier Léon Pérez, die sich in einem Übergangspunkt des Dialogs begegnen.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

22.05. – 11.07. Gezeichnet mit... Gezeichnet auf... Gisoo Kim, Ev Pommer, Ralf Witthaus, u. a. Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

22.05. – 11.07. Arkadia. Andrea Grützner Fotografie.

Für ihre Serie „Arkadia“ arbeitet die deutsche Künstlerin Andrea Grützner mit dichromatischen Folien, die sie zwischen Grashalmen und Pflanzenblättern einfügt. Es entstehen psychedelische Kompositionen, die die Grenze zwischen Organischem und Künstlichem verwischen. 

Andrea Grützners künstlerisches Werk beschäftigt sich mit der emotionalen und visuellen Wahrnehmung von Räumen. Andrea Grützner (*1984) absolvierte ihr Masterstudium der Fotografie an der Hochschule Bielefeld. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien; ihre Arbeit wird international ausgestellt. Andrea Grützner lebt und arbeitet in Dresden.

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

01.05. – 17.07. P r e s e n t . Yoana Tuzharova Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Ausstellungsansicht: TOUCH, data monument, Kunst im Tunnel (KIT), Düsseldorf, Yoana Tuzharova, 2021, Photo: Yoana Tuzharova

Galerie Gilla Lörcher freut sich sehr, die zweite Einzelausstellung der bulgarischen Künstlerin Yoana Tuzharova zu präsentieren. In der Ausstellung P R E S E N T konfrontiert uns Yoana Tuzharova mit den Spuren, die wir tagtäglich zwischen der digitalen und der analogen Welt hinterlassen: Fettschlieren und Swipe-Spuren wie sie beim Chatten, Mailen, Scrollen, Shoppen und Liken auf dem Smartphone-Display entstehen. Die Künstlerin arbeitet hier mit unterschiedlichen Medien: Fotografie, Druck, Installation und Lichtarbeiten. 

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

02.05. – 25.07. Lines · Curves · Motions. Groupshow. Loredana Nemes, Aitor Ortiz, Stefanie Seufert Fotografie. Abb. Others 02, Stefanie Seufert, 2024, C-print, handgefertigt, 93 x 73 cm

Die Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit den Künstler:innen Loredana Nemes, Stefanie Seufert und Aitor Ortiz ankündigen zu können. Auf den ersten Blick wirken die drei künstlerischen Positionen unterschiedlich. Das verbindende Element ist jedoch die Analyse und Interpretation von Strukturen und Mustern in der Natur. „Ein natürliches Muster zu betrachten bedeutet, für einen Augenblick zu entdecken, dass unser eigener Geist an derselben geheimen Geometrie teilhat, welche alle Lebewesen und Lebensformen durchdringt.“ (Aitor Ortiz) Dieser Gedanke manifestiert sich in den ruhigen weißen Linien von Loredana Nemes auf tiefschwarzem Grund, die an Landschaftsbilder, Partituren oder Oszillographen erinnern. Aitor Ortiz zeigt metallische Kurven, die wie eine Hommage an die Fotografien von Karl Blossfeldt anmuten. Aufzeichnungen des Flügelschlags werden in Stefanie Seuferts Fotografien sichtbar, für die sie Meisen in Berliner Parkanlagen aufnimmt.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

02.05. – 01.08. Thomas Demand Fotografie. Abb. Money, Thomas Demand, 2025, UV-print on copper, 85 × 64 cm | 33 1/2 × 25 1/8 inches, Photo: Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn

Thomas Demand ist bekannt für seine Fotografien minutiös gefertigter Papiermodelle, die historisch, politisch oder kulturell aufgeladene Szenen ebenso rekonstruieren wie alltägliche Momente. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freuen sich Monika Sprüth und Philomene Magers, eine Einzelausstellung mit neuen Arbeiten von Demand zu präsentieren. 2025 begann der Künstler mit einer neuen Technik zu arbeiten und schuf dabei kleinformatige Bilder, die auf Kupfer gedruckt sind. Das Material hat eine lange Tradition in der Kunstgeschichte: Bereits in der Renaissance als Malgrund verwendet, diente es später als Träger für einige der frühesten Fotografien, die auf versilberten Kupferplatten entstanden, und wurde damit auch Teil der Geschichte der Fotografie. Die neuen Arbeiten reichen von eng gefassten Naturansichten bis hin zu Abstraktionen KI-generierter Bilder. Durch seine konstruierten Welten hinterfragt Demand die Paradoxien der Wahrnehmung und untersucht, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, wie wir uns an sie erinnern und auf welche Weise wir beeinflusst oder manipuliert werden. Ob Demand nun die zufälligen Anordnungen der Natur oder die dystopischen Visionen der KI einfängt, seine Arbeit bewegt sich gekonnt zwischen Skulptur und Fotografie, Illusion und Abbild sowie Wirklichkeit und Interpretation.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

02.05. – 01.08. utopisch. Robert Elfgen Malerei, Zeichnung, Installation. Abb. Tamara IX, Robert Elfgen, 2025, Metallic spray paint, wood stain, ink on wood, artist's frame, 125.5 × 190 × 4 cm | 49 3/8 × 74 7/8 × 1 5/8 inches (framed), Photo: Mareike Tocha

The work of Robert Elfgen explores the relationship between humankind and nature through a distinctly mythical, poetic lens. His assemblages, collages, light objects, and floor- and wall pieces are often arranged in room-filling installations that resemble walk-in paintings. On the occasion of Gallery Weekend Berlin, Sprüth Magers is pleased to present a solo exhibition of new and recent works by Elfgen.

Institutionen

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Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 25.05. Carousels. Rey Akdogan Installation, Medienkunst. Abb. Single slide from Carousel #9, Rey Akdogan, 2016, Lighting gels, assorted colored packaging materials held together by slide frames, 13 min. loop (80 slides), dimensions variable, Photo: Courtesy the artist and Miguel Abreu Gallery, New York

Rey Akdogan richtet ihren Blick auf Standardisierungen von Materialien und Wahrnehmungsprozessen, die unsere visuelle Gegenwart prägen. Ihre Arbeiten nehmen medienübergreifende und häufig raumbezogene Formen an, die sich zwischen Projektion, Skulptur und Installation bewegen. Akdogan untersucht, wie Atmosphären entstehen und wie Farbe, Licht und stoffliche Eigenschaften sinnliche Erfahrung organisieren und affektive Räume hervorbringen. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 25.05. Open. Gianna Surangkanjanajai Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Removed, Gianna Surangkanjanajai, 2025, Photo: Courtesy the artist

Gianna Surangkanjanajai arbeitet vorwiegend skulptural und reflektiert in ihrer Praxis Situationen, in denen Form aus den Bedingungen ihrer Umgebung hervortritt. Ihre Arbeiten greifen häufig geometrische Körper auf, die jedoch weniger als festgelegte Gestalt erscheinen, denn als Ausgangspunkte und Strukturen, die sich im Verlauf materieller Prozesse verschieben oder porös werden. Transparente Volumen fassen Stofflichkeiten, die sensibel auf Licht, Temperatur und Schwerkraft reagieren.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 25.05. Eine Enterbung. Barbara Loftus Malerei. Abb. Witnessing the Confiscation (Detail), Barbara Loftus, 2022, Ölfarbe auf Leinwand, 167 x 140 cm

Die Ausstellung „Eine Enterbung“ im Haus am Lützowplatz (HaL) ist das Ergebnis einer seit 1994 andauernden künstlerischen Auseinandersetzung der britischen Malerin und Filmemacherin Barbara Loftus (*1946) mit dem früheren Leben ihrer Mutter Hildegard, geborene Basch (1915–2007). Diese überlebte das NS-Regime im britischen Exil, während ihre Eltern und ihr Bruder am 14. Dezember 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.

 

Kuratiert von Marc Wellmann, Künstlerischer Leiter Haus am Lützowplatz (HaL).

 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. An Opera Out of Time. Petrit Halilaj. Abb. Ausstellungsansicht „Petrit Halilaj. An Opera Out of Time“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Petrit Halilaj, 11.9.2025 – 31.5.2026, Photo: © Petrit Halilaj, 2025 / mennour, Paris, ChertLüdde, Berlin und kurimanzutto, New York und Mexiko-Stadt. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Petrit Halilaj präsentiert im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Im Mittelpunkt steht das erste Opernwerk des Künstlers, das Möglichkeiten des kollektiven Träumens erkundet, um offene und emanzipatorische Welten hervorzubringen. Neben diesem neuen, ortsspezifischen Werk zeigt die Ausstellung Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen. Sie ist die zweite Ausstellung in den 2024 wiedereröffneten Rieckhallen und findet anlässlich der Berlin Art Week statt.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

08.05. – 31.05. World Press Photo 2026 . Fotografie.

Die besten Pressebilder des Jahres zu Gast im Willy-Brandt-Haus. 

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

bis 07.06. Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds. Buki Akomolafe, Margaux Derhy Installation, Textilkunst, Fotografie. Abb. Osama Ahdi für Zoubida, Marrakesch, Sophia Kacimi/Zoubida, 2025

Mode ist ein schöpferischer Akt. Was wir auf der Haut tragen, offenbart unsere intime Beziehung zu unserem Körper und zu der Zeit, in der wir leben. Wie ein kultureller Seismograph spiegelt Mode gesellschaftliche Entwicklungen wider und nimmt sie oftmals vorweg. Im Dialog von Künstleri:nnen und Designer:innen und im Austausch mit Berlins lokaler Modeszene wird die Zirkulation von Handwerk, Ästhetiken und Wissen innerhalb diasporischer Gemeinschaften sichtbar gemacht. 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

bis 07.06. Zeichnungen und Faltungen. Hanns Schimansky. Abb. ohne Titel, Hanns Schimansky, 2025, Tusche, Faltung auf Papier,, 26,5 x 38 cm , Photo: © Hanns Schimansky/Galerie Inga Kondeyne, Foto: Eric Tschernow

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

15.05. – 18.06. Fragiles . Claudia Otto, Angelika Priese Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Träumerin II, Claudia Otto, 2025, Collage, 14 x 21 cm

"Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele."


Henri Cartier-Bresson

 

Claudia Otto ist Berufsmusikerin, Soloflötistin in einem aufstrebenden ostdeutschen Sinfonieorchester. 

Und außerdem begnadete Fotografin. 

 

Zu ihrer Motivation sagt sie: "Als Musikerin bin ich der Vergänglichkeit meines Spiels, der im Raum verklingenden Töne unterworfen... Das hat etwas Magisches und Zauberhaftes. Aber manchmal wünschte ich mir, dass etwas bleibt - eine Weile zumindest!" In der Fotografie, so meint sie, "(kann ich) Situationen, Dinge auf meine ganz persönliche Weise einfangen. Ich versuche, ihr Wesen zu erfassen und mich von dieser Seite den Geheimnissen des Lebens, des Traumes zu nähern. Ich kann Menschen sehr nah kommen, kann Erlebtes, Erlittenes reflektieren, verarbeiten, innere Bilder visualisieren, Gefühle sichtbar machen."

 

Im Fenster sind die Metallskulpturen von Angelika Priese aus den 1990er Jahren zu sehen. Die Skulpturen sind geerdet und dann auch wieder zur Auflösung bereit. Sie fallen aus dem Rahmen und sind trotz der metallischen Struktur in gewisser Weise auch fragil.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

bis 21.06. Kunst Hand Werk Brücke . Max Pechstein, Fritz Bleyl, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Gussmann, Karl Schmidt-Rottluff, Emy Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde, Ada Nolde, Lise Gujer, Erna Schilling, Julia Staub-Oetiker, Jeane Flieser, Helene Spengler, Leny Spengler, Andrea Faraguna, Jerszy Seymour, Santiago da Silva, Kasia Fudakowski Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Stuhl II, Ernst Ludwig Kirchner, 1920, Arvenholz mit Ochsenblut gefärbt

Das Kunsthandwerk der Brücke wurde bisher wenig untersucht und ausgestellt. Dies überrascht umso mehr, haben doch Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde zeitlebens neben ihren Gemälden und Druckgrafiken auch Möbel, Schmuckstücke oder Teppiche entworfen. Gerade die „Künste im Gebrauch“ spiegeln auch den innovativen Gestaltungswillen und die bewusste Abkehr von ästhetischen Konventionen wider, die für die Künstler des Expressionismus charakteristisch sind.

Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke untersucht die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte und ermöglicht so völlig neue Perspektiven auf das Schaffen der Künstlergemeinschaft. Sie nähert sich dem Themenfeld durch die verwendeten Materialien (Holz, Metall und Textil) auf innovative Weise an und arbeitet eng mit Praktiker*innen zusammen, um die besonderen Techniken zu vermitteln.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 21.06. Mind the Gap. Die Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie . Verdiana Albano, Sandra Buschow, Eva Grillhösl, Paulina Hildesheim, Jana Islinger, Telke Jungjohann, Rainer Christian Kurzeder, Ramon Lehmann, Michelle Maicher, Claudia Neuhaus, Lukas Ratius, Eva von Schirach, Helen Stevens, Tara Wolff, Antine Karla Yzer Fotografie, Sonstiges. Abb. It's not violence, if it's normal, Antine Karla Yzer, seit 2024, Photo: Antine Karla Yzer

mit Arbeiten von Verdiana Albano, Sandra Buschow, Eva Grillhösl, Paulina Hildesheim, Jana Islinger, Telke Jungjohann, Rainer Christian Kurzeder, Ramon Lehmann, Michelle Maicher, Claudia Neuhaus, Lukas Ratius, Eva von Schirach, Helen Stevens, Tara Wolff, Antine Karla Yzer

Die Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie präsentiert ihre neuesten Arbeiten der letzten zwei Jahren. Unter der Leitung von Prof. Linn Schröder und Ingo Taubhorn richtet die Ausstellung den Blick auf Risse in Systemen, auf das Nicht-mehr und das Noch-nicht und auf das Dazwischen. In den Serien wird von Brüchen, Spannungen und Übergängen erzählt und von Gewalt, Flucht- und Grenzerfahrungen. Familienbiografien werden auf ihre zeitgeschichtliche wie individuelle Einbettung hin reflektiert, das Verhältnis Mensch-Natur befragt, geschlechtliche Zuordnung und Rollenbilder untersucht.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 21.06. Deutscher Friedenspreis für Fotografie . Fotografie. Abb. Maximilian Mann Deutscher Friedenspreis für Fotografie, Maximilian Mann , Photo: Maximilian Mann

Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie wird von der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Papierhersteller Felix Schoeller vergeben. Der Preis zeichnet professionelle künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen. Präsentation der Gewinnerserie von Maximilian Mann und der nominierten Arbeiten. 

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

13.05. – 26.06. Cubature: The Art Game. Digitale Kunst

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 28.06. Persistence of Vision. Peter Hujar, Liz Deschenes Fotografie. Abb. Self-Portrait Jumping, Peter Hujar, 1974, Photo: © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Die Ausstellung vereint Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie. Hujar, der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest. In der Ausstellung werden Hujars Fotografien mit zeitgenössischen Werken der in New York City lebenden Künstlerin Deschenes verwoben.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 28.06. Men don't cry. Hannes Jung. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Fotografie. Abb. Damjan, Bilenca, Hannes Jung, 2017, Photo: Hannes Jung

Während des Krieges in den 1990er Jahren in Bosnien-Herzegowina wurden Männer verschiedener Nationalitäten Opfer sexualisierter Gewalt. Sie wurden gefoltert, missbraucht und zu Gewalt untereinander gezwungen. Über die erlittenen Qualen konnten viele kaum sprechen. Hannes Jung widmet sich in seiner Fotoarbeit diesem bislang tabuisierten Thema. In subtilen schwarz-weißen Aufnahmen verweist er auf die seelischen Spuren der Betroffenen. Die Frage "Was vom Krieg übrig bleibt?" beschäftigt Jung bereits lange, auch im Hinblick auf die anhaltenden Kriegstraumata, die in der Gesellschaft weiterwirken.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

01.05. – 28.06. Geschichten, die wir mit uns tragen. Comics über Diaspora und Zugehörigkeit. Keum Suk Gendry-Kim, Lisa Wool-Rim Sjoblom Wool-Rim Sjoblom, Sheree Domingo, Patrick Spät, Young-Rong Choo, Alexandra Rügler, Jeong-In Mun Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Sonstiges. Abb. Langer Atem, Jeong-In Mun / Rotopol, 2026

Die Gruppenausstellung im Rahmen der Comic Invasion versammelt internationale Comic- und Graphic-Novel-Künstler:innen, deren Arbeiten Fragen von Diaspora, Identität und Zugehörigkeit thematisieren. 

In gezeichneten Erzählungen, Sequenzen und installativen Elementen erkunden die Werke Erfahrungen des Dazwischen – zwischen Sprachen, Kulturen, Orten und Erinnerungen. Comics werden dabei als künstlerische Mittel des Erinnerns und der gesellschaftlichen Positionierung verstanden.
 

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

14.05. – 28.06. Domesticity I. Marlene Kargl. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105) Abb. You may not go any further, Marlene Kargl, 2024, Installation, Photo: Eric Tschernow

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

03.05. – 05.07. Kein Tag ohne Linie. Zeichnungen 1962–2026. Achim Freyer Zeichnung. Abb. ohne Titel, Achim Freyer, 2015, Graphitstift auf Papier, 17 x 11 cm , Photo: Roman März

Für den Maler, Theatermacher und Brecht-Schüler Achim Freyer ist die Linie kein bloßes Abbild, sondern purer élan vital. Getreu dem Leitmotiv „Kein Tag ohne Linie“ begreift er das Zeichnen als unaufhörlichen Prozess: Jede Spur auf dem Papier ist die vitale Niederschrift eines Lebensweges, der sich – mal tastend, mal impulsiv – entfaltet.

Die Ausstellung zeigt dieses Werden als tägliche Notwendigkeit. In der Unmittelbarkeit des Augenblicks entstehen Figuren, Orte und Landschaften die zwischen spielerischer Leichtigkeit und existenzieller Tiefe oszillieren – eine energetische Brücke zwischen innerem Empfinden und gelebter Erfahrung.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.07. En-tfal-tet. Die Kunst des Sehens. Daniela Böhler, Heidrun Meyer, Edelgard Dräger, Simon Adler, u.a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Farbtunnel, Claudia Guss, N.N.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in künstlerische Positionen aus vier Jahrzehnten Kunst im Haus der Diakonie Wehr-Öflingen (HdD Wehr-Öflingen) und lädt zur kreativen Inklusion ein. Augenscheinlich wird die Vielfalt der beschrittenen kreativen Wege zum individuellen Ausdruck beteiligter Künstler*innen aus dem süd-westlichen Dreiländereck. Die kontrastreichen Arbeiten sind voller Dynamik und Energie. Jede Arbeit ist nicht nur Ausdruck einer persönlichen Geschichte, sondern Zeugnis des beständigen, künstlerischen Schaffens im HdD Wehr-Öflingen. 

 

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

30.04. – 26.07. Installation und Video. Julien Paccard Malerei, Zeichnung, Installation, Medienkunst

In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung lotet der interdisziplinär arbeitende Künstler Julien Paccard die Möglichkeiten der Aneignung des öffentlichen Raumes und dessen buchstäblicher Er-Fahrungen auf dem Skateboard aus. Dabei hinterfragt er die (Stadt-)Landschaft als Ansammlung kollektiver Erinnerungen und Gefühle. Für den historischen Keller transformiert er dies in ein rhizomatsiches Geflecht aus Installation, Video, Musik und Tafelmalerei.

Camaro Haus Potsdamer Str. 98 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–17h, Do 13–20h, Fr 13–17h

bis 31.07. Augenreisen. .

Vom 17. April bis 31. Juli 2026 zeigt die Alexander und Renata Camaro Stiftung im Camaro Haus die Ausstellung Heinz Trökes – Augenreisen

Im Mittelpunkt steht Heinz Trökes (1913–1997) als Maler, Reisender, Netzwerker und Mitbegründer der Galerie Gerd Rosen, die nach 1945 zu einem wichtigen Ort des künstlerischen Neubeginns in Berlin wurde. 

Über fünf Jahrzehnte hinweg bereiste Trökes mehr als 40 Länder auf sechs Kontinenten. Die Ausstellung zeigt, wie diese Erfahrungen in seine Kunst eingingen – nicht als dokumentarische Abbilder, sondern als eigenständige, poetische Bildwelten. 

Ausstellungseröffnung: 16. April 2026, 18.00 Uhr

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 09.08. Brancusi Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Muse endormie, Brancusi, 1910, Bronze , Photo: © Succession Brancusi, Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI/Philippe Migeat/Dist. GrandPalaisRmn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen in Rumänien fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 17.08. Seeing Words, Reading Images. Die Written Art Collection im Dialog mit der Sammlung Deutsche Bank. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Textilkunst. Abb. The Linden Tree Poems, Etel Adnan, 2019, Folded leporello, Ink and watercolour on paper, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Courtesy the Artist and Sfeir-Semler Gallery

Die Written Art Collection zählt zu den bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Schriftkunst. Mit rund 400 Werken umfasst sie Arbeiten aus Europa, Nordamerika und Ostasien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten. Das kunsthistorische Spektrum reicht von der gestisch-abstrakten Malerei des Westens nach 1945 über zeitgenössische Kalligrafie bis hin zu den vielfältigen Ausdrucksformen globaler Konzept- und Medienkunst.

Die Ausstellung Seeing Words, Reading Images bringt Positionen aus der Written Art Collection mit ausgewählten Werken aus der Sammlung Deutsche Bank, eine der wichtigsten Unternehmenssammlungen zur zeitgenössischen Kunst auf Papier, in einen facettenreichen Dialog. Ausgangspunkt ist das komplexe und hochaktuelle Phänomen von Schreiben und Schrift in der Kunst – als Linie, informelle Geste, Handschrift und Kalligrafie, Typografie oder Schriftbild. Dabei geht es um die Bedeutung der Written Art als Mittel globaler Verständigung und grenzenloser visueller und textlicher Möglichkeiten des Erzählens – seien es Poesie, politische Kritik oder das Aufarbeiten von Geschichte.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 23.08. Balkan Erotic Epic. The Exhibition. Marina Abramović Performance. Abb. Women Massaging Breasts II aus der Serie Balkan Erotic Epic, Marina Abramović, 2005, C-Print, Photo: © Marina Abramović. Courtesy der Marina Abramović Archives / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert im Frühjahr 2026 Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region, in der Abramović aufgewachsen ist – verwebt die Ausstellung filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

bis 31.08. SculpturePopulaire: "Public Resonator". Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Public Resonator, Nevin Aladağ, 2023, Photo: Valentin Behringer, 2023 Baden Baden

Nevin Aladağs Skulptur Public Resonator mutet futuristisch an. Ihr öffentlicher „Resonator“ ist eine polyphone Skulptur. Die Formen sind Schlaginstrumente; die Skulptur ist mit aufgeschraubten Mundstücken, baumelnden Glockenstäben und mit Saiten bespannten Schalllöchern versehen. Für Aladağs Werk sind Musik, Tanz und Spiel zentral – als Ausdruck kultureller Identität oder als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaft.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei. Abb. Paint Unbidden (Palimpsest), Giulia Andreani, 2025, Detail, Photo: © Giulia Andreani und ADAGP, Paris 2026 ; Courtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. Foto: Lorenzo Palmieri

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

07.05. – 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

01.05. – 10.01.2027 Chanel Commission. We Make Years Out of Hours. Lina Lapelytė Installation, Sonstiges. Abb. What Happens with a Dead Fish?, Lina Lapelytė, 2021, Kunstenfestival des Arts Brussels , Photo: © Lina Lapelytė / VG Bild-Kunst Bonn, 2025 / Bea Borgers

Für die zweite Ausgabe der CHANEL Commission verwandelt Lina Lapelytė die Historische Halle des Hamburger Bahnhof in eine polyphone Bühne für eine partizipative Choreografie verwandelt. Die Besucher*innen können direkt Teil dieser groß angelegten Auftragsarbeit werden, die im Jubiläumsjahr die einzigartige Architektur des Hamburger Bahnhofs selbst in den Mittelpunkt rückt.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.