Mär

Galerien

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Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

30.01. – 21.03. Ode aus Japan. Japan in Berlin. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Urban Art, Sonstiges. Abb. Ode aus Japan, Renate Hampke, 2015, Zeichenbrett, Zeichenkohle, Fahrradschlauch, Lakritz, Kabelbinder, Fundstücke (u.a. Autoschaltknauf aus Tokyo), 52 x 53 x 5 cm, Photo: Jürgen Baumann

Die Geburt der europäischen Moderne im 20. Jahrundert ist nicht ohne den japanischen Holzschnitt (und der afrikanischen Stammeskunst) zu denken. So gründet auch die japanische Künstler-Community in Berlin u.a. auf diese Tatsache.
Die Ausstellung zeichnet ein kleines subjektives Bild der japanischen Community in Berlin. Sie ist eine der größten, hier in Berlin nach dem Mauerfall etablierten, und hilft damit, eine lebendige und diverse Stadt der Künstler aus aller Welt zu schaffen.

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

30.01. – 21.03. ____lauschen___. Objekte und Zeichnungen. Ev Pommer Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. fermata (1), Ev Pommer, 2025, Palmrispen, Papier, 35 x 38 x 4 cm, Photo: Nikolaus Fürcho

"Ich betrachte Langsamkeit nicht als Trägheit, sondern als einen Akt der Großzügigkeit. Es ist die Entscheidung, der Arbeit, dem Körper und den Geistern, die noch immer gehört werden wollen, Zeit zurückzugeben. Sich dem Vorwärtsdrängen zu widersetzen bedeutet, Raum fürs Zuhören, für Ausdauer und für Begegnungen zu schaffen." Socrates Stamatatos, Kurator und Künstler

 

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

30.01. – 21.03. in Planung. .

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

29.01. – 28.03. Rückblick. Malerei. Abb. Lektüre (Triptychon), Annette Schröter, 1996, Öl auf Leinwand, je 150 x 120 cm, Photo: Stephan Nicolai/Lüneburg

Breite Strasse 32

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–13h

21.02. – 28.03. Trost. Georg Weise. Abb. First Follower, Georg Weise

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

20.02. – 02.04. Zeiterleben. Zum 90. Geburtstag. Wolfgang Leber Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Restauranteingang, Wolfgang Leber, 1975, Öl auf Leinwand, 100 x 110 cm

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Dispatches from A—and the Museum of Half-remembered Histories . Kara Walker Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Cypher for the New Republick, Kara Walker, 2025, Watercolor and sumi-e ink on cut paper on paper, 199.4 x 192.1 cm | 78 1/2 x 75 5/8 inches, Photo: Jason Wyche

Kara Walker is acclaimed for her sophisticated yet provocative imagery, deeply rooted in established pictorial traditions. Across various mediums, such as painting, sculpture, filmmaking and her renowned cut-paper silhouettes, Walker’s body of work scrutinizes themes of race, gender, sexuality, and violence, showcasing a profound exploration of societal complexities and positioning her as a preeminent figure among contemporary American artists. At Sprüth Magers, Berlin, Walker will debut new cutout collages in vibrant ink and watercolor. Presented on a grand scale akin to history paintings, these works build upon her iconic monochromatic silhouettes by harnessing the power of formal composition, texture and color.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Political Entertainment. Gretchen Bender Installation, Medienkunst. Abb. Top Ten Grossing Films of 1988: Good Morning Vietnam (detail), Gretchen Bender, 1989, Heat-set vinyl, paint, neon, 66 × 101.6 × 17.8 cm | 26 × 40 × 7 inches, Photo: Genevieve Hanson

Sprüth Magers is pleased to present Gretchen Bender’s series Top Ten Grossing Films of 1988 at the Berlin gallery, shown for the first time since their 1989 debut. The ten sculptures, made of black crumpled heat-set vinyl and backlit by neon, illuminate the titles of 1988’s highest-grossing films, compiled by Bender during her constant scrutinising of the daily Hollywood magazine, Variety. Driven by her desire to never be a step behind the popular culture her art was critiquing, Bender began her research into Variety for industry production notes about upcoming films before they were completed, or often before they even went into production. She discovered that what was portrayed as an “entertainment” industry was quickly revealed to be an industry of corporate and financial politics. The ten titles of this series emerge as the most successful products of those influences, and our passive consumption of them.

Over thirty-five years since its inception, the series continues to resonate in a moment when programming and personalities are being cut by political influence over corporate interests.

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

31.01. – 04.04. Malerei, Grafik, Plastik . Erika Stürmer-Alex. Abb. Max Richter sleep, Erika Stürmer-Alex, 2023, Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm


Midissage zum Charlottenwalk (13./14. März)

Samstag, 14. März 2026 | 15.00 – 17.00 Uhr

Kabinett: Erika Stürmer-Alex, Caro Stark, Oskar Manigk

 

 

 

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

13.02. – 18.04. ∆ s = k λ. Sandra Schlipkoeter Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Sandra Schlipkoeter, Photo: Sandra Schliepkoeter

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

06.03. – 25.04. Chromatische Stille. (Berlin) Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. o.T., May Carro Cabaleiro, 2026, Sythetisches Papier auf Acrylplatte, 100x100 cm, Photo: Vero Seibert

Nach der ersten Ausstellung im Jahr 2002 im Rahmen der Schau Essenz präsentieren wir nun die zweite Solo-Ausstellung Chromatische Stille von May Carro Cabaleiro in unseren neuen Räumen. Im Zentrum der aktuellen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit der Farbvielfalt als konstitutivem Element malerischer Erfahrung. Farbe fungiert hier nicht als ergänzendes Mittel, sondern als eigenständige Struktur, die Raum, Rhythmus und Wahrnehmung formt. Cabaleiros Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Intuition und Kontrolle, von Dichte und Offenheit. Die Bildflächen entfalten eine subtile Dynamik, in der Farbe als Trägerin von Energie, Erinnerung und innerer Bewegung erfahrbar wird.

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 07.05. Trio des Wahnsinns. Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese . Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.

Eine Gruppenausstellung mit Gemälden, Papierarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen vereint Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir und Jonathan Meese. Sie offenbart sowohl ihre gemeinsamen künstlerischen Empfindungen als auch markante Gegensätze und entführt die Betrachter in eine einzigartige und fantastische Welt der Vorstellungskraft.

 

Featuring painting, works on/with paper, drawing, and sculpture, this group exhibition brings together Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir and Jonathan Meese. It reveals both their shared sensibilities and striking contrasts, inviting viewers into a unique and fantastical realm of imagination.

Institutionen

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Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Vision. Provokation. Dada. Raoul Hausmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie, Sonstiges. Abb. Dada Raoul, Raoul Hausmann, 1951, Photo: © Musée d'art contemporain de la Haute-Vienne, Château de Rochechouart / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Raoul Hausmann gehört zu den innovativsten Avantgardisten der Klassischen Moderne. Sein Ziel, Bekanntes zu überwinden und stets „das Morgen“ zu verwirklichen, machte ihn zu einem multimedialen Künstler der ersten Stunde. Als Dadaist gehörte er zu den Erfinder*innen der Collage, er entwickelte synästhetische Apparaturen, verfasste experimentelle Schriften, ergründete das Verhältnis von Körper, Klang und Raum in performativen Darbietungen und verband als Fotograf das Sehen mit dem Haptischen.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 22.03. Kulturforum JETZT! Abb. Das Kulturforum als Landschaft, Carl Wolff, Photo: © Carl Wolff

Die Ausstellung präsentiert zehn Positionen von Architekturstudierenden der Universität der Künste Berlin mit Neuinterpretationen von bislang nicht gestalteten Zwischenräumen des Kulturforums. Die Projekte zeigen, wie architektonische und landschaftliche Interventionen das Areal zu einem zusammenhängenden, lebendigen Stadtraum verbinden können.

Die Ausstellung wird von den Studierenden der UdK kuratiert: Finn Brunsch, Sophie Daum, Lara Grefer, Anna Jung, Yeeun Kang, Woohee Kim, Lea Krüger, Joss Pablo Pionschek, Nathan Reichenthal, Paula Riebel, Lukas Paul Ruhe, Jakob Stadtmüller, Marwin Seeber, Augusta Verbiesen, Elisabeth Weinbacher, Carl Wolff

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

bis 29.03. Sonntag. Matthias Dornfeld Malerei. Abb. ohne Titel (Vase & Blumen), Matthias Dornfeld, 2025, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm, Photo: Roman März

Das Achim Freyer Kunsthaus freut sich, die Einzelausstellung »Sonntag« von Matthias Dornfeld zu präsentieren. Das Werk des 1960 in Esslingen geborenen und in Berlin lebenden Künstlers offenbart ein komplexes Zusammenspiel von Reflexion und Empfindung, das gerade aus jenen Gegensätzen seinen Reiz und seine Wirkung entfaltet.

Ein spielerisch-emotionaler Prozess ist dabei die Quelle seines Schaffens. Gegenüber theoretischen oder ideologischen Zwängen findet er so intuitiv einen unmittelbaren und vor allem freien Ausdruck. Fern von Erwartungen, Gewohnheit und Klischees ›entrümpeln‹ seine Bilder unser erwachsenes Sehen, bis der Blick wieder frisch und ›unverstellt‹ scheint.

Beinahe zumindest… Denn mit fortschreitender Erfahrung ist eine solche Sichtweise der Welt nur noch schwerlich aufrechtzuhalten. Sehnen wir uns nicht alle mit Paul Klee nach ursprünglicher Einfachheit und wissen doch mit Francis Picabia um die skrupellose Künstlichkeit der Welt? Ein Lebenskonflikt den Dornfeld in seinen Bildern inszeniert und wie auf dunklen Bühnen zur Aufführung bringt.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangir, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: Christa Mayer

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie.
Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum.

Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 06.04. Fotografie - Das Werk. Christa Mayer Fotografie. Abb. Tänzerin, Cihangit, Istanbul, Christa Mayer, 1992, Photo: © Christa Mayer, VG Bild-Kunst Bonn, 2025

Die Ausstellung stellt das Werk der Fotografin Christa Mayer aus mehr als vier Jahrzehnten vor. Der Schwerpunkt der Fotografien und Videos liegt auf dem Porträt und der Landschaft. Bekannt wurde Christa Mayer mit ungewöhnlich berührenden Porträts aus der Langzeitpsychiatrie. Als eine von wenigen Frauen entwickelt sie ihre künstlerische Handschrift seit 1980 in der legendären Berliner Werkstatt für Photographie; 1987 erhält sie ein Arbeitsstipendium am P.S.1 in New York. Bald erweitert sich ihr Fokus auf Heilende verschiedener Kulturkreise. Künstler und Kinder wecken ebenso bildnerische Impulse wie symbolisch aufgeladene Landschaften und abstrakte Kompositionen. Bei Aufenthalten in Italien oder Istanbul entstanden alltägliche Impressionen im Stadtraum. Christa Mayers Werke sind Ausdruck eines tief subjektiven Erlebens und der empathischen Auseinandersetzung mit Menschen und Orten. Mit ihren einzigartigen Bildfindungen hat sie verschlossene Bereiche unseres Lebens sichtbar und nachvollziehbar gemacht und dem Unbewussten der Innenwelten wie Landschaften Ausdruck verliehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 12.04. Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Titelblatt EntwerterOder, Ausgabe 1, Uwe Warnke

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der von Uwe Warnke herausgegebenen Künstlerzeitschrift  "Entwerter/Oder “ aus der DDR. Gezeigt werden Grafiken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte der Beteiligten, die mit ihren Werken einen künstlerischen Freiraum in der ostdeutschen Gesellschaft geschaffen haben.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 12.04. Die Auf­zeichnungen. Claude Lanzmann. Abb. Das Jüdische Museum Berlin (JMB) arbeitet daran, Claude Lanzmanns Audio-Kassetten zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen., Jüdisches Museum Berlin, Photo: Roman März

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich. Die einzig­artigen Ton­dokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 12.04. Jasmund | Der Sonne Mond. Arno Schidlowski. Arno Schidlowski Fotografie. Abb. Jasmund #29, Arno Schidlowski, 2005-2011, C-Print (Handabzug vom Künstler), 30,5 x 24 cm, Photo: © Arno Schidlowski | courtesy JO VAN DE LOO

Der Fotograf Arno Schidlowski (*1975) zeigt in der Alfred Ehrhardt Stiftung mit Jasmund und Der Sonne Mond zwei Werkserien, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Seine ausschließlich analog und von Hand gefertigten Fotografien entstehen in langen Arbeitsprozessen und aus einer konzentrierten Auseinandersetzung mit Natur und Licht.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

23.01. – 12.04. Leaving was the only option left . Cihan Çakmak. (Projektraum) Fotografie. Abb. not me not you, Cihan Çakmak, 2024, Photo: Cihan Çakmak

Die Künstlerin und Fotografin Cihan Çakmak (*1993) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den verschiedenen Aspekten von Herkunft und Identität, insbesondere im Kontext ihrer eigenen deutsch-kurdischen Biografie, ­ die sich in einer kritischen Auseinandersetzung zwischen Tradition und Selbstfindung bewegt. Mit performativen fotografischen Selbstporträts, gestischen Darstellungen weiblicher Protagonistinnen, einer Videoinstallation, Zeichnungen und Texten erkundet Çakmak Momente von Distanz und Nähe, Emanzipation und Fremdbestimmung. Ihre Werke verweisen auf individuelle Handlungsräume und spiegeln die emotionalen Spuren familiärer Traumata sowie kollektiver Erinnerungen wider – stets im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit und Abgrenzung.


 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

19.02. – 13.04. OnView – Power. Filmserie. Medienkunst

OnView ist eine kuratierte Filmreihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst präsentiert das Haus über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Themenbereich. 

Unter dem Titel Power vereint die dritte Ausgabe Arbeiten unter anderem von Karimah Ashadu, Korpys/Löffler, Erkan Özgen und Ulay / Marina Abramović. Wie in den vorhergehenden Präsentationen sind für OnView – Power Werke ausgewählt worden, welche die unterschiedlichen Bedeutungen und Deutungen des Begriffs reflektieren. Verortet in sozialen oder politischen Kontexten, beschäftigen sich die Filme mit Macht, Kraft, Stärke, Kontrolle oder deren entgegengesetzten Entsprechungen. Power hat viele Facetten!

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

30.01. – 19.04. Miss Universe. Sabrina Labis. (Galerie im Tempelhof Museum) Medienkunst. Abb. O B A F G K M (Videostill), Sabrina Labis, 2025

Die Künstlerin und Filmemacherin Sabrina Labis (geb. 1990 in Zürich, Schweiz) setzt sich mit Konzepten und Prozessen digitaler Bilder und den dahinterliegenden Machtstrukturen auseinander. In dieser Ausstellung beschäftigt sie sich mit dem historisch bedingten Sexismus in Wissenschaft und Technik sowie dessen Manifestation in der Wissensvermittlung. Im Zentrum der Ausstellung steht eine neu produzierte Videoarbeit, in der eine Performerin O B A F G K M in Körperbewegungen übersetzt. Die Buchstaben stehen für ein Klassifikationsschema für Sterne. Bis heute wird der sexistische Merksatz „Oh, be a fine girl! Kiss me!“ (dt. „Ach, sei ein liebes Mädchen! Küss mich!“) verwendet um an die Buchstabenabfolge zu erinnern. In einem Zusammenspiel von Körper, Architektur und Sprache experimentiert Labis mit alternativen Merksätzen, welche die Machtverhältnisse umkehren und neue assoziative Zusammenhänge schaffen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

23.01. – 26.04. KZ überlebt . Porträts von Stefan Hanke. Fotografie. Abb. Piechowski Kazimierz, Stefan Hanke, Photo: Stefan Hanke

Die Ausstellung „KZ überlebt“ zeigt Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte. 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

30.01. – 26.04. Unicef Foto des Jahres 2025. Fotografie. Abb. © Tdh/Elise Blanchard Fotografie, Photo: Elise Blanchard

UNICEF Deutschland zeichnet mit dem internationalen Wettbewerb UNICEF Foto des Jahres jährlich Bilder und Reportagen professioneller Fotojournalist:innen aus, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern dokumentieren. Die frisch gekürten Gewinnerbilder des Wettbewerbs 2025 werden vom 30.01. bis 26.04.2026 im Willy-Brandt-Haus präsentiert. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen unterschiedliche Facetten der prekären Lebenssituation von Millionen Kindern weltweit, deren Rechte tagtäglich verletzt werden – und dabei allzu häufig unsichtbar bleiben.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Denkmal Streicheln – Denkmal Hören. Justin Time, Sabine Ercklentz Installation. Abb. Justin Time und Sabine Ercklentz 2025, Photo: Justin Time und Sabine Ercklentz

Die Installation ist der zweite Teil des Projekts „Denkmal Streicheln – Denkmal Hören“ von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.05. Annika Kahrs.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 03.05. Möglichkeiten einer Insel. Denken in Bildern von Gerstenberg bis Scharf . Malerei. Abb. Sommersonne (Frau mit Sonnenschirm) und James Ensor, Die Todsünden, vom Tode beherrscht, Grafik unter Verwendung von: Alfred Sisley, Grafik: Peter Dorén; , 1883 & 1904, Photo: Fotos: Sammlung Julietta Scharf / Sammlung Scharf-Gerstenberg, Dietmar Katz

Die Welt ist unruhig, und sie ist schwierig. Wie gut, dass es Inseln gibt! Draußen, im Freien, oder inwendig imaginierte, die man überall finden kann, ob nun zu Hause oder an anderen Orten. Kunstsammlungen, insbesondere private, sind Inseln der besonderen Art. Ohne Rechtfertigungsdruck sind sie allein den frei gewählten Kriterien des Sammlers unterworfen. Mithin bieten sie einen Rückzugsort, der fernab der Welt ein eigenes Denken in Bildern ermöglicht.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

14.02. – 03.05. Spandauer Kulturpreis 2025 „Der Julius“ für bildende Kunst. Aydin Öztek, Karen Scheper, georgia Krawiec Malerei, Zeichnung, Fotografie. Abb. Der Julius , Photo: Kulturamt Spandau

Mit dem Kulturpreis „Der Julius“ soll ein deutliches Zeichen der Wertschätzung von Spandauer Kulturschaffenden zum Ausdruck gebracht und die kulturelle Vielfalt des Bezirks gestärkt werden. Im Jahr 2025 war der Preis der bildenden Kunst gewidmet und wurde an die Fotokünstlerin georgia Krawiec (1. Preis), die Zeichnerin Karen Scheper (2. Preis) und den Maler Aydin Öztek (3. Preis) verliehen. Die Kabinett-Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in die Arbeit der drei Preisträger*innen.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

14.02. – 03.05. Sextinction. Was im Grunde keinen Namen hat oder: Die Neuerfindung der Natur. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. sexual creeping, institut für postevolutionäre lebensformen (Installationsansicht), Kunstmuseum Heidenheim, Reiner Maria Matysik, 2021, Photo: Reiner Maria Matysik

Matysik nutzt für seine spekulative Biologie der Zukunft Instrumentarien aus Naturwissenschaft und bildender Kunst. Erfassung, Beschreibung und Klassifizierung gehören ebenso zu seiner künstlerischen Praxis wie Camouflage, Täuschung und Ironie. Modelle postevolutionärer Spezies von wuchernder Form lassen erkennen, dass das Biologische des Menschen eine Sackgasse auf dem Weg in die Zukunft ist und nur in der Verschränkung und Transformation mit anderen Lebensrealitäten überleben kann. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

20.02. – 25.05. Rey Akdogan Installation, Medienkunst. Abb. Single slide from Carousel #9, Rey Akdogan, 2016, Lighting gels, assorted colored packaging materials held together by slide frames, 13 min. loop (80 slides), dimensions variable, Photo: Courtesy the artist and Miguel Abreu Gallery, New York

Rey Akdogan richtet ihren Blick auf Standardisierungen von Materialien und Wahrnehmungsprozessen, die unsere visuelle Gegenwart prägen. Ihre Arbeiten nehmen medienübergreifende und häufig raumbezogene Formen an, die sich zwischen Projektion, Skulptur und Installation bewegen. Akdogan untersucht, wie Atmosphären entstehen und wie Farbe, Licht und stoffliche Eigenschaften sinnliche Erfahrung organisieren und affektive Räume hervorbringen. 

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

20.02. – 25.05. Upcoming. Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Removed, Gianna Surangkanjanajai, 2025, Photo: Courtesy the artist

Gianna Surangkanjanajai arbeitet vorwiegend skulptural und reflektiert in ihrer Praxis Situationen, in denen Form aus den Bedingungen ihrer Umgebung hervortritt. Ihre Arbeiten greifen häufig geometrische Körper auf, die jedoch weniger als festgelegte Gestalt erscheinen, denn als Ausgangspunkte und Strukturen, die sich im Verlauf materieller Prozesse verschieben oder porös werden. Transparente Volumen fassen Stofflichkeiten, die sensibel auf Licht, Temperatur und Schwerkraft reagieren.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. Petrit Halilaj.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

06.03. – 21.06. Kunst Hand Werk Brücke . Max Pechstein, Fritz Bleyl, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Gussmann, Karl Schmidt-Rottluff, Emy Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde, Ada Nolde, Lise Gujer, Erna Schilling, Julia Staub-Oetiker, Jeane Flieser, Helene Spengler, Leny Spengler, Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Stuhl II, Ernst Ludwig Kirchner, 1920, Arvenholz mit Ochsenblut gefärbt

Das Kunsthandwerk der Brücke wurde bisher wenig untersucht und ausgestellt. Dies überrascht umso mehr, haben doch Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde zeitlebens neben ihren Gemälden und Druckgrafiken auch Möbel, Schmuckstücke oder Teppiche entworfen. Gerade die „Künste im Gebrauch“ spiegeln auch den innovativen Gestaltungswillen und die bewusste Abkehr von ästhetischen Konventionen wider, die für die Künstler des Expressionismus charakteristisch sind.

Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke untersucht die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte und ermöglicht so völlig neue Perspektiven auf das Schaffen der Künstlergemeinschaft. Sie nähert sich dem Themenfeld durch die verwendeten Materialien (Holz, Metall und Textil) auf innovative Weise an und arbeitet eng mit Praktiker*innen zusammen, um die besonderen Techniken zu vermitteln.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen. Brigitte Meier-Denninghoff Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Paris, Brigitte Meier-Denninghoff, 1961, Photo: Martin Matschinsky

Brigitte Meier-Denninghoff gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49, wurde auf der documenta II und III sowie 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des für ihre Skulpturen bekannten Paars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier-Denninghoff bis 1970.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 16.08. Saâdane Afif.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Installation. Abb. SS Murex (series) (2023), Monira Al Qadiri, Lightbox installation, 25 x 25 x 7cm, Photo: © Markus Tretter

Ein Fokus der Arbeit von Monira Al Qadiri liegt auf den sozio-kulturellen Auswirkungen der Ölindustrie sowie deren Geschichte und Zukunft. Zu diesem
Thema forscht und arbeitet sie bereits seit über 10 Jahren; sie hat den Diskurs um Öl, Patriarchat und Globalisierung mitgeprägt. In ihren Werken werden
die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative. 

Die Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation, bestehend aus einem großformativen Wandgemälde und Objekten in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. 
Monira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2023); UCCA Dune, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao, Spanien (2022); Blaffer Art Museum, Texas, USA (2022); Haus der Kunst, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019);  The CIRCL Pavilion, Amsterdam, Niederlande (2018); Sursock Museum, Beirut, Libanon (2017) und Gasworks, London, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 13.09. Five Preludes. Saâdane Afif Malerei, Installation, Performance, Sonstiges. Abb. Ausstellungsansicht „Saâdane Afif. Five Preludes“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 12.12.2025 – 13.09.2026, Abgebildet: The Fountain Archives, 2008-2020 © Saâdane Afif, 2025 VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy of the artist & Mehdi Chouakri,

Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

27.02. – 13.09. Sabotage. Giulia Andreani Malerei

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

20.02. – 17.01.2027 Seit... Installation, Medienkunst. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, mit Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.