Sep

Galerien

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Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 11–15h

bis 04.10. Blickbegabt. Christine Schlegel Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Strukturen 8, Christine Schlegel, 2023, übermalte Drucke/Zeichnungen auf Stilldrucken, 30 x 40 cm

Grunewaldstr. 79

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18:30h, Sa 12–17h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Sa All day openh

bis 04.10. In die Ferne schweifen. Katharina Bach Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–24h, So 13–16h

05.09. – 04.10. Baal. (Retrospective 1986 – 2025). Rick Castro Fotografie. Abb. Baal, Rick Castro, 2024, Archival digital print, 27,9 x 20,3 cm, Photo: Rick Castro

Schon früh war Rick Castro im engen Kontakt mit namhaften Kollegen, die er als Stylist kennenlernte. Die Welt der Mode und der queeren Szenen in Los Angeles (vgl. auch die Coproduktion mit Bruce la Bruce von „Hustler White“, gezeigt auf der Berlinale) haben seine eigene, nicht mainstreamige fotobildnerische Sprache, die auch irritieren kann, entwickeln lassen. Kollaborationen mit und für Gore Vidal, Dalia Lama, Cartier, und Rick Owens u.a. zeugen von seiner multifacettierten Qualität.

Zähringerstr. 22

Berlin West

Öffnungszeiten

Do 14–20h, Fr 12–20h, Sa 11–17h

06.09. – 04.10. Dienst ist Dienst und Schaps ist Schnaps. Christoph Bartolmäs, Axel Bunt Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Dienst ist Dienst, Axel Bunt / Christoph Bartolmäs, 2024, Collage, 50 x 70, Photo: Axel Bunt

Eine Gemeinschaftsausstellung von Axel bunt und Christoph Bartolmäs

Niebuhrstr. 71

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 14–19h, Do–Sa 14–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–21h, Fr–Sa 13–19h, So 14–18h

11.09. – 04.10. Écorché_Aquae. Samira Freitag Malerei, Druckgrafik, Installation, Performance, Medienkunst. Abb. Live-Inszenierung am See / Prelude der geplanten Installation, Darstellerin: Carolin Martin, Samira Freitag, 2025, Photographisches Material, Photo: Yannick Krauke

Unter dem Titel ÉCORCHÉ fasst Samira Freitag in einem multimedialen Gesamtkonzept ihre jahrelange Auseinandersetzung mit Fragen nach dem Körper, Identität, Rollenbildern und Transformation zusammen, denen sie sich inspiriert von antiker Mythologie und Symbolgeschichte in Inszenierungen des eigenen Körpers stellt. Ihr Ansatz ist mutig, offensiv, eine Hingabe an sich selbst als kreatives Medium. Écorché, lat. „Häutung“, heißt das leitende Motiv. 2025 geht es neu um Wasser als Element und Erlebnis.

Gormannstr. 14

Berlin Mitte

bis 05.10. NordArt 2025. Nguyen The Hung. ((Vorwerksallee 3, 24782 Büdelsdorf))

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 11.10. Diana und Actaeon. Robert Metzkes, Ulrich Lindner Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

bis 11.10. Der tastende Blick. Sarah Deibele, Marina Schreiber Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Wilder Tusch 3, , Sarah Deibele, 2025, Tusche, Collage auf auf Papier , 100 x 70 cm

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

04.09. – 11.10. Enrico Bach. (Markgrafenstraße 68, 10969 Berlin) Abb. R.R.B.W., Enrico Bach, 2025, oil on canvas, 195x155cm

Solo-Ausstellung

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

04.09. – 11.10. Enrico Bach Malerei. Abb. R.G.B.B., Enrico Bach, 2025, oil on canvas, 240 x 190

solo show in new gallery location

Markgrafenstraße 68

10969 Berlin

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

06.09. – 11.10. Skulptur / Paraffinarbeiten. Lothar Seruset, Heike Jeschonnek. . Abb. Pfingstrosen, Heike Jeschonnek, 2025, Paraffin und Acryl auf Pappe, 61,5 x 52 cm

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–19h

06.09. – 11.10. Es ist nicht alles Gold was glänzt! CARLO BORER, WILLI SIBER, JÜRGEN JANSEN, JÜRGEN PAAS Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Pulsar2, CARLO BORER , 2022, Gehämmerter Edelstahl , 81 x 45 x 36 , Photo: Carlo Borer

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

11.09. – 11.10. "waiting for connection...". Elisa Breyer Malerei

"waiting for connection..."

Elisa Breyer | 11.09 - 11.10.2025

Galerie Gegen & Lücke 

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

13.09. – 11.10. Landschaft. neue Werke der Wiener Expressionistin. Nina Maron Malerei. Abb. Salzburger Land, Nina Maron, 2025, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Do–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa 13–20h, So 12–16h

12.09. – 17.10. Abstracted Chemistry. Bo Larsen Malerei. Abb. Dopamin, Bo Larsen, 2025, Öl, Acryl, Wasserfarbe auf Jute, 100 x 80 cm, Photo: Bo Larsen

Die Galerie zeigt mit ABSTRACTED CHEMISTRY die aktuelle Werkreihe von Bo Larsen. Der deutsch-dänische Künstler verbindet expressive Farbe mit komplexen Strukturen und lotet die unsichtbaren Mechanismen von Psyche und Emotion aus. Seine abstrakten Arbeiten sind visuelle Spiegel innerer Zustände – intensiv, vieldeutig und berührend.

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 12–18h

14.09. – 22.10. Blooming Fairytales. Tamim Sibai Malerei. Abb. Foggy pigment , Tamim Sibai, 2024, Acrylic on paper , 100x70 cm

Die Ausstellung Blooming Fairytales öffnet einen Raum für das Menschliche – nicht als starre Definition, sondern als lebendige, sich ständig wandelnde Erfahrung wie das Blooming. und die Fairytales ist der Ausdruck einer gelebten Philosophie, die den Menschen als fühlendes, denkendes und träumendes Wesen versteht – im ständigen Dialog mit seiner Umwelt, seiner Geschichte und seinen inneren Landschaften. 

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–19h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–20h, Sa 12–18h

bis 24.10. Amaurote. Quentin Lefranc Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Fotografie. Abb. Quentin Lefranc, objects 2025, Quentin Lefranc, 2025, concrete, steels, 220 x 50 x 70 cm each, Photo: Quentin Lefranc

In seiner zweiten Solo-Ausstellung bei Galerie Gilla Lörcher setzt sich der französische Künstler Quentin Lefranc (*1987) mit dem Motiv des Sockels auseinander und beleuchtet den Sockel als häufig genutztes Stilmittel in der Grammatik von Ausstellungen, seine Geschichte und Bedeutungen. 
Im Vorfeld der Ausstellung führte die italienische Kunstkritikerin Gaia Babò ein Interview mit Quentin Lefranc. 
 

Gneisenaustr. 112

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 11–16h

06.09. – 24.10. Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten . Jeanne Fredac. Abb. Renaissance, Jeanne Fredac, 2025

Jeanne Fredac ist eine französische multidisziplinäre Künstlerin, die seit Mitte der 2000er Jahre in Berlin lebt. Ihre Erkundungenzu Architektur, Urbanismus und dem Lauf der Zeit haben sie zu einer umfassenden Reflexion über unsere Umwelt geführt. Jeanne Fredacs Kunst setzt sich aktiv mit zeitgenössischen Problemen auseinander und betont die Dringlichkeit, die Wahrnehmung von sich selbst und der Natur neu zu definieren. Sie erforscht eine Darstellung von Mensch und Natur, die sowohl ihre tiefe Verbindung als auch ihre inhärente Gegensätzlichkeit zum Ausdruck bringt. Sie will die Dynamik aus Angeborenem und Gelerntem neu überdenken. Es ist die ständige Suche nach Gleichgewicht und Universalität, die ihr Werk leitet und ihrer Kunst eine emanzipatorische soziale Funktion einhaucht. Diese Arbeiten schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Realität und Wahrnehmung, zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Natur und Kultur.

In den letzten Jahren hat Jeanne Fredac an zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen teilgenommen, unter anderem der Europäische Monat der Fotografie 2014 und 2018 (Berlin, DE), auf der Biennale de Cachan 2021 (FR), im Prag (CZ) mit der NSPU und der Verein Berliner Künstler. Sie wurde für den Malerei Kunstpreis Bridges 2022 in der Galerie Verein Berliner Künstler (Berlin, DE) nominiert. Sie wurde ausgewählt für der 60 Geburstag von Mai 1968 in Institut Français de Berlin (DE). Außerdem wurde die Künstlerin 2017 mit einer Residenz und drei Ausstellungen (EUNIC, Goethe Institut, Cervantés Institut, Institut Français) in Neapel (I)ausgezeichnet.

Farben des Angeborenen und Nuancen des Gelernten


 

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

12.09. – 24.10. Saisonbeginn. Werke im Dialog. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik

Knausstr. 19

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 16–19h, Sa 11–17h

bis 25.10. Zeitgenössische figürliche Malerei aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Dialog. Bodo Rott, Jannes Haid-Schmallenberg, Barbara Quandt, Henri Haake, Julian Khol, Thomas Ritz, Kevin. A. Rasch, u. a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Siebdruck. Abb. O.T., Thomas Ritz, 2014, Pigment und Acrylharz auf Leinwand, 200 x 245 cm

Die in der Ausstellung gezeigten Werke stammen aus einer Berliner Sammlung, die figurative und abstrakte Kunst vereint. Die Ausstellung ist zweiteilig angelegt. In der ersten Schau werden figurativ arbeitende deutsche, österreichische und Schweizer Künstler in einem thematischen Dialog inszeniert.

In der Folgeausstellung, die vom 08.11. bis zum 24.01.2026 läuft, liegt der Fokus auf abstrakten Tendenzen.

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

06.09. – 25.10. All is still possible. Simone Lucas Malerei

Simone Lucas (*1973) vereint in ihren Werken expressionistische und surrealistische, teilweise auch abstrakt erscheinende Elemente, die in ihrer eigenen Ausdrucksart zu einem „erstaunlichen“ Neuen Realismus zusammenfinden und in denen die Künstlerin Motive der Wissenschaft, Religion und Mystik aufgreift. Sie hebt hier die Grenzen von Außen- und Innenräumen auf, wobei mehrere Realitätsebenen geschaffen werden. 

Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

06.09. – 25.10. All is still possible. Simone Lucas Malerei, Aquarell. Abb. Pulpobar, Simone Lucas, 2024, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 110 cm, Photo: Simone Lucas

Simone Lucas (*1973 Neuss) widmet sie sich in ihren Bildern einer neuen Gegenständlichkeit – in Abkehr von dem zeitweise vorherrschenden Mainstream der Abstraktion in der postmodernen Malerei. Sie vereint expressionistische und surrealistische, teilweise auch abstrakt erscheinende Elemente, die in ihrer eigenen Ausdrucksart zu einem „erstaunlichen“ Neuen Realismus zusammenfinden und in denen die Künstlerin Motive der Wissenschaft, Religion und Mystik aufgreift.

 

Goethestr. 2-3

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 14–19h, Sa 12–18h, So 13–17h

06.09. – 25.10. Moment mal. Wait a Minute. ROLF BEHM Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Kleine Blickpunkte - Amaz 13 (Detail), Rolf Behm, 2025, Mischtechnik auf Leinwand, 40 x 40 cm, Photo: Rolf Behm

Tier- und Pflanzenwelten erscheinen im Farbdickicht von Urwald und heimischem Schwarzwald in Rolf Behms neuen Malereien. Sie generieren neue optische Erlebnisse, werden zu Blickkontakt und Blickfang. Was wir sehen blickt uns an: Augen, Gesichter, die auffordern das tiefer- und darunterliegende Geheimnisvolle zu erkunden. Eine Palette von Grüntönen kontrastiert mit kaltem und warmem Gelb, dunklem und hellem Rosa und Umbra. Die stete Veränderung des Urwaldkolorits wird moduliert von Licht und Farbe zur schwarzwaldgrünen Dschungelsymphonie.

Wielandstr. 30

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 11–18h, Mi 11–15h, Do–Fr 11–18h, Sa 11–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–Sa 11–21h, So 11–18h

06.09. – 25.10. Black Swan. Alvar Beyer Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Schwarzer Schwan, Alvar Beyer, 2024, Acryl auf Leinwand, 175 x 165 cm

Alvar Beyer's Ausstellung Black Swan zeigt Arbeiten, die aus einem intuitiven, gestischen Prozess entstehen und das Unbewusste sichtbar machen. Sie reflektieren unerwartete Brüche, innere Zustände und die Natur als Spiegel seismografischer Spannungen. Eine Stahlskulptur ergänzt die Malereien. Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem Emotion, Instinkt und die Schönheit des Ungewissen erfahrbar werden.

Schmiedehof 17

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi 12–18:30h, Fr–Sa 12–19h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 14–20h, Fr 11–19h, Sa–So 11–18h

09.09. – 25.10. E & U. Eine Kooperation der Galerie Kremers mit der Galerie Art CRU Berlin. Maria Lapastora, Mary T. Bevlock, Solweig de Barry, Darédo, Blalla W. Hallmann, Jude Griebel, Gregor Hiltner, Merete Kaatz, Micha Koch, Natalia Korotyayeva, Robert Linke, Juan Logan, Lucebert, Natascha Mann, Marita Müller, Fabrizio Molinario, Pablo Picasso, Nelson Pernisco, Christian Rösner, Alexandra Rothausen, Volkmar Schulz-Rumpold, Ongun Tomar, Carlos del Toro Orihuela, Horst Wäßle, Taylor A. White, Reiner Zitta, Uwe Bremer, Mimmo Paladino, Raphael Eiloff, Paul Schwietzke, Howard Sherman, Alfred Hrdlicka, Evelyne Postic, Peter Hammer, James Brown, Antoni Tapiès, Kevin Coyne, Ernst Weil Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Radierung, Lithografie, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. o.T. (serie "on garde l`essentiel), Darédo , 2025, Mixed Media on Cardboard, 60 x 80 cm

Unter dem Titel „E & U“ präsentieren die Galerie Kremers und die Galerie ART CRU Berlin erstmals ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. In dieser besonderen Kooperation begegnen sich künstlerische Positionen aus dem etablierten Kunstbetrieb („E“?) und der Outsider Art („U“?) – bewusst ohne Hierarchie, dafür mit viel Raum für neue Perspektiven.
Die Ausstellung spielt mit den Grenzen zwischen sogenannter Hochkunst und Außenseiterkunst, zwischen akademischer Ausbildung und autodidaktischem Ausdruck. 

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

10.09. – 25.10. Shards. Edgar Arceneaux Malerei, Performance. Abb. in the 68projects by KORNFELD residency studio, Edgar Arcenaux, Photo: Andrea Katheder

68projects by KORNFELD zeigt eine Einzelausstellung von Edgar Arceneaux, entstanden während seines Berlin-Aufenthalts in Zusammenarbeit mit der Villa Aurora und dem Thomas Mann House. In SHARDS „häutet“ Arceneaux Spiegel, entfernt ihre reflektierende Schicht und legt chemische Spuren frei. Die Werke thematisieren Fragmentierung, Identität und Erinnerung – Spiegel werden zu geisterhaften Relikten, zwischen Objekt und Abstraktion, ihrer ursprünglichen Funktion beraubt.

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

10.09. – 25.10. Mehr Licht. Christopher Lehmpfuhl Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell, Installation, Lichtkunst. Abb. Am Wannsee, Christopher Lehmpfuhl, 2025, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm, Photo: Courtesy KORNFELD Galerie Berlin

Christopher Lehmpfuhl schöpft aus der Tradition, um die Gegenwart zu gestalten. Seine neuen Ölbilder und Aquarelle, en plein air gemalt, fangen das Licht Berlins in all seinen Facetten ein. Die Ausstellung „Mehr Licht“ zeigt zudem eine raumgreifende Installation zum „Letzten Abendmahl“ mit einem großformatigen Glasbild. Lehmpfuhls Werk verbindet Vergangenheit und Gegenwart – sinnlich, expressiv, lebendig.

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

11.09. – 25.10. Artist of Our Time. . Abb. the transfiguration, Bolu Ouediran, 2023, Oil and stick on canvas, 240cm x 180cm

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.09. – 25.10. Constant Bloom. Lucas Foglia Fotografie.

„Constant Bloom“ begleitet die Distelfalter auf der längsten je dokumentierten Schmetterlingsmigration – quer durch Europa, Afrika und den Nahen Osten. In seinen Fotografien folgt Lucas Foglia nicht nur dem Weg der Schmetterlinge, sondern auch den Menschen, denen sie begegnen. So entsteht eine poetische Allegorie auf unsere fragile, vernetzte und zugleich widerstandsfähige Welt.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

12.09. – 25.10. Public Performance of the Self. Andrea Zittel. Abb. Public Performance of the Self (9-9-2024 Erewhon with Justine) (detail), Andrea Zittel, 2025

Since the early 1990s, Andrea Zittel has used the arena of day-to-day life to develop and test prototypes for living structures and situations in order to understand the world at large. Monika Sprüth and Philomene Magers, on the occasion of Berlin Art Week, are pleased to announce a solo exhibition of the artist’s latest project, The Public Performance of the Self. Zittel’s newest work hinges on the dual meaning of the term ‘to perform’, which signifies both to conduct an action and to present oneself to an audience. Zittel ‘performs herself’, participating in the various activities of everyday life in the public realm while documenting with a phone camera and written reports. With subtle dry humour, Zittel touches on both personal and universal themes – mental well-being, social roles, online culture, and her own art-making – engaging with the enduring question of how we craft and present ourselves to others.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

12.09. – 25.10. Landschaften. Kindheitswege. Ralf Kerbach Malerei. Abb. Die andere Seite, Ralf Kerbach, 2024, Öl auf Leinwand, 37,5 x 64 cm, Photo: Ralf Kerbach

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

12.09. – 25.10. Henni Alftan: By the Skin of My Teeth. Henni Alftan Malerei, Zeichnung. Abb. Haircut, Henni Alftan, 2024, Oil on linen, 60 x 73 cm, Photo: Aurélien Mole

Henni Alftan’s artistic practice is grounded in a profound exploration of the medium of painting, examining its methods and histories. Her intimately familiar yet intriguingly enigmatic portrayals of everyday life arise from a process of observation and deduction, resulting in precise and carefully cropped figurative works that embody a studied economy of means. By skillfully employing scale, perspective and texture, Alftan reveals the strangeness of the ordinary. Monika Sprüth and Philomene Magers are pleased to present a solo show during Berlin Art Week, featuring all-new paintings and the artist’s first-ever presentation of drawings.

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 11–21h, Sa 11–19h, So 11–16h

13.09. – 25.10. solo show. Katharina Stadler Malerei, Textilkunst. Abb. The Starry Night (2) , Katharina Stadler, 2023, Acryl auf Baumwolle, 130 x 85 cm (Detail)

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

05.09. – 31.10. Miroir. Jaime Sicilia Malerei, Installation. Abb. Keiko Nakamura, Miroir 241230 (JS739), Jaime Sicilia, 2024, Blattgold, Graphit, Schellack auf Leinwand, Rahmen Walnussholz, geölt, 90 x 90 cm, Photo: Jaime Sicilia

Beauty repairs. Schönheit heilt. Das ist der Leitgedanke von Jaime Sicilia in der Entwicklung seiner Arbeiten. Er arbeitet an multidisziplinären Projekten mit Malerei, Skulptur und Fotografie. Seine Arbeit ist eine Reflexion über Farbe, Licht, Materie, Raum und Zeit. Die Natur ist in erster Linie sein Thema und diese wird uns angeboten als kontemplative Erfahrung. 

Mommsenstr. 59

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–14h

11.09. – 31.10. Love is Pop. SALUSTIANO Malerei, Zeichnung. Abb. Love is Pop (Zahara Watermelon), SALUSTIANO, 2025, Öl auf Leinwand, 168 x 160 cm, Photo: SALUSTIANO

SALUSTIANO arbeitet in seiner Malerei mit ein paar wenigen, spezifischen, immer wieder kehrenden Elementen. Jedes einzelne wirkt kraftvoll, ausdrucksstark und schnörkellos. Seine Symbolik, seine Motive sind wie Haiku-Molotowcocktails – wie Torpedos, die auf jeden Betrachter individuell abzielen. Er verwendet in der Regel nur wenige Farben, doch alle sind voller Bedeutung und Spiritualität. Nicht zufällig werden diese Töne von vielen Religionen als heilig angesehen. Diese reduzierte Farbigkeit vermittelt ein Gefühl von einer ganz spezifischen Art von Transzendenz. Sie entsteht im Moment der kontemplativen Betrachtung eines jeden einzelnen. In den letzten Jahren hat SALUSTIANO seine Werke weltweit ausgestellt. Die Liste der Ausstellungen, Veröffentlichungen und Auszeichnungen, die er erhalten hat, ist lang und vielfältig. Doch all seinen Auftritten ist die lebendige, unvollendete Berufung gemeinsam, mit der an die Malerei herangeht.

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Sa–So 12–18h

12.09. – 31.10. Gänge geh'n noch – Neue Bilder. Peter Bömmels Malerei. Abb. Die Überwinder, Peter Bömmels, 2023, Öl auf Leinwand, 140 x 200 cm, Photo: Jörg von Bruchhausen

Seit seinen künstlerischen Anfängen mit der Kölner Künstlergruppe Mülheimer Freiheit Anfang der 1980er Jahre ist der Autodidakt Peter Bömmels (*1951) einer unbekümmerten, trivialen Ästhetik treu geblieben und bevölkert in seiner einzigartigen Bildsprache, reduziert auf essenzielle Elemente und dabei offen und vieldeutig, surreale Räume mit seinen Figuren und Mischwesen. In unserer Ausstellung Gänge geh’n noch zeigen wir eine Auswahl neuer Gemälde.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

22.09. – 31.10. Holz Abstrakt. Irmgard Bornemann, Norbert Klaus Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. o.T., Irmgard Bornemann, 2017, Acryl, Öl, Collage auf Leinwand, 15 x 15 cm, Photo: Irmgard Bornemann

Schlüterstr. 16

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 11–16h

05.09. – 01.11. Floating Worlds – Japanese Woodblock Prints. Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Performance. Abb. Japan, Edo Periode, 19. Jh., Utagawa Hiroshige

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

10.09. – 01.11. Konstruktive Aquarelle. Beat Zoderer Malerei, Aquarell.

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

11.09. – 01.11. Cracks in my Mind. Jenny Michel Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation. Abb. Verwurzellt und Verzweigt, Jenny Michel, 2022 - 2025, Tiefdruckfarbe auf Papier auf Leinwand, Tiefdruckfarbe auf Karton, gefundene Materialien, verschiedene Größen, Photo: Fred Dott

Jenny Michel vereinigt in medialer Vielseitigkeit Objekte, Zeichnungen, Fotografien und Texte zu komplexen Werkreihen, deren differenzierter inhaltlicher Hintergrund auf eine ebenso vielschichtige Materialebene trifft.

Den Arbeiten zugrunde liegt dabei ein Prozess des Palimpsetierens von Information. In einem nichtlinearen Übereinanderlagern, Anordnen, Collagieren und Decollagieren von Zeichen und Texten wachsen die Werke zu einer modulartig-labyrinthischen Gesamtstruktur zusammen. Sie spiegeln in ihrer serienartigen Verknüpfung die weit vernetzten, stark analytischen Denkansätze der Künstlerin wider. 

Ludwigkirchstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h

11.09. – 01.11. The Space in Between. . Abb. Schwarze Streifen auf rosa, Sophia Domalaga, 2021, acrylic on canvas, 160 x 150

Gruppenaustellung

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

11.09. – 01.11. Lennart Grau. Lennart Grau Malerei. Abb. o.T., Lennart Grau, 2025, Acryl und Öl auf Leinwand, 120 x 95 cm

Der geradezu brutale Umgang mit Farbe bei Lennart Grau findet einen faszinieren­den Gegenpol durch künstlerische Anleihen aus der Leichtigkeit und der Unbe­schwert­heit des Rokoko. Beeindruckt von der menschlichen Fähigkeit zur Dekadenz, wie sie besonders diese vergangene Gesellschaft verkörpert, fühlt sich der Künstler zu provokant kitschigen Zitaten inspiriert: Engel, klassische Stillleben und epische Inszenierungen sind für ihn perfekte Vorlagen, um malerisch den oberflächlichen Glanz dieser Epoche schmelzen zu lassen und dessen typische Ornamente zu hüb­schen Geschwüren zu formen. In reduzierten, abstrakten Studien, bei denen sich der Künstler mit der Wirkung von realem und gemaltem Licht und Schatten beschäf­tigt, ist er immer wieder auf der Suche nach innovativen Techniken des trompe l’oeil. „Ich lasse mich immer gerne verführen von wunderschönen Fassaden, die mich we­gen ihrer vordergründigen Ästhetik dann aber sofort auch zweifeln lassen.“

Auguststr. 22

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

10.09. – 08.11. Tatafiore. Ernesto Tatafiore. Abb. English Garden, Ernesto Tatafiore, 2025, 168 x 234 cm

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

11.09. – 08.11. Like a rubber rung on a ladder. Walid Raad Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Walid Raad 2025

Anlässlich der Berlin Art Week zeigt Walid Raad auf Einladung der Galerie Thomas Schulte zwei ortsspezifische Installationen, die eigens für die Räumlichkeiten entwickelt wurden. Like a Rubber Rung on a Ladder, zu sehen im Corner- und Window-Space der Galerie, erzählt, wie historische Ereignisse von physischer und psychischer Gewalt Körper, Geist, Kultur und Geschichten beeinflussen.

Wir danken Sfeir-Semler Gallery für die freundliche Zusammenarbeit.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

11.09. – 08.11. Assembly. Dan Walsh Malerei. Abb. Reform II, Dan Walsh, 2024, Acrylic on canvas, 177.8 x 177.8 cm / 70 x 70 in

Anlässlich der Berlin Art Week zeigt die Galerie Thomas Schulte die erste Einzelausstellung mit neuen Gemälden von Dan Walsh, in der er seine meditative Auseinandersetzung mit Abstraktion fortsetzt. Mit Assembly erweitert Walsh sein minimalistisches Vokabular um subtil unregelmäßige Formen, wechselhafte Linien und einen charakteristischen, feinsinnigen Humor.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Do 18–22h, Fr–So 12–18h

12.09. – 08.11. Julian Irlinger. Julian Irlinger. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße, 81B, 1. Stock) Zeichnung, Installation, Medienkunst

In seiner dritten Einzelausstellung in der Galerie Thomas Schulte zeigt Julian Irlinger Zeichnungen, Objekte und seine Videoarbeit The Curtain of Time, in der er die Geschichte und Technik der handgezeichneten Cel-Animation untersucht und die Vermittlung historischer Narrative reflektiert. Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit vergangenen Ereignissen im Hinblick auf mögliche zukünftige Konflikte. Dabei verbindet er verschiedene Medien mit Recherche und ausgewähltem Material aus öffentlichen und persönlichen Archiven.

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

20.09. – 08.11. Meditationen. Ruo Bing Chen, Christian Abraham David Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. 2116, Chen Ruo Bing, 2021-2025, Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm, Photo: Chen Ruo Bing

Am Spreebord 9a

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Do 12–16h, Fr 10–13h

bis 14.11. From the Collection. Skulptur aus der Sammlung NOACK von 1901-2025. Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, Anna Bogouchevskaia, Ninel Bogouchevskaia, Daniel Mitljanski, Jone Kvie. (Berlin) Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Blick in die Ausstellungsräume bei NOACK

NOACK Galerie präsentiert Teile der Sammlung von der Moderne bis zur Gegenwart. 

Darunter befindet sich Skulptur von Georg Baselitz, Henry Moore, Karl Horst Hödicke, Thomas Zipp, u.a.

 

Merseburger Str. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15:30–18:30h, Sa–So 13–16:30h

11.09. – 14.11. material state of eternal matter. Saurabh Narang Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Overcast Infinity, Saurabh Narang, 2017, mechanical graphite drawing pencil, acrylic paint , 21 x 30 cms, Photo: @saurabh narang

In his second solo show at the Galerie Under the Mango Tree, Saurabh Narang, an autodidactic Indian artist explores ubiquity of the non-form. He chooses a line, an ancient form of expression and with great precision, he lets the graphite follow his hand on a preserved paper. Combined with a meditative concentration, the lines follow the chosen path and it all becomes an living experience.

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 14–18h

11.09. – 14.11. E & U. Mary T. Bevlock Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Radierung, Lithografie, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. O.T., Mary Bevlock, O.D., Photo: Center for Creative Works

Unter dem Titel E & U präsentieren die Galerie Kremers und die Galerie ART CRU Berlin ihr erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt. In dieser inklusiven Zusammenarbeit treffen künstlerische Positionen aus dem etablierten Kunstbetrieb („E“) und der Outsider Art („U“) aufeinander.

Der Titel ist eine Anspielung auf die deutsche Klassifizierung von E- und U-Musik, die spielerisch auf die bildende Kunst übertragen wird, um künstlerische Kategorien und Wertesysteme zu hinterfragen.

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

06.09. – 15.11. unbecomings. Soufiane Ababri, Berk Akkaya, Hurricane Alexander, Ateş Alpar, Cibelle Cavalli Bastos, Filip Berg, Isaac Chong Wai, Leman Sevda Darıcıoğlu, Pedro Gómez-Egaña, Gašper Kunšič, leo , Sārāh Mārtinus, Jonas Monka, İz Öztat & Ra, Sunny Pfalzer, Spyros Rennt, Denys Shantar, Viron Erol Vert Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Fotografie. Abb. YOUR BODY IS EVERYBODY’S, Filip Berg, 2025

Friedbergstr. 29

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Do 14–18h, Fr 11–18h, Sa 11–14h

20.09. – 15.11. Johannes Heisig Malerei, Zeichnung. Abb. Serenade, Johannes Heisig, 2025, Öl auf Leinwand, 190 x 110 cm, Photo: Johannes Heisig

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

26.09. – 20.11. Paisajes Fantasticos. Laura Nieto Malerei. Abb. Bidea, Laur Nieto, 2025, Öl und Blattgold auf Leinwand, 162 x 146 cm

Die Galerie Friedmann-Hahn zeigt neue Werke der spanischen Künstlerin Laura Nieto (*1978). In Paisajes Fantásticos entwirft sie traumhafte Landschaften zwischen Natur und Architektur. Mit leuchtenden Farben, Blattgold und rot oder pink getönten Himmeln erschafft sie Szenen von surrealer Schönheit – fantastisch, entrückt und voller Poesie. Die Grenzen zwischen Realität und Imagination beginnen sich in ihren Bildern aufzulösen – als würde man in eine andere Welt eintreten.

Wielandstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo 13–18h, Di–Fr 13–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 13–21h, Sa 12–19h, So 12–18h

05.09. – 25.11. GegenwArt”25. Contemporary Fine Arts | Gruppenausstellung / Group Show. Simona Galeckaitė, Agate Apkalne, Krista Dzudzilo, Svitlana Galdetska, Valentyna Protsak, Vineta Priste, Karkla, Elena Tarasenko, Vija Zarina, Paulis Postazs, Iveta Smita. Abb. Etude #22, Iveta Smita, 2024, Autor's technique, silk, linen, ink., 90 x 130 cm

Künstler:innen der Galerie

Fasanenstr. 13

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–15h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr 12–19h, Sa 11–19h, So 11–16h

16.09. – 31.01.2026 Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag von Arnold Odermatt. Arnold Odermatt Fotografie. Abb. Ennetmoos, 1973, Arnold Odermatt, C-Print, aufgezogen und gerahmt, Bild: 50 x 50 cm, Photo: © Urs Odermatt, Windisch

Am 29. Mai 2025 wäre Arnold Odermatt (1925-2021) einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert die Galerie Springer Berlin eine Jubiläumsausstellung mit ausgewählten Fotografien. 

Institutionen

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Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mo–So 10–18h

bis 12.10. Inventuren. Salman Schockens Vermächtnis. Joshua Cohen. Abb. Bücherei des Schocken Verlags, Berlin, 1933-1939, Photo: Monika Sommerer

Ab dem 20. Mai 2025 ist die zweite Ausstellung der Reihe zu sehen: Das JMB lädt den US-amerikanischen Autor Joshua Cohen ein, das kulturelle Erbe des Verlegers und Warenhaus-Unternehmers Salman Schocken zu erkunden. Anhand ausgewählter Exponate aus den Sammlungen des Museums kommentiert Cohen in der Ausstellung die Geschichte des Schocken-Verlags und nimmt sie zum Ausgangspunkt für eine zeitgenössische Perspektive auf Kultur und Kapital, auf Warenhäuser und Museen und nicht zuletzt auf Fragen der (Wieder-)Aneignung und der Zugehörigkeit. Martina Lüdicke und Monika Sommerer kuratieren die Ausstellung und das Begleitprogramm.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 12.10. Lygia Clark. Abb. Lygia Clark: Óculos, 1966 © Cultural Association “The World of Lygia Clark” / Foto/photo: Eduardo Clark, 1973

Die Neue Nationalgalerie zeigt die erste Retrospektive der brasilianischen Künstlerin Lygia Clark (1920-1988) in Deutschland. Die umfassende Schau in der oberen Ausstellungshalle präsentiert mit rund 150 Kunstwerken ihr gesamtes künstlerisches Schaffen von den 1950er- bis 1980er-Jahren, von geometrisch-abstrakten Gemälden über partizipativ angelegte Skulpturen bis hin zu performativen Werken. Ein zentraler Aspekt der Ausstellung liegt auf dem interaktiven Ansatz in Clarks Werk. So können die Besuchenden mit einer Vielzahl von eigens für die Schau angefertigten Repliken interagieren.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 13.10. Provenienzen. Kunstwerke wandern. Malerei, Zeichnung. Abb. Ausstellungsansicht "Provenienzen. Kunstwerke wandern", 2020, Photo: Roman März

Provenienzforschung ist mittlerweile fester Bestandteil der Museumsarbeit. In Sammlungen der Klassischen Moderne ermittelt sie Kulturgüter, die jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus geraubt oder abgepresst wurden. Die Ausstellung dokumentiert exemplarisch den aktuellen Stand einer fortlaufenden Untersuchung der Sammlung der Berlinischen Galerie. Sie erzählt anhand rund 40 selten gezeigter Gemälde und digitaler Medien, wie facettenreich Provenienzen sein können.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 13.10. Inszeniertes Selbst. Marta Astfalck-Vietz Fotografie. Abb. Ohne Titel (Selbstporträt), Marta Astfalck-Vietz, um 1927, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

In nur einem Jahrzehnt – den sogenannten „Goldenen Zwanzigern“ – erschafft die Fotografin Marta Astfalck-Vietz (1901–1994) ein schillerndes Werk von Porträt-, Akt- und Tanzfotografien sowie konzipierte Serien. Vor allem die eigenwilligen Inszenierungen, bei denen sie die Rolle der Fotografin, der Arrangeurin und Regisseurin wie auch die des Models einnimmt, zeigen ihr Interesse an der Selbsterfindung. Hierfür schlüpft Astfalck-Vietz in verschiedene Figuren, hinterfragt weibliche Rollenbilder, stellt kritische Bezüge zu den gesellschaftspolitischen Umbrüchen der Zeit her und nimmt somit die bildnerischen Strategien der 1970er Jahre vorweg. 

In einem spielerischen Umgang mit Stoffen und deren Texturen erzeugt Marta Astfalck-Vietz in ihren Werken fast haptische Qualitäten. Zusammen mit dem Fotografen Heinz Hajek-Halke (1898-1983) entstehen innovative Bilder in kombinierter Urheber*innenschaft, die durch fotografische Experimente, wie Verzerrung, Doppelbelichtung und Schattenspiel, träumerische, gar surreale Wirkungen erzielen.

Die umfangreiche Einzelausstellung mit begleitendem Katalog (dt./engl.) würdigt mit rund 140 Werken das vielfältige und selbstbewusste Schaffen von Marta Astfalck-Vietz. Der Nachlass, der seit 1991 im Besitz der Berlinischen Galerie ist, wurde 2022/2023 im Rahmen des „Förderprogramms zur Digitalisierung von Kulturgut des Landes Berlin“ digitalisiert und in Teilen restauriert. 
 

Danziger Str. 101

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Mi 13–21h, Do 10–22h, Fr–So 13–21h

bis 19.10. The Audacity. Lillian Morrissey Textilkunst. Abb. Sulla (with the severed heads of his critics), Lillian Morrissey, 2023, Stickerei und Mischtechnik auf Panamabaumwolle, 120 x 145cm, Photo: Daniel Rodriguez

Die Galerie Parterre ist eine kommunale Galerie des Bezirksamts Pankow. Mit ihren Ausstellungen und Veranstaltungen widmet sich die Institution den Arbeiten zeitgenössischer Künstler:innen. Die Galerie zeigt jährlich fünf bis sechs Ausstellungen, die durch Veranstaltungen, Kataloge und ein Vermittlungsprogramm begleitet werden. Die Galerie Parterre ist räumlich und personell eng mit der Kunstsammlung Pankow verbunden. Diese umfasst mehr als 4.000 Arbeiten von über 650 Künstler:innen.
 

Öffnungszeiten

Di–Sa 14–18h

01.09. – 25.10. Kohle Stahl Kunst. Fritz Zolnhofer, Walter Bernstein, Monika von Boch, Mia Münster, Johannes Lotz, Malgorzata Sztremer, Richard Serra (Dokumentation), Gerhard Heisler, uvm. Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Fotografie. Abb. ohne Titel, Thomas Meier-Castel, 1989, Farbradierung, Farbradierung, Photo: R. Maass

Zu sehen sind Arbeiten, die sich in der Periode der saarländischen Schwerindustrie des 20. Jahrhunderts mit dem damals allgegenwärtigen und das Leben der Menschen tief prägenden Bergbau und der damit zusammenhängenden Energiewirtschaft sowie der Stahlindustrie beschäftigen.

Öffnungszeiten

Di–Sa 14–18h

01.09. – 25.10. Kohle | Stahl | Kunst . Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Fotografie. Abb. Ohne Titel, aus der Serie "Adieu Herr Stumm", T. Meier-Castel, 1989, Farbradierung, 225 x 109 cm, Photo: R. Maass

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 26.10. embrace. CHANEL Commission im Hamburger Bahnhof . Klára Hosnedlová. Abb. Klára Hosnedlová, Performance in Berlin, 2024 © Klára Hosnedlová

„embrace“ im Hamburger Bahnhof ist die bislang größte institutionelle Einzelausstellung von Klara Hosnedlová. Die Künstlerin schafft in der Industriearchitektur der historischen Halle des Museums eine utopische Landschaft aus Flachsfasern, Stickereien, gegossenem Glas, Sandstein, Ton, Eisen- und Betonplatten. Im Zentrum stehen von handwerklichen und industriellen Fertigungsprozessen sowie nationalen Grenzverschiebungen geprägte ländliche Gegenden der heutigen Tschechischen Republik. Betonplatten und Eisenwände zitieren etwa die Architekturen der kommunistischen Ära. Mit Hosnedlová (geboren 1990) präsentiert der Hamburger Bahnhof erneut in der Haupthalle eine junge Künstlerin, die mit einer ortspezifischen Installation die Grenzen von Skulptur erweitert.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch CHANEL Culture Fund und Burger Collection, Hong Kong und TOY Freunde. 

Breite Str. 8

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–20h, Sa–So 14–20h

02.09. – 26.10. Experiment und Vision. Fotografien 1982–1989. Klaus Elle Installation, Fotografie. Abb. aus der Serie: „Erleuchtungen“, Klaus Elle, 1986-1988, Silbergelatineabzug, getont, 50 x 60 cm, Photo: Klaus Elle, 2025

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

06.09. – 09.11. The Presence of the Unseen . Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud, Katrin Hosterbach Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Fotografie. Abb. Ahnung, Barbara Duisberg, 2020, Schlagmetall, Ink, Brillengläser, Photo: Barbara Duisberg

Unsere Identität und unser Leben werden bestimmt durch Erfahrungen, Gelebtes und die Erinnerungen daran. Diese Erinnerungen, seien sie hervorgerufen durch Gerüche, Geräusche, durch Objekte, Fotos oder Bilder, überfallen uns, erinnern uns an Menschen und Ereignisse und an die damit verknüpften Gefühle. Welchen Einfluss haben sie auf unsere Gegenwart und den zukünftigen Weg? Und sind wir immer bereit, uns zu erinnern und uns mit Vergangenem zu beschäftigen?


Die Künstlerinnen Ursula Antesberger, Barbara Duisberg, Nathalie Giraud und Katrin Hosterbach, Mitglieder der Atelierhausgenossenschaft Berlin Charlottenburg, Stieffring (AHGB), haben sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses Themas künstlerisch auseinandergesetzt.

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

13.09. – 09.11. Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt. Sophia Pompery, Sandra del Pilar, Mehtap Baydu, Katarzyna Józefowicz, Anka Leśniak, Anna Królikiewicz, Dorota Nieznalska, Hanna Nowicka, Agata Nowosielska, Hanna Shumska, Krzysztof Leon Dziemaszkiewicz Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Performance, Textilkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Vermittelte Erinnerung, Dorata Nieznalska, 2023, Mixed Media, Photo: Dorata Nieznalska

Die Gruppenausstellung „Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt" präsentiert Werke zeitgenössischer Künstler:innen, die mit der Dreistadt (Danzig-Sopot-Gdynia) und Berlin verbunden sind. Sie behandeln die Fragmente einer zerbrochenen Realität und zeigen ihren Zerfall in ihren Arbeiten. Sie machen uns bewusst, dass unsere Realität – egal ob in Polen oder in Deutschland – zersplittert, ungemütlich, unvorhersehbar und von Aggression geprägt ist, die allzu oft gegen Frauen gerichtet ist. Die Ausstellung „Scherben der Realität. Berlin – Dreistadt" diagnostiziert jedoch nicht nur diesen Zustand der Welt, sondern zeigt die Lebenswirklichkeit von Betroffenen. Sie solidarisiert sich und ruft zum Handeln auf, indem sie einfühlsam den Blick auf jene richtet, die sonst wenig Sichtbarkeit erhalten. 

Hohenzollerndamm 176

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 10–17h, Mi 10–19h, Do–Fr 10–17h, Sa–So 11–17h

24.09. – 09.11. Gärten des Widerstands. Lorenz Kienzle Fotografie. Abb. Eines von 6 Fuchskindern vor dem Fuchsbau auf der KlimaInsel, Lorenz Kienzle, 2025, Fotografie, Photo: Lorenz Kienzle

An der Ecke Prinzregenten / Waghäuseler Straße befindet sich ein in der Geschichte Berlins noch nie bebautes Grundstück, auf dem 89 Jahre lang Kleingärten gehegt und gepflegt worden sind. Den Pächtern waren ihre Gärten trotz vielerlei Proteste zum 30. November 2023 gekündigt worden, da das Gartenland einem Bauprojekt der landeseigenen Immobiliengesellschaft Berlinovo weichen soll. Die Ausstellung porträtiert die unterschiedlichen Gärten, erzählt die Geschichte des 2359 qm großen Grundstücks und die seiner unmittelbaren Umgebung. 

Den Widerstand der Gärten gegen die endgültige Zerstörung dieses innerstädtischen kühlenden Biotops machte sich 2024 die Projektgruppe „KlimaInsel Wilmersdorf" zu eigen. Sie entwickelte die Gärten im Rahmen einer Zwischennutzung zu einem Gemeinschaftsgarten und kämpft für eine klimagerechtere Stadtentwicklung. Die widerständigen Gärten wurden zu einem Treffpunkt der engagierten Kieznachbarschaft. Seit dem Sommer 2023 wurde Lorenz Kienzle vom fotografischen Dokumentaristen der Gartenkultur zugleich zum Aktivisten der KlimaInsel. Den Ausstellungstitel entlieh er sich beim französischen Philosophen und Gärtner Gilles Clement.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 16.11. Strange! Surrealismen 1950-1990 aus den Sammlungen der Nationalgalerie. . Abb. Marin à cholie, Clemens Gröszer, 1983 , Detail, Photo: Fotonachweis: bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Anfang der 1920er-Jahre entstand der Surrealismus – doch wann endete er? Einige setzen den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als Ende der Bewegung an, andere das Todesjahr des Wortführers André Breton (1896–1966), und wieder andere sind davon überzeugt, dass der Surrealismus gar kein Ende finden kann!

Fest steht, dass er sich rasch verbreitet hat. Ob in Frankreich, Spanien, der Tschechoslowakei oder Mexiko: Schon früh war man sich darin einig, den Surrealismus nicht als spezifischen Stil zu verstehen, sondern als Geisteshaltung. Wichtig ist allein ein „sur-realer“ Bezug zu dem, was wir „Realität“ zu nennen gewohnt sind, eine von gesundem Menschenverstand, Rationalisierung und Logozentrismus bestimmte Welt, aus der heraus es Schlupflöcher in eine „andere“, „über-wirkliche“ Wirklichkeit zu finden gilt.

Obgleich der Surrealismus als gemeinsame Bewegung in Deutschland niemals festen Fuß gefasst hat, lassen sich in den Sammlungen der Nationalgalerie seine Spuren erkennen. Unter dem Titel STRANGE! sind rund 60 Werke von 40 Künstler*innen aus Ost und West versammelt, in denen sich Anklänge an die Kunst des Surrealismus finden – sei es durch motivische oder stilistische Zitate, sei es durch weltanschauliche Ähnlichkeiten. Allesamt in den Zeiten des Kalten Kriegs entstanden, zeugen sie von der verbindenden Kraft einer Kunst, die sich mit ihren Werken gegen die Zumutungen der jeweils geltenden „Wirklichkeit“ wehrt.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mo–So 10–18h

bis 23.11. Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne. Emmy Roth, Anni Albers, Elli Hirsch, u.v.m. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. Kaffee- und Teeservice, Emmy Roth, Berlin 1931, Silber, getrieben, Photo: Jens Ziehe

Die Aus­stellung zeigt die Bedeutung jüdischer Designer­innen für den Eman­zipations- und Modernisierungs­prozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Mit rund 300 Exponaten von mehr als 50 Gestalter­innen bringt die weltweit erste Gruppen­ausstellung zu diesem Thema Pionierinnen zusammen, die sich trotz gesellschaft­licher Margi­nalisierung herausragende Positionen in ihren jeweiligen Bereichen erkämpften.

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

26.09. – 28.11. Verwobenes Leben mit Pilzen. Joanna Hoffmann, Theresa Schubert Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. RhiZone: [Mother], VR environment, Joanna Hoffmann

In der post-humanistischen Ära sind Pilze und ihre Myzelien wegen ihrer Anpassungs-, Ausbreitungs- und Überlebensfähigkeit in den Fokus gerückt. Die Künstlerinnen zeigen uns, dass das Myzel als biologische Metapher für vernetztes und hierarchiefreies Denken dienen kann. Pilze sind somit positive Protagonisten in zeitgenössischen Narrativen, welche versuchen, im Angesicht einer nahenden ökologischen Katastrophe optimistische Visionen der Weltentwicklung zu entwickeln. Kuratiert von M. Smolińska.


 

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

13.09. – 07.12. Vom Widerstand der Künste. DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer. . Abb. Übereinander, Hermann Glöckner, 1967, Collage, Photo: Roman März

Der Universalkünstler Achim Freyer, Maler, Regisseur und Bühnenbildner, ist auch Gründer einer einzigartigen Kunstsammlung in seinem Wohnhaus in Lichterfelde West, die ihren Ursprung hat in der DDR mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern des Untergrunds.

Erstmals werden ausgewählte Arbeiten der DDR-Avantgarde aus der Sammlung Achim Freyer in einer eigenen Ausstellung gezeigt, um die künstlerische Bedeutung dieser zu großen Teilen wenig sichtbaren Kunstszene präsenter zu machen. Es ist eine Kunstszene, die sich im Untergrund über fast vier Jahrzehnte behauptet hat und aktuell an neuer Bedeutung gewinnt. Die Ausstellung zeigt exemplarisch, wie WIDERSTAND mit künstlerischen Mitteln zu bedeutenden Werk- komplexen der Gegenwartskunst geführt hat.

Ausgestellt werden unter anderem Werke von Gerhard Altenbourg, Carlfriedrich Claus, Achim Freyer, Hermann Glöckner, Wilhelm Müller, Charlotte E. Pauly, A.R. Penck, Neo Rauch, Karlheinz Schäfer und Ruth Wolf-Rehfeldt

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week

Fr–So 12–18h

bis 15.12. The Enemy and his People. Portraits from the Soviet Union. Lothar Wolleh. Abb. From series: People ofthe Soviet Union, Lothar Wolleh, 1968/69, 38,7 x 38,7 cm , Photo: Lothar Wolleh

Nach mehr als fünf Jahren Zwangsarbeit in den Kohlengruben des sowjetischen Arbeitslagers Workuta kehrte Lothar Wolleh (1930–1979) im Januar 1956 als freier Mann nach Berlin zurück. Unter seinen wenigen Habseligkeiten befanden sich einige Bilder, die er heimlich während seiner Gefangenschaft im Gulag geschaffen hatte.

 

Gerade an diesem unwirtlichen Ort nördlich des Polarkreises, nur wenige Kilometer vom Lager Polarwolf entfernt, in dem Alexei Nawalny starb, erlebte Wolleh das Licht als „Lebenselixier“ und als Medium von Präsenz und Absenz. Die Kamera als „Lichtfänger“ wurde für ihn zu einem Instrument, mit dem er das Unsichtbare sichtbar machen konnte.

 

Während des Kalten Krieges reiste Wolleh erneut in die Sowjetunion. Die Ausstellung zeigt die Fotografien aus seiner Gefangenschaft und stellt ihnen Porträts von Menschen aus der gesamten Sowjetunion gegenüber. Sie erinnern uns daran, dass die individuelle Menschlichkeit selbst in Zeiten größter Feindseligkeit lebendig bleibt und sichtbar gemacht werden muss, um das Trennende zu überwinden.

Auguststraße 75

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

12.09. – 21.12. Marc-Oliver Schulz – Wasserland. Marc-Oliver Schulz Fotografie. Abb. Überfrorene Steinbuhne, Marc-Oliver Schulz, 06.02.2012

Eröffnung am Freitag, den 12. September 2025, 19-21 Uhr
In Anwesenheit des Künstlers


Weite, Wasser und steter Wandel prägen das Wattenmeer – eine Landschaft, die sich im Rhythmus der Gezeiten alle sechs Stunden neu formt. Alfred Ehrhardt sah darin einst „Urkräfte am Werk“. Der Hamburger Fotograf Marc-Oliver Schulz betrachtet das Watt aus anderer Perspektive. Auch ihn zieht es immer wieder an die Nordseeküste, doch er richtet seinen Blick nicht wie Alfred Ehrhardt auf Strukturen oder Stimmungen, sondern auf das Sehen selbst. Seine Werkserie Wasserland umfasst 35 Fotografien, die erstmals in Berlin ausgestellt werden.

Zwischen 2009 und 2017 besuchte Schulz regelmäßig die Elbmündung zwischen Büsum und Cuxhaven, ein Ort zwischen Land und Wasser. Auf den Steinbuhnen im offenen Watt wartet er auf den Moment, in dem sich Landschaft, Licht und Zeit entgrenzen. Seine Aufnahmen entstehen oft in der Dämmerung oder bei Nacht, wenn sich der Horizont mit dem Sternenhimmel aufzulösen scheint. In Analogie zum kurzen Stillstand der Fließkräfte am Kipppunkt der Tide zeigen seine Bilder einen Stillstand in der Kontinuität des Wandels. Die konzeptuelle Strenge und Beschränkung der Bildelemente abstrahieren die Landschaft und erheben ihre karge Schönheit auf eine universelle Ebene. Die Leere und Weite des Wattenmeers begünstigen die Schärfung der Wahrnehmung, weil das Narrativ entfällt. Das gegenstandsorientierte Sehen kann einem offenen, absichtslosen Schauen weichen. Im Bild wird der Ort nachrangig, dafür der Zustand der Landschaft bestimmend. Das Sehen bestimmt das Bild.

Im Gegensatz zu Alfred Ehrhardt blendet Marc-Oliver Schulz Spuren menschlicher Zivilisation nicht aus. So sind z.B. die der Schifffahrt dienenden Seezeichen ein wiederkehrendes Bildelement, das wie ein Erkennungsmerkmal die gesamte Bildserie durchzieht. In jeder Aufnahme verweisen Steinbuhnen, Holzlahnungen, Bohrinseln oder Lichter der Küstenstädte auf die Anwesenheit des Menschen, der sich zwischen Landgewinnung und Landverlust täglich mit dem Meer messen muss. Der Steinwall, auf dem der Fotograf steht – und wir als Betrachter mit ihm – wird so zum Symbol einer Bruchkante zwischen Natur und Mensch.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 04.01.2026 U22 – Adijatu Straße. Toyin Ojih Odutola. Abb. Spirited Awey: Chihiro — Ifemelu + Companions @ Adijatu Str. (A Thousand Happenings @ Adijatu Str.) , Toyin Ojih Odutola, 2025, Detail, Photo: © Toyin Ojih Odutola, 2025. Courtesy of the artist and Jack Shainman Gallery, New York

Ojih Odutola verwandelt das Ostkabinett des Museums in die „Adijatu Straße“, eine Station der fiktiven U-Bahnlinie U22, um das Zusammenspiel von Bewegung und Geschichte zu thematisieren. Beeinflusst von ihrer Erziehung als westafrikanische Frau im US-amerikanischen Süden untersucht Ojih Odutola in ihrem Werk soziale und politische Dynamiken durch das Mittel der Haut, die Fluidität des Ausdrucks und die Bedeutung von Dunkelheit und Licht. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland zeigt ca. 25 Werke auf Papier und Leinwand.

Toyin Ojih Odutola (geboren 1985 in Ile-Ife, Nigeria, lebt und arbeitet in New York, USA) stellt die menschliche Figur in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und verwendet für ihre großformatigen, komplexen Porträts traditionelle Materialien, wie Tinte, Zeichenkohle und Pastellkreide. Ojih Odutola konstruiert in ihren erzählerischen Werken komplexe fiktionale Mythologien und fordert die Betrachter*innen auf, Machtdynamiken, Kolonialgeschichte und die Wahrnehmung afrikanischer Ausdrucksformen und sexueller Orientierung zu hinterfragen. Sie hatte in letzter Zeit Ausstellungen in der Kunsthalle Basel (Schweiz), im SFMOMA (Kalifornien, USA), im Barbican Centre (Großbritannien), im Whitney Museum (New York, USA) und ihre Arbeiten wurden auf der 60. Venedig-Biennale 2024 im nigerianischen Pavillon gezeigt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Assistenzkuratorin Emily Finkelstein, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie Gegenwart.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

11.09. – 04.01.2026 Ruprecht von Kaufmann . HERBST. Ruprecht von Kaufmann Malerei. Abb. HERBSTABEND, Ruprecht von Kaufmann, 2024, Öl und Collage, 277x540 cm

Das Haus am Lützowplat zeigt als Partner der Berlin Art Week 2025 die Einzelausstellung HERBST von Ruprecht von Kaufmann. Speziell für die Räume des Kunstvereins konzipiert, zeigt sie bis auf eine Ausnahme ausschließlich Arbeiten, die seit Ende 2024 entstanden sind. Unter Bezugnahme auf Werke von Otto Dix (1891–1969) verschränkt von Kaufmann unsere Gegenwart mit den politischen und gesellschaftlichen Phänomenen der Weimarer Republik vor einhundert Jahren. Die Parallelen sind zahlreich und oft beunruhigend: Erneut befinden wir uns in einer Zeit großer Umbrüche, geprägt von wirtschaftlichen und politischen Krisen, dem Wiedererstarken rechtspopulistischer Kräfte und einer wachsenden Bedrohung durch einen Krieg in Europa. Ruprecht von Kaufmann malt unsere Gesellschaft am Rande einer neuen Zeit.

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

05.09. – 11.01.2026 Dispersion. Wataru Murakami. (Galerie im Tempelhof Museum) Fotografie. Abb. Untitled (JAX 01, Diriyah), Wataru Murakami, 2025, Photo: Wataru Murakami

Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler Wataru Murakami, in Japan geboren und in Kanada sowie den USA aufgewachsen, fotografiert leerstehende Orte, kaum wahrgenommene Details und Spuren von Bewegungen. In der Ausstellung Dispersion (dt. Zerstreutheit) setzt sich der Künstler mit dem Empfinden seines Selbst und dem Begriff der Zugehörigkeit auseinander. Durch visuelle Eingriffe wie Übermalungen und Fragmentierungen entwickelt Murakami eine eigene Bildsprache, in der das Sichtbare zugleich auf etwas Verborgenes verweist – eine alternative Wirklichkeit, die sich unter der Oberfläche offenbart.

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

11.09. – 11.01.2026 What does it mean for a place to be loved? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu, Ian Waelder Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Lichtkunst. Abb. I Wandered from Dusk to Dusk and back and forth, Millions of Years ago, Anita Muçolli, 2019, Rauminstallation, Photo: Anita Muçolli

Was bedeutet es in einer Zeit zerbrochener Geografien und umkämpfter Geschichten, eine Heimat zu lieben? Ist Heimat ein Ort der Sehnsucht oder eine Last der Geschichte? Anita Muçolli, Sevil Tunaboylu und Ian Waelder stellen in dieser Ausstellung, in der Liebe mit Entfremdung verwoben ist und Verbundenheit mit Kritik zusammenstößt, die Widersprüche der Zugehörigkeit zu einem Ort in Frage. Indem sie sich mit Exil, Widerstand und fließenden Identitäten auseinandersetzen, hinterfragen die Künstler:innen die Bedeutung von Heimat - nicht als festen Ort, sondern als ein sich wandelndes Terrain von Politik und Emotionen. 

Ihre Werke reflektieren die Auswirkungen der Migration auf die persönliche und kollektive Identität, die Spannungen zwischen der Verkörperung des kulturellen Erbes und der Assimilation sowie die emotionalen Spuren der Vertreibung. Über zufällige Begegnungen und ständigen Austausch entfalten die beteiligten Künstler:innen Erzählungen, die spezifisch für die Erfahrungen von Migrant:innen der zweiten und dritten Generation sind, die sowohl das Trauma als auch die Nostalgie der Heimat ihrer Familien geerbt haben.   

Am 11. September, dem Tag nach der Eröffnung, findet ein Künstler:innengespräch mit der Kuratorin Hana Halilaj statt. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 Life in Focus // Eine Retrospektive. Vera Mercer, Kurator: Jens Pepper Fotografie. Abb. Portrait Vera Mercer, Mark Mercer, um 1970, Photo: Fotograf: Mark Mercer

Die schweizerisch-amerikanische Fotografin Vera Mercer (*1936 in Berlin) absolvierte zunächst eine Tanzausbildung, bevor sie sich dem Fotografieren von Objekten, Porträts und neo-barocken Stillleben zuwandte. Mercer arbeitete mit Fotografie und wurde vor allem als Porträtistin schnell bekannt. Ab den 1990er Jahren erarbeitete sie zudem Wandbilder für Restaurants. Ihre detailreichen Stillleben setzen meisterlich Natur und Kulturgegenstände in Szene und werden international ausgestellt.

 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 The Bloody Radicals. Sharon Kivland Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. FRUCTIDOR, Sharon Kivland, Photo: Sharon Kivland

Sharon Kivlands Ausstellung mit 120 Handzeichnungen nimmt auf den ab 1792 geltenden republikanischen Kalender in Frankreich Bezug, der eine vollkommen neue Zeitrechnung auf Basis des Dezimalsystems einführte. Maßgeblich waren natürliche Phänomene, Lebewesen oder Pflanzen. Anstelle der Götter- und Königsbezüge des gregorianischen Kalenders wurde so ein auf Reformen hin ausgerichtetes Instrument entworfen, das allerdings nicht lange Bestand hatte. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 gold. Pfelder Installation, Performance. Abb. gold, Pfelder, 2025, Photo: Pfelder, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Pfelders künstlerische Haltung und Arbeit beinhaltet, bestimmten Räumen oder Orten eine adäquate Neu-, Um-, oder überhaupt Nutzung zuzuführen, sie neu zu definieren. In seinen situativen Interventionen im städtischen Umfeld beschäftigt er sich sehr konkret mit urbanen und gesellschaftlichen Strukturen. Fragestellungen des öffentlichen Raumes werden aufgegriffen und Öffentlichkeit selbst wird thematisiert. Wichtig ist hierbei der integrative und kommunikative Charakter der Arbeiten.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

20.09. – 11.01.2026 Urban Reflections. Simone Zaugg Installation. Abb. Urban Reflections, Simone Zaugg, 2025, Photo: Simone Zaugg, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Das Ausstellungsprojekt Urban Reflections untersucht die Stadt mit ihren urbanen „Bildern“ und den öffentlichen Raum als Metapher, Medium und Matrix für aktuelle, gesellschaftsrelevante Entwicklungen. Urban Reflections erzeugt anhand spezifischer Eingriffe in die Raumsituationen des ZAK installative Mikrokosmen, die die Betrachter*innen auffordern, konstruktiv in einen Dialog mit der Kunst zu treten und so – ähnlich wie auf einem Abenteuerspielplatz – an der eigenen Realität weiterzubauen. 

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

19.09. – 17.01.2026 Trauma ReCoded. Haci Sami Yaman Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation. Abb. Ausschnitt einer 25-Meter-Papierarbeit. Anderes Sehen. Schwarzlichtsysteme, Haci Sami Yaman, 2024, Mixed Media, o. A., Photo: Künstler

Haci Sami Yaman lebt und arbeitet in Berlin. Das Sehen ersetzt er durch das Ertasten „kosmischer Vibrationen“ und schafft beeindruckende Werke aus Punkten, Linien und kalligrafischen Elementen. Seine Welt-Codierungen verbindet er mit mystischen Schriften wie der Kabbala und Grigori Grabovois Zahlensystem. Yamans Kunst eröffnet besondere Zugänge zur Wahrnehmung und zeigt alternative Perspektiven jenseits visueller Normen.
 

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 25.01.2026 Baubau. Ein Spielort für Kinder. Kerstin Brätsch. (Westflügel des Erdgeschosses) Installation, Sonstiges. Abb. Play Day, Kerstin Brätsch, Photo: © Gropius Bau, Foto: Guannan Li

Spielen, lachen, laut sein, toben, nichts tun – und das in einem Ausstellungshaus! Mit BAUBAU hat die Künstlerin Kerstin Brätsch einen kostenlosen Spielort für Kinder gestaltet, in dem mehr erlaubt ist als verboten. Bunte Wandtapeten, Strukturen, Objekte und eine Reihe von „Loose Parts“ (losen Materialien) formen im Erdgeschoss des Gropius Bau Räume, die keine festen Vorgaben machen, sondern durch die Aktivitäten der Kinder bestimmt werden. Sie geben die Richtung und die Form vor für das, was hier passiert. BAUBAU hat Anfang September 2024 als Pilotprojekt gestartet und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 25.01.2026 Delcy Morelos. Abb. Profundis, Delcy Morelos , 2024, Installationsansicht, CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo , Photo: © Courtesy die Künstlerin, CAAC Sevilla and Marian Goodman Gallery / Pepe Morón

Delcy Morelos ist für ihre sinnlich erfahrbaren, immersiven Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Erde, Lehm, Gras, Zimt und Nelken bekannt. Morelos (geboren 1967 in Tierralta, Kolumbien) arbeitet seit drei Jahrzehnten mit Zeichnung, Malerei, Skulptur und Installation. Die in Bogotá lebende Künstlerin entwickelt ihren künstlerischen Prozess in der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und den Kosmologien der Amerikas. Sie beschreibt ihre Kunst als ein Verweben von Materialien, Elementen und Wissen. Seit ihrer ersten Erdarbeit „Eva“ aus dem Jahr 2012 befindet sie sich in einem fortwährenden Dialog mit der Erde, zu dem sie die Öffentlichkeit einlädt. 2022 wurde ihre Skulptur „Earthly Paradise“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Im Jahr 2024 waren ihre Werke unter anderem im Dia Chelsea in New York, im Museo Moderno in Buenos Aires, in der Pulitzer Arts Foundation in St. Louis, im Astrup Fearnley Museet in Oslo sowie im CAAC Centro Andaluz de Arte Contemporáneo in Sevilla zu sehen.

Nach Naama Tsabar und Andrea Pichl ist dies die dritte zeitgenössische Kunstinstallation einer Künstlerin, die parallel zur Sammlungspräsentation von Joseph Beuys in der Kleihueshalle des Hamburger Bahnhofs gezeigt wird.

Morelos' Installation bildet eine Gegenposition zu den Aktionen, Skulpturen und Environments der Joseph Beuys-Werke, die eine der vier ständigen Sammlungspräsentationen im Hamburger Bahnhof bilden.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.02.2026 Fashion Photography 50s–90s. Rico Puhlmann Fotografie. Abb. Porträt Naomi Campbell, in Pullover von Michael Kors, Rico Puhlmann, 1992, Detail, Photo: Foto: Rico Puhlmann Archive © Klaus Puhlmann, Berlin

Rico Puhlmann (1934-1996) zählte international zu den renommiertesten Modefotograf*innen und prägte über die letzten vier Dekaden des 20. Jahrhunderts das Modebild seiner Zeit. Die Ausstellung würdigt Puhlmanns Werdegang und insbesondere seine zeichnerische und fotografische Arbeit für Modejournale der 1950er- bis in die 1990er-Jahre. Dabei nimmt sie verschiedene Aspekte der Mode-, Fotografie-, Presse- und Kulturgeschichte in den Blick.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das zeichnerische und fotografische Schaffen Rico Puhlmanns, der über 40 Jahre, erst als Illustrator und dann als Modefotograf, für bedeutende Magazine wie „Brigitte“, „petra“, „Constanze“ oder international „Vogue“, „Harper’s Bazaar“, „Glamour“ oder „GQ“ arbeitete. Die gefragtesten Fotomodels ihrer Zeit standen vor seiner Kamera: Gloria Friedrich und Gitta Schilling, Cheryl Tiegs und Jerry Hall, Cindy Crawford und Naomi Campbell. Seine Fotos erschienen auf zahlreichen Magazincovern, seine Bildstrecken auf Hochglanzpapier füllten mehrere Doppelseiten in Folge.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton. Diane Arbus, Alfred Stieglitz, Man Ray, August Sander, Florence Henri Fotografie. Abb. Hanny Schygulla and costume designer Edith Head, Los Angeles , Helmut Newton, 1980, Photo: copyright Helmut Newton Foundation

Die neue, experimentelle Ausstellung präsentiert die Gegenüberstellung ausgewählter Exponate aus der Sammlung FOTOGRAFIS des Bank Austria Kunstforums Wien mit Fotografien von Helmut Newton aus dem hauseigenen Archiv. In Form von 60 Diptychen wird mal eine formale, mal eine thematische Nähe veranschaulicht und ein spannungsvolles Neben- oder Miteinander von historisch ikonischen, aber auch unbekannten Fotografien inszeniert - ein ungewöhnlicher, großer Imaginationsraum in der Rezeption entsteht.

 

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

05.09. – 15.02.2026 Newton, Riviera. Helmut Newton Fotografie. Abb. Grand Hôtel du Cap, Marie Claire, Antibes 1972 , Helmut Newton, 1972, Photo: © Helmut Newton Foundation

Ausgehend von den Arbeiten, die Helmut Newton ab den 1970er Jahren in Monte Carlo und an anderen Orten an der südfranzösischen Riviera produzierte, feiert diese neue Ausstellung Newtons fast 100 legendäre und selten gezeigte Fotografien in einer ganz eigenen Klasse. Zwischen Palmen und Meer, aber auch minimalistischen Kulissen wie Baustellen oder einer einfachen Garage veränderte Newton seine Perspektive, ja seinen Stil, den er zuvor in Paris so unvergleichlich entwickelt hatte - aber auch seine farbenfrohen Modebilder, Werbeaufnahmen und geheimnisvollen s/w-Sequenzen von der Riviera definierten den Zeitgeist neu.

 

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

11.09. – 23.02.2026 Make a travel deep of your inside, and don’t forget me to take. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2025. Charmaine Poh Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. The Moon is Wet, Charmaine Poh, 2025, video, Photo: Charmaine Poh

Die 1990 geborene singapurisch-chinesische Künstlerin und Dokumentarfilmerin pendelt zwischen Singapur und Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität und Ermächtigung aber auch Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Queerness und Weiblichkeit im asiatischen Raum. Zugleich ist ihr Werk von östlicher Philosophie, Medienkritik und der Idee des Cyberfeminismus inspiriert. 

Im Herbst 2025 wird Charmaine Poh eine Ausstellung im Berliner PalaisPopulaire gewidmet.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

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Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

05.09. – 31.05.2026 Petrit Halilaj.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

05.09. – 03.08.2026 Skulpturen und Zeichnungen. Brigitte Meier-Denninghoff Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Paris, Brigitte Meier-Denninghoff, 1961, Photo: Martin Matschinsky

Brigitte Meier-Denninghoff gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Sie war Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49, wurde auf der documenta II und III sowie 1962 auf der Biennale in Venedig gezeigt. Die Ausstellung bewertet die Zusammenarbeit des für ihre Skulpturen bekannten Paars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff neu und würdigt erstmals die eigenständige künstlerische Leistung von Brigitte Meier-Denninghoff bis 1970.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 17.08.2026 Hero. Monira Al Qadiri Installation. Abb. SS Murex (series) (2023), Monira Al Qadiri, Lightbox installation, 25 x 25 x 7cm, Photo: © Markus Tretter

Ein Fokus der Arbeit von Monira Al Qadiri liegt auf den sozio-kulturellen Auswirkungen der Ölindustrie sowie deren Geschichte und Zukunft. Zu diesem
Thema forscht und arbeitet sie bereits seit über 10 Jahren; sie hat den Diskurs um Öl, Patriarchat und Globalisierung mitgeprägt. In ihren Werken werden
die Verbindungen zwischen der Etablierung von Erdöl als wichtigstem fossilen Brennstoff in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der Expansion des Konsumkapitalismus in der Nachkriegszeit reflektiert. Oftmals entwickelt sie ihre Arbeiten aus autobiografischen Erfahrungen, die sie u.a. im Kuwait der 1980er und 1990er Jahre gemacht hat, und richtet einen kritischen Blick auf bestehende historische und politische Narrative. 

Die Auseinandersetzung mit Öl bedeutet immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der menschlichen Interaktion mit der Erde, deren Ausbeutung sowie deren Widerstandsfähigkeit. Für die Berlinische Galerie entwickelt Al Qadiri eine ortsspezifische Installation, bestehend aus einem großformativen Wandgemälde und Objekten in der Öl weit mehr als eine „Ressource“ ist. Es steht auch symbolisch für die Gewalt, die Erinnerungen und die persönlichen Geschichten, die mit seiner Gewinnung verbunden sind. 
Monira Al Qadiri (*1983) ist eine kuwaitische Künstlerin, die in Senegal geboren und in Japan ausgebildet wurde. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten wurden u.a. gezeigt im Kunsthaus Bregenz, Österreich (2023); UCCA Dune, China (2023); Guggenheim Museum Bilbao, Spanien (2022); Blaffer Art Museum, Texas, USA (2022); Haus der Kunst, München (2020); Kunstverein Göttingen (2019);  The CIRCL Pavilion, Amsterdam, Niederlande (2018); Sursock Museum, Beirut, Libanon (2017) und Gasworks, London, UK (2017). 2022 war Al Qadiri in der zentralen Ausstellung „The Milk of Dreams“ der Biennale von Venedig vertreten. Sie lebt in Berlin.