Nov

Galerien

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Gneisenaustr. 112

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 11–16h

06.09.2025 – 22.11.2025 Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten . Jeanne Fredac. Abb. Renaissance, Jeanne Fredac, 2025

Jeanne Fredac ist eine französische multidisziplinäre Künstlerin, die seit Mitte der 2000er Jahre in Berlin lebt. Ihre Erkundungenzu Architektur, Urbanismus und dem Lauf der Zeit haben sie zu einer umfassenden Reflexion über unsere Umwelt geführt. Jeanne Fredacs Kunst setzt sich aktiv mit zeitgenössischen Problemen auseinander und betont die Dringlichkeit, die Wahrnehmung von sich selbst und der Natur neu zu definieren. Sie erforscht eine Darstellung von Mensch und Natur, die sowohl ihre tiefe Verbindung als auch ihre inhärente Gegensätzlichkeit zum Ausdruck bringt. Sie will die Dynamik aus Angeborenem und Gelerntem neu überdenken. Es ist die ständige Suche nach Gleichgewicht und Universalität, die ihr Werk leitet und ihrer Kunst eine emanzipatorische soziale Funktion einhaucht. Diese Arbeiten schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Realität und Wahrnehmung, zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Natur und Kultur.

In den letzten Jahren hat Jeanne Fredac an zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen teilgenommen, unter anderem der Europäische Monat der Fotografie 2014 und 2018 (Berlin, DE), auf der Biennale de Cachan 2021 (FR), im Prag (CZ) mit der NSPU und der Verein Berliner Künstler. Sie wurde für den Malerei Kunstpreis Bridges 2022 in der Galerie Verein Berliner Künstler (Berlin, DE) nominiert. Sie wurde ausgewählt für der 60 Geburstag von Mai 1968 in Institut Français de Berlin (DE). Außerdem wurde die Künstlerin 2017 mit einer Residenz und drei Ausstellungen (EUNIC, Goethe Institut, Cervantés Institut, Institut Français) in Neapel (I)ausgezeichnet.

Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

09.10.2025 – 22.11.2025 the visitors. Skulpturen. Wojtek Hoeft Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Atem, Wojtek Hoeft

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Sa 14–19h, So 14–18h

11.10.2025 – 22.11.2025 Stimmen von Stahl. Tellurische Gesichter. Karl Menzen Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. O.T., Karl Menzen, Edelstahl, 68,5 x 14 x 14cm, Photo: Jürgen Hohmuth

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

17.10.2025 – 22.11.2025 Freiheit im Malen . Klaus Steinmann Malerei. Abb. O.T. (SC-95), Klaus Steinmann, 2025, Binderfarbe auf Stoff auf Holz, 32 x 47,3 cm, Photo: Eric Tschernow

L'Art pour l'art ist die größte kraft für das Schaffen von Kunst. Die Kunst musst gemacht werden, weil man/frau sich dabei spürt und das weitermacht, wo man eben aufgehört hat. Ein Werk folgt dem nächsten.
Für Klaus Steinmann ist es eine tägliche Genugtuung, immer wieder neu anzufangen und doch dranzubleiben, an dem, was er als Maler seit Jahrzehnten ausprobiert und entwickelt hat. Panta rhei.
Die jüngsten Werken werden in der kleinen aber feinen Ausstellung vorgestellt.

 

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

17.10.2025 – 22.11.2025 Something Magic. Amélie von Heydebreck Malerei. Abb. Balance (Light Painting), Amélie von Heydebreck, 2025, Pigmentdruck auf Alu-Dibond, 46 x 40 cm, Photo: Amélie von Heydebreck

Das Durchdringen von Farben in nebulösen Wolken, die aus unzähligen Farbpunkten bestehen, schafft einen imaginären pointilistischen Raum, in dem man sich verlieren kann. Die visuelle Spannung entsteht aus dem Verhältnis der Farbkonzentrationen, die sich in der Distanz als Formen gerieren, aber beim Näherkommen sich in der Auflösung befinden. Ein stetiger Wechsel von Balance und Disbalance, die wohltariert ein Bild erschaffen, das man so schnell nicht vergisst.

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

18.10.2025 – 22.11.2025 Andreas Amrhein Malerei

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

03.11.2025 – 22.11.2025 Sichtweisen. Ute Wöllmann, Andreas Amrhein Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. Lesen in Landschaft, Ute Wöllmann, 2022-2024, Künstlerbuch mit 18 seiten, Aquarell und Tusche auf Papier, Einband Tischlerplatten, 115 cm x 155 cm, Photo: Bernd Borchardt

Ute Wöllmann zeigt ihr 18-seitiges Künstlerbuch " Lesen in Landschaft" im Format 115 x 155 cm aufgehängt an der Wand. Ein Bild zum Blättern, ein Bild zum Schauen und Lesen. Sie ist eine abstrakte Landschaftsmalerin die vor allem plein air arbeitet und die gefundenen Strukturen in Malerei übersetzt.

Andreas Amrhein hingegen ist ein genauer Beobachter. Er kommt von der Zeichnung und Grafik. Als Pop-Art-Künstler scannt er seine Umgebung nach allem was er in seinen Bildern neu zusammensetzen kann.

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 14–18h, Sa 12–15h

13.11.2025 – 23.11.2025 Darling, you are so sexy... JOAX Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Grenade full of love, JOAX, 2023, Installation, 110 x 80 x 150, Photo: JOAX

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

05.09.2025 – 25.11.2025 GegenwArt”25. Contemporary Fine Arts | Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita. Abb. Etude #22, Iveta Smita, 2024, Autor's technique, silk, linen, ink., 90 x 130 cm

Künstler:innen der Galerie

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

22.10.2025 – 25.11.2025 Grüner Daumen. Gruppenausstellung / Künstler/innen der Galerie. Malerei. Abb. Gelbe Rosen, Dmitry Nayda, 2024, Öl auf Leinwand, 150 x 150 cm

Ausgewählte Werke aus den Beständen / Selected Works

Gruppenausstellung / Group Show

Künstler/innen der Galerie

Ab 22. Oktober stellen wir in unserer Galerie unter dem Titel "Grüner Daumen" Motive mit Pflanzen und Früchten aus. 

Figurative Malerei aus dem Blickwinkel zeitgenössischer Künstler/innen

 

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

17.10.2025 – 29.11.2025 Das Lächeln nächster Tage. Ulrike Pisch Malerei. Abb. Letzte Frage, Ulrike Pisch , 2024, Öl auf Leinwand , 50 x 60 cm

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

01.11.2025 – 29.11.2025 Buchenwald . Im Dickicht vom Ettersberg. Christian Rothe, Bruno Apitz Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Christian Rothe

Schwarz-Weiß-Fotografien von Christian Rothe – im Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald zwischen 2017 und 2024 entstanden – treten in einen Dialog mit der Holz-Skulptur „Das letzte Gesicht“ (1944) von Bruno Apitz.
Förderer: LOTTO-Stiftung Berlin und Friede Springer Stiftung in Kooperation mit der Moses Mendelssohn Stiftung und dem Deutschen Historischen Museum. Die Stiftung Buchkunst zeichnete 2025 das von Christian Rothe gestaltete Foto-Text-Buch aus. Es ist in der Galerie Mond erhältlich.

 

Markgrafenstrasse 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

06.11.2025 – 29.11.2025 Mutual. Nina Laaf.

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa 11–19h, So 11–16h

01.11.2025 – 06.12.2025 Nicht an jeder Palme hängt 'ne Kokosnuss. Moritz Schleime, Corinne von Lebusa Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell. Abb. OCEANIA, Corinne von Lebusa + Moritz Schleime, 2025, Fineliner, Buntstift, Aquarell, Lack auf Finepappe, 50 x 40 cm

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

13.11.2025 – 06.12.2025 Urban landscapes. David Hepher. Abb. London Underground, David Hepher, 2020, Acryl und Beton auf Leinwand, 45 x 55 cm

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

04.10.2025 – 07.12.2025 O. T. Sylvia Hagen, Manfred Paul, Werner Stötzer Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Bahnübergang auf Rügen in den 70ern, Manfred Paul, 70er, Fotografie Handabzug Barytpapier

Sylvia Hagen (*1947), Manfred Paul (*1942), Werner Stötzer (1931-2010) haben auf Rügen in den 70ern, 80ern und 90ern zeitweilig gelebt und gearbeitet.

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

07.11.2025 – 19.12.2025 Analoge Fotografien von 1968-2000. Vintageprints und Masterprints. Ute Schendel Fotografie. Abb. Kongresshalle, Ute Schendel, 1984, Photo: Ute Schendel

Galerie Gilla Lörcher freut sich sehr, eine Einzelausstellung der in Berlin geborenen Fotografin Ute Schendel (Jahrgang 1948) zu zeigen.
Die Künstlerin hat eine große Anzahl an analogen Fotografien (Vintageprints und Masterprints) aus dem Zeitraum 1968-2000 aus ihrem Archiv ausgewählt. Motive sind Architektur, Porträt, Landschaft, Theater, Reportage, Stilleben. 

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–21h, Sa–So 11–18h

15.11.2025 – 19.12.2025 Neue Bilder 2023-2025. Reinhard Pods Malerei. Abb. Malen nach Zahlen, Reinhard Pods, 2025, Öl und Aquarell auf Leinwand, 170 x 260 cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

Brunnenstr 170

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h

17.10.2025 – 20.12.2025 De Rerum Naturae. Eine Forschung der materiellen und existenziellen Wurzeln der Menschheit . Lidó Rico.

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

01.11.2025 – 20.12.2025 Colour abstraction. Thorbjørn Bechmann, Antje Blumenstein, Katrin Bremermann, Pius Fox, Matthias Kanter, Arryn Snowball Malerei, Bildhauerkunst/Plastik

Wir zeige eine Gruppenausstellung, die unterschiedlich internationale Positionen zum Thema Abstraktion und Farbe vereint. Zu sehen sind Werke von Thorbjørn Bechmann / Antje Blumenstein / Katrin Bremermann / Pius Fox / Matthias Kanter / Arryn Snowball

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

01.11.2025 – 20.12.2025 Between Fields and Spirits. Marco Maria Zanin, Gesuino Coinu Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie.

In den Worten des Künstlers handelt es sich bei „Between Fields and Spirits“ um „ein Ausstellungsprojekt, das sich zwischen künstlerischer Praxis, Anthropologie und Beziehungsphilosophie bewegt. Durch Keramiken, Fotografien, Installationen und visuelle Ethnografie erforscht die Ausstellung die Erde als symbolische, affektive und spirituelle Kraft – ein Raum der Erinnerung, Geste und Transformation.“

Giesebrechtstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–19h, Sa 12–15h

19.11.2025 – 20.12.2025 Moritz Hasse Malerei. Abb. Berlin, Café am Südstern, 2025, Öl auf Leinwand, 70x100cm

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

11.09.2025 – 31.12.2025 Love is Pop. SALUSTIANO Malerei, Zeichnung. Abb. Love is Pop (Zahara Watermelon), SALUSTIANO, 2025, Öl auf Leinwand, 168 x 160 cm, Photo: SALUSTIANO

SALUSTIANO arbeitet in seiner Malerei mit ein paar wenigen, spezifischen, immer wieder kehrenden Elementen. Jedes einzelne wirkt kraftvoll, ausdrucksstark und schnörkellos. Seine Symbolik, seine Motive sind wie Haiku-Molotowcocktails – wie Torpedos, die auf jeden Betrachter individuell abzielen. Er verwendet in der Regel nur wenige Farben, doch alle sind voller Bedeutung und Spiritualität. Nicht zufällig werden diese Töne von vielen Religionen als heilig angesehen. Diese reduzierte Farbigkeit vermittelt ein Gefühl von einer ganz spezifischen Art von Transzendenz. Sie entsteht im Moment der kontemplativen Betrachtung eines jeden einzelnen. In den letzten Jahren hat SALUSTIANO seine Werke weltweit ausgestellt. Die Liste der Ausstellungen, Veröffentlichungen und Auszeichnungen, die er erhalten hat, ist lang und vielfältig. Doch all seinen Auftritten ist die lebendige, unvollendete Berufung gemeinsam, mit der an die Malerei herangeht.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

04.11.2025 – 09.01. A hoch n. Margit Buß, Ilka Schneider, Aruna Samivelu Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. WN 771, Margit Buß, 2023, Acryllack auf Leinwand, 40 x 50 cm, Photo: Margit Buß

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

31.10.2025 – 10.01. Stadtbilder. G. L. Gabriel, Sarah Haffner, Eric Keller, Jan Schüler, Franziskus Wendels Malerei. Abb. Berlin: Abend am Flughafen Tempelhof, Jan Schüler, 2025, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Photo: Jan Schüler / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anders als in der Vedutenmalerei, in der es galt, Stadtansichten möglichst exakt abzubilden, ist die Stadt in der zeitgenössischen Kunst Inspirationsquelle für subjektive Wahrnehmungen. Fünf dieser individuell unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen bringt die Ausstellung „Stadtbilder“ in einen Dialog. Es entfalten sich durch Verdichtung oder Auslassung Stimmungen, die über die bloße Abbildung von Stadt hinausweisen.

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

31.10.2025 – 10.01. Made in Paris . Gruppenausstellung. Stéphane Couturier, Thomas Buswell, Edi Dubien, Emile Degorce Dumas, Kenny Duncan, Liang Fu, Marina Gadonneix, Augustin Lignier, Viktoriia Oreshko, Alireza Shojaian, Vincent Voillat, Jiechang Yang Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. made in paris

Curated by Heinz-Norbert Jocks

Eine Gruppenausstellung wird sich über beide Räume – die KORNFELD Galerie Berlin und 68projects by KORNFELD – erstrecken. Bleiben Sie informiert über unsere Webseiten (kornfeldgalerie.com, 68projects.com) oder folgen Sie uns auf Instagram: @kornfeldgalerie und @68projects.

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

31.10.2025 – 10.01. E-1027+123. Stéphane Couturier Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Série E-1027+123 - Villa Eileen Gray - #39, Stéphane Couturier, 2021-22, C-Print, Ed.: 5+2AP, 110 x 139 cm

Eine Gruppenausstellung wird sich über beide Räume – die KORNFELD Galerie Berlin und 68projects by KORNFELD – erstrecken. Bleiben Sie informiert über unsere Webseiten (kornfeldgalerie.com, 68projects.com) oder folgen Sie uns auf Instagram: @kornfeldgalerie und @68projects.

Wielandstr. 30

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 11–18h, Mi 11–15h, Do–Fr 11–18h, Sa 11–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa 11–21h, So 11–18h

08.11.2025 – 10.01. All'orizzonte un filo di luce. Eliška Bartek Aquarell. Abb. Eliška Bartek

Die Landschaft um den Monte Verità war für mich nicht nur ein landschaftlicher, sondern auch ein geistiger Ort. Ich habe dort nicht nur das Licht gesucht, sondern auch Spuren der Vergangenheit – künstlerische, philosophische, persönliche. Die Natur dort hat eine stille Kraft. Vielleicht ist es diese Kraft, die mich zu diesen Arbeiten geführt hat.Eliška Bartek

Auguststr. 22

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.11.2025 – 10.01. Fotografie, Katalog. Katja Liebmann Fotografie

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

15.11.2025 – 10.01. The Invention of Solitude. Sid Gastl, Ludwig Spaude Malerei, Fotografie. Abb. Steppe , Sid Gastl, 2025, Öl auf Leinwand, 130 x 130 cm, Photo: Sid Gastl

Ludwig Spaudes Kindheitsträume führen ihn in die Nebelwälder Nicaraguas, Costa Ricas, Madeiras, Indonesiens und Kolumbiens, wo er jene Bilder wiederfindet, die er einst geträumt hat. In der Einsamkeit des Regenwalds verbinden sich innere und äußere Welt, fließen Vergangenheit und Augenblick zusammen. Dem Fotografen gelingt es, empfindungsreiche Situationen festzuhalten. Sie wirken einerseits traumhaft-verschwommen, andererseits sind sie ein gestochen scharfes Abbild der Realität.

Sid Gastl muss nicht auf Reisen gehen. Er findet alles, was er für seine Bilder braucht, im Atelier. Realität gibt es streng genommen nicht, nur die von ihm erschaffene. Er zeichnet alles Reale, das er in das Bild einfließen lassen will. Es herrscht das träumerisch Vage vor. Denn er ist davon überzeugt, dass wir niemals alles erkennen können. Die „sanfte Wolke des Unerklärlichen“ (Sid Gastl) liegt immer über der Welt.

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Sa All day openh, So 12–18h

15.11.2025 – 10.01. Existence & Not-Existence . Murshida Arzu Alpana Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

15.11.2025 – 17.01. Schriften. Schrift in der Kunst. Sabine Hermann, u.a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Textilkunst, Lichtkunst. Abb. Herrmann, Sabine, 2012, Bleistift, Kreide, Pastell auf Papier, 84 x 119 cm

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

20.11.2025 – 17.01. Threads of Gold. Group Exhibition. Verena Bachl, Anikó Boda, Clément Claudius, Giulietta Coates, Jahna Dahms, Jens Juul, Katarina Kudelova, Renata Kudlacek, Luca Ortis, Kostas Papakostas, Tim Bengel, Nicolas Vionnet Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Fotografie, Urban Art. Abb. Stity, Renata Kudlacek, 2025, Fine art mixed media print, 48 x 40 cm

Gold fasziniert als Symbol für Macht, Göttlichkeit und Ewigkeit. Die Ausstellung erforscht die Bedeutung jenseits des materiellen Werts. Präsentiert von der BBA Gallery, nutzen 12 internationale Künstler:innen Gold als bewusste Entscheidung – ein Medium, um hervorzuheben, zu hinterfragen und zu würdigen, was wirklich zählt. Gold wird zur Geste, zum Widerstand, zur Offenbarung. Es lenkt den Blick auf das Wesentliche, vergoldet das Übersehene und stellt konventionelle Werte infrage.

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

21.11.2025 – 17.01. solo exhibition . Fabian Hub Malerei, Installation

Fabian Hub | 21.11.2025 - 17.01.2026

Galerie Gegen & Lücke

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

21.11.2025 – 17.01. All Together Now III Jahresendausstellung . Gruppenausstellung. . Abb. Fliege, Matthias Garff, 2025, Kupfervase, Thermoskanne, Tennisschläger, Bürsten, Bambus, Fahrradmantel, 75 x 120 x 20 cm

Merseburger Str. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15:30–18:30h, Sa–So 13–16:30h

20.11.2025 – 23.01. Found in Translation. Dior Thiam, Pegah Keshmirshekhan, Shivangi Kalra, Tora Aghabayova, Sugano Matsusaki, Shuii Z. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie

Found in Translation  - Group Show
Whatever we communicate is subject to the interpretation of the receiver. In a globalized
world different modes of communication hybridize, to form new ways of expressing. The group exhibition of six international female artists 

“Found in Translation” is investigating this form of empowerment highlighting the Agency behind taking charge of your expression. Often working against normative western-European ideals these modes represent a liberation from hegemonic desires and imaginaries.

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

07.11.2025 – 24.01. Abstrakte Malerei. Christian Roeckenschuss, Simone Kornfeld, A. R. Penck, u. a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Lithografie, Siebdruck. Abb. O.T. (K307), Christian Roeckenschuss, Alkydharzfarbe auf Phenapan, 140 x 140 cm

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

07.11.2025 – 24.01. Pure. Plastiken aus Bronze, Beton und Papier. Tina Heuter Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Pure, Tina Heuter, 2025, Bronze, Neonschrift, 80 cm (120 cm), Ausschnitt, Photo: Jürgen Rösner

Im Zentrum des Werks von Tina Heuter steht der Mensch. Seit über einem Vierteljahrhundert arbeitet die Künstlerin an Ausdrucksformen, die seine Existenz erfassen und entdeckt das alte Thema der Bildhauerei immer wieder von Neuem: der Mensch als Akrobat, als Engel, im Alltag, mit Tier oder als klassische Standfigur. So unterschiedlich der Blick auf den Menschen sein kann, so variantenreich ist das Bild von ihm, das sie in ihren Plastiken formt. Dr. Sabine Ziegenrücker

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

22.11.2025 – 30.01. "Wo mich Niemand kennt" Eduard Bigas über Walter Benjamin. Eduard Bigas Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Fotografie. Abb. Berliner Kindheit, Eduard Bigas, 2024, Ink, collage, tea and water colour on paper, 31x41cm, Photo: Eduard Bigas

Eduard Bigas nähert sich in „Wo mich niemand kennt“ dem Philosophen und Kulturkritiker Walter Benjamin. Zwischen Katalonien und Berlin verortet, verbindet Bigas Biografie Orte von Benjamins Leben und Tod. In Collagen, Tusche- und Graphitarbeiten reflektiert er Benjamins Ideen zu Fragment, Aura und Erinnerung. Die Ausstellung wird so zu einer stillen, poetischen Hommage an einen der prägendsten Denker des 20. Jahrhunderts.

 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

22.11.2025 – 30.01. „Wo mich niemand kennt“ . Eduard Bigas über Walter Benjamin. .

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

16.09.2025 – 31.01. Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag von Arnold Odermatt. Arnold Odermatt Fotografie. Abb. Ennetmoos, 1973, Arnold Odermatt, C-Print, aufgezogen und gerahmt, Bild: 50 x 50 cm, Photo: © Urs Odermatt, Windisch

Am 29. Mai 2025 wäre Arnold Odermatt (1925-2021) einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert die Galerie Springer Berlin eine Jubiläumsausstellung mit ausgewählten Fotografien. 

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

07.11.2025 – 31.01. Knotted Time. Jens Risch Installation, Textilkunst, Fotografie. Abb. Knotenplatz, Berlin, 24.01.2025, Jens Risch, 2025, Baryt-Abzug, gerahmt, 40 x 35, Photo: Jens Risch

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 11–16h

07.11.2025 – 31.01. What you seek is seeking you . Malerei, Installation, Textilkunst

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

15.11.2025 – 31.01. Like Wolves on the Fold. Delia Jürgens, Gerhard Hoehme Malerei, Zeichnung, Installation

An der Schnittstelle zweier Generationen präsentiert die Galerie Georg Nothelfer die Ausstellung „Like Wolves on the Fold“ mit Werken von Gerhard Hoehme (1920-1989) und Delia Jürgens (*1986). Gerhard Hoehme zählt zu den zentralen Figuren des deutschen Informel der Nachkriegszeit, Delia Jürgens gehört zu der jungen Künstler:innengeneration, die sich mit Fragen zeitgenössischer Malerei im digitalen Zeitalter auseinandersetzt. 

Potsdamer Str. 65

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–19h

21.11.2025 – 31.01. Shadow Works. Living the Dream. Martina Hoogleand Ivanow.

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do–Fr 11–18h, Sa 11–14h

22.11.2025 – 31.01. Bilder einst und heute. Hubertus Giebe Malerei, Zeichnung. Abb. Strand auf Terschelling, Hubertus Giebe, 2025, Öl auf Hartfaser, 63,5 x 83 cm, Photo: M. Giebe

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

22.11.2025 – 07.02. Ebenholz . James Gregory Atkinson. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse, Potsdamer Strasse 81B, 2nd floor 10785 Berlin, Germany) Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Juke-Joint, James Gregory Atkinson, 2023, Jukebox, vinyls (Leila Negra discography), Photo: Eike Walkenhorst

Die Galerie Thomas Schulte eröffnet Freitag den 21. November EBENHOLZ, eine Einzelausstellung mit Installationen von James Gregory Atkinson. Atkinson entwickelt darin seine forschungsintensive Praxis weiter und taucht in die Geschichten Schwarzer Menschen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein. In den Zwischenzeilen dieser umstrittenen und versprengten Geschichten spürt Atkinson bedeutende Vermächtnisse, Klänge, Objekte und Dokumente auf, welche Deutschland stärker geprägt haben, als es offizielle Darstellungen erkennen lassen. 

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Dispatches from A—and the Museum of Half-remembered Histories . Kara Walker Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Cypher for the New Republick, Kara Walker, 2025, Watercolor and sumi-e ink on cut paper on paper, 199.4 x 192.1 cm | 78 1/2 x 75 5/8 inches, Photo: Jason Wyche

Kara Walker is acclaimed for her sophisticated yet provocative imagery, deeply rooted in established pictorial traditions. Across various mediums, such as painting, sculpture, filmmaking and her renowned cut-paper silhouettes, Walker’s body of work scrutinizes themes of race, gender, sexuality, and violence, showcasing a profound exploration of societal complexities and positioning her as a preeminent figure among contemporary American artists. At Sprüth Magers, Berlin, Walker will debut new cutout collages in vibrant ink and watercolor. Presented on a grand scale akin to history paintings, these works build upon her iconic monochromatic silhouettes by harnessing the power of formal composition, texture and color.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

bis 04.04. Political Entertainment. Gretchen Bender Installation, Medienkunst. Abb. Top Ten Grossing Films of 1988: Good Morning Vietnam (detail), Gretchen Bender, 1989, Heat-set vinyl, paint, neon, 66 × 101.6 × 17.8 cm | 26 × 40 × 7 inches, Photo: Genevieve Hanson

Sprüth Magers is pleased to present Gretchen Bender’s series Top Ten Grossing Films of 1988 at the Berlin gallery, shown for the first time since their 1989 debut. The ten sculptures, made of black crumpled heat-set vinyl and backlit by neon, illuminate the titles of 1988’s highest-grossing films, compiled by Bender during her constant scrutinising of the daily Hollywood magazine, Variety. Driven by her desire to never be a step behind the popular culture her art was critiquing, Bender began her research into Variety for industry production notes about upcoming films before they were completed, or often before they even went into production. She discovered that what was portrayed as an “entertainment” industry was quickly revealed to be an industry of corporate and financial politics. The ten titles of this series emerge as the most successful products of those influences, and our passive consumption of them.

Over thirty-five years since its inception, the series continues to resonate in a moment when programming and personalities are being cut by political influence over corporate interests.

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 14.04. Nackt. 30 Jahre Galerie Deschler. Luciano Castelli, Rainer Fetting, Salomé Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. The Wall, Rainer Fetting, 1987, Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm

Institutionen

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Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

11.07.2025 – 23.11.2025 Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne. Emmy Roth, Anni Albers, Elli Hirsch, u.v.m. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Kaffee- und Teeservice, Emmy Roth, Berlin 1931, Silber, getrieben, Photo: Jens Ziehe

Die Aus­stellung zeigt die Bedeutung jüdischer Designer­innen für den Eman­zipations- und Modernisierungs­prozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Mit rund 300 Exponaten von mehr als 50 Gestalter­innen bringt die weltweit erste Gruppen­ausstellung zu diesem Thema Pionierinnen zusammen, die sich trotz gesellschaft­licher Margi­nalisierung herausragende Positionen in ihren jeweiligen Bereichen erkämpften.

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

10.10.2025 – 23.11.2025 „Bruch“. Juliane Tuebke Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Abb.: Erl (Detail) ©CHROMA, Juliane Tuebke, 2024

Ab dem 10. Oktober 2025 lädt die Galerie Historischer Keller zur neuen Ausstellung „Bruch“ der Künstlerin Juliane Tübke ein. Ihre skulpturalen Installationen beleuchten die vielschichtigen Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Pflanzen in stadtnahen Moorlandschaften wie dem Spandauer Moor, die Tübke als aktive Mitgestalter von Ökosystemen und Lebensräumen begreift.

Schöneberger Ufer 57

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–So 15–18h

01.11.2025 – 23.11.2025 Aus heiterem Himmel. Kunstpreis für Bildende Kunst 2025. Carolina Amaya, Marion Angulanza, Kim Dotty Hachmann, Micheal M. Heyers, Andrea Imwiehe, Kama Jackowska, Kirstin Rabe, Corinna Rosteck, Catrin Wechler, Martin Wellmer Malerei, Druckgrafik, Radierung, Installation, Medienkunst, Fotografie. Abb. Flyer_Einladungskarte Kunstpreis 2025, K. Jackowska, 2025

2025 wird der von der A und A Kulturstiftung gestiftete Kunstpreis für Bildende Kunst in Kooperation mit dem Verein Berliner Künstler verliehen. Aus zahlreichen Bewerbungen wählten unabhängige Fachjuror:innen zehn Nominierten aus. In der Ausstellung werden die künstlerischen Positionen der VBK-Künstlerinnen und -Künstler gewürdigt und einem breiten Publikum präsentiert. Aus diesem Kreis geht das Kunstwerk hervor, das bei der feierlichen Preisverleihung ausführlich vorgestellt wird.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

26.09.2025 – 28.11.2025 Verwobenes Leben mit Pilzen. Joanna Hoffmann, Theresa Schubert Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. RhiZone: [Mother], VR environment, Joanna Hoffmann

In der post-humanistischen Ära sind Pilze und ihre Myzelien wegen ihrer Anpassungs-, Ausbreitungs- und Überlebensfähigkeit in den Fokus gerückt. Die Künstlerinnen zeigen uns, dass das Myzel als biologische Metapher für vernetztes und hierarchiefreies Denken dienen kann. Pilze sind somit positive Protagonisten in zeitgenössischen Narrativen, welche versuchen, im Angesicht einer nahenden ökologischen Katastrophe optimistische Visionen der Weltentwicklung zu entwickeln. Kuratiert von M. Smolińska.


 

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

13.09.2025 – 07.12.2025 Vom Widerstand der Künste. DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer. . Abb. Übereinander, Hermann Glöckner, 1967, Collage, Photo: Roman März

Der Universalkünstler Achim Freyer, Maler, Regisseur und Bühnenbildner, ist auch Gründer einer einzigartigen Kunstsammlung in seinem Wohnhaus in Lichterfelde West, die ihren Ursprung hat in der DDR mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern des Untergrunds.

Erstmals werden ausgewählte Arbeiten der DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer in einer eigenen Ausstellung gezeigt, um die künstlerische Bedeutung dieser zu großen Teilen wenig sichtbaren Kunstszene präsenter zu machen. Es ist eine Kunstszene, die sich im Untergrund über fast vier Jahrzehnte behauptet hat und aktuell an neuer Bedeutung gewinnt. Die Ausstellung zeigt exemplarisch, wie WIDERSTAND mit künstlerischen Mitteln zu bedeutenden Werk- komplexen der Gegenwartskunst geführt hat.

Ausgestellt werden unter anderem Werke von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Achim Freyer, Hermann Glöckner, Wilhelm Müller, Charlotte E. Pauly, A.R. Penck, Neo Rauch, Karlheinz Schäfer und Ruth Wolf-Rehfeldt

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

10.10.2025 – 07.12.2025 Verblieben. Erinnert. Gesehen. Verstummt. Eine Recherche.. Maria Sewcz. (Projektraum) Fotografie. Abb. Maria Sewcz, Photo: Maria Sewcz

Maria Sewcz setzt sich fotografisch mit Hinterlassenschaften ihrer Herkunftsfamilien auseinander, mit den wenigen Bildern, Dokumenten, Fundstücken, die in zufälliger Zusammenstellung und bruchstückhaft die Zeiten überdauert haben. Zur Ansicht gebracht werden Fotografien von Wohnorten und Landschaften, von bewahrungswerten Gegenständen ihrer Vorfahren, die sie mit ihren eigenen Erinnerungen abgleicht. Es geht um Material und Aura, um Beschreibung und Fiktion, um Retrospektive und Selbstbefragung vor dem Hintergrund eines umfassenden Zusammenhanges, von Geschichte. Maria Sewcz stellt Entwürfe von Erzählungen vor, die die Leerstellen des Überlieferten einbeziehen und frei zu interpretieren versuchen.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

17.10.2025 – 14.12.2025 Haut und Holz. Loredana Nemes Fotografie. Abb. Tecla & Gioele, Donnalucata + Pini, Ragusa, 2024, aus der Serie Sicilia © Loredana Nemes , Loredana Nemes, 2024, Silbergelantineabzug, Photo: Loredana Nemes

Loredana Nemes setzt sich in »Haut und Holz« mit den Themen Natur, Liebe und Verwurzelung auseinander. Zu sehen sind vier Werkgruppen, die seit 2019 entstanden sind. In »Sicilia« fokussiert die Künstlerin auf das Band zwischen Mensch und Natur, indem sie auf ihren Reisen Sizilianer sowie den ihr von den Insulanern genannten Lieblingsbaum porträtiert. Mit der Serie »Immergrün« geht sie der Frage nach, wie die Fotografie jahrzehntelange Liebe visualisieren kann. Die Zyklen »Graubaum und Himmelmeer« sowie »White« sind eine Ode an den Baum und seine sich durch alle Jahreszeiten ziehende Schönheit.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

27.02.2025 – 15.12.2025 The Enemy and his People. Portraits from the Soviet Union. Lothar Wolleh. Abb. From series: People ofthe Soviet Union, Lothar Wolleh, 1968/69, 38,7 x 38,7 cm , Photo: Lothar Wolleh

Nach mehr als fünf Jahren Zwangsarbeit in den Kohlengruben des sowjetischen Arbeitslagers Workuta kehrte Lothar Wolleh (1930–1979) im Januar 1956 als freier Mann nach Berlin zurück. Unter seinen wenigen Habseligkeiten befanden sich einige Bilder, die er heimlich während seiner Gefangenschaft im Gulag geschaffen hatte.

 

Gerade an diesem unwirtlichen Ort nördlich des Polarkreises, nur wenige Kilometer vom Lager Polarwolf entfernt, in dem Alexei Nawalny starb, erlebte Wolleh das Licht als „Lebenselixier“ und als Medium von Präsenz und Absenz. Die Kamera als „Lichtfänger“ wurde für ihn zu einem Instrument, mit dem er das Unsichtbare sichtbar machen konnte.

 

Während des Kalten Krieges reiste Wolleh erneut in die Sowjetunion. Die Ausstellung zeigt die Fotografien aus seiner Gefangenschaft und stellt ihnen Porträts von Menschen aus der gesamten Sowjetunion gegenüber. Sie erinnern uns daran, dass die individuelle Menschlichkeit selbst in Zeiten größter Feindseligkeit lebendig bleibt und sichtbar gemacht werden muss, um das Trennende zu überwinden.

Öffnungszeiten

Di–Sa 14–18h

27.10.2025 – 19.12.2025 Didier Scheuren Zeichnung, Installation

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

12.09.2025 – 21.12.2025 Marc-Oliver Schulz – Wasserland. Marc-Oliver Schulz Fotografie. Abb. Überfrorene Steinbuhne, Marc-Oliver Schulz, 06.02.2012

Eröffnung am Freitag, den 12. September 2025, 19-21 Uhr
In Anwesenheit des Künstlers


Weite, Wasser und steter Wandel prägen das Wattenmeer – eine Landschaft, die sich im Rhythmus der Gezeiten alle sechs Stunden neu formt. Alfred Ehrhardt sah darin einst „Urkräfte am Werk“. Der Hamburger Fotograf Marc-Oliver Schulz betrachtet das Watt aus anderer Perspektive. Auch ihn zieht es immer wieder an die Nordseeküste, doch er richtet seinen Blick nicht wie Alfred Ehrhardt auf Strukturen oder Stimmungen, sondern auf das Sehen selbst. Seine Werkserie Wasserland umfasst 35 Fotografien, die erstmals in Berlin ausgestellt werden.

Zwischen 2009 und 2017 besuchte Schulz regelmäßig die Elbmündung zwischen Büsum und Cuxhaven, ein Ort zwischen Land und Wasser. Auf den Steinbuhnen im offenen Watt wartet er auf den Moment, in dem sich Landschaft, Licht und Zeit entgrenzen. Seine Aufnahmen entstehen oft in der Dämmerung oder bei Nacht, wenn sich der Horizont mit dem Sternenhimmel aufzulösen scheint. In Analogie zum kurzen Stillstand der Fließkräfte am Kipppunkt der Tide zeigen seine Bilder einen Stillstand in der Kontinuität des Wandels. Die konzeptuelle Strenge und Beschränkung der Bildelemente abstrahieren die Landschaft und erheben ihre karge Schönheit auf eine universelle Ebene. Die Leere und Weite des Wattenmeers begünstigen die Schärfung der Wahrnehmung, weil das Narrativ entfällt. Das gegenstandsorientierte Sehen kann einem offenen, absichtslosen Schauen weichen. Im Bild wird der Ort nachrangig, dafür der Zustand der Landschaft bestimmend. Das Sehen bestimmt das Bild.

Im Gegensatz zu Alfred Ehrhardt blendet Marc-Oliver Schulz Spuren menschlicher Zivilisation nicht aus. So sind z.B. die der Schifffahrt dienenden Seezeichen ein wiederkehrendes Bildelement, das wie ein Erkennungsmerkmal die gesamte Bildserie durchzieht. In jeder Aufnahme verweisen Steinbuhnen, Holzlahnungen, Bohrinseln oder Lichter der Küstenstädte auf die Anwesenheit des Menschen, der sich zwischen Landgewinnung und Landverlust täglich mit dem Meer messen muss. Der Steinwall, auf dem der Fotograf steht – und wir als Betrachter mit ihm – wird so zum Symbol einer Bruchkante zwischen Natur und Mensch.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

13.06.2025 – 04.01. U22 – Adijatu Straße. Toyin Ojih Odutola. Abb. Spirited Awey: Chihiro — Ifemelu + Companions @ Adijatu Str. (A Thousand Happenings @ Adijatu Str.) , Toyin Ojih Odutola, 2025, Detail, Photo: © Toyin Ojih Odutola, 2025. Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York

Ojih Odutola verwandelt das Ostkabinett des Museums in die „Adijatu Straße“, eine Station der fiktiven U-Bahnlinie U22, um das Zusammenspiel von Bewegung und Geschichte zu thematisieren. Beeinflusst von ihrer Erziehung als westafrikanische Frau im US-amerikanischen Süden untersucht Ojih Odutola in ihrem Werk soziale und politische Dynamiken durch das Mittel der Haut, die Fluidität des Ausdrucks und die Bedeutung von Dunkelheit und Licht. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland zeigt ca. 25 Werke auf Papier und Leinwand.

Toyin Ojih Odutola (geboren 1985 in Ile-Ife, Nigeria, lebt und arbeitet in New York, USA) stellt die menschliche Figur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und verwendet für ihre großformatigen, komplexen Porträts traditionelle Materialien, wie Tinte, Zeichenkohle und Pastellkreide. Ojih Odutola konstruiert in ihren erzählerischen Werken komplexe fiktionale Mythologien und fordert die Betrachter*innen auf, Machtdynamiken, Kolonialgeschichte und die Wahrnehmung afrikanischer Ausdrucksformen und sexueller Orientierung zu hinterfragen. Sie hatte in letzter Zeit Ausstellungen in der Kunsthalle Basel (Schweiz), im SFMOMA (Kalifornien, USA), im Barbican Centre (Großbritannien), im Whitney Museum (New York, USA) und ihre Arbeiten wurden auf der 60. Venedig-Biennale 2024 im nigerianischen Pavillon gezeigt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Assistenzkuratorin Emily Finkelstein, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie Gegenwart.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

11.09.2025 – 04.01. Ruprecht von Kaufmann . HERBST. Ruprecht von Kaufmann Malerei. Abb. HERBSTABEND, Ruprecht von Kaufmann, 2024, Öl und Collage, 277x540 cm

Das Haus am Lützowplat zeigt als Partner der Berlin Art Week 2025 die Einzelausstellung HERBST von Ruprecht von Kaufmann. Speziell für die Räume des Kunstvereins konzipiert, zeigt sie bis auf eine Ausnahme ausschließlich Arbeiten, die seit Ende 2024 entstanden sind. Unter Bezugnahme auf Werke von Otto Dix (1891–1969) verschränkt von Kaufmann unsere Gegenwart mit den politischen und gesellschaftlichen Phänomenen der Weimarer Republik vor einhundert Jahren. Die Parallelen sind zahlreich und oft beunruhigend: Erneut befinden wir uns in einer Zeit großer Umbrüche, geprägt von wirtschaftlichen und politischen Krisen, dem Wiedererstarken rechtspopulistischer Kräfte und einer wachsenden Bedrohung durch einen Krieg in Europa. Ruprecht von Kaufmann malt unsere Gesellschaft am Rande einer neuen Zeit.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

31.10.2025 – 04.01. Seen By #20. Citylicious. (Museum für Fotografie (Jebensstraße 2 10623 Berlin)) Abb. Seen By #20: Citylicious , Photo: © Leonie Hennicke

Die Ausstellung „Citylicious“ präsentiert 13 künstlerische Positionen von Studierenden der Universität der Künste Berlin, die sich in unterschiedlichen Medien mit architektonischen, sozialen und symbolischen Strukturen des urbanen Raums auseinandersetzen. Im Zentrum steht das wechselseitige Spannungsverhältnis zwischen Körper und Raum, Individuum und Gesellschaft.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

05.09.2025 – 11.01. Dispersion. Wataru Murakami. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. Untitled (JAX 01, Diriyah), Wataru Murakami, 2025, Photo: Wataru Murakami

Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler Wataru Murakami, in Japan geboren und in Kanada sowie den USA aufgewachsen, fotografiert leerstehende Orte, kaum wahrgenommene Details und Spuren von Bewegungen. In der Ausstellung Dispersion (dt. Zerstreutheit) setzt sich der Künstler mit dem Empfinden seines Selbst und dem Begriff der Zugehörigkeit auseinander. Durch visuelle Eingriffe wie Übermalungen und Fragmentierungen entwickelt Murakami eine eigene Bildsprache, in der das Sichtbare zugleich auf etwas Verborgenes verweist – eine alternative Wirklichkeit, die sich unter der Oberfläche offenbart.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

11.09.2025 – 11.01. What does it mean for a place to be loved? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu, Ian Waelder Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst. Abb. I Wandered from Dusk to Dusk and back and forth, Millions of Years ago, Anita Muçolli, 2019, Rauminstallation, Photo: Anita Muçolli

Was bedeutet es in einer Zeit zerbrochener Geografien und umkämpfter Geschichten, eine Heimat zu lieben? Ist Heimat ein Ort der Sehnsucht oder eine Last der Geschichte? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu und Ian Waelder stellen in dieser Ausstellung, in der Liebe mit Entfremdung verwoben ist und Verbundenheit mit Kritik zusammenstößt, die Widersprüche der Zugehörigkeit zu einem Ort in Frage. Indem sie sich mit Exil, Widerstand und fließenden Identitäten auseinandersetzen, hinterfragen die Künstler:innen die Bedeutung von Heimat - nicht als festen Ort, sondern als ein sich wandelndes Terrain von Politik und Emotionen. 

Ihre Werke reflektieren die Auswirkungen der Migration auf die persönliche und kollektive Identität, die Spannungen zwischen der Verkörperung des kulturellen Erbes und der Assimilation sowie die emotionalen Spuren der Vertreibung. Über zufällige Begegnungen und ständigen Austausch entfalten die beteiligten Künstler:innen Erzählungen, die spezifisch für die Erfahrungen von Migrant:innen der zweiten und dritten Generation sind, die sowohl das Trauma als auch die Nostalgie der Heimat ihrer Familien geerbt haben.   

Am 11. September, dem Tag nach der Eröffnung, findet ein Künstler:innengespräch mit der Kuratorin Hana Halilaj statt. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09.2025 – 11.01. The Bloody Radicals. Sharon Kivland Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. FRUCTIDOR, Sharon Kivland, Photo: Sharon Kivland

Sharon Kivlands Ausstellung mit 120 Handzeichnungen nimmt auf den ab 1792 geltenden republikanischen Kalender in Frankreich Bezug, der eine vollkommen neue Zeitrechnung auf Basis des Dezimalsystems einführte. Maßgeblich waren natürliche Phänomene, Lebewesen oder Pflanzen. Anstelle der Götter- und Königsbezüge des gregorianischen Kalenders wurde so ein auf Reformen hin ausgerichtetes Instrument entworfen, das allerdings nicht lange Bestand hatte. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09.2025 – 11.01. gold. Pfelder Installation, Performance. Abb. gold, Pfelder, 2025, Photo: Pfelder, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Pfelders künstlerische Haltung und Arbeit beinhaltet, bestimmten Räumen oder Orten eine adäquate Neu-, Um-, oder überhaupt Nutzung zuzuführen, sie neu zu definieren. In seinen situativen Interventionen im städtischen Umfeld beschäftigt er sich sehr konkret mit urbanen und gesellschaftlichen Strukturen. Fragestellungen des öffentlichen Raumes werden aufgegriffen und Öffentlichkeit selbst wird thematisiert. Wichtig ist hierbei der integrative und kommunikative Charakter der Arbeiten.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09.2025 – 11.01. Urban Reflections. Simone Zaugg Installation. Abb. Urban Reflections, Simone Zaugg, 2025, Photo: Simone Zaugg, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht die Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. 

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

19.09.2025 – 17.01. Trauma ReCoded. Haci Sami Yaman Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Ausschnitt einer 25-Meter-Papierarbeit. Anderes Sehen. Schwarzlichtsysteme, Haci Sami Yaman, 2024, Mixed Media, o. A., Photo: Künstler

Haci Sami Yaman lebt und arbeitet in Berlin. Das Sehen ersetzt er durch das Ertasten „kosmischer Vibrationen“ und schafft beeindruckende Werke aus Punkten, Linien und kalligrafischen Elementen. Seine Welt-Codierungen verbindet er mit mystischen Schriften wie der Kabbala und Grigori Grabovois Zahlensystem. Yamans Kunst eröffnet besondere Zugänge zur Wahrnehmung und zeigt alternative Perspektiven jenseits visueller Normen.
 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

17.10.2025 – 18.01. Sony World Photography Awards 2025. Fotografie. Abb. United Kingdom, Photographer of the Year, Professional competition, Wildlife & Nature, Sony World Photography Awards 2025 , Zed Nelson, Photo: Zed Nelson

Herausragende fotografische Werke des renommierten Wettbewerbes aus Genres und Kategorien wie Architektur & Design, Kreativ, Dokumentarische Projekte, Umwelt, Landschaft, Portfolio, Porträt, Sport, Stillleben, Natur & wilde Tiere.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

22.03.2025 – 25.01. Baubau. Ein Spielort für Kinder. Kerstin Brätsch. (Westflügel des Erdgeschosses) Installation, Sonstiges. Abb. Play Day, Kerstin Brätsch, Photo: © Gropius Bau, Foto: Guannan Li

Spielen, lachen, laut sein, toben, nichts tun – und das in einem Ausstellungshaus! Mit BAUBAU hat die Künstlerin Kerstin Brätsch einen kostenlosen Spielort für Kinder gestaltet, in dem mehr erlaubt ist als verboten. Bunte Wandtapeten, Strukturen, Objekte und eine Reihe von „Loose Parts“ (losen Materialien) formen im Erdgeschoss des Gropius Bau Räume, die keine festen Vorgaben machen, sondern durch die Aktivitäten der Kinder bestimmt werden. Sie geben die Richtung und die Form vor für das, was hier passiert. BAUBAU hat Anfang September 2024 als Pilotprojekt gestartet und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

11.07.2025 – 25.01. Delcy Morelos. Abb. Profundis, Delcy Morelos , 2024, Installationsansicht, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo , Photo: © Courtesy die Künstlerin, CAAC Sevilla and Marian Goodman Gallery / Pepe Morón

Delcy Morelos ist für ihre sinnlich erfahrbaren, immersiven Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Erde, Lehm, Gras, Zimt und Nelken bekannt. Morelos (geboren 1967 in Tierralta, Kolumbien) arbeitet seit drei Jahrzehnten mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Die in Bogotá lebende Künstlerin entwickelt ihren künstlerischen Prozess in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und den Kosmologien der Amerikas. Sie beschreibt ihre Kunst als ein Verweben von Materialien, Elementen und Wissen. Seit ihrer ersten Erdarbeit „Eva“ aus dem Jahr 2012 befindet sie sich in einem fortwährenden Dialog mit der Erde, zu dem sie die Öffentlichkeit einlädt. 2022 wurde ihre Skulptur „Earthly Paradise“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2024 waren ihre Werke unter anderem im Dia Chelsea in New York, im Museo Moderno in Buenos Aires, in der Pulitzer Arts Foundation in St. Louis, im Astrup Fearnley Museet in Oslo sowie im CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla zu sehen.

Nach Naama Tsabar und Andrea Pichl ist dies die dritte zeitgenössische Kunstinstallation einer Künstlerin, die parallel zur Sammlungspräsentation von Joseph Beuys in der Kleihueshalle des Hamburger Bahnhofs gezeigt wird.

Morelos' Installation bildet eine Gegenposition zu den Aktionen, Skulpturen und Environments der Joseph Beuys-Werke, die eine der vier ständigen Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof bilden.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09.2025 – 25.01. Life in Focus // Eine Retrospektive. Vera Mercer, Kurator: Jens Pepper Fotografie. Abb. Portrait Vera Mercer, Mark Mercer, um 1970, Photo: Fotograf: Mark Mercer

Die schweizerisch-amerikanische Fotografin Vera Mercer (*1936 in Berlin) absolvierte zunächst eine Tanzausbildung, bevor sie sich dem Fotografieren von Objekten, Porträts und neo-barocken Stillleben zuwandte. Mercer arbeitete mit Fotografie und wurde vor allem als Porträtistin schnell bekannt. Ab den 1990er Jahren erarbeitete sie zudem Wandbilder für Restaurants. Ihre detailreichen Stillleben setzen meisterlich Natur und Kulturgegenstände in Szene und werden international ausgestellt.

 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

11.11.2025 – 25.01. Golden Notebooks. Frauen in Kunst und Kunstwissenschaft. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Radierung, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

02.10.2025 – 01.02. Weathering. mit Ima-Abasi Okon. Beverly Buchanan Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Untitled (photograph), Beverly Buchanan, ca. 1978 – 1980, Fotografie auf Hochglanzpapier, 8 x 10 Zoll, Photo: Courtesy Andrew Edlin Gallery

Die Ausstellung ist die erste Werkschau der Künstlerin Beverly Buchanan (*1940, Fuquay, North Carolina, †2015, Ann Arbor, Michigan) in Deutschland und bietet einen umfassenden Einblick in ihr vielfältiges Œuvre. Sie vereint Werke aus allen Schaffensphasen. Begleitet wird die Ausstellung von einer neuen Arbeit der britischen Künstlerin Ima Abasi Okon.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

27.06.2025 – 15.02. Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09.2025 – 15.02. Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

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Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09.2025 – 15.02. Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

16.11.2025 – 15.02. „Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden“. Karl Schmidt-Rottluff Malerei, Aquarell, Sonstiges. Abb. Beschneite Zweige, Karl Schmidt-Rottluff, 1951, Öl auf Leinwand, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Das Brücke-Museum widmet seinem Initiator, dem Künstler Karl Schmidt-Rottluff, eine umfangreiche Werkschau. Gezeigt werden rund 70 Gemälde aus den Schenkungen 1964 bis 1974 und dem künstlerischen Nachlass des Brücke-Gründungsmitglieds. So verwahrt das Museum die weltweit größte Sammlung zur Kunst Schmidt-Rottluffs.

Die Ausstellung schöpft aus diesem reichen Fundus und bietet einen Überblick über das gesamte Schaffen des Künstlers – von seinen expressionistischen Anfängen ab 1905 bis hin zum monumentalen, farb- und formstarken Spätwerk der 1960er-Jahre. Dabei zeigt sich nicht nur eine beeindruckende stilistische Entwicklung, sondern auch eine enge Verbindung zwischen Kunst und Biografie. Die Sammlungsschau wird zu einer Reise durch die Lebensstationen Karl Schmidt-Rottluffs: Geprägt vom revolutionären Geist der Brücke-Künstlergruppe, den Kriegsjahren und der Verbundenheit zu den Landschaften, die ihn umgaben, entdeckte er die Welt „immer wieder neu“. Im Zusammenspiel von pulsierenden Farben und bewusster Formvereinfachung verleiht er seinen Motiven eine emotionale Kraft, die bis heute spürbar ist.

Mit dieser facettenreichen Ausstellung ehrt das Brücke-Museum nicht nur das expressionistische Werk Schmidt-Rottluffs sowie seine großzügige Schenkung im Jahr 1964 an das Land Berlin – die Gründungsstunde des Brücke-Museums –, sondern stellt zugleich die Forschung zum Gemälde-Werkverzeichnis des Künstlers vor.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

22.11.2025 – 15.02. UdK Berlin Art Award. Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll, Daria Syvakos Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Jérôme, Louisa Boeszoermeny, 2023-2024, analoger C-Print, Photo: Louisa Boeszoermeny

Der UdK Berlin Art Award wird seit 2023 jährlich im Studiengang Bildende Kunst sowie im Studiengang Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin ausgeschrieben. Unter dem Vorsitz des Präsidenten vergibt die mit namhaften Personen des Berliner Kunst- und Kulturlebens besetzte Jury den Preis an vier Meisterschüler*innen eines Jahrgangs. Die vier Preisträger*innen 2025 sind: Louisa Boeszoermeny, Miriam Döring, Clemens Schöll und Daria Syvakos. Die gemeinsame Ausstellung wird am 21.11.2025 eröffnet und ist vom 22.11.25 bis zum 15.02.26 in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

11.09.2025 – 23.02. Make a travel deep of your inside, and don’t forget me to take. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025. Charmaine Poh Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. The Moon is Wet, Charmaine Poh, 2025, video, Photo: Charmaine Poh

Die 1990 geborene singapurisch-chinesische Künstlerin und Dokumentarfilmerin pendelt zwischen Singapur und Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Ermächtigung aber auch Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Queerness und Weiblichkeit im asiatischen Raum. Zugleich ist ihr Werk von östlicher Philosophie, Medienkritik und der Idee des Cyberfeminismus inspiriert.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

17.10.2025 – 01.03. Netzwerke des Surrealismus. Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch Abb. Dorothea Tanning, Spannung, 1942, Öl auf Leinwand, 29 x 30,9 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie. Schenkung Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch an das Land Berlin 2010, Foto: Jochen Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Hundert Jahre nach dem „Ersten Manifest des Surrealismus“ (1924) eröffnet die Ausstellung neue Einblicke in die weitverzweigten Netzwerke von Künstler*innen, Händler*innen und Sammler*innen dieser internationalen Kunstbewegung des frühen 20. Jahrhundert. Ausgangspunkt der Präsentation ist ein zweijähriges Forschungsprojekt des Landes Berlin und der SPK, das die Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch untersucht, einer Sammlung die heute zum Bestand der Neuen Nationalgalerie gehört. Die Ausstellung zeichnet die ereignisreichen Wege der Gemälde und Skulpturen nach, die von Paris, dem Ursprungsort der surrealistischen Bewegung, über Brüssel und andere europäische Städte, über die Jahre des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bis nach Südamerika und ins amerikanische Exil reichten. Die Biografien der einzelnen Objekte erzählen von Freundschaften, Sammelleidenschaften und Handelsverbindungen ebenso wie von Verlust, Verfolgung und Neubeginn. Über die Geschichte des einzelnen Werkes hinaus, geben sie einen Einblick in die facettenreichen Netzwerke der surrealistischen Bewegung sowie die politischen Herausforderungen der Zeit.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Kunst in Berlin 1880-1980. Entdeckungen und Wiederentdeckungen. Gülden Artun, Hannah Höch, Max Beckmann, Lovis Corinth, Otto Dix, Naum Gabo, Galli, George Grosz, Jacoba van Heemskerck, Ludmilla Herzenstein, Hannah Höch, Dorothy Iannone, Helga Paris, Gertrude Sandmann, Cornelia Schleime, Fred Thieler Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Die Braut (Pandora), Hannah Höch, 1924/1927, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums stellt sich die Dauerausstellung der Berlinischen Galerie in neuer Vielfalt vor: Ausgewählte Geschichten erzählen, wie und warum Werke in die Sammlung gelangt sind, einige Kapitel sind gänzlich neu gestaltet. Unter den rund 250 ausgestellten Arbeiten sind selten oder noch nie gezeigte Werke aus Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Architektur und den Archiven von 1880-1980 zu entdecken.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 16.03. Vision. Provokation. Dada. Raoul Hausmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie, Sonstiges. Abb. Dada Raoul, Raoul Hausmann, 1951, Photo: © Musée d'art contemporain de la Haute-Vienne, Château de Rochechouart / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Raoul Hausmann gehört zu den innovativsten Avantgardisten der Klassischen Moderne. Sein Ziel, Bekanntes zu überwinden und stets „das Morgen“ zu verwirklichen, machte ihn zu einem multimedialen Künstler der ersten Stunde. Als Dadaist gehörte er zu den Erfinder*innen der Collage, er entwickelte synästhetische Apparaturen, verfasste experimentelle Schriften, ergründete das Verhältnis von Körper, Klang und Raum in performativen Darbietungen und verband als Fotograf das Sehen mit dem Haptischen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 12.04. Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Titelblatt EntwerterOder, Ausgabe 1, Uwe Warnke

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der von Uwe Warnke herausgegebenen Künstlerzeitschrift  "Entwerter/Oder “ aus der DDR. Gezeigt werden Grafiken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte der Beteiligten, die mit ihren Werken einen künstlerischen Freiraum in der ostdeutschen Gesellschaft geschaffen haben.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 03.05. Denkmal Streicheln – Denkmal Hören. Justin Time, Sabine Ercklentz Installation. Abb. Justin Time und Sabine Ercklentz 2025, Photo: Justin Time und Sabine Ercklentz

Die Installation ist der zweite Teil des Projekts „Denkmal Streicheln – Denkmal Hören“ von Justin Time und Sabine Ercklentz, das sich mit Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt und unübliche Wege der Annäherungen wählt. Auf drei partizipativen Stadtspaziergängen wurden Bronzeplastiken und Steinskulpturen im öffentlichen Raum verschiedener Spandauer Stadtteile ertastet und „erfühlt“. Tonaufnahmen dieser Begegnungen werden in der Ausstellung zu einer klingenden begehbaren Skulptur verarbeitet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.05. Off Score. Annika Kahrs. Abb. Ausstellungsansicht „Annika Kahrs. OFF SCORE“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart 2025, Photo: © Annika Kahrs, 2025 / Produzentengalerie Hamburg. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Der Hamburger Bahnhof zeigt die Berliner Künstlerin Annika Kahrs mit der bislang umfangreichsten Auswahl ihrer Werke an der Schnittstelle von Kunst und Musik. Kahrs geht in ihren Videos den kulturellen und sozialen Funktionen von Musik nach: in einer aufgegebenen Kirche in Lyon, auf der Parade eines generationsübergreifenden Orchesters in einem italienischen Dorf oder in Berliner Kaufhäusern.

Die Video- und Sound-Installationen im Ostflügel und den historischen Übergängen sowie die Live-Performances „For Two To Play On One“ (2012) im Forum Hamburger Bahnhof erschaffen klingende Räume, die die Besucher*innen beim Gang durch das Museum immer wieder überraschen. Präsentiert werden mehr als zehn Videoarbeiten, Sound-Installationen und Performances aus den letzten 15 Jahren an ausgewählten Orten im Hamburger Bahnhof, im Musikinstrumenten-Museum und im öffentlichen Raum.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 31.05. An Opera Out of Time. Petrit Halilaj. Abb. Ausstellungsansicht „Petrit Halilaj. An Opera Out of Time“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Petrit Halilaj, 11.9.2025 – 31.5.2026, Photo: © Petrit Halilaj, 2025 / mennour, Paris, ChertLüdde, Berlin und kurimanzutto, New York und Mexiko-Stadt. Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jacopo La Forgia

Petrit Halilaj präsentiert im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Im Mittelpunkt steht das erste Opernwerk des Künstlers, das Möglichkeiten des kollektiven Träumens erkundet, um offene und emanzipatorische Welten hervorzubringen. Neben diesem neuen, ortsspezifischen Werk zeigt die Ausstellung Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen. Sie ist die zweite Ausstellung in den 2024 wiedereröffneten Rieckhallen und findet anlässlich der Berlin Art Week statt.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 03.08. Skulpturen und Zeichnungen 1946–1970. Brigitte Meier-Denninghoff Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. München , Brigitte Meier-Denninghoff, 1957, Photo: Eva-Maria Tilse

Brigitte Meier Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950 70 er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49 und wurde auf der documenta II und III in Kassel und 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Heute ist sie vor allem bekannt als Teil des Berliner Duos Brigitte und Martin Matschinsky Denninghoff, deren großformatige, ikonische Arbeiten seit den 1970 er Jahren den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte prägen. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des Paars neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08. Hero. Monira Al Qadiri Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst, Medienkunst. Abb. Ausstellungsansicht „Monira Al Qadiri. Hero“, Monira Al Qadiri, Photo: Roman März

Monira Al Qadiri beleuchtet in ihrem Werk die Verflechtungen zwischen Erdöl als zentralem fossilen Brennstoff des 20 . Jahrhunderts und dem Aufstieg des Konsumkapitalismus. Für die Berlinische Galerie hat Al Qadiri mehrere neue Werkgruppen entwickelt. Zentrales Motiv der Ausstellung ist der Öltanker: nicht nur gigantisches Transportmittel auf den Weltmeeren, sondern auch Symbol für machtpolitische Interessen, globale Ungleichheit und ökologische Krisen. Seine monumentale Präsenz erzählt von einer Industrie, die einen komfortablen Lebensstil ermöglicht, jedoch zugleich den Planeten zerstört.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.05.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.