Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 04.04.
Dispatches from A—and the Museum of Half-remembered Histories .
Kara Walker
Arbeiten auf/mit Papier.
Abb.
Cypher for the New Republick,
Kara Walker,
2025,
Watercolor and sumi-e ink on cut paper on paper,
199.4 x 192.1 cm | 78 1/2 x 75 5/8 inches, Photo:
Jason Wyche
Kara Walker is acclaimed for her sophisticated yet provocative imagery, deeply rooted in established pictorial traditions. Across various mediums, such as painting, sculpture, filmmaking and her renowned cut-paper silhouettes, Walker’s body of work scrutinizes themes of race, gender, sexuality, and violence, showcasing a profound exploration of societal complexities and positioning her as a preeminent figure among contemporary American artists. At Sprüth Magers, Berlin, Walker will debut new cutout collages in vibrant ink and watercolor. Presented on a grand scale akin to history paintings, these works build upon her iconic monochromatic silhouettes by harnessing the power of formal composition, texture and color.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 04.04.
Political Entertainment.
Gretchen Bender
Installation, Medienkunst.
Abb.
Top Ten Grossing Films of 1988: Good Morning Vietnam (detail),
Gretchen Bender,
1989,
Heat-set vinyl, paint, neon,
66 × 101.6 × 17.8 cm | 26 × 40 × 7 inches, Photo:
Genevieve Hanson
Sprüth Magers is pleased to present Gretchen Bender’s series Top Ten Grossing Films of 1988 at the Berlin gallery, shown for the first time since their 1989 debut. The ten sculptures, made of black crumpled heat-set vinyl and backlit by neon, illuminate the titles of 1988’s highest-grossing films, compiled by Bender during her constant scrutinising of the daily Hollywood magazine, Variety. Driven by her desire to never be a step behind the popular culture her art was critiquing, Bender began her research into Variety for industry production notes about upcoming films before they were completed, or often before they even went into production. She discovered that what was portrayed as an “entertainment” industry was quickly revealed to be an industry of corporate and financial politics. The ten titles of this series emerge as the most successful products of those influences, and our passive consumption of them.
Over thirty-five years since its inception, the series continues to resonate in a moment when programming and personalities are being cut by political influence over corporate interests.
Öffnungszeiten
Do–Fr
13–18h, Sa
11–15h
bis 04.04.
Erika Stürmer-Alex
Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
Wege,
Erika Stürmer-Alex,
2025,
Acryl auf Leinwand,
150 x 120 cm
Midissage zum Charlottenwalk
Freitag, 13. März, 18 - 20 Uhr
Kabinett: Erika Stürmer-Alex, Caro Stark, Oskar Manigk
Öffnungszeiten
Di–Sa
13–17h
bis 04.04.
Shimmer.
Sue Hayward, Bettina Sellmann
Malerei.
Abb.
Enmeshed,
Sue Hayward,
2023,
Öl, Wachs, Dammar, Acryl auf Leinwand, Gaze und Holz,
90 x 90 cm, Photo:
Lea Gryze
Öffnungszeiten
Di
12–18h, Mi
12–16h, Do–Fr
12–18h, Sa
12–16h
21.03. – 04.04.
Rosa in the Sky .
Rosa von Praunheim
Malerei, Sonstiges.
Abb.
Rosa von Praunheim
Rosa von Praunheim († 83) war eine der größten Stimmen des deutschen Films, der Kunst und der queeren Bewegung. Mit über 150 Werken verband er Film, Malerei und Performance zu radikaler, persönlicher Kunst. Sein legendärer Film Nicht der Homosexuelle ist pervers… veränderte die Sicht auf Homosexualität. Seine Kunst war politisch, provokant und zutiefst menschlich – ein unauslöschliches Vermächtnis.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
14–19h, Sa
13–18h
bis 10.04.
"Dit is ja eigentlich och janz schön".
Die Malerin Annelotte Spieß - ein Jahrhundert der Farbe und Poesie.
Annelotte Spieß
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell.
Abb.
Druxberge,
Annelotte Spieß,
19??,
Ölmalerei,
38x29cm, Photo:
Josephine Müller
Annelotte Spieß (1912–2012) schuf über fast ein Jahrhundert hinweg einen leisen, farbigen Kosmos aus Landschaften, Gärten und stillen Fensterblicken. Ihre Werke erzählen von Licht, Ruhe und innerem Gleichgewicht – und von der Kraft des Alltäglichen.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
14–19h, Sa
13–18h
bis 10.04.
Dit is ja eigentlich och janz schön.
Annelotte Spieß.
Öffnungszeiten
Di–Fr
10–18h, Sa
11–15h
bis 11.04.
Paula Modersohn-Becker zum 150. Geburtstag.
Emil Nolde.
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell.
Abb.
Zwei Damen mit Hüten, Berlin,
Emil Nolde,
1910,
Gouache und Feder,
17 x 17,3 cm, Photo:
Jürgen Nogai, Berlin
Hommage: Wir feiern den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker am 8. Februar und zeigen wichtige Bilder und Papierarbeiten dieser einmaligen Wegbereiterin der Moderne (1876–1907). Mit ausgewählten Werken stellen wir der Malerin mit Emil Nolde (1867–1956) einen ebenso wichtigen Pionier der Avantgarde des 20. Jahrhunderts gegenüber.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
12–19h, Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
12–21h, Sa–So
11–18h
bis 11.04.
Untitled .
Möglichkeiten einer Technik.
Pierre Alechinsky, Peter Brüning, Michael Buthe, Eduardo Chillida, Christo & Jeanne-Claude, K.F. Dahmen, Damien Daufresne, Galli, K.O. Götz, Thomas Hartmann, Delia Jürgens, Markus Lüpertz, Robert Motherwell, Max Neumann, A.R. Penck, Robert Rauschenberg, Emil Schumacher, Carolin Seeliger, Richard Serra, Kazuo Shiraga, K.R.H Sonderborg, Walter Stöhrer, Antoni Tàpies, Fred Thieler, Wolfgang Troschke, Emilio Vedova, Jan Voss
Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier
Die Galerie Nothelfer präsentiert in ihrer neuen Schau Untitled (Möglichkeiten einer Technik) eine Vielfalt an Druckgrafiken von 28 Künstler:innen von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Die gezeigten Werke verdeutlichen Druckgrafik als eigenständiges Medium und thematisieren ihre Rolle in Bezug auf künstlerische Spielräume und Demokratisierung der Kunst. Die Ausstellung ermöglicht einen historischen und technischen Zugang zu den gezeigten Arbeiten und eröffnet einen Überblick der zentralen Drucktechniken und ihrer Entwicklung der letzten 70 Jahre.
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
bis 11.04.
Zeiterleben.
Zum 90. Geburtstag.
Wolfgang Leber
Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
Restauranteingang,
Wolfgang Leber,
1975,
Öl auf Leinwand,
100 x 110 cm
Öffnungszeiten
Di–Fr
12–18h, Sa
12–15h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
12–19h, Sa
11–19h, So
11–16h
bis 11.04.
Arena.
Sebastian Wells
Fotografie.
Abb.
2018 Arena , # 56,
Sebastian Wells,
2018,
Archival Pigment Print,
92 x 120 cm , Photo:
Sebastian Wells
Galerie Springer Berlin freut sich, die nächste Ausstellung mit dem jungen Fotografen Sebastian Wells ankündigen zu können. Seit 2016 reist er als akkreditierter Fotograf zu allen Olympischen Spielen. In den Serien ARENA I und ARENA II untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.
Öffnungszeiten
Mo–Sa
11–18h
bis 11.04.
Syntagma.
Florian Pelka
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
Wunde,
Florian Pelka,
2020,
Öl auf Leinwand,
200 x 170 cm , Photo:
Florian Pelka
Die farbigen Malereien von FLORIAN PELKA (*1971, Berlin) erinnern an Collagen. Auf einem dynamischen Feld von Abstraktion und Figuration verbindet er Elemente aus Pflanzen- und Tierwelt, Mythologie und Ikonographie zu vielschichtigen Bildwelten. Die Ausstellung Syntagma verweist auf das Zusammensetzen von Fragmenten unserer Welt und macht die Bildsprache als offenes, vieldeutiges System erfahrbar.
Öffnungszeiten
Di–Fr
12–18:30h, Sa
12–17h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Di–Sa
All day openh, So
12–18h
07.03. – 11.04.
build up.
Silke Bartsch, Andrea Imwiehe, Kazumi Yabuuchi
Malerei, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
Traces of civilisation VI-6 ,
Kazumi Yabuuchi,
2024,
Cement/Metalelemente,
95x34x12 cm, 6,2 kg , Photo:
Kazumi Yabuuchi
Öffnungszeiten
Di–Fr
11–18h, Sa
11–16h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
12–21h, Sa–So
12–18h
12.03. – 12.04.
Druckgrafik.
eine jährliche Gruppenausstellung die dem Thema Druckgrafik gewidmet ist.
Druckgrafik.
Abb.
No risk no story,
Dropix,
2025,
Stencil,
Durchmesser 60cm
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
bis 14.04.
Nackt.
30 Jahre Galerie Deschler.
Luciano Castelli, Rainer Fetting, Salomé
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
The Wall,
Rainer Fetting,
1987,
Öl auf Leinwand,
230 x 160 cm
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Sa
12–20h, So
12–16h
06.03. – 16.04.
Ideal City.
Birgit Naomi Glatzel
Fotografie.
Abb.
IDEAL CITY, Berlin,
Birgit Naomi Glatzel,
2001,
Analoge Fotografie, Abzug auf Barytpapier, Photo:
Birgit Naomi Glatzel
Was passiert, wenn Städte ihre Grenzen verlieren? In Ideal City setzt die Künstlerin öffentliche Räume aus Metropolen weltweit neu zusammen. Architektur, Übergänge und Orte des Zusammenkommens treten in ungeahnte Beziehungen. Bekanntes löst sich vom Ursprung, Fremdes wird vertraut - spielerisch, überraschend. Seit 2003 wächst dieses offene Projekt kontinuierlich weiter - als visuelle, klangliche und interaktive Einladung, Stadt nicht als festen Ort, sondern als Idee zu begreifen.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
13–18h, Sa
12–16h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr–Sa
All day openh
07.03. – 17.04.
Jaune de Mars.
Claudia Desgranges
Malerei.
Abb.
Detail of Composite Painting #98,
Claudia Desgranges,
2025,
Acryl on aluminium, Photo:
Claudia Desgranges
Die Malerin Claudia Desgranges ist bekannt für ihre lebendigen, leuchtenden und von intensiven Farbklängen geprägten Bilder. Ob Malerei auf Leinwand, auf Folie oder Metallkörpern – die Begegnung mit den Kunstwerken der Malerin sind stets von immersiver Qualität. Claudia Desgranges zeigt mit ihrer Kunst wie unerschöpflich Malerei sein kann.
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Do
13–18h, Fr
18–21h, Sa–So
11–18h
bis 18.04.
∆ s = k λ.
Sandra Schlipkoeter
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation.
Abb.
Sandra Schlipkoeter, Photo:
Sandra Schliepkoeter
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
bis 18.04.
Above and Below the three Worlds.
Matt Mullican. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse)
Malerei.
Abb.
Untitled (double-sided 1835),
Matt Mullican,
2025,
oilstick on canvas, rubbing, 2 parts,
200 x 400 cm
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
bis 18.04.
Phase.
Marieta Chirulescu, Fred Sandback
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation.
Abb.
Marieta Chirulescu
2025
Öffnungszeiten
Mi–Sa
13–18h
bis 18.04.
Masters of colour Woodblock printing.
Eline Brontsema, Brian Curling, Christine Ebersbach, Susanne Werdin
Druckgrafik.
Die Ausstellung verbindet vier Künstler/Innen, welche die traditionelle Technik des Farbholzschnitts in sehr unterschiedlichen Formen weiterführen und zu großer Meisterschaft gebracht haben. Bis in die Gegenwart steht der Farbholzschnitt in Deutschland und Europa für die bewusste Auseinandersetzung mit handwerklicher Tradition, Geschichte und den Möglichkeiten zeitgemäßer künstlerischer Ausdrucksformen.
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
06.03. – 18.04.
Landschaft in Bewegung.
Heike Negenborn
Malerei, Druckgrafik, Zeichnung.
Abb.
Flurstück,
Heike Negenborn,
2025,
Acryl auf Holz,
64 x 76 cm, Photo:
Heike Negenborn / VG Bild-Kunst, Bonn, 2026
Die Landschaftsbilder von Heike Negenborn offenbaren auf den zweiten Blick eine verblüffende Vielschichtigkeit. Es sind keine realistischen Abbilder, sondern Konstruktionen von Wirklichkeit. Die Künstlerin kombiniert die Anschauung selbst erlebter Landschaften mit Himmeln aus ihrem Wolkenarchiv oder mit Himmeln aus der Kunstgeschichte. Unter dem Titel „Landschaft in Bewegung“ stellt die Galerie Poll das dritte Mal Gemälde und Grafik einer der profiliertesten Landschaftskünstlerinnen der Gegenwart aus.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
15–19h, Sa
12–15h
13.03. – 18.04.
Malerei/Skulptur.
Menno Fahl.
Abb.
Kleiner Wanderer,
Menno Fahl,
2025,
Öl auf Leinwand,
50x40cm
Öffnungszeiten
Di
16–19h, Mi
10–13h, Do
12:30–13:30 and 14–18h
27.03. – 19.04.
Vergissmeinnicht.
Andreas Hentrich, Ute Wöllmann
Malerei, Aquarell.
Abb.
Vergissmeinnicht 3,
Andreas Hentrich,
2025,
Aquarell auf Papier,
Durchmesser 19,3 cm, Photo:
Andreas Hentrich
Andreas Hentrich und Ute Wöllmann nähern sich dem romantischen Vergissmeinnicht von zwei künstlerisch diagonal entgegengesetzten Seiten. Andreas Hentrich beeindruckt mit seinen fotorealistischen Aquarellen, von denen man kaum glauben mag, dass sie gemalt sind. Handwerklich exzellent setzt er seine genauen Beobachtungen um. Ute Wöllmann verbindet Tuschemalerei mit pastoser Ölmalerei, Sprache und handschriftliche Gedichtzeilen mit abstrahierend umgesetzten Naturempfindungen. Sie malt abstrakte Bilder, die die Sinnlichkeit und Radikalität von Farbe zum Mittelpunkt haben. Das Einfache, das Unspektakuläre in der Natur interessiert sie, eben auch ein Vergissmeinnicht, dem sie mit großen Gesten zu neuer Bedeutung verhilft.
ART CRU
Oranienburger Str. 27
Berlin Mitte
Öffnungszeiten
Di
12–18h, Mi
14–18h, Do
12–18h, Fr
14–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr–So
14–18h
04.03. – 24.04.
Amelie Bartelsen.
Abb.
o.T.,
Amelie Bartelsen,
o.D.,
Blei- und Buntstift,
21x30, Photo:
Amelie Bartelsen, Galerie ART CRU Berlin
Öffnungszeiten
Mo–Fr
9–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
11–21h, Sa–So
11–18h
13.03. – 24.04.
Susanne Waltermann
Malerei, Druckgrafik, Textilkunst.
Abb.
Großes Votivkleid,
Susanne Waltermann,
2012,
Schellack, Tusche, Acryltusche, Pigmente und Lackstift auf Seidenpapier und Japanpapier, durchnäht mit Baumwollgarn,
196 x 131 cm, Photo:
Jörg von Bruchhausen
Öffnungszeiten
Mi–Sa
12–18h
13.03. – 24.04.
"The Diver's Dream of Flying".
Kevin Lüdicke (solo exhibition).
Kevin Lüdicke
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation.
In a now well-known interview, Gerhard Richter once reacted quite indignantly to the question of what he thinks about while painting. His argument: thinking is painting. In Kevin Lüdicke’s work, precisely this inseparability can be vividly observed—not only in his handling of format, support, and composition, but even prior to painting itself: in his ballpoint pen drawings. Created while on the move—in the park, after work, on vacation, never in the studio—and always in the same small Polaroid format, they are not preparatory sketches or compositional studies, but rather mental-emotional preliminaries. A kind of: Paratext.¹
In his second solo exhibition at Galerie Gegen & Lücke, Lüdicke brings together drawing, painting, and sculpture/installation into a constellation that bridges longing, drive, and habit. For the first time in Lüdicke’s practice, the human body appears as both object and counterpart. This occurs in the paintings as well as in the eponymous sculpture: a diver—in his posture an inverted cross—becomes a fountain. The sacred negation is as palpable as the promise inherent in the figure: the leap as longing, flight as a state between control and surrender. A distinctly contemporary mode, dissolved in the lightness of the humorous fountain adaptation.²
In the paintings, we encounter a multitude of references—for example, the black-and-white zigzag floor from David Lynch’s Twin Peaks or the Ouroboros figure in the form of a serpent belt. The works also refer to one another: geometric forms migrate from one painting to the next, where they become an awning in front of a naked torso. Surrealism meets Constructivism, and the principle of collage encounters a liberated compositional logic. “The great enigma” that painting represents for Lüdicke himself becomes visible—and productive—in these works.
Yet all this productivity exists under the overarching uncertainty of life: death. This greatest of all ambiguities finds form particularly in Lüdicke’s Algae Bouquet (2026). Flower still lifes stand within the art-historical tradition of memento mori, a reminder of death as a spur to the will to live. Lüdicke sharpens this symbolism and translates it into a present afflicted by the climate crisis: algae as a future alternative source of human nourishment, presented as ornamental flowers in a vase, yet at the same time floating on water, leading the viewer to assume they are being kept alive. It is these work-immanent rotations of reflection that make engaging with Lüdicke’s works so extraordinarily rewarding.
Text: Marcus Boxler
______________________________________________________________________________
1 While Gérard Genette still understood the “paratext” as “that accessory through which a text becomes a book and as such [...] comes before the public,” media studies have since detached this concept from structuralist literary theory and expanded it to other textual contexts: cinema, series, music albums, exhibitions. In Kevin Lüdicke’s work, the concept of the paratext materialises as a fundamental way of thinking and working with motifs, composition, and medium. It is therefore only fitting that the exhibition’s invitation card appears in the same format as the drawings: as a Polaroid photograph.
2 It should not go unmentioned here that flowing water and fountains carry profound significance, especially in Christian symbolism: Jacob’s Well, baptism, canthari in the atriums of early Christian basilicas, fons vitae, and so on.
Öffnungszeiten
Do–Fr
11–18h, Sa
11–14h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Do–Fr
11–18h, Sa
11–14h
bis 25.04.
Frühe Fotografien.
Evelyn Richter
Fotografie.
Abb.
An der Museumsinsel (Traumland),
Evelyn Richter,
1972,
Fotografie,
20 x 30 cm, Photo:
Anja Götz
Die frühen, in der DDR entstandenen Fotografien von Evelyn Richter legen ein authentisches Zeugnis ab vom Leben im Osten Deutschlands. Einfühlsam und wahrhaftig, fern jeder ideologischen Vereinnahmung zeigt die Fotografin die Menschen in ihrem sozialen, stadträumlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Mit ihrer Kleinbildkamera und einem untrüglichen Sinn für den Augenblick hielt sie alltägliche Situationen fest, die in ihrer atmosphärischen Intensität zu allgemeingültigen Aussagen gelangen.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
12–18h, Sa
11:30–16h
06.03. – 25.04.
Chromatische Stille.
May Carro Cabaleiro.
(Berlin)
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier.
Abb.
o.T.,
May Carro Cabaleiro,
2026,
Sythetisches Papier auf Acrylplatte,
25x25 cm, Photo:
May Carro Cabaleiro
Nach der ersten Ausstellung im Jahr 2022 im Rahmen der Schau Essenz präsentieren wir nun die zweite Solo-Ausstellung Chromatische Stille von May Carro Cabaleiro in unseren neuen Räumen. Im Zentrum der aktuellen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit der Farbvielfalt als konstitutivem Element malerischer Erfahrung. Farbe fungiert hier nicht als ergänzendes Mittel, sondern als eigenständige Struktur, die Raum, Rhythmus und Wahrnehmung formt. Cabaleiros Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Intuition und Kontrolle, von Dichte und Offenheit. Die Bildflächen entfalten eine subtile Dynamik, in der Farbe als Trägerin von Energie, Erinnerung und innerer Bewegung erfahrbar wird.
Öffnungszeiten
Do–Fr
12–18h, Sa
12–16h
06.03. – 25.04.
Klasse Franz Ackermann bei galerie burster. group show.
group show.
Malerei.
Abb.
Die totale Ansicht der Welt,
Fabian Lutz, Photo:
Fabian Lutz
Positionen der Klasse Franz Ackermann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Di–Do
12–18h, Fr
12–20h, Sa–So
12–18h
07.03. – 25.04.
Berlin, A Rough Cut.
Maria & Natalia Petschatnikov
Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation.
Abb.
Berlin, A Rough Cut,
Maria & Natalia Petschatnikov,
2025,
Oil on canvas
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
12–21h, Sa–So
12–18h
14.03. – 25.04.
Sonate II.
Nils Olav Boe
Fotografie.
Abb.
o.T.,
Nis Olav Boe,
2023,
analoge Photography,
140 x 175 cm, Photo:
Nils Olav Boe
Nils Olav Bøes neueste Arbeiten setzen seine langjährige Auseinandersetzung mit
dem fotografischen Bild und seinen sichtbaren wie verborgenen Bedeutungen fort.
Die gezeigten Fotografien und Filme untersuchen das Verhältnis von Zeit und Motiv
und reflektieren über „hoch-“ und „wenig-“ Technologie sowie über Realismus und
Vorstellung.
Öffnungszeiten
Di–Sa
13–19h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
13–24h, So
13–16h
27.03. – 25.04.
Colour Studies.
Angela Dwyer
Aquarell
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
bis 03.05.
Vorbei mit der Übeltäterei / Done with evil-doing.
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Siebdruck, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst.
Abb.
İz Öztat
2026
Zilberman | Berlin is pleased to announce Done with evil-doing, the new solo exhibition by İz Öztat, opening on 19 February 2026 from 6 pm.
Taking its title from the final sentence of Wilhelm Busch’s Max and Moritz (1865), the exhibition revisits familiar German narrative traditions, from Kasperle puppet theatre to the Faust legend, and probes their moral ambiguity, violence, and repression. Öztat brings these historical motifs into the present, asking who is cast as evil-doer and who as victim, how punishment is legitimized, and how obedience, complicity, and resistance are shaped within collective memory.
Through sculpture, tile work, silkscreen, painting, video, and installation, the exhibition unfolds as a dense scenography within the bourgeois architecture of the gallery. Cracks, seams, devilish details, voyeuristic peep-holes, and missing figures point to what is concealed, suppressed, or returns as haunting. One video installation addresses the drawing of borders and lines of control, evoking processes of nation building, the enforcement of authority, and the regulation of movement, while also gesturing toward resistance and demands for justice.
Satire, erotic power play and theatrical devices become tools to question authority, agency, and accountability. Done with evil-doing runs from 20 February to 3 May 2026 and invites us to look closely at the stories we inherit, the norms they enforce, and the political spaces in which justice, refusal, and resistance can still be negotiated.
Öffnungszeiten
Mi
12–18:30h, Fr–Sa
12–19h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Do
14–20h, Fr
11–19h, Sa–So
11–18h
bis 06.05.
Abstrakt - North America - Germany - The Atlantic Bridge II - Now?!
Christian Achenbach, Fiona Ackerman, Jonni Cheatwood, Virginia Glasmacher, Gregor Hiltner, Juan Logan, Natascha Mann, Claudia Chaseling, Robert Szot, Howard Sherman, Robert Rauschenberg, Ernst Weil, Heinz Adochi,
Malerei.
Abb.
Desert Tales,
Gregor Hiltner,
2025,
Mischtechnik auf Leinwand,
210 x 185 cm
Dies ist die Fortsetzung der Ausstellung „The New Abstract - An Atlantic Bridge - USA - BERLIN" aus dem Jahre 2019 mit bekannten und neuen Positionen von beiden Seiten des Atlantiks. Angesichts sich verschlechternder Beziehungen auf politischer Ebene mag man vielleicht eher einen Abbruch als einen erneuten Brückenbau erwarten, nicht aber auf dem Feld der Kunst. Wir zeigen alte und neue Positionen von beiden Seiten des Atlantik in einem spannenden Dialog.
Öffnungszeiten
Mo–Do
12–16h, Fr
10–13h
bis 07.05.
Trio des Wahnsinns.
Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir, Jonathan Meese .
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik.
Eine Gruppenausstellung mit Gemälden, Papierarbeiten, Zeichnungen und Skulpturen vereint Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir und Jonathan Meese. Sie offenbart sowohl ihre gemeinsamen künstlerischen Empfindungen als auch markante Gegensätze und entführt die Betrachter in eine einzigartige und fantastische Welt der Vorstellungskraft.
Featuring painting, works on/with paper, drawing, and sculpture, this group exhibition brings together Anna Bogouchevskaia, Gudny Gudmundsdottir and Jonathan Meese. It reveals both their shared sensibilities and striking contrasts, inviting viewers into a unique and fantastical realm of imagination.
Öffnungszeiten
Di
14–19h, Do–Sa
14–19h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Do–Sa
14–19h, So
14–18h
28.03. – 07.05.
Millesfleur.
Christine Jackob-Marks
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Siebdruck.
Abb.
O.T.,
Christine Jackob-Marks,
2024,
Mischtechnik auf Leinwand,
100 x 80cm, Photo:
feinartberlin
Öffnungszeiten
Do–Fr
14–18h, Sa
12–15h
19.03. – 09.05.
Luxus.
Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Fotografie, Urban Art
Die Ausstellung LUXUS vereint zwölf künstlerische Positionen: Arbeiten der
Künstlergruppe X JOY X sowie sechs geladene Gäste. Gemeinsam entwerfen sie ein
vielschichtiges Bild dessen, was heute als „Luxus“ empfunden, vermisst, kritisiert oder
gefeiert wird.
Öffnungszeiten
Di–Fr
12–18h, Sa
12–16h
28.03. – 09.05.
Mirrors in Motion.
Maximilian Verhas
Bildhauerkunst/Plastik.
Abb.
Open Twister,
Maximilian Verhas,
2026,
Edelstahl poliert,
40 x 40 x 40 cm
Für seine kommende Einzelausstellung präsentiert Maximilian Verhas neue Rollkörper-Skulpturen, die zwischen Materialität und Spiegelbild, Körper und Illusion oszillieren. Mal erscheinen sie als endlos verschlungene Bänder aus matter oder hochglanzpolierter Bronze, mal organisch geformt, mal scharfkantig und architektonisch präzise.
Besonders die hochglanzpolierten Edelstahlskulpturen entziehen sich dabei einer eindeutigen Wahrnehmung: Statt Masse, Volumen und Gewicht erfahrbar zu machen, spiegeln sie ihre Umgebung – seitenverkehrt und durch ihre Form verzerrt. Der Betrachtende sieht weniger das Objekt selbst als vielmehr ein reflektiertes Abbild des Raumes und seiner eigenen Präsenz darin. Wie in einem Spiegel tritt die materielle Oberfläche zurück und macht einer immateriellen, beinahe sphärischen Erfahrung Platz. So laden Verhas’ anmutige und dynamische Arbeiten dazu ein, sich im Wechselspiel von Form, Raum und Reflexion zu verlieren.
Öffnungszeiten
Mi–Fr
14–18h, Sa
12–16h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr–So
11–18h
28.03. – 09.05.
Obsession.
Nicola Rubinstein,
u.a.
Malerei.
Abb.
Soft Power,
Nicola Rubinstein,
2024,
Aquarell, Farbstift auf Leinwand,
50 x 40 cm, Photo:
Galerie Bernet Bertram
In ihrer farbintensiven Malerei bewegt sich Nicola Rubinstein zwischen Ekstase und Stille, zwischen Aufbruch, Sammlung und Konzentration. Farbe und Geste treffen auf ruhige Flächen und eröffnen einen Raum, in dem innere Bewegungen sichtbar werden. So entsteht für den Betrachter ein freier Ort der Wahrnehmung – sinnlich, offen, gegenwärtig.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend
Fr
11–21h, Sa
11–19h, So
11–16h
21.03. – 13.05.
Birds of Prey.
Helena Hafemann
Bildhauerkunst/Plastik, Installation.
Abb.
studio view,
Helena Hafemann
Öffnungszeiten
Di–Sa
12–18h
27.03. – 16.05.
Das Gleiche ist anders, das Andere ist gleich / The same is dissimilar, the different similar.
Joachim Brohm, Ron Jude
Fotografie.
Die Ausstellung betrachtet das Frühwerk zweier international renommierter Fotografen – und Lehrer: Ron Jude und Joachim Brohm. Ihre Bilder aus den 1990er-Jahren verbindet eine tiefe Affinität, die in einer beobachtenden Strenge wurzelt, die die gebaute Umwelt als Ort kultureller Prägung betrachtet. Obwohl sich beide Künstler in sehr unterschiedlichen Kontexten entwickelten – Brohm im Nachkriegsdeutschland und Jude im ländlichen Westen der USA –, überschneiden sich ihre Werke stilistisch durch einen klaren, unaufgeregten Blick auf alltägliche Räume.
Öffnungszeiten
Di–Fr
14–18h, Sa
11–16h
27.03. – 16.05.
Stadtbilder.
Marc Dittrich
Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie.
Abb.
White Apartments Berlin,
Marc Dittrich,
2025,
verwobene Laserprints, Holz, Papier, Photo:
Marc Dittrich
Dittrich zerschneidet für seine Fotoskulpturen eigene Fotografien moderner Hochhausfassaden in Streifen und verwebt diese zu neuen architektonischen Flächen. Beim Verweben entsteht ein Versatz im Motiv, das ursprüngliche Raster der Fassade wird in sich verschoben. Material und Motiv verbinden sich zu einer neuen architekturähnlichen Skulptur, einem surrealen Mischwesen aus nüchterner Dokumentation und dynamischer Struktur, im strengen Kontrast zur Geometrie der Ausgangsmotive.
Öffnungszeiten
Di–Sa
11–18h
28.03. – 06.06.
Polaroids.
Fotografie