Sep

Galerien

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Linienstr. 148

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 13–18h

bis 19.09. 20 Jahre Galerie Martin Mertens. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. 20 Jahre Galerie Martin Mertens

Gruppenausstellung zum Jubiläum der Galerie Martin Mertens:

Thorbjørn Bechmann / Antje Blumenstein / Katrin Bremermann / Eline Brontsema / 
Joanna Buchowska / Martin Bünger / Pius Fox / Sébastien Gaudette / Anders Granberg / 
Domenico Grenci / Sebastian Herzau / Matthias Kanter / Peer Kriesel / Simone Lucas / 
Raquel Maulwurf / Tobias Stutz / Michael Tolloy / Tomoyuki Ueno / Tessa Verder u.a.

Wielandstr. 14

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 12–18h, Sa 12–16h

bis 19.09. Dreaming and Drifting. Gruppenausstellung. Edward B. Gordon, Ludovic Thiriez, Josef Fischnaller, Feodora Hohenlohe, Susanne Maurer, Guido Sieber, Marc Sparfel, Laura Nieto Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Les Enfants Autruche, Ludovic Thiriez, 2019, Mixed Media, 100 x 100 cm, Photo: Ludovic Thiriez

Dreaming and Drifting vereint neun künstlerische Positionen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit. Erstmals präsentiert die Galerie die Werke von Edward B. Gordon und Ludovic Thiriez: Gordon fängt poetische Momentaufnahmen des Alltags ein, Thiriez erschafft märchenhafte Bildwelten zwischen Natur und Fantasie. Ergänzt wird die Ausstellung u.a. durch Landschaften von Susanne Maurer und Laura Nieto, Guido Siebers amerikanische Szenen sowie Josef Fischnallers faszinierende Metamorphosen.

Schillerstr. 34

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 16–19h, Mi 10–13h, Do 12:30–13:30 and 14–18h

14.09. – 20.09. Gesa Stedman. Öffentliche Präsentation zum Studienabschluss. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Heroic Last Stands in Sudan (Hunters), Gesa Stedman, 2023, farbiges Papier auf Karton, 108 x 68,5 cm, Photo: Eric Tschernow

Gesa Stedman wählt für sich und ihre Kunst eine Verortung  an der Schnittstelle zwischen kulturgeschichtlicher Forschung und Kunst. Für Ihre Werkserie "Afterlives of Empire" setzte sie sich mit der kolonialen Vergangenheit der Humboldt-Universität in Berlin auseinander. Ihre Arbeiten changieren zwischen Sichtbarmachen und Verschlüsselung des Entdeckten und fordern uns Betrachtende dadurch auf, Stellung zu unbequemen gesellschaftlichen Fragen zu beziehen. Ein herausfordernder und vielschichtiger künstlerischer Standpunkt.

Schulstr. 5

Außerhalb Berlins

Öffnungszeiten

Mi–Sa 11–18h

bis 26.09. Bassin Die Sommerschau. Peter Böhnisch · Stefan Draschan · Sven Drühl · Minna Etein · Torben Giehler · Simone Haack · Julia Ludwig · Ulrik Møller · Jan Muche · Catalina Pabon · Lilla von Puttkamer · Tanja Rochelmeyer · Cindy Sherman · Luzia Simons · Rosi Steinbach · Andreas The Abb. After Daphne, Minna Etein, 2025, Öl + Acryl auf Leinwand, 76 x 76 cm

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

28.08. – 28.09. Home is where your heart is. Giacomo Piussi. Abb. Flowers, Giacomo Piussi, 2025, Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm

Goethestr. 81

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 11–18h, Sa 11–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

29.08. – 30.09. Giacomo Piussi. Home Sweet Home. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Besuch im Bauhaus, Giacomo Piussi, 2026, Gouache, 28 x 38 cm

Giacomo Piussi zeigt neue Zeichnungen, Skulpturen und Gemälde. Außerdem verwandelt er die Galerie durch Wandmalerei in sein zu Hause. 

Karl-Marx-Allee 123

Berlin Ost

Öffnungszeiten

Mi–Fr 14–19h, Sa 13–18h

08.08. – 02.10. Conversations in Daydream. Xecon Uddin.

Potsdamer Str. 81 A

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

28.08. – 02.10. solo show. Malwine Stauss Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Ich will eine Pflanze sein, Malwine Stauss, 2026, Ton, gebrannt und glaziert, 19 x 16 x 3 cm

Schröderstr. 1

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–19h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 13–24h, So 13–16h

29.08. – 03.10. Spiegel.Bilder. Gil Shachar Malerei, Zeichnung, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. O.T. (Detail), Gil Shachar, 2025, Wachs, Ölfarbe und Spiegelscherben, variabel, Photo: Semjon H. N. Semjon

Knesebeckstr. 11

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Sa 11–18h

29.08. – 03.10. Goldene Zeiten. CHRISTIANE GRIMM, HANS SCHEIB, JÖRG BACH, ELVIRA BACH, PETER SIMON MÜHLHÄUßER, HANNES MUSSNER, u. a. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Schleier, CHRISTIANE GRIMM, 2020, Mischtechnik und Acrylglas, 80 x 80 x 12 cm, Photo: Michael W. Schmalfuß

Eine Gruppenausstellung mit KünstlerInnen der Galerie.

Bleibtreustr. 17 / Ecke Mommsenstr.

Berlin West

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 12–16h, Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

31.08. – 03.10. Escape Velocity . Jonas Hödicke, Kiki Karnstein Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Fotografie. Abb. Jonas Hödicke & Kiki Karnstein

Escape Velocity bringt mit Jonas Hödicke und Kiki Karnstein zwei Positionen zusammen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Bewegung, Transformation und dem Verlassen vertrauter Bahnen beschäftigen. Hödickes Skulpturen aus Draht und Stahl wirken wie dreidimensionale Zeichnungen im Raum. Karnsteins Bildwelten verbinden Fotografie, Malerei und digitale Bildprozesse zu vielschichtigen Räumen zwischen Erinnerung und Imagination.

 

Giesebrechtstr. 12

Berlin West

Öffnungszeiten

Do–Fr 13–18h, Sa 11–15h

28.08. – 04.10. mother, i shall weave a chain of pearls for the neck with my tears of sorrow. Ruthi Helbitz Cohen Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Neomy, Ruthi Helbitz Cohen, 2019, ink and coffee on paper, 42 x 30 cm

Bleibtreustr. 48

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 12–18h

04.09. – 10.10. Übern Wald. Peter Bialobrzeski, Miwa Ogasawara Malerei, Fotografie. Abb. Übern Wald 6, Peter Bialobrzeski, 2024, Fotografie, 80 x 60 cm, Photo: Peter Bialobrzeski

«Übern Wald» führt Fotografien von Peter Bialobrzeski, die seit 2021 in allen deutschen Mittelgebirgen entstanden, und Bilder der Malerin Miwa Ogasawara zusammen. Fotograf und Malerin sind befreundet und schätzen die Arbeit des jeweils anderen.

Rosa-Luxemburg-Straße 35

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

09.09. – 10.10. "Schieben, Drücken, Treiben". Nina Bachmann . Nina Bachmann Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. "Umzingelt", Nina Bachmann, 2026, Oil, oil stick on canvas , 60 x 50 cm

Nina Bachmann explores the contradictions of a society shaped by abundance, privilege, and the relentless pursuit of self-optimization. Her luminous yellow, gender-ambiguous figures emerge as intoxicated rebels of excess—ecstatic, sensual, and uninhibited, yet permeated by uncertainty, emptiness, and vulnerability. They inhabit states of euphoria and disinhibition, where boundaries blur and identities become unstable.

These figures embody the tensions between desire and discomfort, pleasure and loss, dominance and submission, resisting any fixed interpretation. Their excess reflects both the drive for consumption, gratification, and superiority, and a latent awareness of the transience of these conditions. Intoxication thus appears not as an exception but as a mirror of a society that relentlessly seeks escalation while simultaneously producing emptiness—a fragile dance between hedonistic freedom and existential exhaustion.

Through expressive color and deliberate exaggeration, Bachmann transforms everyday scenes into social commentaries that reveal both the seductive intensity of the moment and the alienation that underlies it.

Köpenicker Str. 96

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di–Do 12–18h, Fr 12–20h, Sa–So 12–18h

09.09. – 17.10. Poor Traits. Group Exhibition. Anne Moses, Jaroslav Drazil, Jens Juul, Mario Klingemann, Christian A. Lang, Daniel Paul, Theresa Reiwer, Vishal Shah, Sheung Yiu Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Oszillation III, Winola, Christian A. Lang, 2025, Photography, 60 x 60 cm

Was macht den Menschen aus? In einer Ära digitaler Projektionen ist Identität flüssiger denn je. Die Ausstellung „Poor Traits“ bringt zehn internationale zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sowie Fotografinnen und Fotografen zusammen, die das klassische Porträt mittels Malerei, Fotografie, Skulptur, Video und Mixed Media hinterfragen.

Das englische Wortspiel im Titel verweist auf die Unvollkommenheiten und Widersprüche, die uns menschlich machen. Die Werke blicken hinter die Fassade und untersuchen, wie Identität heute konstruiert, inszeniert oder verborgen wird. Keine bloße Sammlung von Gesichtern, sondern eine tiefgründige Studie über das Menschsein.

Hedemannstr. 14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Sa 13–17h

04.09. – 18.10. One-artist show - new works. Marion Eichmann Abb. Hai Berlin, Marion Eichmann, 2026, Acrylfarbe, Graphit, Buntstift, Papier auf Papier, 42,5 x 52,5 x 4 cm, Photo: Roman März

Fasanenstr. 26

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

10.09. – 22.10. Lockruf der Sirenen. Visionen eines Seemanns. Valentina Murabito Arbeiten auf/mit Papier, Fotografie. Abb. Das Licht der Tiefe, Valentina Murabito, 2026, analoge Farbfotografie auf Muranoglas; Unikat, ca. 135 x 79 cm, Photo: Courtesy the artist und KORNFELD Galerie

Die Ausstellung untersucht, wie sich das Verhältnis von Mensch, Natur und Imagination in einer Zeit tiefgreifender technologischer Umbrüche verändert – insbesondere vor dem Hintergrund von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz. Während Bilder heute in Sekundenschnelle generiert, automatisiert verbreitet und entmaterialisiert werden, entwickelt Murabito eine bewusste Gegenposition: analoge Fotografie als langsamer, materieller und unwiederholbarer Prozess.

Fasanenstr. 68

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 11–20h, Sa 11–19h, So 12–18h

10.09. – 22.10. Franziska Klotz | Antonia Wright. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Aquarell, Medienkunst, Digitale Kunst. Abb. Froßes F, Franziska Klotz, 2026, Öl auf Leinwand, 145 x 175 cm , Photo: Courtesy of the artist and KORNFELD Galerie Berlin

Neue Werke von Franziska Klotz im Dialog mit Videoarbeiten von Antonia Wright

Öffnungszeiten

Mi–Fr 13–18h, Sa 12–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–Sa All day openh

11.09. – 22.10. Co-Show. Rainer Splitt, Quentin Lefranc Malerei, Bildhauerkunst/Plastik

Niebuhrstr. 5

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 9–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–22h, Sa–So 12–18h

11.09. – 23.10. Parade. Strawalde Malerei. Abb. Rückschau, Strawalde, Mai 2006, Öl auf Leinwand, 150,3 x 110,5 cm, Photo: Lea Gryze

Galerie Haas zeigt Gemälde des Berliner Künstlers Strawalde (*1931), die vorwiegend in den letzten zwanzig Jahren entstanden sind.

Gipsstr. 3

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

04.09. – 24.10. Eric Keller Malerei. Abb. Lüttewitz III, Eric Keller, 2026, Öl auf Holz, 100 x 120 cm, Photo: Eric Keller

Markgrafenstrasse 68

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Do–Fr 12–18h, Sa 12–16h

10.09. – 24.10. Trace Metals. group show. Bram Braam, Marc Bijl, Clemens Behr, Stephan Burke, Cosimo Casoni, Julia Eichler, Tabata van de Locht Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Sonstiges. Abb. Outgrowth, Bram Braam, 2021, mixed media, Photo: Bram Braam

Auguststr. 61

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

10.09. – 24.10. Handmade by - Part II. curated by Patricia Waller. Seet van Hout, Georg Haberler, Gerhard KEHL, Sergio Roger, Bouthayna Al Muftah, Joana Vasconcelos, Yukiko Terada Textilkunst. Abb. Snobbish Seahorse, KEHL, 2001

Fäden, Stoffe und Muster begleiten uns wie selbstverständlich in unserem Alltag. Weltweit prägen textile Begriffe unseren Sprachgebrauch, unsere Erzählungen und Mythen. Wir möchten die große Vielfalt in der Gestaltung von textilen Materialien und den unterschiedlichen Techniken aufzeigen. Für die kommende Ausstellung arbeiten wir mit neuen internationalen Künstlern zusammen. Die Ausstellung wird von unserer Künstlerin Patricia Waller kuratiert, die die Auswahl der eingeladenen Künstler zusammengestellt hat. Neben der Textilkunst werden Holzskulpturen des im letzten Jahr verstorbenen Künstlers Gerhard Kehl zu sehen sein, die in einen Dialog mit den textilen Arbeiten treten werden.

Fasanenstr. 72

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Fr 10–18h, Sa 11–15h

10.09. – 24.10. Figuration. Birgitt Bolsmann, Almut Heise, Rissa Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung

Kronenstr. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Sa 12–20h, So 12–16h

11.09. – 24.10. Liaisons. Tanja Selzer, Wolfgang Flad Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. Tanja Selzer u. Wolfgang Flad, Photo: nüüd.berlin

LIAISONS vereint erstmals die Malerei von Tanja Selzer und die Skulpturen von Wolfgang Flad. Im Dialog beider Positionen entsteht eine Ausstellung über organische Strukturen, Wachstum und die vielfältigen Beziehungen zwischen Form, Raum und Wahrnehmung. Statt eindeutiger Antworten eröffnet LIAISONS neue Blickwinkel und lädt dazu ein, Vertrautes mit größerer Aufmerksamkeit neu zu entdecken.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

11.09. – 24.10. Reflection. Jean-Luc Mylayne Fotografie. Abb. N° 577, Février Mars 2008, Jean-Luc Mylayne, 2008, C-print, 103 x 103 cm

Jean-Luc Mylayne has devoted his life to philosophical questions about our place on Earth—questions for which birds and their natural habitats serve as both subject and symbol, and through which he probes what it means to be human alongside nature. Made in close collaboration with his life partner, Mylène, each photograph is the result of months of patient work, a sustained investigation into temporality, perception and community. Sprüth Magers is pleased to present Reflection, a solo exhibition of Mylayne’s work, on the occasion of Berlin Art Week. The majority of the images on view were conceived during a residency in Marfa, Texas, where Mylayne was drawn to the intense shades of blue found in the water and sky, and sometimes in the birds themselves. Reflection, the title of this exhibition, speaks to the contemplation that Mylayne’s work invites, centred around the question how human beings might truly coexist with the natural world.

Tucholskystr. 38

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

11.09. – 24.10. Viriditas. Denise Richardt Malerei. Abb. Morgen am Sainte Victoire, Denise Richardt, 2025, Eitempera auf Leinwand, 45 x 55 cm

Linienstr. 107

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

11.09. – 24.10. Meanwhile. Roger Eberhard Fotografie.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

11.09. – 24.10. Let's Get Married, Let's Get Lost. Walter Dahn Malerei. Abb. Walter Dahn, Photo: Ali Ritter

In the 1980s, Walter Dahn first gained recognition in Cologne as a pioneer of the “Bad” Painting movement and as a founding member of the Mülheimer Freiheit, a group of neo-expressionist artists known for their rebellious, punk-inflected attitude. During this period, Dahn’s practice centred on a critical reassessment of painting as a medium. Incorporating references to contemporary music and popular culture, his works evoke a broad array of associations, prompting existential and historical questions that aim at deconstructing the visual ideologies of everyday life. Sprüth Magers is pleased to present a survey exhibition of Dahn’s work on the occasion of Berlin Art Week, marking the first show since his passing in 2024.

Oranienburger Str. 18

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

11.09. – 24.10. Salvo Malerei. Abb. La città, Salvo, 2013, Oil on canvas, 38 x 60 cm, Photo: Kris Emmerson

Kalckreuthstr. 15

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Fr 14–18h, Sa 11–16h

28.08. – 31.10. Sometimes I'm Happy. Claudia Kallscheuer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Textilkunst

Claudia Kallscheuer hat konsequent die gezeichnete und geschriebene Linie durch die genähte Linie an der Nähmaschine ersetzt. Dabei öffnet und sensibilisiert sie den Blick der Betrachter*innen für das Hintergründige des Alltäglichen. Die Motive und Themen unseres Lebens führt sie auf feinsinnige und vielschichtige Weise der künstlerischen Reflexion zu. 

Corneliusstr. 3

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–19h, Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr 12–21h, Sa–So 11–18h

05.09. – 31.10. Follow the white rabbit. Heike Buchfelder, MK Kaehne, Gisbert Pöppler, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöhrer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Textilkunst, Sonstiges

Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week (9. – 13. September):

Fr: 12 – 21 Uhr  

Sa - So: 12 – 18 Uhr

Uhlandstrasse 145

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Fr 12–18h, Sa 11:30–16h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–21h, Fr 14–17h, Sa 12–17h

09.09. – 31.10. Speculatio. Oliver Czarnetta, Anide Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. La Balade du Fou, Anide, 2025, Öl auf Pappe und Holz, 100x70cm, Photo: Anide

Die Ausstellung vereint zwei Positionen, die sich mit den verborgenen Ebenen menschlicher Wahrnehmung und Identität beschäftigen. ANIDE (*1994, Lyon; lebt in Paris) verbindet in seinen intuitiv entstehenden Gemälden Abstraktion und Figuration. Oliver Czarnetta (*1966, Düren; lebt in Aachen) macht in seinen charakteristischen Kopfskulpturen Bewusstsein, Erinnerung und Identität sichtbar. Im Dialog entstehen neue Perspektiven auf das Sichtbare und Verborgene des Menschseins.

Knesebeckstr. 90

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 13–18h, Fr 18–21h, Sa–So 11–18h

11.09. – 31.10. DifferentLevelSofbeing. Markus Linnenbrink Malerei, Bildhauerkunst/Plastik. Abb. HUMANSAREWEREADY?, Marku Linnenbrink, 2026, Epoxidharz auf Holz, 122 x 93 cm, Photo: Markus Linnenbrink

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–22h, Fr–Sa 12–18h, So 12–12h

11.09. – 07.11. Life–Death. Katharina Sieverding Medienkunst. Abb. Life-Death, Katharina Sieverding, 1969, Video (still), Photo: Klaus Mettig

Zur Berlin Art Week 2026 präsentiert die Galerie Thomas Schulte die Ausstellung Life–Death von Katharina Sieverding. Im Zentrum steht der gleichnamige Film aus dem Jahr 1969, ergänzt durch großformatige Filmstills sowie bislang unveröffentlichte Polaroids. Entstanden im damaligen West-Berlin, verweist das Werk auf eine frühe Schaffensphase der Künstlerin und auf einen historischen Moment, in dem sich politische, gesellschaftliche und ästhetische Umbrüche verdichteten. Nicht zuletzt wurde Life–Death 1972 auf der documenta 5 in Kassel gezeigt und manifestiert so die frühe kunsthistorische Relevanz des Werks.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–22h, Fr–Sa 12–18h, So 12–12h

11.09. – 07.11. Kerstin Brätsch. Kerstin Brätsch Malerei, Zeichnung, Installation. Abb. METAATEM (detail), Kerstin Brätsch, 2025 / 2026, Installation view, Kunstmuseum Bonn, Photo: Uli Holz

Anlässlich der Berlin Art Week freut sich die Galerie Thomas Schulte, Kerstin Brätsch im Corner Space der Galerie zu präsentieren. Die Künstlerin folgt der Einladung, den markanten Eckraum mit einer eigens für den Ort entwickelten Präsentation zu bespielen. Die Ausstellung vereint drei wandmontierte Tafeln mit Zeichnungen aus der Serie „Para Psychics“ und verdeutlicht Brätschs Verständnis von Zeichnung als räumlichem und sich im Arbeitsprozess entwickelndem Medium. Ergänzt wird die Präsentation durch eine ortsspezifische Intervention, in der die Künstlerin ihre charakteristische Bildsprache auf Böden und Fenster der Galerie ausweitet und den Ausstellungsraum in eine immersive Umgebung verwandelt.

Charlottenstr. 24

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Sa 12–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Do 18–22h, Fr–Sa 12–18h, So 12–12h

11.09. – 07.11. Nachtruhe. David L. Johnson. (Galerie Thomas Schulte Potsdamer Strasse, Potsdamer Strasse 81B, 2nd floor 10785 Berlin, Germany)

Oranienburger Str. 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di 12–18h, Mi 14–18h, Do 12–18h, Fr 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 14–18h

10.09. – 13.11. Eine essbare Ausstellung mit Kunstwerk blisse. Jose Chambel-Marques, Maja Sengelmann, Carolin Ruggaber, weitere Künstler:innen der Gruppe Kunstwerk blisse. Abb. o.T., Maja Sengelmann, 2024, Bleistift, Acrylstift, Fasermaler, 30 x 42 cm

Goethestr. 82

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 11–18h

08.09. – 14.11. Arbeiten auf/mit Papier, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Portrait of Azade Köker. Photo: Pati Grabowicz.

Mommsenstr. 59

Berlin West

11.09. – 14.11. Gemälde und Zeichnungen von 1935 - 1970. Richard Oelze Malerei, Zeichnung. Abb. Baumlandschaft, Richard Oelze, 1935, Bleistift auf Papier, 42,3 x 56 cm, Photo: Nicolai Stephan

Institutionen

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Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. Absurdes Berliner Tagebuch ’64. Emilio Vedova Malerei, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Absurdes Berliner Tagebuch ’64, Emilio Vedova, 1964, Berlinische Galerie (Schenkung des Künstlers 2008), Photo: Lutz Bertram, © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova

Die Rauminstallation „Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ des italienischen Malers Emilio Vedova (1919–2006) entstand 1964 im Rahmen eines Stipendiums der amerikanischen Ford Foundation. Ausgeführt wurde das Werk im ehemaligen Atelier des nationalsozialistischen Bildhauers Arno Breker, in dem sich heute das Kunsthaus Dahlem befindet. Noch im selben Jahr wurde das Werk auf der documenta III gezeigt.

Die acht Meter hohe Installation, die zu Vedovas Hauptwerken zählt, ist in ihrer Komplexität und Monumentalität innerhalb seines Schaffens einzigartig. 2002 schenkte der Künstler das Werk an die Berlinischen Galerie.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

bis 14.09. 20th Century Debris. Marc Brandenburg Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Performance, Fotografie. Abb. Ohne Titel, (Ausschnitt), Marc Brandenburg, 2010, Photo: Jochen Littkemann, Courtesy Contemporary Fine Arts

Der Berliner Multimediakünstler Marc Brandenburg (* 1965 ) zählt international zu den wichtigsten Zeichner*innen der Gegenwart. Sein Werk bewegt sich zwischen Grafik, Collage, Installation, Video und Performance. Im Zentrum stehen detailreiche Bleistiftzeichnungen nach fotografischen Vorlagen, die er auf Streifzügen einfängt oder aus Magazinen, Filmen und Büchern sampelt. Brandenburg reflektiert die Gegensätze des großstädtischen Lebens, thematisiert geselschaftliche Missstände ebenso wie Exzess und Konsum als Auswirkungen des Spätkapitalismus. Transportiert wird dabei weniger eine Erzählung als eine melancholische und unheilvolle Stimmung, die subtil auf die Krisen unserer Zeit verweist. Die umfassende Werkschau zeigt rund 150 Zeichnungen sowie Videos, Tattoo Bögen und Fotos.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

10.09. – 17.09. Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960. Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie. Abb. L’émigrant, Vlassis Caniaris,, 1972, Photo: Courtesy the Estate of the Artist and Galerie Peter Kilchmann, Zurich, Paris, photo: Hafid Lhachmi

An kaum einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche im Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg: Durch Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei und die zunehmende Arbeitsmigration wurden hier im Kleinen Veränderungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität prägten. Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 widmet sich im Herbst 2026 der vielfältigen und bisher kaum gewürdigten Kulturproduktion rund um das Thema der Arbeitsmigration und zeigt, wie sich Künstler*innen in Kreuzberg mit den Spannungen und Fragen ihrer Zeit auseinandersetzen.

Mehr Informationen auf gropiusbau.de

Quelle: Gropius Bau

Burgstraße 27

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Do 13–18h, Fr 13–17h

bis 18.09. Ein Bauer ging ins Holz. Nahrungsmittelproduktion in Zeiten der Polykrise. Marwa Arsanios, Foil and Soil, Dagna Jakubowska, Asunción Molinos Gordo, Małgorzata Mycek, Alicja Rogalska, Patryk Różycki, Daniela Zambrano Almidón, Gruppenausstellung Malerei, Installation, Textilkunst, Medienkunst, Sonstiges. Abb. Future bread, Dagna Jakubowska, ongoing series since 2020, Photo: Lisa Vlasenko

Die Ausstellung stellt die Notwendigkeit zur Gewährleistung von Ernährungssicherheit angesichts globaler Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Mittelpunkt. Sie zeigt die Kosten dieser - zuweilen illusorischen - Planungssicherheit und stellt die Frage: Wie kann es gelingen, ein widerstandsfähiges System aufzubauen, das weder unseren Planeten zerstört noch die Menschen, die es mitgestalten?

Grunewaldstr. 6/7

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 20.09. What is washed returns as language. Mahsa Aleph. (Haus am Kleistpark | Projektraum) Installation, Sonstiges. Abb. Mahsa Aleph

Die in Berlin lebende iranische Künstlerin Mahsa Aleph arbeitet an der Schnittstelle von Film, Installation und Text. Ihre Arbeit untersucht Sprache, Materialität und Erinnerung und verbindet poetische Setzungen mit existenziellen Fragen. Die Ausstellung zeigt zwei Werke: die Installation Jowhar (2021) als eine Reflexion über Sprache als wandelbare Substanz, sowie Reanimation (2026), eine raumfüllende Filmprojektion, in der das Zuhause als fragile Konstruktion, als ein geliehener, zusammengeflickter Körper erscheint. Beide Arbeiten verhandeln Fragen von Identität, Verlust und kulturellem Gedächtnis.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

13.08. – 21.09. OnView – Transformation. Filmreihe. Medienkunst

OnView ist eine kuratierte Filmreihe des PalaisPopulaire: Jeweils im Frühjahr und Herbst präsentiert das Haus über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen Filme internationaler Künstler*innen zu einem Themenbereich. Unter dem Titel Transformation vereint die vierte Ausgabe Arbeiten von Lida Abdul, Vajiko Chachkhiani, VALIE EXPORT, Selma Selman, Sam Taylor-Johnson und Gernot Wieland.

Für OnView – Transformation wurden Werke ausgewählt, die unterschiedliche Bedeutungen und Deutungen von „Transformation“ reflektieren. Verortet in sozialen oder politischen Kontexten, beschäftigen sich die Filme mit Vergänglichkeit, dem Wunsch nach Veränderung und Wandel, aber auch mit Stillstand und Verharren.

Breite Strasse 32

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Mi–Fr 15–18h, Sa 11–14h

04.09. – 26.09. The Future is Female. Malerei. Abb. Rosie the Reviter, Eva Schönfeld, 2026, Öl auf Leinwand , 75 x 105 cm

Eva Schönfeld, Jahrgang 1986, hat ein Studium in Kommunikationsdesign abgeschlossen, eine Ausbildung zur Fotografin absolviert und ist ausgebildete Kommunikationsdesignerin. Sie verbindet technische Meisterschaft mit gesellschaftskritischen und emotionalen Themen. Oft entstehen ihre Werke auch aus persönlicher Erfahrung und inneren Kämpfen. Neben den Aquarell- und Pastellkreide Arbeiten sind besonders die oft surrealen und fantasievollen Öl- und Acrylbilder in kräftigen Farben beeindruckend. Eva Schönfeld´s Werke zeichnen sich durch ungewöhnlichen Kompositionen aus. Sie lebt und arbeitet in Berlin Pankow.

Letzte Ausstellungen: 29..1 – 8.4.2026 im Art Stalker Berlin, 18.4 – 19.4. 2026 Art Sale im Atelier Cocon Coloré, 30. und 31.5. 2026 Open Studio 

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. Ein Berliner Koffer. Der Fotonachlass von Fide Struck. 1932 – 1938 . Fotografie. Abb. Koffertraum, Fide Struck, bpk-Fotoarchiv, Photo: Fide Struck

Fide Struck fotografierte in den 1930er Jahren in Berlin Szenen aus der Arbeitswelt, dem Stadtleben und der Freizeitgestaltung. 1941 packte er etwa 3.000 Negative in einen Holzkoffer, der den Krieg und eine Odyssee durch das Nachkriegsdeutschland überstand. 2015 öffnete Strucks jüngster Sohn Thomas schließlich den Koffer und begann, den Schatz zu bergen. Das Willy-Brandt-Haus zeigt die besten Berliner Bilder aus Fide Strucks Werk.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 27.09. Wo ich wohne. Atiéna R. Kilfa, Nigin Beck, Robert Haas, Charlotte von Mahlsdorf, Renée Sintenis, u.a. Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Medienkunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Haus am Waldsee, 1978 © Archiv Haus am Waldsee

Die internationale Gruppenausstellung Wo ich wohne blickt anhand der 1922 für den jüdischen Textilfabrikanten Herrmann Knobloch errichteten Villa, in der nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs das Haus am Waldsee seine Anfänge nahm, auf die Geschichte der Institution. Die Sprache des Gebäudes, in dem sowohl Opfer als auch Täter*innen des Nationalsozialismus lebten, wird dabei nicht nur als Rahmen, sondern als Material begriffen. 

Linienstr. 139 / 140

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 14–18h, Do 14–20h, Fr–So 14–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Di 14–18h, Mi–Do 14–21h, Fr–So 14–20h

bis 27.09. Rauschen – Arbeit und Wirken des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Abb. Wo Bücher Brennen, werden auch Menschen verbrannt, HAP Grieshaber, 1974, Farbholzschnitt, Photo: © ifa Sammlung / aus dem Bestand des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), Foto: die arge lola © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Der Arbeit und dem Wirken des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) widmet sich das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen mit dem Recherche- und Ausstellungsprojekt PUBLIK MACHEN in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung. Das Ausstellungsprojekt lässt ein Bild von einem bislang nicht umfassend betrachteten Kapitel international, kulturpolitisch eingebetteter Kunstgeschichten entstehen.

Stresemannstr. 28

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 12–18h

bis 27.09. BFF-Förderpreis 2025/26 . Fotografie

Der BFF-Förderpreis prämiert regelmäßig die besten Nachwuchsfotograf:innen, die mit kreativen Perspektiven begeistern. Dieses Jahr lautet das Thema des Wettbewerbes „Spielen“ und die besten Beiträge werden erstmalig im Willy-Brandt-Haus gezeigt.  

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 04.10. Neue Frau, Neues Sehen Die Bauhaus-Fotografinnen. Grit Kallin-Fischer Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Selbstporträt mit Zigarette, Grit Kallin-Fischer, um 1928, Fotografie, Detail, Photo: Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin

Die Fotografinnen am Bauhaus experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten dabei die Grenzen ihres Mediums aus. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie. Die Motive sind heute vielen bekannt, ihre Urheberinnen jedoch nur wenigen. Mit der Ausstellung würdigt das Bauhaus-Archiv die Bedeutung dieser Künstlerinnen und ihr fotografisches Werk nun erstmals umfassend.

Danziger Str. 101/103/105

Berlin Nord

Öffnungszeiten

Mi–Sa 16–21h

21.08. – 04.10. Domesticity III. Shirin Sabahi. (Pforte, Danziger Straße 101/103/105)

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 11.10. Double America. Glenn Ligon Sonstiges. Abb. 2012 , Photo: © Glenn Ligon; courtesy of the artist, Hauser & Wirth, and Thomas Dane Gallery

Das Werk „Double America“ (2012) besteht aus zwei Zeilen: in der oberen Zeile ist jeder Buchstabe des Wortes „AMERICA“ zur Wand hingedreht. Die zweite Reihe hingegen zeigt ein exaktes Spiegelbild des korrekt geschriebenen Wortes. Der Künstler beschreibt den entstehenden Effekt wie folgt: „Das Wort ‚AMERICA‘ scheint einen Schatten zu haben, obwohl dieser Schatten das Wort, das ihn wirft, nicht genau widerspiegelt.“ Glenn Ligon hinterfragt in vielen seiner Werke allzu einheitliche Amerika-Bilder. Seine Kunst fordert den Betrachter dazu auf, sich mit der Geschichte des Landes und dem Konzept von ‚Amerika‘ als Ganzes auseinanderzusetzen.

Mauerstr. 6

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Fr 13–18h, Sa 14–18h

bis 11.10. Retrospektive Kunstprojekt: ExperimenTiergarten (1998-2026). Bildermalen im Integrationsbereich mit Salome Haettenschweiler. Malerei, Arbeiten auf/mit Papier. Abb. Ausschnitt einer dreiteiligen Arbeit, angefertigt mit wasserbasierten Farben auf Malkarton von einer jungen Projektteilnehmerin, 2026., Projektbild ExperimenTiergarten, Photo: Galerie Kulturhaus

Seit 1998 führt Künstlerin und Kunsttherapeutin Salome Haettenschweiler in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Mitte das Kunstprojekt „Experiment Tiergarten" für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen und biografischen Kontexten. Im Fokus steht die Entdeckung schöpferischer Potenziale ohne Leistungsdruck: Wo Worte an ihre Grenzen stoßen, wird das Malen zum „Denken in Bildern"*. Märchen, Literatur und der gegenseitige Austausch über die Arbeiten begleiten diesen Prozess. Zum Abschluss des Projekts zeigt die Galerie ausgewählte Werke aus 28 Jahren – darunter auch eigene Arbeiten Salome Haettenschweilers, die die Verbindung zwischen ihrer Atelier- und Projektarbeit sichtbar machen.

*zitiert nach Hubertus Giebe
Kuratiert von Maria Weber

Breite Str. 32

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–Sa 10–18h, So 12–18h

31.07. – 11.10. Das Nichts ist voller Körper. Veronika Witte Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Das Nichts ist voller Körper, Detail, Veronika Witte, 2026, Photo: Veronika Witte, VG Bild Kunst

Ursprünglich von der Bildhauerei kommend, befragt die Künstlerin Veronika Witte (*1962) mit unterschiedlichsten Medien die Erscheinung und Rolle des Körpers in der Gegenwartsgesellschaft. In der hybriden Architektur des Gotischen Hauses entfalten die Installationen aus Sound, Video und amorphen Skulpturen ein ambivalentes Wechselspiel zwischen dem sogenannten Menschlichen und dem Kreatürlichem, zwischen Leere und Masse, zwischen amorpher und akustischer Körperlichkeit.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.10. Nebelskulptur im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie. Fujiko Nakaya Sonstiges. Abb. Nebelskultpur von Fujiko Nakaya im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie , Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / David von Becker

Wegen des großen Publikumsinteresses präsentiert die Neue Nationalgalerie auch in diesem Jahr die ortsspezifische Nebelskulptur der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya in ihrem Skulpturengarten. Nakayas Nebelskulptur bespielt so monumental wie ephemer die ikonische Architektur Mies van der Rohes und eröffnet einen intensiven Dialog der Besuchenden mit ihrer unmittelbaren Umgebung und sich selbst.

Bussardsteig 9

Öffnungszeiten

Mo 11–17h, Mi–So 11–17h

bis 25.10. Draußen...Im Museum. Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Emil Nolde, Fritz Bleyl, Erich Heckel, Max Pechstein, Otto Mueller Malerei, Druckgrafik, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Aquarell, Lithografie, Linolschnitt, Bildhauerkunst/Plastik, Installation. Abb. Baumgruppe auf Fehmarn, Ernst Ludwig Kirchner, 1913, Aquarell über Kreide auf Papier

Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. Fast 100 Jahre nach der Auseinandersetzung der Brücke hat sich unser Bezug zur Natur grundlegend verändert. Was können wir von der Natur lernen? Wie kann eine neue Beziehung von Natur, Kunst und Menschheit entstehen?

Zeitgleich mit der Ausstellung eröffnet im Garten das Museums der künstlerische Lehrpfad Draußen… Unter Kiefern, für den zeitgenössische Künstler*innen neue ortspezifischen Arbeiten schaffen.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 01.11. Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin Abb. Modell für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin („Names Model“), Daniel Libeskind, 1989–1991, 19 x 121,6 x 118,3 cm, Photo: Jens Ziehe

Diese Ausstellung blickt auf das Gebäude von Daniel Libeskind und seine Entstehungszeit. Im Sommer 1989 gewann der New Yorker Architekt den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums – und wurde damit weltberühmt. Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen führt die Ausstellungen die Besucher*innen zurück in die Berliner Wende- und Nachwendezeit und trägt zum Verständnis der Genese heutiger Diskussionen um Erinnerung, Gedächtnis und Gedenken bei.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Helmut Newton's One-off Album. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Père Lachaise, Tomb of Talma, Paris 1977 © Helmut Newton Foundation, Courtesy Nicola Erni Collection

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Öffnungszeiten

Di–Mi 11–19h, Do 11–20h, Fr–So 11–19h

bis 15.11. Rooms / Stages. Fotografie. Abb. Helmut Newton, Absolut Vodka, Sweden 1995 © Helmut Newton Foundation

Am 4. Juni 2026 eröffnete die Berliner Newton Foundation zwei neue Ausstellungen: Rooms / Stages und Helmut Newton‘s One-off Album. In den vorderen Räumen finden sich die Werke von einem Dutzend KünstlerInnen zum Thema Raum und Bühne, der Hauptraum wird zum gleichen Thema mit riesigen Motiven von Helmut Newton bespielt. Dieser Teil der Gruppenausstellung Rooms / Stages leitet über zum hinteren Ausstellungsraum, wo ein einzigartiges Fotoalbum von Newton erstmals in Berlin präsentiert wird. Auch in dieser Auswahl finden sich Aufnahmen, die die Transformation eines Raumes in eine Bühne visualisieren.

Schloßstr. 70

Berlin West

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 15.11. Wechselwirkung. Malerei, Fotografie. Abb. Sombra, Hokkaido und Apfel / True Colours, Frank Tornow / Kai Bornhöft, 2025 / 2005, Öl auf Holz / Barytpapier , Photo: © Frank Tornow, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 / © Kai Bornhöft, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Das Prinzip der ungewöhnlichen Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle im Surrealismus. „Schön wie das zufällige Zusammentreffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch“ hieß es schon bei Lautréamont, den André Breton im Ersten Manifest des Surrealismus zitiert. Denn die überraschende Begegnung von Dingen, die man für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung bringt, lässt etwas Drittes entstehen, ein Rätsel, das unsere Wahrnehmung stimuliert und unser Denken auf überraschende Bahnen zu lenken vermag.

Linienstr. 83a

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Fr–Sa 15–18h

Sonderöffnungszeiten Gallery Weekend

Fr–So 12–18h

bis 21.11. Dialog mit dem „Grande Maestro“. Wolleh & Fontana. Lothar Wolleh, Lucio Fontana Fotografie, Sonstiges. Abb. Lucio Fontana Grande Maestro, Lothar Wolleh, 1965, Silbergelatine, 60 cm x 60 cm, Photo: Lothar Wolleh © Lothar Wolleh Estate, Berlin

Nach seinem Studium bei Otto Steinert reiste Lothar Wolleh nach Mailand zu Lucio Fontana. Es begann ein intensiver Dialog mit dem „Grande Maestro“ des ZERO. In dieser Zeit entwickelte Wolleh sein Konzept des fotografischen Kunstbuchs. Die „Wolleh-Fontana-Kassette“ markiert sein erstes Projekt dieser Art und erwies sich als Modell für die Editionen und Künstlerbücher der folgenden Jahre. 

Die Ausstellung zeigt Porträts und die gemeinsame Edition von 1966/67, die einen entscheidenden Schritt in Wollehs fotografischem Denken markieren. 

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 25.11. Tschernobyl. Bastion Kronprinz . Volker Kreidler Fotografie

Im April 1986 war das Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Ukraine Ort der größten Nuklearkatastrophe unserer Zeit. Radioaktive Wolken zogen danach über Europa. Volker Kreidler zeigt einzigartige Fotografien aus der Sperrzone und einer Landschaft, in der sich die Natur zurückerobert hat, was der Mensch verlassen musste - ein Archiv zwischen verstrahlten Zonen und überwucherten Gebäuden, als stille Mahnmale menschlichen Versagens.

Am Juliusturm 64

Berlin West

Öffnungszeiten

Mo–Mi 10–17h, Do 13–20h, Fr–So 10–17h

bis 29.11. Half Life Chornobyl. Fotografie. Abb. arc-gestaltung, Berlin, unter Verwendung von Volker Kreidler, Kyjiw, 1995 1995, Photo: Volker Kreidler

Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte der Fotograf in die Sperrzone zurück, 2025 reiste Volker Kreidler erneut nach Kyjiw, die Fotografien sind ein hochaktuelles Zeugnis der politischen Gegenwart in der Ukraine. 

Carl-Schurz-Str. 49/51

Berlin West

Öffnungszeiten

Mi–Sa 12–18h

21.08. – 29.11. You are here since you left. Margarita Wenzel Installation

Die Künstlerin Margarita Wenzel realisiert im Historischen Keller eine ortsspezifische Klanginstallation. Ausgehend von den räumlichen und historischen Gegebenheiten des Ortes entwickelt sie mehrere Soundpieces, die den labyrinthischen Raumfolgen erstmalig „Stimmen“ verleihen und sie völlig neu erfahrbar machen.

Niederkirchnerstr. 7

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 12–19h, Mi–Fr 12–19h, Sa–So 10–19h

bis 06.12. Dabei sein und nicht schweigen. Gabriele Stötzer Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Performance, Fotografie. Abb. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Gabriele Stötzer, 1985, Photo: © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.

Öffnungszeiten

Di 15–18h, Do 15–18h, So 15–18h

12.09. – 13.12. Solo Show. Malerei, Zeichnung. Abb. Tell me about it, Lunita-July Dorn, 2026, Acryl auf Leinwand, 160×170 cm, Photo: Gunther Lepkowski

In großformatigen Gemälden und Zeichnungen macht sich die junge Malerin Lunita-July Dorn (*1999) immer wieder zur imaginären Protagonistin. Ob einzeln oder in Vielzahl, ihr eigenes Porträt ist der Ausgangspunkt einer eindringlichen malerischen Selbstbefragung, mit der sie individuelle und soziale Rollenbilder erprobt. Dorn verwebt persönliche Erinnerungen und Gefühle mit fantastischen Motiven und Szenerien zu anmutigen, autofiktionalen Erzählungen. 

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 03.01.2027 What Still Holds. Shilpa Guptas Installation, Digitale Kunst. Abb. Untitled, Shilpa Gupta, 2017–2018, Detail, Photo: Courtesy Shilpa Gupta / Foto: Pat Verbruggen

Ausgangspunkt von Shilpa Guptas Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof ist das monumentale Werk TRUTH an der Schnittstelle von Sprache, Macht und Kontrolle. Während sich die Besucher*innen durch die überdimensionalen Buchstaben im Ausstellungsraum bewegen, hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen, die Wahrheit bewahren oder verschleiern. Die skulpturale Installation zeigt auf, wie gemeinschaftlicher Fortschritt davon abhängt, Wahrheit zu beschützen und zu hinterfragen. Ergänzt um weitere Werke der Künstlerin wird Guptas Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Dialog mit der Sammlungspräsentation Joseph Beuys gezeigt. Die parallele Betrachtung verweist auf Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache, Partizipation und soziale Reflexion. Als Teil des Jubiläumsprogramms hebt die Ausstellung den künstlerischen Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit der Museumsgründung hervor.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 03.01.2027 Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930 Abb. Potsdamer Platz, Ernst Ludwig Kirchner, 1914, Detail, Photo: © Neue Nationalgalerie. Foto: Jörg P. Anders, © VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – oszillierten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 45 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung die Ambivalenz von Glanz und Elend, Aufstieg und Abgrund im damaligen Berlin erlebbar.

Lützowplatz 9

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

10.09. – 03.01.2027 On Landscape. Zwischen Eskapismus und Entzauberung. Alkan Avcıoğlu, Jessica Auer, Julius von Bismarck, Sven Drühl, Ornella Fieres, Philipp Fürhofer, Goudal Noémie, Beate Gütschow, Simone Haack, Michelle Jezierski, Friedrich Kunath, Hiroyuki Masuyama, Mike Strauch, Troika Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie, Sonstiges. Abb. Drill Baby Drill, Troika, 2025, Single-channel video with soundtrack (video still), 5’12 min

Die Ausstellung On Landscape versammelt internationale Künstler:innen, die das Thema Landschaft im Spannungsfeld ökologischer, technologischer und gesellschaftlicher Fragen neu verhandeln. Zwei Kräfte stehen dabei im Fokus: Zum einen die Überlastung globaler Ressourcen, wie sie in dem Begriff des Anthropozäns greifbar wird. Zum anderen die wachsende Macht des Digitalen, beschleunigt durch Künstliche Intelligenzen, die immer stärker Alltag und künstlerische Praxen durchdringen.

Unter den Linden 5

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Mo 11–18h, Mi 11–18h, Do 11–19h, Fr–So 11–18h

10.09. – 04.01.2027 Moving Clouds. Deutsche Bank "Artist of the Year" 2026. Lucia Tallová Malerei, Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung. Abb. Lucia Tallová, Photo: Miro Nota

Die Deutsche Bank zeichnet Lucia Tallová als „Artist of the Year“ 2026 aus. 1985 in Bratislava geboren, absolvierte Tallová ihr Studium an der dortigen Kunstakademie und erlangte 2022 internationale Bekanntheit durch ihre Teilnahme an der Biennale in Lyon. Für ihre Collagen nutzt sie Fotografien aus alten Büchern und Zeitschriften, teils kombiniert mit Fundstücken wie Möbelfragmenten und Naturmaterialien. An der Schnittstelle von Malerei, Collage und Installation entfaltet sie eine eindrucksvolle Bildsprache. Dabei befasst sie sich mit Themen wie Ökologie, verdrängten weiblichen Geschichten, Moderne, Verlust und Utopie. Ihre Auszeichnung zur „Künstlerin des Jahres“ würdigt die Relevanz von Tallovás poetischer Auseinandersetzung mit der Fragilität von Erinnerung in einer beschleunigten, digitalen Gegenwart.

Eine umfangreiche Einzelpräsentation der Werke von Lucia Tallová wird ab September 2026 im PalaisPopulaire in Berlin zu sehen sein.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 10.01.2027 Chanel Commission: We Make Years Out of Hours . Lina Lapelytė Performance, Sonstiges. Abb. We Make Years Out of Hours, Lina Lapelytė, 2026, Photo: Staatliche Museen zu Berlin

Lina Lapelytės Performance „We Make Years Out of Hours” wandelt die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens.Die Ausstellung übertritt Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv: 400.000 Holzwürfel breiten sich auf dem Boden aus, türmen sich zu Stapeln, verbinden sich zu architektonischen und dann zu hügelartigen Strukturen. Die Klötze wandern durch die Hände von Performer*innen und Besucher*innen und so wandelt sich die hölzerne Landschaft stetig. „We Make Years Out of Hours” ist ein lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz. Das partizipative Format betont mit der aktiven Einbeziehung des Publikums das Verständnis des offenen Museums zum 30. Jubiläum des Hamburger Bahnhof.

Lindenstr. 9–14

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

04.09. – 10.01.2027 Das Gegenteil von Jetzt. Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf Malerei, Druckgrafik, Bildhauerkunst/Plastik, Installation, Medienkunst, Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Getsaltung: magma design

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens lädt das Jüdische Museum Berlin sein Publikum ein, sich anhand von zwölf künstlerischen Projekten von der Gegenwart zu lösen und nach gesellschaftsverändernden Ansätzen zu suchen. Die Werke werden eigens für die Ausstellung entwickelt und sollen das Publikum dazu anregen, die Auseinandersetzung mit einem oft bedrückenden Jetzt aufzunehmen, um ihm eigene Vorstellungen entgegenzusetzen.

Argentinische Allee 30

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 11–18h

bis 17.01.2027 Seit... Installation, Fotografie. Abb. Luciano Pecoits 2025, Photo: Luciano Pecoits

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 beleuchtet das Haus den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus sowie Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und deren Spuren in der Institution. Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani entwickelte Displayarchitektur erlaubt flexible Präsentationen von Archivalien im Dialog mit zeitgenössischer Künstler*innen. Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel, Leidenschaftslose Mechaniken von Luciano Pecoits, ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

28.08. – 01.02.2027 Bauen für die DDR. Josef Kaiser Arbeiten auf/mit Papier, Zeichnung, Installation, Sonstiges. Abb. Postkarte, Karl-Marx-Allee Berlin mit dem Ensemble Kino International, entworfen von Josef Kaiser und Heinz Aust, Hotel Berolina, entworfen von Josef Kaiser und Günter Kunert, sowie RestaurantMoskau, entworfen von Josef Kaiser und Horst Bauer, 1964, Photo: Foto Schlegel, Digitalisat: A.E. Witte

Josef Kaiser zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte ergemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee.
Die Ausstellung „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“ (AT) rekonstruiert erstmals umfassend Leben und Wirken des Architekten, der in zwei unterschiedlichen diktatorischen Systemen tätig war. Rund 60 Pläne, Fotografien, Filme und Modelle aus dem Bestand der Berlinischen Galerie sowie aus nationalen Sammlungen zeichnen Kaisers Schaffen nach und beleuchten politische wie ästhetische Spannungsfelder. 

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

10.09. – 07.03.2027 Night. Preis der Nationalgalerie 2026. Maurizio Cattelan Installation, Sonstiges. Abb. 2026, Photo: © Neue Nationalgalerie – Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Ivan Erofeev

Mit „NIGHT“ präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten in dem ikonischen Mies-van-der-Rohe-Gebäude.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

bis 14.03.2027 [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter. Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe, Sophie Uchman Bildhauerkunst/Plastik, Textilkunst, Sonstiges. Abb. [ materialistin ]. Matter of Care, Care of Matter, 2026, Photo: © die Künstlerinnen, VG Bildkunst, Bonn 2026 / Foto: Jacopo La Forgia

[ materialistin ] zeigt Skulpturen und raumspezifische Installationen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die sich mit gesellschafts- und kulturpolitischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Gruppenausstellung der acht in Leipzig arbeitenden Bildhauer*innen Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman hebt neue Formen kollektiver Praxis und Solidarität hervor. Sie ist ein Signal, das im Jubiläumsjahr weit über den Hamburger Bahnhof hinausweist.

Öffnungszeiten

Mo 10–18h, Mi–So 10–18h

11.09. – 05.04.2027 Residual Memories. GASAG Kunstpreis 2026. Jeewi Lee Installation. Abb. Preisträgerin GASAG Kunstpreis 2026, Photo: Ecaterina Rusu

Jeewi Lee arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. In ihren Werken verwendet sie oft einfache, scheinbar wertlose Materialien und Artefakte, in die sich Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit als Spuren eingeschriebenen haben. Diese Spuren bilden den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung. In ihr verschmelzen wissenschaftliche Materialanalysen mit Aspekten taoistischer Philosophie und individueller Mythologie zu poetischen, meditativen Bildwelten. In der Berlinischen Galerie wird die Preisträgerin des GASAG Kunstpreises 2026 eine ortsspezifische Präsentation realisieren. Die Ausstellung findet im Rahmen der Berlin Art Week 2026 statt.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000. Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheur, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley, Willi Sitte, u.a. Malerei, Sonstiges. Abb. Wolfgang Mattheuer, Brasker Landschaft, Detail, 1967, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Roman März

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Potsdamer Str. 50

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr–So 10–18h

bis 25.04.2027 Deutschlandsuche ’99. Christoph Schlingensief Digitale Kunst, Fotografie. Abb. Filmstill aus Deutschland versenken, 9. November 1999: Christoph Schlingensief am Times Square, Photo: Courtesy Filmgalerie 451, Nachlass Christoph Schlingensief, Berlin

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010), dem äußerst einflussreichen deutschen Künstler, Autor, Filmemacher, Theater- und Opernregisseur und Professor der Bildenden Kunst in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000“ einen eigenen Raum. Im Zentrum steht das Werk „Deutschland versenken“ aus dem Jahr 1999, das Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“ darstellt. Die Neue Nationalgalerie freut sich besonders, dass dieses Werk dank der großzügigen Schenkung von Aino Laberenz, die den Nachlass von Christoph Schlingensief verwaltet, nun dauerhaft Teil ihrer Sammlung wird.

Invalidenstr. 50 – 51

Berlin Mitte

Öffnungszeiten

Di–Mi 10–18h, Do 10–20h, Fr 10–18h, Sa–So 11–18h

11.09. – 20.06.2027 seeing sound, hearing time. Ryuichi Sakamoto Installation, Performance, Medienkunst. Abb. Ryuichi Sakamoto | seeing sound, hearing time, 2024, Photo: © courtesy the artist, KAB Inc. / Takeshi Asano

Die Ausstellung ist die erste große Retrospektive des Komponisten und Künstlers in Europa. Ryuichi Sakamoto gilt als Pionier der elektronischen und experimentellen Musik, der die Grenzen zwischen Klang, Film, Performance und bildender Kunst immer wieder neu definierte.

Matthäikirchplatz 8

Berlin Süd

Öffnungszeiten

Di–So 10–18h

bis 31.12.2028 Zeitreise ins alte Tiergartenviertel. Sonstiges. Abb. Schauspielerin und Cassirer-Gattin Tilla Durieux, eine der meistportraitierten Frauen des frühen 20. Jahrhunderts , 1921, Photo: © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Eine frei zugängliche Präsentation der Kunstbibliothek erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner*innen erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurden.