Öffnungszeiten
Mi
12–18:30h, Fr–Sa
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Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
14–20h, Fr
11–19h, Sa–So
11–18h
bis 30.10.
Verwandt - Related.
Ernst Weil und Max Ackerman im Dialog.
Ernst Weil, Max Ackermann
Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung.
Abb.
Stillleben,
Ernst Weil,
1953,
Öl auf Papier auf Hartfaser,
63 x 45 cm
In dieser Ausstellung zeigen wir einige auch neu erschlossene Werke von Ernst Weil im Dialog mit ausgewählten Werken vom Max Ackermann.
Öffnungszeiten
Di–Fr
14–18h, Sa
11–16h
bis 31.10.
Sometimes I'm Happy.
Claudia Kallscheuer
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Textilkunst.
Abb.
Serie: I have so much to tell, 2026 (Auswahl),
Claudia Kallscheuer,
2026,
Figuren, Box, Stoff, Faden, Füllwatte,
je 7,3 x 4,5 x 2,3 cm, Photo:
Nikolaus Fürcho
Claudia Kallscheuer hat konsequent die gezeichnete und geschriebene Linie durch die genähte Linie an der Nähmaschine ersetzt. Dabei öffnet und sensibilisiert sie den Blick der Betrachter*innen für das Hintergründige des Alltäglichen. Die Motive und Themen unseres Lebens führt sie auf feinsinnige und vielschichtige Weise der künstlerischen Reflexion zu.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
12–19h, Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
12–21h, Sa–So
11–18h
bis 31.10.
Follow the White Rabbit.
Heike Buchfelder, MK Kaehne, Gisbert Pöppler, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöhrer
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Textilkunst, Sonstiges.
Abb.
Koffer: Pissoir/ Waschbecken ,
MK Kaehne ,
1998,
Holz, Acrylglas, Chrom, Mixed-Media ,
182 x 192 x 85 cm, Photo:
Jiří Žižka
Die Ausstellung Follow the White Rabbit vereint auf spielerische Weise historische Positionen der Nachkriegsabstraktion mit zeitgenössischem Collectible Design und installativen Arbeiten aus der Gegenwartskunst. Im Zentrum steht der Dialog zwischen der dynamischen, gestischen Malerei des Informel – vertreten durch K.R.H. Sonderborg und Walter Stöhrer – und Objekten, die die Grenzen funktionaler Gestaltung überschreiten. Während Sonderborgs technisch-dynamische Strukturen und Stöhrers emotional-kontrollierter Ansatz traditionelle Malereikonventionen aufbrechen, suchen die Designpositionen den direkten Bezug zum skulpturalen Raum.
Die Arbeiten von Gisbert Pöppler zeigen eine dezidiert zeichnerische sowie malerische Qualität und bewegen sich an der Grenze zwischen angewandter Kunst und Skulptur. Heike Buchfelder wiederum erweitert funktionale Materialien durch präzise Oberflächenbearbeitungen zu organischen, raumgreifenden Objekten. MK Kaehne besetzt an dieser Schnittstelle eine Schlüsselrolle: Ausgehend von der Malerei reflektiert er in seinen architektonisch-konstruktivistischen Installationen und surrealen Objektumkehrungen den Nutzen und die Grenzen von Kunst und Design. Das Aufeinandertreffen dieser Disziplinen stellt ein Novum im Galerieprogramm dar und bricht bewusst mit der konventionellen Trennung von freier und angewandter Kunst.
Trotz historischer Vorbehalte gegenüber der Kombination beider Gattungen offenbart die Gegenüberstellung überraschende Verwandtschaften in Struktur, Form, Prozess und der Haltung des oder der Schöpfer:in zu seinen/ihren Arbeiten. Die präsentierten Werke fungieren als vertraute Alltagsgegenstände ebenso wie als autonome ästhetische Setzungen. So entsteht ein Spannungsfeld, das die Realität des Ausstellungsraums leicht verschiebt und Sehgewohnheiten hinterfragt. Der Ausstellungstitel Follow the White Rabbit greift das bekannte Motiv aus Lewis Carrolls Alice im Wunderland auf, das für den Mut zum Surrealen, das gezielte Brechen mit eingespielten Denkmustern und das Aufspüren fruchtbarer Antagonismen innerhalb einer eigenen, scheinbar widersprüchlichen Logik steht. Unter diesem Leitmotiv lädt die Schau dazu ein, starre Kategorisierungen hinter sich zu lassen und gedanklich neue, unerwartete Wege zu gehen.
Sonderöffnungszeiten zur BERLIN ART WEEK
Fr; 11. September, 12 - 21 Uhr
Sa, 12. September, 11 - 18 Uhr
So, 13. September, 11 - 18 Uhr
Öffnungszeiten
Mi–Fr
12–18h, Sa
11:30–16h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
18–21h, Fr
14–17h, Sa
12–17h
bis 31.10.
Le Sublime. Das Erhabene.
Oliver Czarnetta, Anide
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
La Balade du Fou,
Anide,
2025,
Öl auf Pappe und Holz,
100x70cm, Photo:
Anide
Die Ausstellung vereint zwei Positionen, die sich mit den verborgenen Ebenen menschlicher Wahrnehmung und Identität beschäftigen. ANIDE (*1994, Lyon; lebt in Paris) verbindet in seinen intuitiv entstehenden Gemälden Abstraktion und Figuration. Oliver Czarnetta (*1966, Düren; lebt in Aachen) macht in seinen charakteristischen Kopfskulpturen Bewusstsein, Erinnerung und Identität sichtbar. Im Dialog entstehen neue Perspektiven auf das Sichtbare und Verborgene des Menschseins.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
14–18h, Sa
12–16h
bis 31.10.
Spectralogy - A group show.
Malerei in Mischtechnik auf Leinwand und Papier.
Rolf Behm, Jens-Uwe Körber, Nicola Rubinstein, Zhao Mengjun
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier.
Abb.
Kleine Blickpunkte,
Rolf Behm,
2025,
Mixed media on canvas,
70 x 60, Photo:
Christian Bertram Galerie Bernet Bertram
Spectralogy ist eine Gruppenausstellung mit jüngsten Werken von Rolf Behm, Nicola Rubinstein, Jens-Uwe Körber und Zhao Mengjun. Sie präsentiert zeitgenössisch-abstrakte Malerei in Mischtechnik dieser Künstler der Galerie als ein Feld von Beziehungen, Resonanzen und Übergängen. Vielschichtige Oberflächen lassen Spuren, Überlagerungen und neue Wahrnehmungsräume entstehen. Bedeutungen entfalten sich im Einzelwerk ebenso wie im Dialog zwischen den Arbeiten - zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem.
Öffnungszeiten
Mi–Sa
13–18h
bis 31.10.
Gastausstellung der Galerie Ulf Larsson
die Kölner Galerie Ulf Larsson ist bei uns zu Gast und zeigt Künstler aus ihrem Programm.
Öffnungszeiten
Di–Fr
11–18h, Sa
11–16h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
12–21h, Sa–So
12–18h
bis 02.11.
Paul Sous.
Schöner Gruß.
Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Urban Art.
Abb.
Bats,
Paul Sous,
2026,
Objekt,
40 x 20 cm
Paul Sous lädt uns in seine Phantasiewelt ein.
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
bis 05.11.
Ein anderes Venedig.
Mona Breede.
Abb.
Ein anderes Venedig,
Mona Breede,
2026
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Mona Breede. Ein anderes Venedig, Edition Dittmar, Berlin 2026, Textbeitrag von Petra Schaefer, Deutsches Studienzentrum Venedig, Kommentierte Biographie, 88 Seiten.
Öffnungszeiten
Di–Sa
13–18h
bis 06.11.
Overlay: Worlds Within Worlds.
Gonkar Gyatso, Fu Xiaodong
Malerei.
Öffnungszeiten
Di
12–18h, Mi
12–16h, Do–Fr
12–18h, Sa
12–16h
bis 06.11.
Von Berlin nach Berlin.
Ingrid Dornier
Malerei, Druckgrafik.
Abb.
Ingrid Dornier
Die Ausstellung „Von Berlin nach Berlin“ zeigt Zeichnungen, Druckgrafiken, Collographien und Gemälde aus verschiedenen Schaffensphasen von Ingrid Dornier. Geprägt durch die Zusammenarbeit mit Oskar Kokoschka und Matschinsky-Denninghoff sowie durch Reisen und Begegnungen entstand ihr Werk über Jahrzehnte hinweg an wechselnden Orten. Mit ihrer Rückkehr nach Berlin, ihrer Geburtsstadt, werden erstmals verschiedene Werkgruppen in dieser Form präsentiert.
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
18–22h, Fr–Sa
12–18h, So
12–12h
bis 07.11.
Die Sein: Para Psychics Expanded (Excerpt).
Kerstin Brätsch
Malerei, Zeichnung, Installation.
Abb.
METAATEM (detail),
Kerstin Brätsch,
2025 / 2026,
Installation view, Kunstmuseum Bonn, Photo:
Uli Holz
Anlässlich der Berlin Art Week freut sich die Galerie Thomas Schulte, Kerstin Brätsch im Corner Space der Galerie zu präsentieren. Die Künstlerin folgt der Einladung, den markanten Eckraum mit einer eigens für den Ort entwickelten Präsentation zu bespielen. Die Ausstellung vereint drei wandmontierte Tafeln mit Zeichnungen aus der Serie „Para Psychics“ und verdeutlicht Brätschs Verständnis von Zeichnung als räumlichem und sich im Arbeitsprozess entwickelndem Medium. Ergänzt wird die Präsentation durch eine ortsspezifische Intervention, in der die Künstlerin ihre charakteristische Bildsprache auf Böden und Fenster der Galerie ausweitet und den Ausstellungsraum in eine immersive Umgebung verwandelt.
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
bis 07.11.
the now and then.
Henrik Strömberg.
Abb.
visitors effect,
Henrik Strömberg,
2026, Photo:
courtesy of the artist and Dorothée Nilsson Gallery, Berlin
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
18–22h, Fr–Sa
12–18h, So
12–12h
bis 07.11.
Nachtruhe.
David L. Johnson. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse, Potsdamer Strasse 81B, 2nd floor 10785 Berlin, Germany)
Abb.
David L. Johnson
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
18–22h, Fr–Sa
12–18h, So
12–12h
bis 07.11.
Life–Death.
Katharina Sieverding
Medienkunst.
Abb.
Life-Death,
Katharina Sieverding,
1969,
Video (still), Photo:
Klaus Mettig
Zur Berlin Art Week 2026 präsentiert die Galerie Thomas Schulte die Ausstellung Life–Death von Katharina Sieverding. Im Zentrum steht der gleichnamige Film aus dem Jahr 1969, ergänzt durch großformatige Filmstills sowie bislang unveröffentlichte Polaroids. Entstanden im damaligen West-Berlin, verweist das Werk auf eine frühe Schaffensphase der Künstlerin und auf einen historischen Moment, in dem sich politische, gesellschaftliche und ästhetische Umbrüche verdichteten. Nicht zuletzt wurde Life–Death 1972 auf der documenta 5 in Kassel gezeigt und manifestiert so die frühe kunsthistorische Relevanz des Werks.
Öffnungszeiten
Fr
12–19h, Sa
11–16h
bis 07.11.
Her Lens.
Saba Kareem, Amera El Naal, Hiba Ahmed Saeed, Ola Mohamed, Mariam Janini, Yaqeen Yamani, Syrine Barouni, Amal Moutawakil, Rola Khayyat, Lamees Kojan
Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
24.10. – 08.11.
Die Berliner Neoexpressionistin der 1960er Jahre.
Senta Minzlaff
Malerei.
Abb.
Senta Minzlaff
Die Berliner Neoexpressionistin der 1960er Jahre. Die Farblust der Senta Minzlaff. Sie rückt das eigenwillige, farbintensive Werk der Berliner Malerin Senta Minzlaff (1909-1999) in den Mittelpunkt - und verbindet diese Wiederentdeckung mit einer Frage von großer Aktualität: Welche Künstlerinnen fehlen bis heute in unserem Bild der Moderne?
Minzlaffs Bilder sprengen die Grenze zwischen beobachteter Wirklichkeit und entfesselter Fantasie. Leuchtende Komplementärfarben, expressive Figuren, Tiere, Gärten, Reisebilder und traumartige Wesen verdichten sich zu einer Bildwelt von großer sinnlicher Präsenz. Ihr Hauptwerk entstand zwischen 1958 und 1975; seit den frühen 1960er Jahren entwickelte sie eine freie, vom Gegenstand gelöste Farbigkeit, die Tendenzen des späteren Neoexpressionismus und der Neuen Wilden vorwegnimmt.
Vernissage: 23. Oktober, 19h
Finissage: 06. November, 19h
ART CRU
Oranienburger Str. 27
Berlin Mitte
Öffnungszeiten
Di
12–18h, Mi
14–18h, Do
12–18h, Fr
14–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr–So
14–18h
bis 13.11.
Eine essbare Ausstellung mit Kunstwerk blisse.
Jose Chambel-Marques, Maja Sengelmann, Carolin Ruggaber,
weitere Künstler:innen der Gruppe Kunstwerk blisse.
Abb.
o.T.,
Maja Sengelmann,
2024,
Bleistift, Acrylstift, Fasermaler,
30 x 42 cm
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 14.11.
Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation.
Abb.
Portrait of Azade Köker. Photo: Pati Grabowicz.
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Do
13–18h, Fr
18–21h, Sa–So
11–18h
bis 14.11.
Differentlevelsofbeing.
Markus Linnenbrink
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
HUMANSAREWEREADY?,
Markus Linnenbrink,
2026,
Epoxidharz auf Holz,
122 x 93 cm, Photo:
Markus Linnenbrink
bis 14.11.
Gemälde und Zeichnungen von 1935 - 1970.
Richard Oelze
Malerei, Zeichnung.
Abb.
Baumlandschaft,
Richard Oelze,
1935,
Bleistift auf Papier,
42,3 x 56 cm, Photo:
Nicolai Stephan
Öffnungszeiten
Di–Fr
12–18h, Sa
12–15h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
12–19h, Sa
11–19h, So
11–16h
bis 14.11.
Animals.
Group Show.
Edward Burtynsky, Maria Jauregui Ponte, Ute Mahler, Werner Mahler, Loredana Nemes, Arnold Odermatt, Aitor Ortiz, Stefanie Seufert, Ursula Böhmer, Mirjana Vrbaški
Fotografie.
Abb.
Château de Brissac, Loiretal, Frankreich,
Werner Mahler,
2001,
Camera Obscura
Im Zentrum steht nicht das dokumentarische Abbild der Tierwelt, sondern der künstlerische Blick: Nähe, Intimität und emotionale Verbundenheit prägen viele der gezeigten Porträts, etwa Böhmers Kuhbilder „All Ladies" oder Vrbaškis Vogelporträts. Odermatts stille Sachlichkeit findet ihren roten Faden im Werk von Ute und Werner Mahler; Ingar Krauss' präparierter Feldhase verwischt mit seiner lebensechten Haltung die Grenze zwischen Lebendigem und Präpariertem. Burtynskys Flamingo-Weitsicht auf Lake Bogoria, Kenia, zeigt kein Individuum, sondern einen Naturraum, den der Klimawandel dramatisch verändert.
Öffnungszeiten
Di–Sa
13–19h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
13–24h, So
13–16h
bis 14.11.
Mixed Double.
Ute Essig, Henrik U. Müller
Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie, Sonstiges
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 14.11.
It's About Time.
James Russel
Fotografie.
Abb.
Kendall Jenner,
Russell James,
2016, Photo:
Russell James / Courtesy of CAMERA WORK Gallery
Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 10. Oktober bis zum 14. November 2026 die Ausstellung It’s About Time mit 30 ausgewählten Werken Russell James’ aus drei Jahrzehnte seines fotografischen Schaffens – von 1996 bis 2026. Darunter sind zahlreiche bislang unveröffentlichte Fotografien sowie zentrale Werke, die erstmals in dieser Zusammenstellung gezeigt werden. Zur Ausstellung wird vor dem offiziellen Release im November das Fotobuch It’s About Time in der Galerie CAMERA WORK vorgestellt und erhältlich sein.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 14.11.
It’s About Time.
Russell James.
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
16.10. – 14.11.
Zero.
Moritz Lindur.
Moritz Lindur
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance.
Known as the name of the artists’ group founded in Düsseldorf in the post-war years, ZERO described a ‘zero hour’ following the horrors of the Second World War – a new beginning in the form of art reduced in both form and content, whose primary aim was aesthetic. Moritz Lindur calls for nothing less than such a radical new beginning, whilst pursuing a fundamentally contrasting approach. Far from being depoliticised, the works of his untutored artist spring from an attitude that regards the private sphere as inevitably political, making it almost impossible for the viewer not to take a political stance, or at least to take a position on the subject matter, when viewing them. In doing so – free from any institutional constraints – he works across genres and employs a formal language that, in its aesthetics and methods, repeatedly draws upon the written and spoken word. In terms of both form and content, Lindur’s works leave no doubt that the artist is aware of the increasingly pervasive multiple crises of an era in which ever-larger sections of the world’s population live in precarious circumstances, whilst a numerically small elite accumulates ever greater wealth. This impression is reinforced by a manifesto, written by Lindur himself and reproduced as a take-away for all visitors to the exhibition, in which Lindur, for the first time, not only highlights injustices and makes them visible but actively seeks solutions and puts them up for collective reflection and implementation.
Lindur’s works speak of and for a working class that has long since ceased to be captured by the Marxist concept and no longer wishes to identify with it, so stigmatised does everything associated with this working class appear in the polished, high-gloss world of social media virtual reality. The former ‘Working Class Hero’ finds himself in a society where work is not only no longer valued, but has also lost its value-creating character. The hero has become a zero, a Union of the Overperforming and Underachieving. All the more urgent, then, is the need to regain awareness of a precarious class identity in global digital late capitalism, in which the gig economy and neoliberal isolation have created a burnt out society so preoccupied with avoiding being crushed by this fragmented labour and class order that there is no room left for a critical reflection on one’s own situation, but perhaps just enough for a little self-care – self-optimisation disguised as mindfulness, aimed at increasing productivity, both professionally and privately. This imbalance becomes all too clear in I am not replace(a)ble (2026), which, in the truest sense of the word, holds up a mirror to this society.
In his series Carte Blanche (2026), Lindur transforms conversations with patients suffering from burnout into large-format paintings based on the corresponding transcripts. Only individual words are recognisable; other passages appear to have been generously redacted, reminiscent of blacked-out official documents and thus also alluding to the stigma attached to mental illness in a society where such conditions are linked to individual failure rather than to a question of their systemic causes. What remains is nil on a white background, on a blank page, with the potential to serve as a starting point for a new beginning – perhaps even healing? What is striking is the common theme of reference to community in relation to these zero points of potential new beginnings. Time and again, a return to the social environment, a plea for help, and a breaking free from isolation appear to be crucial.
Healing often requires a radical decision to break free and perhaps equally radical actions, as point zero for rediscovering one’s own capacity for action and self-efficacy. And so, with his work Zero is Everything (2026), Lindur calls on each individual to undertake such an act of liberation from isolation. Whilst the act of tearing down a wall with specially crafted and engraved hammers may seem rather performative in the context of an exhibition, this very act embodies the potential that ZERO seeks to convey: the potential for collective rebellion against a system of isolation.
Text: Elsa Mack
_______________________________________________________________________________________________________________________________________
- Guy Standing coined the term ‘precariat’ to account for the globalisation of capitalism and the resulting fragmentation of the world of work, and to highlight that a proletariat as described by Marx – a working class with secure, long-term employment, trade union organisation and opportunities for advancement – no longer exists in this form (Guy Standing, The Precariat. The New Dangerous Class (Bloomsbury Academic 2011)).
Öffnungszeiten
Di–Fr
12–18h, Sa
12–16h
bis 21.11.
Flora.
Edite Grinberga.
Malerei.
Abb.
Bambus I,
Edite Grinberga,
2026,
Öl auf Leinwand,
150 x 230 cm, Photo:
Edite Grinberga
In ihrer Ausstellung „Flora“ widmet sich die lettische Malerin Edite Grinberga der Widerstandskraft und Schönheit von Wildpflanzen. Monumentale Darstellungen von Gräsern, Ranken und Sträuchern sowie ihr faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten eröffnen einen poetischen Blick auf die Resilienz der Natur. Inspiriert von daoistischem Denken entstehen eindrucksvolle Gemälde, die die enge Verbundenheit allen Lebens erfahrbar machen.
Öffnungszeiten
Di
16–19h, Mi
10–13h, Do
12:30–13:30 and 14–18h
bis 21.11.
Gesammelte Zeit.
Marita Czepa
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung.
Abb.
Funstück Deko aus der Serie Archäologie der Zukunft,
Marita Czepa,
2022,
Buntstift auf Karteikarte,
10,5 x 14,8 cm, Photo:
Joachim Czepa
In ihrer Ausstellung »Gesammelte Zeit« zeigt Marita Czepa Zeichnungen, die sich mit Spuren des Vergangenen, mit Erinnerung, Gebrauch und Bewahrung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen Fundstücke aus der Serie »Archäologie der Zukunft«: Die Arbeiten fragen danach, was bleibt, was wir aufheben und was künftige Generationen einmal über unsere Gegenwart erzählen könnten. Mit feinen zeichnerischen Mitteln richtet die Künstlerin den Blick auf das scheinbar Unscheinbare.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 21.11.
women in simple situations.
Kubra Khademi
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung.
Abb.
untitled 04,
Kubra Khademi,
2026,
gouache on paper,
41 x 31 cm
Die weiblichen Aktfiguren der afghanischen Künstlerin Kubra Khademi liegen mit ausgebreiteten Armen auf einem Teppich, sind beim Tee im Gespräch, menstruieren oder streiten sich mit einer Katze um einen Phallus. Mit humorvoll-paradiesisch anmutenden Szenen weist Kubra Khademi die Betrachtenden auf Missstände in der Gesellschaft hin und zeigt auf, wie abhängig der Körper und individuelles Leben von politischen Kontexten und gesellschaftlichen Verfasstheiten ist.
Öffnungszeiten
Fr
13–18h, Sa
11–15h
bis 21.11.
Collagen und Papierschnitte.
Isabelle Borges, Barbara Breitenfellner, Jan Brokof, Joanna Buchowska, Marion Eichmann, Klaus Fabricius, Ruthi Helbitz Cohen, Alexander Höfs-Schulz, Verena Issel, Jutta Loch, Christina Paetsch, Manfred Peckl, Isabel Reitemeyer, Jenny Rosemayer, Christine Schlegel, Bernd Schlothauer, Eva Schwab, Heidi Sill, Strawalde .
Abb.
White Persian,
Isabel Reitemeyer,
2026
Kuratiert von Christoph Tannert
Öffnungszeiten
Mo–Sa
11–18h
bis 21.11.
Nature Under Construction.
Carola Schapals
Malerei.
Abb.
Great Cinema Above Water Surface,
CAROLA SCHAPALS,
2024,
Öl auf Leinwand,
100 x 100 cm, Photo:
CAROLA SCHAPALS
Wir freuen uns, eine Einzelausstellung mit Malereien von CAROLA SCHAPALS präsentieren zu dürfen.
Öffnungszeiten
Di–Fr
11–18h
bis 21.11.
Solo Exhibition.
Markus Keibel
Malerei.
Abb.
Future Friends #1,
Markus Keibel
Öffnungszeiten
Do–Fr
12–18h, Sa
12–16h
30.10. – 28.11.
solo show.
Maria Schumacher
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier.
Abb.
The line is a curve,
Maria Schumacher,
2025,
Ink on Japanese paper on canvas,
70 x 50 cm, Photo:
Maria Schumacher
Öffnungszeiten
Di–Sa
13–17h
23.10. – 29.11.
Skulpturen - Objekte - Bilder.
Karsten Konrad
Abb.
Teide,
karsten Konrad,
2021,
Formica-Holz,
103 x 300 x 6 cm
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
30.10. – 05.12.
30 Jahre Berlin.
Mariano Rinaldi Goñi
Malerei.
Abb.
Mariano Rinaldi Goñi
Die Galerie Deschler vertritt seit Ende der 90er Jahre den in Buenos Aires geborenen Argentinier Mariano Rinaldi Goñi, der schon als Student der Malerei an der Escuela Panamericana de Arte in Buenos Aires, bei Professor Horacio Porto, einem bekannten gesellschaftspolitischen Maler, für Aufmerksamkeit sorgte. Geleitet von Neugier, Wissensdrang und einem expliziten Interesse an europäischer Kultur und Sprache zog der Künstler 1996 nach Berlin um, wo er auch heute noch lebt und arbeitet.
Seit 2006 präsentierte er Ausstellungen, deren Themen der nordischen Mythologie und ihrer Reinterpretation durch Richard Wagner entlehnt sind, mehrmals zeitgleich zu Richard-Wagner-Festspielen, wie etwa 2006 in Wroclaw, Polen, sowie in den Sommern 2007, 2008, 2010 und 2018 in Bayreuth. In den folgenden Jahren integrierte Goñi zunehmend weitere mythologische Elemente in seine Arbeit und setzte sich insbesondere mit den Topi Apokalypse / Naturgewalten / Ratio / Chaos / Wahnsinn / Ekstase auseinander. Dies mündete 2015 in die Ausstellung "La Locura tropical" in der Galerie Deschler, und ab 2016 in einen neuen Themenkomplex in Bezug auf das mittelalterliche Gleichnis des Narrenschiffs. In den Sommern 2016 und 2018 kehrte er damit nach Bayreuth zurück, um abermals im Kontext der Richard-Wagner-Festspiele seine eigene Vision des Gesamtkunstwerkes in der Verbindung von live Malerei, Tanz, Musik und Poesie zu präsentieren. Im Frühjahr 2022 zeigte er eine umfangreiche Ausstellung im UNESCO Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar, die von Performances mit Musik, Tanz und Gesang sowie verschiedenen Workshops begleitet wurde. Außerdem erschien ein gut 50- seitiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen. Zudem initiiert Goñi seit 2012 mehrmals im Jahr sogenannte "Luderabende" in dem Lokal "Perlin" in Berlin, wo die Vorstellung neuer Gemälde mit Musik, Gesang und Tanzperformances verbunden wird.
Zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen im In- und Ausland und eine Reihe von Katalogen und Veröffentlichungen in den letzten dreißzig Jahren haben seine Arbeiten weithin bekannt gemacht und stoßen immer wieder auf große Resonanz beim Publikum.
Öffnungszeiten
Mo–Do
10–16h, Fr
10–14h
bis 18.12.
Form-Raum-Vision.
Henry Moore und seine Zeit
Abb.
Stadtlandschaft ,
Eduardo Paolozzi,
1979,
Bronze patiniert ,
58 x 108 x 5 cm, Photo:
Bernd Borchardt
Bronzeskulptur aus der Sammlung Noack aus den 70er und 80er Jahren mit Henry Moore, Ed Kienholz, Kenneth Armitage, Eduardo Paolozzi, u.a.
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
12–21h, Sa–So
12–18h
30.10. – 19.12.
Neue Arbeiten.
Malerei.
Abb.
Blau,
Sabine Herrmann,
2026,
Pigmente, Acrylbinder auf Papier,
70 x 100 cm, Photo:
Sabine Herrmann
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
30.10. – 19.12.
Ezio D’Agostino
Fotografie
Öffnungszeiten
Mi–Fr
14–19h, Sa
13–18h
24.10. – 08.01.2027
Das Schokoladenmädchen von Berlin.
Svenja Schüffler.
Öffnungszeiten
Di–Fr
10–18h, Sa
11–15h
28.10. – 09.01.2027
Abstraktion, 1930–1960.
Willi Baumeister, Emil Schumacher, Karl Otto Götz, Ernst Wilhelm Nay, Rudolf Belling, Olle Baertling, Richard Mortensen,
u.a
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
30.10. – 09.01.2027
Was ich eigentlich tun will.
Peer Boehm
Malerei, Zeichnung.
Abb.
Boehm,
Peer,
2026,
Acryl und Aquarell auf Leinwand,
180 x 180 cm, Photo:
Peer Boehm
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
11–20h, Sa
11–19h, So
12–18h
30.10. – 15.01.2027
Back When Tigers Used To Smoke.
Youjin Yi.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
11–20h, Sa
11–19h, So
12–18h
30.10. – 15.01.2027
Group Show.
Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com.
Malerei
Details zur Ausstellung: kornfeldgalerie.com
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week
Fr
11–20h, Sa
11–19h, So
12–18h
30.10. – 15.01.2027
Lena Keller.
Lena Keller
Malerei
Die Landschaftsbilder von Lena Keller sind nicht nur Darstellungen der natürlichen Welt, sondern auch Ausdruck unseres Bedürfnisses, „Natur“ durch eine kuratierte, hyperreale Linse zu sehen. Ihre Bilder fordern uns heraus, die Grenzen zwischen Realität und Künstlichkeit zu hinterfragen, zeigen sie doch eine Wahrheit, die alles andere als rein ist – eine Wahrheit, die im ständigen Umgestalten der Welt durch die digitale Sphäre existiert.
Öffnungszeiten
Fr
13–18h, Sa
11–15h
bis 30.01.2027
Malerei, Skulpturen, Objekte.
im Undercover Showroom.
Shuji Hijiya, Solveig Bolduan, Hans Scheib.
Abb.
Killing me softly,
Shuji Hijiya,
Öl auf Leinwand,
56x70 cm